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am 28. November 1999
Der Soundtrack zu Twin Peaks scheint auf den ersten Blick „schwierig" zu sein. Wer die Serie nicht kennt, wird wenig mit den meist instrumentalen Songs anfangen können. Doch gerade sie bilden mal eine düstere und unheimliche Atmosphäre wie in „The Bookhouse Boys" oder „Night Life In Twin Peaks". Andere Songs verbreiten Traurigkeit, Unruhe und Dramatik wie „Love Theme From Twin Peaks", „Falling" oder „The Nightingale". Alle Songs hat Angelo Badalamenti komponiert. Er hat schon mehrmals mit David Lynch zusammen an Soundtracks gearbeitet. Auf drei Songs singt Julee Cruise die Lyrics. „Falling" ist mein Favorit, „The Nightingale" und „Into The Night" sind aber auch sehr romantische Balladen. Die Songs sind sehr eng mit einzelnen Szenen und Personen aus der Serie verknüpft, sodass, jedes Mal wenn man sich bestimmte Lieder anhört, man sie vor seinem geistigen Auge sehen kann. Ohne diesen wunderbaren Soundtrack wäre die Serie nur halb so gut. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 13. November 2010
Twin Peaks - das sind 29 Folgen Metafernsehen von David Lynch und Mark Frost mit unzähligen ironischen Querverweisen in die amerikanische TV-Geschichte rund um die wohl bekannteste TV-Leiche aller Zeiten, Laura Palmer, deren Ermordung im Spiel mit den Konventionen und Klischees in weit verzweigten Handlungssträngen und einem nahezu undurchsichtigen Beziehungsgeflecht an Personen zum Gegenstand der Ermittlungen von Special Agent Cooper gemacht wird. An einem mysteriösen Ort, wo die Welt der heilen Familie in ihre Widersprüche zerfällt, die Grenzen zwischen der Normalität und dem Bösen sich auflösen und das Grauen gerade dadurch entsteht, dass die Maske des Trugs nicht abgenommen werden kann und niemand auch wirklich derjenige ist, den er vorzugeben scheint.

Angelo Badalamentis Instrumentalstücke funktionieren nach einem ähnlichen Muster wie Lynchs Bilder in seinen Filmen. In einem immanent tiefen Fluss entwickelt die Musik eine unheimliche Sogkraft und kanalisiert Urzustände wie Angst, Einsamkeit und innere Zerrissenheit, aber auch Hoffnung und Sehnsucht in sich. Das LAURA PALMER THEME beginnt mit einer ambienten Synthesizer-Kulisse, die träge vor sich hin driftet und mit einer extrem bedrohlichen Zwei-Ton-Introduktion unterlegt ist, die wie ein kosmisches Rauschen klingt, ehe dann eine sanft anschwellende Pianomelodie hoffnungsvoll Licht ins Dunkel bringt und eine verborgene Schönheit unter der düsteren Oberfläche erahnen lässt, um dann doch wieder auf dem Höhepunkt abzufallen und sich unter den verhängnisvollen Mantel des Ungewissen zurückzuziehen. Solche ästhetischen Kontraste im Klang besiegeln in Auf- und Abstürzen die unheilvolle Allianz zwischen isolierter Anmut und dem übermächtigen Grauen. So auch beim LOVE THEME, das im Wesentlichen dem Laura Palmer Theme entspricht, nur dass es mit natürlicher Instrumentation (Piano, Klarinette, Flöte) gespielt wird. Lynch setzt es in der Serie ein, als die Leiche von Laura Palmer aus dem Deep River gezogen wird. Diese stimmungsvolle Klangarchitektur ist auch auf dem TWIN PEAKS THEME zu finden, das aus E-Piano, synthetischen Streichern und einem überdeutlich nach vorn gemischten E-Bass besteht, der in gebrochenen Akkorden auf die Ermittlungen in der Halbwelt des Roadhouse verweist.

Drei Titel auf diesem Soundtrack werden von Julee Cruise gesungen, wobei das wohl bekannteste Stück FALLING das gesungene Äquivalent zum Twin Peaks Theme ist. Julee Cruise reflektiert im Gesang ein wenig die ambivalenten Züge der weiblichen Hauptfiguren in der Serie: Einerseits wirkt die von sakraler Schönheit geprägte Stimme sehr erotisch und verführerisch. Andererseits vertreibt sie mit einer bewusst künstlich aufgebauten Sterilität und Kälte alles Menschliche aus Badalamentis akustischem Ambiente und entfremdet sich so von der bedrohlichen Außenwelt. Auf NIGHTINGALE und INTO THE NIGHT singt sie wie eine gefühllose Emanation, die in Form eines gefallenen Engels in ihrer ohnmächtigen Erstarrtheit zu keinem spontanen Gestus und zu keinem persönlichen Timbre fähig ist. Julee Cruise vermag es sehr schön das Authentische aus ihrem Gesang zu verbannen, was den doppelbödigen Charakter vieler Serienfiguren sehr gut trifft.

Ergänzt wird dieser Soundtrack von Titeln, die fast schon karikierend die Ermittlungstätigkeiten von Sheriff und FBI beschreiben. Die wahnwitzigen Windungen der Autoritäten werden in Lynch-Werken und so auch in Twin Peaks zumeist ins Lächerliche gezogen. Auf FRESHLY SQUEEZED wird eine federleicht swingende Vibraphon-Melodie von viel Becken und wuselnden Besen begleitet, welche die schleichenden Schritte der skurrilen Ermittler und deren investigativen Aktivitäten nachahmen. Ein mysteriöses Jazz-Schlagzeug gesellt sich auf DANCE OF THE DREAM MAN in dieses Klangbild. Dieses Stück wird gespielt, wenn sich Special Agent Cooper in seinen Träumen auf "die andere Seite" in den roten Raum begibt, wo er auf eine Inkarnation von Laura Palmer und einen kleinen Mann trifft, der auf bizarre Weise zu tanzen beginnt. Ein stöhnendes Tenorsaxophon mahnt die Gefahr für den geheimen Bund der BOOKHOUSE BOYS an, ehe dann wiederum Besen und Becken mit viel Verve in dissonanteren Tönen im Unerforschten loswühlen, bis sie in die Tiefen der Unterwelt abgleiten und erneut auf das bedrohliche Brummen aus dem Laura Palmer Theme treffen. AUDREY'S DANCE ist eine laszive Hommage an die verführerischste Femme Fatale der Serie, Audrey Horne, die insbesondere ihrem umtriebigen Vater mit präzise gesetzten Gemeinheiten das Leben zur Hölle macht. Eine beklemmende Geräuschkulisse hält dann das finstere NIGHT LIFE IN TWIN PEAKS bereit. Aber auch dieses Stück wirkt nicht ausschließlich zerstörerisch, sondern signalisiert auch einen Schimmer an Hoffnung, indem die Töne dazu tendieren Musik zu werden.

Viele Aspekte, die in diversen Lynch-Werken einmal auftauchen, trifft man an anderer Stelle wieder. Die Geschehnisse um Dorothy Vallens beispielsweise in Blue Velvet trugen sich in einer Wohnung der "Deep River Appartments" zu. Deep River heißt auch der Fluss aus dem die Leiche von Laura Palmer in Twin Peaks geborgen wird. Und aus dem kleinen Städtchen Deep River in Ontario kommt dann auch Betty in Mulholland Drive. Solche Wiederholungen von Leitmotiven wurden von Lynch stets auch beim Einsatz der Musik angewandt. So wurde das Laura Palmer Theme unmittelbar aus der Schlusswendung zu Blue Velvet abgeleitet und taucht am Anfang zu Mulholland Drive in erneut leicht abgewandelter Form wieder auf.

Insgesamt ist das ein sehr atmosphärischer Soundtrack von Angelo Badalamenti, der durch seine markanten Motive den Kult um die Serie zusätzlich verstärkt hat. Im Booklet sind auch noch einmal alle Protagonisten abgebildet, inklusive Diane!
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am 14. Oktober 2003
Nie und nimmer hätte David Lynch's Serie ohne diesen brillianten Soundtrack jenen Kult- Status erreicht, den sie heute genießt. Ich persönlich finde die Serie ganz okay, aber verglichen mit ihrer Begleitmusik, wirkt sie geradezu farblos. Gerechterweise muß man jedoch sagen, dass im Licht dieses akustischen Hochgenusses, wohl die meisten Dinge in den Schatten gestellt würden.
Was soll ich zur Musik an sich schon sagen ? Dass sie die verborgendsten Winkel der Seele zu streicheln vermag ? Dass sie die perfekte Untermalung für jeden verregneten Hersttag liefert ? Dass sie klingt, als würde sie direkt aus dem Land der Elfen und Kobolde kommen ? Dass sie Vergleiche mit großen Meistern der Klassik nicht zu scheuen braucht ?
Ach ! Worte sind ein zu begrenztes Vehikel um musische Schönheit wiederzuspiegeln.
Deshalb mein Tip: überzeugen sie sich selbst, von der erhabenen Schönheit dieser Klänge.
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am 1. März 2014
Schon lange bevor ich auch nur eine Minute von Twin Peaks gesehen hatte kaufte ich mir den Soundtrack, weil ich die Musik von David Lynch und Angelo Badalamenti liebe. Schon als ich das erste Mal den Soundtrack hörte und mir auf dem Innencover das Foto mit dem Wasserfall in der Dämmerung dazu ansah, entfaltete sich eine geheimnisvolle Stimmung in meinem Kopf, dunkel und mysteriös. Ab da wusste ich dann dass Twin Peaks was ganz Besonderes sein musste. Und seit ich die Twin Peaks Box besitze schaue ich mir mindestens einmal im Jahr die komplette Serie incl. Pilotfilm und Prequel "Fire walk with me" an.
Zwar soll ich hier den Soundtrack bewerten und nicht die Serie aber das ist nicht zu trennen. Ohne diese Musik wäre Twin Peaks nur die Hälfte wert, und ohne Twin Peaks wäre die Musik nicht das was sie ist. Obwohl der Soundtrack durchaus auch alleine bestehen könnte.
Das Einzige was man diesem Soundtrack vorwerfen könnte ist, dass die drei Julee Cruise Songs aus der Serie"The world spins", "Questions in a world of blue" und "Rockin' back inside my heart" hier nicht vertreten sind. Für diese muss man sich die Julee Cruise CD's kaufen. Aber wer einmal vom Twin Peaks Virus infiziert wurde, besitzt diese sowieso schon, ebenso wie den Soundtrack der Staffel 2.
Und vom Artwork der CD könnten sich die Macher der Twin Peaks Gold Box, die so gänzlich ohne Informationen daherkommt,
eine Scheibe abschneiden. Eine Aufstellung der Charaktäre aus Staffel 1 mit Fotos sucht man auf der Gold Box vergebens.
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VINE-PRODUKTTESTERam 3. Oktober 2013
Die Serie „Twin Peaks“ bzw. das Prequel wurde - neben den originellen Einfällen Lynchs und dem seinerzeit neuartigen Mystery-Touch - natürlich auch von der Musik von Angelo Badalamenti stark geprägt, deren wichtigste Themen auf dieser CD kompiliert sind.

Für die Hörgewohnheiten der damaligen Zeit boten sich neue Klangerlebnisse, etwa durch den suggestiven Bass der Titelmusik oder den dahingehauchten Gesang von Julee Cruise. Somit hat unter den Soundtracks, die üblicherweise in orchestralen Klangvolumina schwelgen, diese Film-/Serienmusik eine individuelle und unverwechselbare Position.

Auf dieser CD ist der Wechsel zwischen den Instrumentalstücken und dem Gesang von Julee Cruise, deren Texte von David Lynch geschrieben wurden, geschickt zusammengestellt. Der insgesamt sphärische Klang-Stil gibt der CD etwas Meditatives, einen besonderen, geheimnisvollen Reiz, weshalb ich den Soundtrack (nicht nur aus Nostalgie) regelmäßig auflege.

Das Booklet enthält neben den Texten eine Bildsequenz der wichtigsten Charaktere der ersten Staffel.
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am 14. August 2013
Die Musik gibt für mich die Stimmung wieder, die Twin Peaks ausmacht. Ein wenig ist es damit auch ein Musical, obwohl sonstige Charistika von Musicals nicht vorhanden sind. Die Wortbeiträge werden ja nicht gesungen, dennoch, ohne die Musik wäre Twin Peaks etwas ganz anderes.

Da Twin Peaks selbst eine mystische Geschichte ist, fiel mir der Titel "spirituelle Musik" ein. Es geht ja um nichts geringeres dabei als um die Frage nach dem "Leben danach". Was geschieht mit den Seelen der Menschen nach dem Tod?

<< Falling >> mit Julie Cruise finde ich genial. Es ist eingebettet in eine der Episoden. Ein bisschen beschreibt das Lied auch das "Fallen" der Charaktere. Liebe löst in Twin Peaks viele Konflikte aus. Aber dennoch, die Schönheit der Liebe wird durch das Lied deutlich und ihre Mystik.

<< Twin Peaks Theme >> und << Laura's Theme >> gefallen mir sehr. Sie begleiten in der Serie jede einzelne Episode.
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11 Tracks mit einem unglaublich zarten und eingebungsvollen Touch.

Mich fasziniert es bei diesem Soundtrack ganz besonders, wie einfach die Themen gehalten wurden (besonders die paar Töne der Hauptmelodie in Laura's Theme (die übrigens auch Moby schön weitergemischt hat in seinem Überhit "Go") und wie mächtig bzw. tiefgründig sie dann in den endgültigen Arrangements klingen.

Also wer die Serie zu dieser CD noch nicht kennt, wird sicherlich neugierig werden über die jazzigen, mysteriösen und doch klaren Töne.

Eine riesengroße Empfehlung von mir zu diesem Soundtrack. Jede Melodie lässt die dazugehörigen Charaktere ein bißchen lebendiger und vorstellbarer werden bzw. zeigt, welche unterschiedlichen Seelen in Twin Peaks ihr Dasein fristen.

Und: Die CD ist ein wirklich tolles Beispiel dafür, wie schön die Zusammenarbeit von Lynch und Badalamenti fruchten kann...
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. Februar 2015
Nachdem wir die Serie über Prime Instant Video gesehen haben, haben wir uns den Soundtrack bestellt. Die Musik ist einfach wunderbar entspannend. Man wird die CD sicher nicht zum joggen, oder beim Putzen hören, aber nach getaner Arbeit kann man wunderbar dabei entspannend.
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am 26. Januar 2016
Fans der Serie "Twin Peaks" werden ihn sofort erkennen, den speziellen Soundtrack dieser Serie. Hier sind alle Musikstücke aus "Twin Peaks" auf einer CD vereinigt, in sehr guter Aufnahmequlität. Zum lauschen und träumen.
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am 28. April 2004
Diese Instrumental CD läßt meines Erachtens kaum Wünsche offen. Zum einen ist sie ein Muß für alle Fans der alten Serie, zum anderen eine Einladung auf eine verträumte Reise durch die Welt der Phantasie. Zuerst sollte einem klar sein, daß sich nur sehr ruhige und anmutige Klänge auf dieser Scheibe befinden. Diese sind allerdings so verspielt arrangiert, daß man sich schnell in ihnen verliert. Als Kenner der Serie fühlt man sich an die ein oder andere Erinnerung zurückversetzt. Besonders der Titelsong zieht einen umgehend in seinen Bann!
Zuerst bekommt man den Eindruck sanfter Musik zum einschlafen, schnell stellt sich allerdings heraus, daß man bei diesem Meisterwerk nicht mehr so einfach weghören kann. Vielmehr verliert man sich in einer Phantasiewelt der endlosen Weiten, grünen Wiesen und endlosen Feldern.
Eine herrliche CD um einmal vom stressigen Alltag abzuschalten und etwas zu träumen.
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