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am 26. Dezember 2009
Gram Parsons war durch seinen Trust Fund finanziell abgesichert und nicht wie seine Musikerkollegen in den diversen Bands auf das Geldverdienen angewiesen. So machte er was ihm Spaß machte und seine Verläßlichkeit ließ daher zu wünschen übrig. Bei der International Submarine Band stieg er aus, obwohl er noch unter Vertrag stand. Dieser Vertrag führte bei der Veröffentlichung von "Sweetheart of the Rodeo" der Byrds zu Problemen. Die Byrds ließ er vor der Südafrika-Tour hängen, angeblich wegen der Apartheid. Die Flying Burrito Brothers ließ er bei den Aufnahmen für ihr zweites Album zappeln und hing lieber mit Keith Richards ab, was zu seinem Rausschmiss führte. Um so erstaunlicher ist die Ernsthaftigkeit mit der 1972/73, knapp vor seinem Tod im Herbst 1973, seine Solokarriere durchzog und zwei grandiose Alben fertigstellen konnte.
Zur Realisierung seines Projektes standen im eine Riege der besten Musiker zur Seite. James Burton, Glen D. Hardin und Ronnie Tutt aus der Band von Elvis Presley, Bernie Leadon, Herb Pedersen, Byron Berline und Al Perkins, um ein paar zu nennen. Als Duettparterin und Harmoniesängerin engagierte er die junge Emmylou Harris. Mit diesem Projekt wollte er seinen Traum von der "Cosmic-American-Music", wie er es nannte, erfüllen. Ob es ihm tatsächlich gelungen ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber eins steht fest, beide Alben enthalten erstklassige Country-Songs, manche mit einem Schuss Rock, Blues oder Soul versehen. Es ist ein Mix aus selbst verfassten Songs und diversen Country-Standards anderer Künstler.
"GP" ist ein druchgängig grandioses Album ohne Makel. Herausragend das Duett mit Harris bei "That's All It Took" und die Harmonie mit ihr bei "We'll Sweep Out the Ashes in the Morning". Ganz stark ist "She", das musikalisch ganz tief im Süden angesiedelt ist. Aber auch "The New Soft Shoe", das dramatische "Kiss the Children", das von einem Saxophon angetriebene "Cry One More Time" oder "A Song for You" ragen aus einem Album ohne Schwäche noch hervor.
"Grievous Angel", posthum nach Parsons' Tod veröffentlicht, ist auch ein wirklich gutes Album, es kommt aber nicht ganz an seinen Vorgänger heran. Der Roadsong "The Return of the Grievous Angel", das wunderbar berührende Duett "Love Hurts" mit Harris, "In My Hour of Darkness" mit Harris und Linda Ronstadt als Harmoniesängerinnen, die Tanznummer "I Can't Dance" oder "Hearts on Fire" halten ohne Mühe das Niveau von "GP". Das Livespektakel "Cash on the Barrelhead/Hickory Wind" wurde im Studio erstellt und sollte die Atmosphäre eines Honky Tonks wiederspiegeln. Ehrlich gesagt, eine richtige Studionummer wäre mir lieber gewesen. "Brass Buttons", "$ 1000 Wedding" und "Ooh Las Vegas" sind auch gute Songs, sie fallen aber doch gemessen am "GP" Niveau ein klein wenig ab.
Beide Alben auf eine CD zu packen und noch dazu die Songtexte abzudrucken ist wahrlich ein schöner Zug der Plattenfirma. Gram Parsons war ein Künstler, dessen Arbeiten zu seinen Lebzeiten nur wenig Anklang fanden. Durch seinen allzu frühen Tod und der mysteriösen Umstände wurde er zur Legende und viele nachfolgende Musiker ließen sich von seinem Werk beeinflussen und machten ihn so zu einer stilprägenden Ikone.
Diese CD gehört einfach in jede gut sortierte Rockmusiksammlung. Und natürlich die ersten beiden Alben der Flying Burrito Brothers und "Sweetheart of the Rodeo" der Byrds auch.
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am 21. Januar 2001
1973 war es vorbei, das kurze Leben des Gram Parsons. Er wurde gerade mal 26 Jahre alt, und trotzdem beeinflusste er die Musikwelt ganz entscheidend. Er mischte sich unter die BYRDS, haengte mit den ROLLING STONES herum, gruendete die FLYING BURRITO BROTHERS, und nahm danach zwei Soloplatten auf: "GP" und "Grievous angel".
Diese beiden Platten, die er mit der Backing-Band von ELVIS PRESLEY einspielte, gehoeren in den Plattenschrank jedes Musikliebhabers. EMMYLOU HARRIS begleitete ihn bei "Love hurts", "Return of the grievous angel" und vielen anderen Songs, die gefuehlvoller und intimer sind, als alles, was man bisher gehoert hat.
"GP" und vor allem das posthum erschienene "Grievous angel" sind Meilensteine in der Geschichte des Bastards namens "Alternative country", der den urspruenglichen Country mit Soul, R'n'B und Rock vermengte, und vor allem in den letzten Jahren immer oefter von verschiedenen Kuenstlern wiederentdeckt wurde.
Prominente Fans des Gram Parsons gibt es zuhauf: THE JAYHAWKS, BECK, SHERYL CROW, ELVIS COSTELLO, R.E.M., MOJAVE 3, THE LEMONHEADS, WHISKEYTOWN, CONTINENTAL DRIFTERS, VIC CHESTNUT, WILCO, NEAL CASAL und viele andere versuchen jeweils auf ihre Weise, den ersten Country-Rocker der Musikgeschichte zu ehren, und sein musikalisches Erbe weiterzugeben.
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At the time these two albums were released, there was little interest in them. Neither country fans nor rock fans appreciated Gram's attempts to create a hybrid country-rock music back then. Yet, within a few short years, Gram became a revered figure - a status he still retains. The extent of his influence is hard to assess, but he made an important contribution via one album with the Byrds (Sweethearts of the rodeo), two albums with the Flying Burrito brothers (Gilded palace of sin, Burrito deluxe) and the two solo albums that make up this set. All five albums are better appreciated now than they were when first released. It helps that these albums provided the breakthrough for Emmylou Harris, who lends vocal support on several songs. Emmylou helped the legacy of Gram by covering several of his songs including Ooh Las Vegas, Hickory wind and She (all featured here) as well as some of his earlier songs from his time with the Flying Burrito brothers.
The other thing that strikes me, listening to these albums now, is that they sound much nearer to traditional country than rock music. This may in part be due to the changes in country music over the thirty years since. Several instruments used on these albums would find a hard time getting on a contemporary country album - in particular, steel guitars are a rarity these days where once they were standard. Of course, if you compare this to a truly traditional country album, you'll hear the difference easily enough - but then listen to a rock album or a contemporary country album and you'll hear a much bigger difference.
The songs here are a mix of originals and covers. Hickory wind is both - it was written by Gram but first recorded for the Byrds album, Sweethearts of the rodeo, so the version here is a cover. Cash on the barrelhead is a cover of a Louvin Brothers song. This very song was later covered by Dolly Parton and appeared on her classic album, Grass is blue, while Emmylou was clearly impressed - she later covered several Louvin songs. Other covers include I can't dance (Tom T Hall), Streets of Baltimore (Tompall and the Glaser brothers), That's all it took (George Jones), Love hurts (originally recorded by the Everly brothers, it provided Jim Capaldi with a British top five hit in 1975) and Cry one more time (J Geils band). The final track, In my hour of darkness, features Linda Ronstadt as well as Emmylou, so this is the first time they recorded together.
So, what is Gram's legacy, apart from his own recordings? He helped Emmylou into the big time and also introduced her to Linda. He introduced Emmylou to the music of the Louvin Brothers. He was an influence on the Eagles, Dwight Yoakam and what is now known as the alt-country movement. All of these are important, but some might have happened anyway. Some accord Gram a God-like status, while others dismiss him as a no-hit irrelevance. The truth lies somewhere in between. In any case, the two albums paired on this CD are worth listening to in their own right, regardless of their historical significance.
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am 17. Dezember 2011
Die Vor-Schreiber haben die Zusammenhänge schon erläutert, deshalb hier nur noch e i n Hinweis: "A Song For You" ist einer der bewegendsten Songs die ich überhaupt kenne; in diesem Paket hier momentan erhältlich zum Preis einer Single. Und das Beste: ihr bekommt die beiden kompletten Alben noch dazu...
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. April 2011
Gram Parsons sah aus wie ein Rockstar, war aber in Wirklichkeit wohl doch eher ein typischer Junge aus der amerikanischen Provinz.

Eine Menge Gefiedel gab es auf seinen Soloalben und dazu das windschiefe Gesinge eines Mannes, der, obwohl einst Mitglied der wunderbaren Byrds, keine sonderlich beeindruckende Stimme sein eigen nannte. Also ließ er sich häufig von Country-Nachtigall Emmylou Harris begleiten, was das Ganze aber auch nicht wirklich besser machte. Die Live-Songs auf GRIEVOUS ANGEL verbreiten allerdings etwas mehr Leben als die zumeist recht lahmen Studiotitel.

Dies ist, wie die Engländer so schön zu sagen pflegen, definitiv nicht meine Tasse Tee. Knappe drei Sterne.
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