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TOP 500 REZENSENTam 5. Juni 2013
Auch wenn diese Scheibe beim ersten Durchlauf vielleicht ambivalente Gefühle heraufbeschwören mag - es war in der Entwicklung der Band wahrscheinlich die wichtigste und bahnbrechendste.

Auf den ersten beiden Alben fröhnte man zwar einer sehr eigenständigen Spielart des New Wave, aber es war dennoch ,nur` New Wave. Auf ,Fear Of Music` aber wurde das Repertoire plötzlich dramatisch erweitert.

Schon der unruhige opener ,I Zimbra` mit seinen Dada lyrics und seinem zickigen afrikanischen Rhythmus der doch funky ist, war etwas völlig Neues. Das Zusammenspiel der Band ist extrem exakt, die Dringlichkeit in jedem Ton vorhanden, Byrnes Paranoia ist sowieso durchwegs spürbar. ,Cities` ist perfekter ,No Wave` - tanzbar, aber extrem gehetzt. Auch in diese Richtung geht das noch bessere, erste songwriterische, highlight dieser Platte - ,Life During Wartime`. Funkiness, mit dramatischem Refrain: ,This ain't no party, this ain't no disco, this ain't no fooling around...` und widerspricht der Musik selbst damit.

Auch `Memories can't wait' geht nicht vom Gas - tempomäßig vielleicht - aber die Stimmung dieses tracks ist fiebrig und hoch infektiös. Die spätere cover Version von Living Colour mag härter und schneller gewesen sein - intensiver war Sie nicht und auch nicht so subtil wie das Original.

,Air` macht einen luftigeren Eindruck - hat aber dennoch eine unheilsschwangere und düstere Unterschwelligkeit. Erst bei ,Heaven` lassen Sie einen durchatmen - ein wunderschöner song, den Mick Hucknall später auf ewig beschädigte.

,Animals` ist dann wieder aufwühlend und versprüht eine Dschungel-Atmosphäre und dass in ,Electric Guitar` ausgerechnet einer Tuba eine tragende Rolle im Arrangement zukommt ist ein für diese Platte typischer Widerspruch. Bedrückend - nicht nur wegen der sonischen Experimente - dann ,Drugs`, das immer knapp am Auseinanderfallen ist und wohl ein passender Soundtrack zu einem schlechten Trip wäre.

,Remain In Light` erweiterte ihr Spektrum noch um Psychedelica und noch mehr Funk und World Music, ,Speaking In Togues` war leichter zugänglich, die Alben danach sowieso schon kommerzieller und poppiger, aber künstlerisch am Interessantesten ist wohl ,Fear Of Music`, das man stilmäßig vielleicht auch als ,Urban Jungle New Wave Funk` bezeichnen könnte. Eine schwierige aber auch eine große und wichtige Platte.
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am 24. April 2002
Das besondere der wohl besten amerikanischen Band ever, war die Kunst, jedem Album einen eigenen Sound zu geben, aber dennoch unverkennbar zu klingen. Ihr drittes Werk, Fear of Music aus dem Jahre 1979 ist der düstere Alptraum eines Großstadtneurotikers. Es ist wohl das Album, dass am typischsten für das Image der Talking Heads war. Nervöser Sound, unglaubliche Stilbrüche innerhalb der Lieder, musikalische Unberechbarkeit, schizoide Lyrik. Das Cover ganz in schwarz gehalten, spiegelt es die Inhalte der Texte von Chef David Byrne passend wider. Einzig und allein das dadaistische "I Zimbra" sticht als Operner hervor. "Cities", "Mind", oder "Electric Guitar" sind kraftvolle Stücke voller Zerrissenheit und emotionaler Leere. Höhepunkte sind wohl das klaustrophobische "Drugs" und das wohl beste Stück der Talking Heads "Memories can't wait". (Hier ist vor allem die superbe Live-Version auf dem phänomenalen Album "The Name of this Band is Talking Heags" zu empfehlen!!)
Ein Jahr später, 1980, folgt dann schon der Quantensprung: Remain in Light beamt die Heads in andere Sphären. "Fear of Music" kann man, zur Vereinfachung wohl, als Ende der ersten Phase dieser grandiosen Band bezeichnen.
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Die dritte Platte der Talking Heads von 1979 wurde von Brian Eno produziert und Robert Fripp spielt Gitarre.
Elf Titel, von denen sieben nur aus einem Wort bestehen : "Air", "Animals", "Cities", " Drugs", "Heaven", "Mind" und "Paper"
symbolisieren fast das ganze Leben. "I Zimbra" ist die Vertonung eines Hugo Ball (Dada- Künstler) Gedicht und ein überdrehtes Disco- Stück mit Congas und overdubbed Gitarren. "Animals" ist hart, böse und hypnotisch. Bei "Electic Guitar" schwillt die Stimme von David Byrne zu fast hymnischer Musik, die für die "Talking Heads" später typisch wird.
"Life During Wartime" ist ein absoluter Liveklassiker und hier in der Studioversion großartig. "Drugs" ist experimentell und fast schon "enoid", verzerrte Wahrnehmungen werden durch die Musik generiert. Die Coverversion von der 4AD "This Mortal coil" schafft es nicht ganz dieses Eindruck zu vermitteln.
Die Bonustracks wie "Dancing for Money" sind zwar keine fertigen Tracks, aber eine tolle Bereicherung für die Fans des Albums.
Die DVD macht einen Ausschnitt aus dem legendären "Rock Pop Konzert" von 1980 zugänglich. Videos von "Cities" und "I Zimbra" sind zu sehen. Ein anderen Teil der TV-Show gibt es auf der DVD zu "Remain in Light". Ich habe noch eine Tapeaufnahme von der Show, die wir damals am Fernseher verfolgt haben.
Für mich eins der besten Alben der "Talking Heads" und generell.
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am 21. April 2001
Es sind die Leichtigkeit und zugleich die musikalische Konzentriertheit die hier bestechen.
Das Album beginnt mit einer Art rhythmischen Ouvertüre,...leicht wie eine Feder, und setzt mit -Mind- einen ersten Höhepunkt. David Byrne's nervöse, beschwörende Stimme zeichnet das Bild eines neurotischen Großstadtmenschen in den Fängen seiner Fobien. Man spürt die Sehnsucht, ahnt die Weite -Cities-, atmet die morbide Luft -Memories can't wait- und schwelgt in der taurig-schönen Stimmung -Heaven-.
Es kulminiert in einer Klage -Animals-, und endet im mystischen und bedrohlichen -Drugs-, wo man sich schaurig-schön ausgestoßen und verloren fühlen kann. Die Kompositionen sind liebevoll und geradezu akurat arrangiert. Der Bass setzt seinen ganz persönlichen Stil ( Nie zuvor hatte ich so einen Bass gehört!). Raffinierte Texte gepaart mit einem elektrisierenden Klangbild lassen die Fantasie ausströmen. "Fear of Music" gleicht einer Odyssee durch die moderne Zeit, mit all ihren Ängsten,Sehnsüchten, Träumen und Widersprüchen.
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41 Minuten hört man die leicht 'schizo' klingende Stimme David Byrnes sowie die verkopfte Musik der von mir geschätzten Talking Heads (Brian Eno wirkte noch mit, nun ja): "Fear of Music" von 1979 ist selbst für ein T.H.-Album reichlich schräg-morbide. Schwarzes Cover, schwarze lakonische Texte und besagte großstadtdissonante Musik.

Die Live-Versionen andernorts (musikalischer und weniger unterkühlt) gefallen mir persönlich deutlich besser: etwa von den Highlight-Songs 'Electric Guitar', 'Life during wartime' oder der sarkastisch-schönen Ballade 'Heaven'.

Etwaige Talking-Heads-Neulinge sollten daher vielleicht eher mit den anderen CDs beginnen. - Natürlich immer noch vier Sterne, freilich.
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am 28. Januar 2011
man sollte sie alle hören, hintereinander, durcheinander. 77- more songs about..- remain in light und diese hier. und dann als zugabe: the name of the band is..natürlich will man dann auch wissen, wie speaking in tongues klingt, stop making sense kennt man eh schon, vielleicht fehlen noch true stories. aber man kehrt dann wieder zurück und fear of music wird sicherlich oft gehört, weil es die härtesten und weichsten songs vereint und nebenbei noch ungewöhnliche rhythmen beiliefert. trotzdem bleibt es dabei ein geschlossenes album. für mich unverzichtbare musik.
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am 23. Juni 2014
Diese LP war eine meiner ersten LPs überhaupt. Alle späteren (Hit-)Alben der Talking Heads haben nicht denselben Stellenwert für mich erreicht. Liegt sicher daran, dass ich sie "für mich entdeckt" und mich als Teenager sehr mit den Texten identifiziert habe. Eines meiner drei Alben, die ich mit auf die einsame Insel nehmen würde. Music that saved my life. Toll immer noch die Einflüsse, die Brian Eno auf die Arrangements hatte. Alle Talking-Head-Fans wissen sicher, was sie an diesem Meisterwerk haben für Neueinsteiger würde ich die LP nicht empfehlen.
Betty (*1966)
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. August 2014
Diese Platte ist einzigartig. Einzigartig dahingehend, daß durchaus tanzbar, ebenso eiskalte Emotionen, extrem gute Texte. Die Scheibe läuft dermassen auseinander, dass sie in sich mit das Beste ist, wa sich im Cd-Regal jemals hatte und haben werde. Rythmisch genial (I Zimbra als Opener verwirrt beim Ersten Mal), mein highlight ist Life during Wartime, das Stück kann ich permanent vor und zurück hören, es ist tief ergreifend und, wir schreiben 1979, meiner Ansicht nach zukunfts weisend (burnt all my notebooks, what good are notebooks, they won't help me survive (D.Byrne)). Cities, Drugs (fast lähmend), Memories can't wait. Einer DER Titel der "alten" Talking Heads. Die Eno-produzierten Alben gefallen mir am Besten, ebenso wie Fear of Music der geniale Nachfolger Remain in Light.
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am 16. Juni 2014
wunderbarer Mastermind, großartige Band, Es macht auch Jahre danach immer noch viel Spass, ihnen zuzuhören. So eckig, sonder anders, so einfallsreich....
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am 27. September 2013
Talking Heads sind nicht jederman Sache. Diese CD eignet sich aber sehr gut als Einstieg in die Klangwelt von Talking Heads.
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