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am 23. Juni 2004
"Die Sailin' Shoes hängen jetzt am Nagel", kommentierte der Musik Express im Juli 1979 den viel zu frühen Tod von Lowell George. -Dass da (im positiven Sinn) noch was nachkommen musste, lag damals auf der Hand. Lowell George schrieb seine Songperlen zwar nicht im Akkord, aber, wer ihn und Little Feat kannte, wusste, dass da noch einiges zur Veröffentlichung anstand. Noch im selben Jahr (also '79) wurde "Down On The Farm" veröffentlicht. Ein Album, dass man wirklich als das Vermächtnis Lowell George's bezeichnen kann. -Und ein weiteres, bitter-süßes Little Feat-Kamellchen!
Schon der Titeltrack (ein Paul Barrere Song) zeigt auf schmunzelnde Weise wo's langgeht. Erste Sahne! Mit "Six Feet Of Snow" hält Lowell George nochmal die Countryrock-Fahne hoch. Ein klein wenig erinnert der Song an "Willin'", wenn er auch nicht ganz dessen Klasse hat. Trotzdem: Sehr gut!
"Perfect Imperfection" ist eine funky Ballade. Genauso ergreifend gesungen wie das folgende "Kokomo". Ein wunderschöner Songtupfer mit feiner Slidegitarre und perfekt (aber das kennt man ja von Little Feat) spielender Rhythmus-Abteilung. Danach folgt "Be One Now"; ein Song den George gemeinsam mit Tackett geschrieben hat. Gefühlvoll und kraftvoll, ein kleines bissl schräg gesungen und doch so traurig, dass einem die Tränen kommen könnten und der Verlust eines der größten Rockmusiker und Slidegitarristen umso bewusster wird. "Straight From The Heart" und "Front Page News" sind von der Aufmachung, dem feinem Keyboard- und Slidegitarrenspiel her typische George/Payne-Songs. So trickreiche Musik beherrschte nur Little Feat. -Einmalig!
"Wake Up Dreaming" ist von Bill und Fran Payne komponiert und für Payne'sche Verhältnisse überaus eingängig und direkt. Letztes Take ist "Feel The Groove". Ein Song mit schwer karibischen Flair und genauso groovy und verspielt, wie der Titel vermuten lässt. Sowas gab's vorher und nachher nie mehr von Little Feat zu hören. Vielleicht auch ein musikalischer Nachruf?!
Das Innersleeve der damaligen LP enthielt auf einer Seite das SW-Foto eines sich abwendenden und davongehenden Lowell George. Ein Foto, wie sich herausstellte, mit symbolischem Charakter. Einer der ganz großen ist gegangen. Aber sein Lebenswerk und auch sein Geist blieben...
Deshalb gibt's fünf Sterne und eine uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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am 3. Januar 2014
Ich bin ein Little Feat Fan, allerdings nicht bedingungslos. Die bisher einzige Rezension ist wie so viele Bewertungen von Erbstücken recht verklärt und dick aufgetragen. Es ist schön, das ein angefangenes Album nach dem Tod des Bandgründers noch mit Nacharbeit der Veröffentlichung zugeführt wird, aber neben aller Freude sollte man die Kritikfähigkeit bewahren und vor Allem dabei die Geschehnisse der damaligen Zeit nicht außer Acht lassen.
Little Feat wurde von Lowell George ins Leben gerufen und von ihm mit Songs und Seele erfüllt, die Selbsterfüllung der Mitmusiker hatte einige Alben lang keine Rolle gespielt. Bill Payne hatte den ein oder anderen Titel geschrieben, aber das war es. Bis auf dem vierten Album "Feats Don't Fail Me Nnow", das nach einer langen Durststrecke endlich nicht nur Kritikerlob, sondern auch Erfolg brachte, von Bill Payne und Paul Barrere jeweils ein starker Song drauf war und sie sich auch an anderen Titeln beteiligt hatten. Da hatten die Mitspieler offensichtlich Blut geleckt. Auf dem Nachfolger "Last Record Album" ließ ihnen dann Lowell George auch noch freie Hand und schon hatte sich der Klang der Band verändert. Krankheitsbedingt fiel dann auch noch beim nächsten Album "Time Loves A Hero" Lowell's Beteiligung sehr gering aus, was durch die Schreibarbeit von Payne, Barrere und Gradney aufgefüllt wurde. Das Ergebnis gefiel dem Begründer der Band nicht so ganz, im Handumdrehen hatte sich Little Feat in eine Richtung entwickelt, die nicht seinem Geschmack entsprach. Vor allem das Jazzrock-Stück "A Day At The Dog Races" ging ihm völlig gegen den Strich. Bei Liveaufführungen des Titels verließ er denn auch demonstrativ die Bühne.
Und wenn auch das nachfolgende Livealbum "Waiting For Columbus" beeindruckend die hohe Musikalität der Band demonstrierte, war das innere Gefüge der Gruppe bereits bröselig. Zur eigenen Selbsterfüllung hatte George sich bereits auf Solopfade begeben und "Thanks, I'll Eat It Here" veröffentlicht. Ein zweites Soloalbum war in Planung. In diese Zeit fällt die Entstehung der Grundlage für das vorliegende Album. Vor der Fertigstellung wurden die Arbeiten daran abgebrochen und George widmete sich wieder seiner Soloarbeit und erklärte Little Feat für aufgelöst. Bekanntermaßen verstarb er dann während der Solotournee nach einem Konzert. D.h. eigentlich ist es zweifelhaft, ob Lowell George die bereits vorhandenen Songs überhaupt veröffentlichen, geschweige denn um die hier verewigten zusätzlichen Titel ergänzt sehen wollte.
Aber dieses Schicksal mussten ja schon viele Künstler erleiden.
Der ganzen vorausgegangenen Probleme zum Trotz enthält "Down On The Farm" aber auch starke Titel. Der Titelsong von Barrere, ob nachträglich entstanden oder nicht, gehört zu diesen, erinnert an "Old Folks Boogie" und verbreitet gute Laune. "Six Feet Of Snow" ist ein flotter Country-Song von George, "Perfect Imperfection" von Barrere geschrieben und George gesungen, sowie "Be One Now" mit Lowells Gänsehautkuschelstimme gesungen, sind tolle Balladen."Kokomo" ein netter Rock 'n' Roller, "Straight From The Heart" ist ein bißchen zu süßlich, hier stören mich, wie auch bei einigen anderen Titeln auch, die dick aufgetragenen Synthesizer, die Bill Payne auch schon mal dezenter eingesetzt hat. Das ist natürlich auch eine Zeiterscheinung. Der Rest.....ist nicht so toll. "Front Page News" ist einer dieser Titel, der wohl bisher nicht die Gnade von George gefunden hatte, auf dem Album "Feats Don't fail Me Now" stand er mit auf dem Original-Plattencover, schaffte es aber nicht, veröffentlicht zu werden. Schon bei "Hi Roller" gab es diese Verzögerung, das Stück fühlte sich wohl noch nicht so richtig gut an. Ein Knaller ist es auch in dieser Version nicht. "Wake Up Dreaming" von Bill Payne ist gegenüber Lowell George fast schon eine Gemeinheit, hier gibt es wieder jazzrockartige Einflüsse, ein Fülltitel, nicht nach meinem Geschmack. Naja, und "Feel The Groove", da durfte mal Sam Clayton etwas beisteuern, beonders groovy ist es nicht, eher langweilig und für Little Feat untypisch.
Unter dem Strich eine Handvoll schöner Titel von George, Barrere und Fred Tackett, der Rest ist eher zweitklassig.
Auch meine 4 Sterne sind da schon recht wohlwollend. Aber die Hauptsache war und ist, dass es nochmal etwas von diesem großartigen Musiker und Songschreiber zu hören gab.
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