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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Februar 2012
Immer wieder würde ich mir diese Scheibe kaufen, egal welche Medien die Industrie erfinden sollte. Dies ist ein Dokument, wie ein Stück Papier auf dem unterschrieben und besiegelt wird. Mein Lieblingsstück "Heartache" - wunderschön traurig und akustisch. Die Version von Two Trains gefällt mir zwar nicht besser, als die auf Hoy-Hoy zu findende, aber sie ist eben die, die auf diese Scheibe gehört. Lowell George hat mit Little Feat etwas einzigartiges geschaffen und mußte dies hinter sich lassen, leider viel zu früh. Es gab keinen Ersatz für ihn nach seinem Tod, keine Stimme schafft es so zu klingen, keiner lässt die Klampfe sliden wie er. Hut ab Lowell, mit "Danke, ich ess es hier" hast Du etwas hinterlassen, was nur ganz wenigen gelingt. Und immer wieder wird die Scheibe laufen, ist sie einmal im Player wird auf Repeat gestellt und danach auf Random. Dann hol ich mir Dixie Chicken und Sailin Shoes und lass diese ebenso lange laufen.
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am 10. Oktober 2006
Gleich eines vorneweg: Wer in George's Soloprojekt eine komprimierte oder gar weiterentwickelte Songstrategie Little Feat's vermutet, liegt völlig daneben. Fakt ist einfach, dass Lowell George's musikalischer Horizont und seine Fachkenntnis weit über den vertrackt-rhythmischen Tellerrand Little Feats hinausreichte. Dass zeigte sich nicht nur in seinen vielen musikalischen Nebenprojekten, die er als Produzent (z.B. bei Grateful Deads 'Shakedown Street') oder Gastmusiker (z.B. bei Robert Palmer, Linda Ronstadt, Bonnie Raitt oder Jackson Brown) unter seine Fittiche nahm. Er war nicht nur ein brillianter Songschreiber, sondern (übrigens bis heute, wie ich finde) DER Slidegitarrist schlechthin!
Was hinter den glänzenden Augen, dem Fünf-Tage-Bart und dem verschmitzten Lächeln für musikalisches Potential steckte, glaubten damals (in Richtung Little Feat schielend) viele schon vorneweg zu wissen. -Dass waren dann ausnahmslos die Leute, die Lowell George's Solo-Projekt enttäuschend fanden. Davon gab es damals, ich hab' da noch einige schlaumeierische Kritiken im Ohr, eine ganze Menge. -Nein, es waren ganz andere Sachen, die in George's Kopf herumspukten.
Im Prinzip wollte er zwei Dinge: Die Loslösung von Little Feat zum Einen und einfach die Musik machen, die ihm wichtig war, zum Anderen. Natürlich lag ihm musikalisch auch seine (ihm eigene) 'Cartoon-Vision' eines liebenswerten, flippigen Amerikas am Herzen; die er in seinen Songs (man denke nur mal an 'Dixie Chicken') durch und durch verkörperte.
Wie weit (und doch so nah) die Welten des Admirals und seiner (ex) Band auseinander geraten waren zeigt dieses Album ziemlich deutlich auf.
'Thank's I'll eat it here' wurde ein Potpourri aus vielen musikalischen Einflüssen und Stilrichtungen, aus genialem Songwriting, aufwändigen Arrangements und aus herrlich adaptierten Coverversionen. Dass liest sich nach einem kunterbunten-orientierungslosen Mix verschiedener Musikstile, ist es aber nicht! -Ich denke, dass es die Kunst dieses Albums (und seines Kopfes) ist, all die oben beschriebenen Elemente zu einer Melange aus einem Guß, zu verschmelzen.
So treffen auf dieser CD soulig-stampfende Rocksongs ('What do you want the girl to do'), funkig-rhythmische Titel ('Honest Man', 'Can't stand the rain'), Mariachi-Klänge und Tex-Mex-Flair ('Cheek to cheek') mit eigeninterpretierten (frisierten!) Little Feat-Takes ('Two Trains') zusammen und ergänzen sich prächtigst!
Dazu gibt der Admiral drei wunderschöne, fast zerbrechlich wirkende Songperlen zum besten, die einem die Augen feucht werden lassen. 'Find a river', 'Heartache' und '20 Millions things to do' sind wunderschöne Takes die nicht nur unter die Haut gehen, sondern auch zum Nachdenken anregen. Man glaubt Lowell George wortwörtlich, dass er noch 20 Millionen Dinge machen wollte. -Und spürt doch auch die Überforderung, die für ihn darin lag...
Auch kann man George, der seine Gesundheit vielleicht gerade aus diesem Grund heraus ruinierte, vieles vorwerfen (der Seitenhieb geht an einige der damaligen Kritiker), aber weder hat er jemals verlogene, kommerzorientierte Musik gemacht, noch Little Feat in irgendeiner Form verraten. Er war nach vielen Jahren einfach soweit, seinen eigenen Weg gehen zu müssen. Diese Entscheidung war sicherlich nicht leicht. -Was dabei herausgekommen wäre, ist er uns, durch seinen frühen Tod schuldig geblieben. Ich glaube aber, dass da noch einige Überraschungen auf uns und auch auf Little Feat (die er ganz sicher nicht links liegen gelassen hätte!) zugekommen wären.
So blieb es leider bei nur dieser einen Solo-Scheibe des großen Admirals Lowell George.
Wer sich auf 'Thank's I'll eat it here' einlässt, findet darin einen ganz fantastischen, musikalischen Geniestreich eines der größten Musiker, die Amerika hervorbrachte. -Ein Hörfest für Hörer mit offen Ohren und offenem Herzen!
R.I.P
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TOP 500 REZENSENTam 3. November 2011
Lowell George mag kleine Füsse gehabt haben (daher der Bandname, bei dem als hommage an die Beatles das zweite e durch ein a ersetzt wurde; *wäre die wörtliche Übersetzung), musikalisch war er aber ein ganz großer. Das merkt man vor allem an dieser - seiner einzigen und knapp vor seinem Tod erschienen - Soloplatte. Dass ihm selbst das stilistisch ohnehin recht weitgeschnürte Korsett seiner Band zu eng war, belegt welch` kompletter Musiker er war und ,Thanks I'll Eat It Here` ist gewissermassen so etwas wie sein musikalisches Testament.

Wieviele Einflüsse er in dieser Platte verarbeitete, merkt man schon anhand des Covers von Neon Park, dass eine Hommage an Manet's ,Frühstück im Grünen` ist, auf dem die 3 Personen des Originals gegen Bob Dylan, Marlene Dietrich und Fidel Castro ausgetauscht wurden.

Seite 1 der LP beginnt mit einer, für George rhythmisch ungewöhnlich geradlinigen Allen Toussaint Komposition, die fast poppig daherkommt, aber durch die Bläsersätze dann doch auch wieder groovt. Auf ,Honest Man` wird dann hemmungslos dem lasziven Sou-Funk gefröhnt, wie auch auf ,Two Trains'mit seinem vertrackten Rhythmus und gerade bei diesen tracks hat man den Eindruck, als ob George Sie sich noch aus Little Feat Zeiten für seine Solo-LP aufgespart hätte.

Ab nach Mexiko geht's mit dem Mariachi-artigen ,Cheek To Cheek` und ganz großartig ist dann seine Version von Ann Peebles` ,I Can't Stand The Rain` (an Fr. Turner - so geht das!), die wohl die beste bis jetzt veröffentlichte dieses Klassikers - southernmäßig, nicht zu schnell und unheimlich druckvoll. George's Arrangements auf der ganzen Scheibe sind sowieso vom Allerfeinsten und mit den Kapazundern die er hier als Musiker zur Verfügung hatte(J.D. Souther, einige Toto Mitglieder, Nicky Hopkins, Jim Keltner, etc, etc.) stehen die handwerklichen Fähigkeiten sowieso nicht zur Diskussion.

Rickie Lee Jones` ,Easy Money` wird zum New Orleans Blues im Stile von Toussaint und die zwei Country-Folk Balladen ,Twenty Million Things` und ,Find A River` passen auch in das bunte Gemälde, das George mit dieser Platte malte.

Füller gibt's auf diesem Album sowieso nicht, aber das musikalisch in den 30er Jahren (Hallo Marlene!) angesiedelte ,Himmler's Ring` sei noch explizit erwähnt, denn das ist ein Beweis für die musikalische Bandbreite und den Humor dieses Mannes und möglicherweise ja auch eine Referenz an seine Zeit bei den MOI (er spielte damals u.a, auf ,Weasels Ripped My Flesh`).

Schade, dass George sich so früh aus dem Leben geschossen hat, denn nach dem Anhören dieser Platte wünscht man sich einfach viel mehr davon, weil ,Rock'n'Roll`, Country und Rockabilly hier noch nicht drauf sind, aber super ins Bild gepasst hätten.
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TOP 1000 REZENSENTam 2. Februar 2010
Lowell George, der vielseitig begabte und interessierte Sänger mit der schönen weichen Stimme und dem guten Geschmack für alle skurrilen Spielarten der amerikanischen Musik hat hier sein Album für die Insel gezimmert. Kurz vor seinem viel zu frühen Tod schnürte er einen bunten Strauß interessanter und zum Teil sogar abseitiger Songs: "Easy Money" von Rickie Lee Jones (die Lowell mit entdeckt hatte) in einer treibenden Version mit Bläsern - weniger versponnen und verrucht als Jones auf ihrem Debütalbum. Mexikanische Klänge im romantischen "Cheek to Cheek", eine raffinierte Version von "Can't Stand The Rain" - trickreiche Percussions und viel weniger abgehobelt klingt das als bei Tina Turner und Cassandra Wilson. Vaudeville in "Himmler's Ring" - warum nicht? Die Andrews Sisters und die Swing-Ära lassen grüßen. So vielseitig klingt George, ohne sich jemals anzubiedern. Feiner Bläsersatz hier auch.

Und romantisch klingt Lowell bis zum Anschlag in seinen Balladen; "2 Million Things" und "Find A River" sind wunderschöne Torch-Songs, unsentimental und gefühlvoll. Nicht zu (s)toppen - der ultimative Crooner des Rock schwingt hier das Zepter. Und was bei seiner Band Little Feat manchmal doch zu sehr nach Jazz-Rock klang, wird hier auf einmal natürliche, originelle Musik. Vergleiche nur die "Two Trains" von George mit den zahlreichen Einspielungen der Feats. Hier klingt die Musik, dort ist es nur ein vertrackter Song gespielt von einer guten Band. Ebenso der witzige Opener "What Do You Want The Girl To Do" - nicht nur muss diese Frage einfach gestellt werden. Es ist auch ein Song, dessen wilde Synkopen und trickreichen Harmonien überhaupt nicht auffallen, weil George die ganze Musik locker zusammen hält. Dieses fantastische Album schließt mit einem gefühlvollen Duett. Hammermäßige Musik, feinste Drums von Jeff Porcaro und ein exzellenter Sound runden dieses Album ab.

Was soll ich sagen - viel zu früh ging er dahin und hat uns ein Album für die Insel hinterlassen, dessen Perlen auch in 10 Jahren noch glänzen werden.
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am 8. März 2004
woo woo. ein grossartiges stück musik. hört euch 20 million things, himmler`s ring,find a river an!! so schade dass lowell george sich mit koks und kognac ins nirvana geschossen hat. ein pflichtwerk jedes musikfans. wie sagte miles: there is only good music or bad music, never mind the style. wie wahr.
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am 18. Juni 2015
Die Frage wird nie beantwortet werden, denn Lowell George verließ uns kurz nach Veröffentlichung seines ersten Soloalbums. Dies beginnt mit "What do you want the Girl to do?", einer einprägsamen, kuschelrocktauglichen Nummer ganz im Stile der Eagles. Weiter geht es mit dem ersten Highlight. "Honest man" ist eine stampfende Bluesnummer, hervorragend gesungen. "Two Trains" von Little Feat kommt auf diesem Album noch etwas blueslastiger einher. "I can`t stand the rain", na ja, okay, ich mag diese Nummer generell nicht so. Es folgt ein weiteres kurioses Highlight. Bei "Cheek to cheek" tauchen vor dem geistigen Auge das mexikanische Hochland, feurige und temperamentvolle Chicas, riesige Sombreros und Paellas auf. "Montezumas Rache" (auch Dauerdurchfall und Magenverstimmung) kommt einem dabei nicht in den Sinn, auch wenn dieses Gustostückerl kitschig klingt, saugut ist es trotzdem, und wer es nicht mag, der möge in den Keller lachen gehen. Nach dem Füller "Easy Money" kommt das einfühlsame "20 Million things", der absolute Höhepunkt. Melancholisch geht es mit "Find a river" weiter. Es folgt eine Zeitreise in die Ära des Swing, die Kuriosität heißt "Himmler`s ring". Zum Abschluss noch ein sehr schönes Duett, eine unveröffentlichte Demoversion mit Valerie Carter namens "Heartache". Leider gibt es keine Texte im Booklet, das Album ist jedenfalls ein Muss.
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am 12. Mai 2014
super cd, kann ich nur weiter empfehlen. Besonders für Little feat fans geeignet. Lange Rezensionen finde ich nerfig, hab damit angefangen aber zum letzten mal.
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