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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
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4,8 von 5 Sternen
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am 3. Januar 2013
Nach In Rock (25th Anniversary Edition) und Fireball-25th Anniversarywaren sie Rock Stars, aber Machine Head brachte der Band Superstar-Status weltweit.
Über die sehr gute Musik schreibe ich nichts mehr, wer das Album kennt, weiß von was ich spreche und wer es noch nicht kennen sollte, muss das schnell ändern und kaufen. Rezensionen, die sich mehr oder weniger ausführlich mit dem Album beschäftigt haben, gibt es genug.

Lohnt sich die Anschaffung der wirklich luxuriösen Box mit vier CDs und einer DVD Audio? Wenn man das wirklich gute 1997er Remaster/Remix Machine Head - 25th Anniversary (vor allem der Remix ist unglaublich gut) von Roger Glover und das Album In Concert 1970 - 1972 (Live In London) [DOPPEL-CD] bereits hat und nicht unbedingt Sourround-Sound haben möchte, kann man auf die Anschaffung sicher verzichten. Das ist bei mir eigentlich der Fall (ich habe auch noch eine italienische LP mit Klappcover von 1972).

Da das Album für mich aber immer zu einem der besten Rockklassiker gehört hat, habe ich die Box angeschafft und es keinen Tag bereut. Die fünf Silberlinge (drei sind tief lila beschichtet) haben alle ein eigenes Klapp-Cover aus harter Pappe, wie der alten Vinyl-LP nachempfunden. Die sind sehr stabil, haben aber den Nachteil, dass die CDs sicherlich sehr schnell verkratzen werden, wenn man sie häufig heraus nimmt. Da hätte man – wie bei den LP’s – Innenhüllen beilegen müssen (bei Sugar Cane's Got the Blues hat man auch das Klapp-Cover der LP nachgearbeitet und die CD hat eine eigene Innenhülle; geht also auch). Da sollte man sich Innenhüllen beschaffen, die gibt es.

Die fünf Cover sitzen selbst in einem doppelten Pappschuber aus harter Pappe mit Fotos bedruckt. Beigelegt ist ein 64-seitiges Hard-Cover-Buch mit vielen neuen Fotos und Statements vieler Leute, Geschichten um die Entstehung des Albums sowie dem Konzert aus dem Londoner "Paris-Theatre" vom 9. März 1972, das von Peter Mew in den "Abbey Road-Studios" neu gemixt wurde. Gleichzeitig wurden die Titel in die richtige Reihenfolge des Konzert-Sets gebracht.
Das Konzert selbst ist richtig gut und wird Titel für Titel von einem Moderator der BBC vorwiegend mit Ian Gillan besprochen.

Die Quad SQ-Stereo-CD habe ich auch nur in Stereo gehört mit zwei unterschiedlichen Guitar-Solos bei "Maybe I’m A Leo" und "Lazy".

Insgesamt ist die Box für mich wirklich sehr schön und aufwändig gestaltet. Und sofern nicht noch aus irgendwelchen Tape-Archiven verschollenes Material zum Album auftauchen sollte, was es ja anscheinend nicht mehr gibt, dürfte das wohl erst einmal die letzte Veröffentlichung zu Machine Head gewesen sein.
Für das, was hier geboten wird, finde ich das Verhältnis Preis und Leistung sehr gut und gebe der Box gerne *****!
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am 13. Oktober 2012
Leider hat Amazon einfach die Rezensionen der reinen "DVD-Audio" in diese Ausgabe der 40th Anniversary Deluxe edition von Machine Head hineinkopiert. Das passt nur nicht ganz ...

Wie immer möchte ich mich mit den Surround-Aspekten beschäftigen ...

Diese Version zählt 5 discs (4 Stereo-CDs (2012er Remaster, 1997 mixes & Quad SQ Stereo, 1 Live-CD (Paris '72 - sehr 'entspannte Atmosphere') und 1 hochauflösende DVD-Audio (2012 remaster, B-side und original Album Quad Mix (4.1) sowie Bonus 5.1 Mixe). Dazu noch ein 64 seitiges Booklet, alles zusammen in einer Hartcover-Stülpkartonbox.

Die Verpackung stellt hier auch gleich den Abzug bei meiner Bewertung dar. Die einzelnen Scheiben sind leider nicht in üblichen Klapp-CD-Hüllen (slim-line) eingelegt sondern in sehr engen Karton-Hüllen hineingeschoben (oben-rechts im Bild zu sehen) !! Beim Herausnehmen muss man schon sehr aufpassen, die Scheibe nicht zu betouchen oder gar am Rand zu verkratzen. Dient nicht der Erhaltung der CDs.
Liebe Leute von EMI: diese Ausgabe stellt für Fans und Sammler eine gewisse Anlage dar. Da habt ihr eindeutig am falschen Ende gespart !!! GEHT GAR NICHT !!!

Der Klang der hochaufgelösten DVD-Audio (DTS 96k/24bit) ist hervorragend. Leider habe ich keinen klanglichen Vergleich zu der 2001 erschienenen DVD-Audio bzw. späteren SACD. Aber die Sounds sind, nicht anders als zu erwarten sehr dynamisch (Ian Paice Basedrum) und präzise (Lords verzerrte Orgelsounds).
Die Surround-Effekte sind nicht, wie bei der Fleetwood Mac-Rumours, auf fest stehenden Positionen im Ambient-Surround festgelegt sondern bewegen sich auch zwischen den 4 Kanälen, allerdings nur um den Hörer drumrum (z.B. Jon Lords-Solo Anfang von Lazy). Man kann fast hören, wie die Ingenieure die Drehregler der gecrossten Stereo-Balancen jeweils drehten (softwaregesteuerte Surround-Prozessoren gab es zur damaligen Zeit halt noch nicht ...). Ist interessant anzuhören, kommt natürlich durch die stark begrenzten Möglichkeiten und Ideen der Ingenieure nicht annähernd an heute Moving-Surroundaufnahmen ran (Intro zu '1 Step Closer' auf Linkin' Parks Reanimation). Das machen dann die Interpretationen der Bandmitglieder wieder wet (live). Ja, das sind schon Künstler !

FAZIT:
Nachdem die Preise der vergriffenen DVD-Audio als auch SACD Beträge zwischen €uronen 80-130.- erreicht haben stellt diese Ausgabe eine vernünftige Investition dar, die sich aufgrund ihres Umfangs als auch aufgrund der Klangqualität rentieren !
Tip: bestellt euch zur Erhaltung der Freude noch ein paar CD-Hüllen dazu ...
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TOP 1000 REZENSENTam 28. Dezember 2009
"machine head" war meine erste jemals gekaufte LP, damals mühsam vom kärglichen taschengeld zusammengespart...
ich hab sie immer noch und für ihr alter ist sie auch noch gut beieinander. daher - dachte ich - brauch ich dieses teil hier nicht und wurde nun weihnachtlich zwangsbeglückt.

vorweg: um diesen preis ein "must have" ohne wenn und aber.

über songs wie highway star, smoke on the water, lacy, space truckin ect. brauch ich mich hier wohl nicht allzusehr ausbreiten...
aber abgesehen davon und dass dies - wie den diversesten rezensionen zu entnehmen ist - nicht nur meiner ansicht nach, die DP-scheibe am höhepunkt ihrer songwritingkunst ist, wurde neben einer soundmässig perfekt aufpolierten originalversion auch noch eine - von der tracklist her idente - scheibe mit alternative-takes beigefügt. diese unterscheiden sich zwar nicht grundlegend, sind aber allemal hochinteressant.

besonders hervorzuheben ist, dass hier auf beiden CD's ebenfalls voneinander abweichende versionen von "when a blind man cries" zu finden sind, einer großartigen ballade, die sonst meines wissens nur auf soundmässig unbrauchbaren best-of's oder auf der rückseite der "never before"-vinyl-single zu finden ist.
aus meiner sicht ist jedenfalls schon alleine das vorhandensein dieser nummer in der hier präsentierten tonqualität den zusätzlichen erwerb dieser anniversary-edition wert.

dazu gibts ein booklet mit fotos aus dem zum studio umfunktionierten hotelräumen. in anbetracht dieser umstände muss man sagen, dass die sounds der einzelnen musiker perfekt erhörbar eingefangen wurden, der mix perfekt und gnadenlos direkt gelungen ist und das ganze noch dazu frischer und saftiger klingt als seinerzeit.

um diesen preis nicht nur für DP-fans ein muss!!!
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am 25. März 2002
Ich habe die Audio-DVD auf meinem DVD-Video-Player abspielen können, laut Cover soll dies auch möglich sein (es handelt sich um einen extra-Mix in AC3-Surround) Die extra-Videos (2 Tracks) können jedoch scheinbar nur von einem "echten" DVD-Audio Player wiedergegeben werden. Beim Hören hatte ich ein breites Grinsen auf dem Gesicht, ich bin absolut überwältigt von der Soundqualität! Durch den Surround-Mix (und dem Remastering - habe "nur" die Original-CD zum Vergleich, nicht die remastered) gewinnt das Album nochmal an Druck, viele Details des einmaligen Siebziger Deep Purple Sounds werden besonders deutlich und noch besser fühlbar. Hier gilt nicht das einfache Motto "nur Effektanteile in den Raum (rear), Main-Mix weiterhin vorne", sondern die Instrumente sind wirklich im Raum angeordnet, sehr deutlich auch das Gitarren-Overdubbing von Ritchie. Von allen Audio-DVDs, die ich gehört habe, ist dies die gelungenste. Für Deep Purple Fans ein Muß! Für "Audio-DVD Fans" sicher auch empfehlenswert, aber man sollte sich bewußt sein, das der Sound nicht 80er oder 90er ist, sondern 70er (im Positiven Sinne: total warm und nicht steril - man hört z.B. das (gewollte!) Schnarren der Bass-Seiten, das Röcheln von Jon's Hammond...). Für einige Leute ist dieser Klang etwas "ungewohnt", aber ich liebe ihn!
Zu dem Album selbst: Es handelt sich um einen absoluten Klassiker der Rockmusik, mit "Smoke on the water", "Lazy", "Highway Star", "Space Truckin", aber darüber muss ich hier wohl nicht viele Worte verlieren. Ich hoffe, Rhino bringt noch weitere DP Alben im Audio-DVD Format.
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am 15. August 2003
Und das ist eigentlich schon ein kleines Wunder, da diese DVD- Audio schon länger auf dem Markt ist, als die SACD. Und doch schafften es die englischen Tontechniker nicht, dieses Rhino- Remaster zu übertrumpfen. Auf dieser DVD- Audio (die hier leider nur als relativ teurer Import vorliegt und nicht, wie die SACD, von EMI selber vetrieben wird) klingt das Meisterstück von Deep Purple im 5.1 Sound noch schlüssiger, noch stimmiger, noch offener. Die Klangbalance ist noch besser getroffen worden und der Center wird hier erfreulicherweise nicht als Abstellplatz für Ian Gillans Stimme benutzt. Die Rearkanäle werden hier noch intensiver für allerlei Effektspielereien genutzt, doch gerade diese sind so genial und so überraschend, daß man wirklich mit Kinnlade runter und Ohren ganz groß zwischen den Boxen sitzt. Hier wird noch eindeutiger gezeigt, zu was eine Mehrkanal- Disc fähig sein kann, wenn sie gut und vorallem nicht um der Effekte willen, sondern im Sinne der Musik abgemischt wurde. Doch eines haben die DVD- Audio UND die SACD von "Machine Head" gemeinsam: Beider lassen den Maschinenkopf rocken wie noch nie!
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am 16. Juli 2003
Wer das jetzt nicht glauben mag und kopfschüttelnd mit der Begründung abwinkt, solch ein Klassiker hört sich alleine in Stereo gut an, der ist meines Erachtens nicht nur stur und ignorant gegenüber den Möglichkeiten der Multikanaltechnik sondern hat im Falle von Deep Purples Meisterstück auch verkannt, das dieses Album, ähnlich wie die "Dark side of the moon" von Pink Floyd, ursprünglich im Quadrosound abgemischt wurde und somit schon 1973 im Mehrkanalton erklang! Doch nun zu den harten Fakten: "Highway Star" im Mehrkanalmix ist ein um so viele Klassen grandioseres Erlebnis, als in Stereo, daß einem der Kitt aus der Brille fliegt! Man höre sich nur die Keyboard- Sequenzen von Jon Lord an, die einen urplötzlich aus den Rearspeakern ins Ohr säuseln. Da legt selbst das berühmteste Gitarrenriff der Rockgeschichte aus "Smoke on the water" wieder zu, das eigentlich schon seit 20 Jahren ausgedudelt ist. Gegen diesen genialen und erfreulich wenig "Center-lastigen" Mix (nur Ian Gillans Gesang ist mir zu viel in der Mitte) stinkt selbst der fantastische Stereo- Remix der Doppel- CD- Version von 1998 nicht auch nur einen Lufthauch an. Einzig genau diesen Remix hätte ich mir natürlich auch gerne in einer Mehrkanal- sowie auch in der Stereoversion als Zusatzdisc gewünscht. So gut ist dieser nämlich immer noch! Wer hier noch am Potential des unkomprimierten Mehrkanaltones zweifelt, sollte schleunigst einen HNO- Arzt und danach gleich den Psychiater aufsuchen!
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In der Zeit von 1971/72 konnten Deep Purple nichts verkehrt machen, was ihre Alben anging.
In Rock (25th Anniversary Edition) und Fireball-25th Anniversary waren sehr gut und verkauften sich weltweit "by the truckload". Da noch nachzulegen, sicherlich sehr schwer, wenn man als Rockband schon erfolgsverwöhnt ist.

Was die Band da in der Zeit zwischen dem 6. und 21. Dezember 1971 im kalten und geschlossenen "Grand Hotel" von Montreux mit dem Rolling Stones Mobile aufnahm, ist auch nach über 30 Jahren schlicht phänomenal. Außerdem zeigt es, dass man als gute Band auch unter den wirklich schlechtesten Bedingungen einen Klassiker schaffen kann, ohne sich monatelang in einem High-Tech-Studio aufzuhalten.

Vielleicht waren es aber gerade diese einfachen Bedingungen und der Zeitdruck, den die Band hatte, um ihr nächstes Studio-Album aufzunehmen. Wie auch immer, herausgekommen ist hierbei ein Klassiker der Rock-Musik, der keine Längen bei den einzelnen Titeln aufweist. Zudem komponierte die Band, inspiriert durch den Casino-Brand, "Smoke On The Water", eines der markantesten Gitarren-Riffs der Rockmusik, das nun fast wohl jeder kennt, auch wenn man insgesamt mit der Band und ihren Alben nicht so vertraut sein sollte.

Die Deluxe- Edition ist sehr gut, wird ihrem Anspruch ohne Frage gerecht und aus meiner Sicht gibt es garnichts zu bemängeln. CD 2 enthält das komplette Album remastered plus "When A Blind Man Cries" und zwei Quadrophonic-Mixes.
CD 1 gibt das Ganze im 1997er Remix wieder und der ist wirklich erstklassig, denn so hätte es bereits schon auf Vinyl klingen sollen, was aber zur damaligen Zeit technologisch nicht umsetzbar war.
Hier klingt es nun wirklich so, als wenn man als Zuhörer bei den Recording-Sessions mit im Hotel gesessen hätte. Der Sound ist glasklar mit ausgewogenen Bässen und Höhen und einem Drum-Sound von Ian Paice, der einen glatt umhaut. Das Booklet umschreibt es etwa so: "als ob man einen alten Meister von alten Farbschichten und Dreck befreit und so die Originalfarben wieder zum Leuchten bringt". Und dieser Vergleich kommt diesem Remix wirklich sehr nahe.

Bonus-Tracks oder Alternativ-Versionen von Titeln gibt es bei "Machine Head" nicht, es existieren lediglich die 16-Track-Masters der 8 Titel (die Working-Tapes wurden wohl vernichtet oder sind verloren gegangen). Die Doppel-CD kommt mit einem 28-Seiten-Booklet in Hochglanz, in dem man die hochinteressante Geschichte der Aufnahme-Sessions und den damit verbundenen Problemen nachlesen kann.
Zudem gibt es viele Fotos von den Sessions. Die CD enthält darüber hinaus einen Pappschuber mit den Fotos des ehemaligen Klappcovers von der Vinyl-LP.

Bei dieser CD kann man nichts falsch machen; selbst wenn man bereits eine frühere Veröffentlichung des Albums als CD besitzen sollte, und die gehört ohnehin in eine gut sortierte Sammlung der 70er Jahre, unbedingt austauschen wegen des brillanten Sounds und der schönen Aufmachung der CD.
Wer denn einen SACD-Player besitzt, kann sich dann auch noch die SACD des Albums zulegen und das Ganze im 5.1 Sound genießen.

Also: In irgendeiner Form zugreifen und nicht zögern, denn wer das bei diesem Rock-Klassiker tut, hat schon verloren!
Der Erfolg ging dann gleich weiter mit dem Live-Klassiker Made in Japan (25th Anniversary Edition) Live In Japan 1972, aber das ist eine eigene Story.
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am 6. April 2010
"Machine Head", Deep Purple`s Album von 1972, ist nach "Who Do We Think We Are" und "Deep Purple In Rock" die dritte Gold-CD, die Audio Fidelity innerhalb kurzer Zeit veröffentlicht hat. Wie bei den beiden Vorgängern gibt es auch hier wieder "nur" die 7 Songs des originalen Albums, also kein "When A Blind Man Cries" oder sonstige Bonustracks. Ich finde, nach den 37 1/2 Minuten bzw. "Space Truckin`" darf auch nichts mehr kommen, so wie früher, als die zweite Seite der LP zu Ende war! Audio Fidelity hat für die Gold-CD auf die Original-Masters von 1972 zurückgegriffen. Wie nicht anders zu erwarten, ist die Gold-CD i.S. Dynamik und Transparenz der "normalen" CD (damit meine ich CD 2 der "25th Anniversary Edition") hörbar überlegen, was mir vor allem bei Roger Glover`s knackigem Bass-Spiel so richtig angenehm auffällt. So wie auf dieser famosen Gold-CD muss es sich seinerzeit im Studio angehört haben, die "Anniversary"-Remixes von 1997 bleiben für mich jedoch eine nach wie vor gern gehörte Alternative, bei der mich auch der Remix von "When A Blind Man Cries" als Bonustrack auf CD 1 nicht stört.
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am 11. Januar 2014
Hatte die Scheibe als LP vor ca. 35 Jahren bekommen. Seit dammals habe ich die LP viel aufgelegt.Für mich eine der besten D.P.-Scheiben. Jetzt habe ich mir noch eine Japan-Pressung als shm-CD gegönnt und das in hervorragender Tonqualität. Deshalb 5 Sterne von mir.
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e - g - a, e - g - b - a, e - g - a. Das meist gespielte erste Lied jedes Gitarrenschülers verfehlt auch heute noch nicht seine Wirkung. Bam - bam - bam, bam - bam - bambam. Ganze Luftgitarren-Wettbewerbe wurden mit diesem einen Riff schon ausgetragen. Der Song handelt von einer wahren Begebenheit, als im whiskey- und nebelgetrübten Genf des Jahres 1971 ein alterwürdiges Casino abbrannte. Musikalisch relevant wurde dieser Brand durch zwei Gegebenheiten: Einmal wurde der Brand während eines Konzerts von Franz Zappa entfacht, der das Feuer mit einem gebrochenen Bein überlebte. Zum zweiten wollte nach dem Konzert eine begabte Jungband in eben diesem Saal ihr neuestes Album einspielen: Deep Purple. Ersatzweise holten sie ihre Aufnahme in dem verlassenen Grand Hotel von Montreux nach. Als Abfallprodukt entstand besagtes Smoke on the Water, das so bekannt wurde, dass es jeder Rockfan der Welt sofort nachspielen kann, ohne auch nur einmal eine Gitarre in Händen gehalten zu haben. Neben der Gitarre brachte die Hammondorgel die entscheidende musikalische Farbe in den Sound der Gruppe. Sie ist das zweite melodieführende Instrument, erstmals völlig gleichberechtigt zur Gitarre. Sie wird gespielt von Jon Lord, der durch seine klassische Ausbildung in einer eigenen Kategorie agiert, außerhalb der normalen Demarkationslinie musikalischer Territorien. Mit ihm prägten Deep Purple den klassischen Hardrock-Sound der frühen 70er Jahre. Auf diesem frühen Album kann man sie noch hören, die leidenschaftliche Suche nach einer eigenen musikalischen Identität. Die Kreativität steht kurz vor dem Explodieren, ein Gefühl, dass alles möglich ist, steckt in den Köpfen der Musiker ebenso wie der Wunsch, etwas völlig neues zu erschaffen. Über diese Zeit sagt Roger Glover heute: Was zurückbleibt, ist ein lange nachklingender Zauber und ein Geheimnis, das betört, vergleichbar mit einem schwer zu definierenden Parfüme, das in der Luft hängt. Einfach schön.
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