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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr vielschichtiges und abwechslungsreiches Album, 10. August 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Goes to Hell (Audio CD)
"Alice Cooper Goes To Hell" war eines meiner ersten Alice-Alben. Vom ersten Augenblick an war ich von der großartigen Unterschiedlichkeit der Songs begeistert. Wer wie ich damals in erster Linie Def Leppard oder AC/DC kannte, musste vor solch einer (leider um Jahre zu spät entdeckten) Perle einfach in die Knie gehen. Knackig-knarziger Rock`n`Roll wie bei "Go To Hell" und "Wish You Were Here" (hat übrigens NIX mit Pink Floyd zu tun!) steht neben hinreißenden Schnulzen wie "Wake Me Gently" und fast schon Musical-mäßigen Stücken wie "Going Home"; dazu "I`m Always Chasing Rainbows", die Cover-Version eines Lieds von 1936...Und über allem schwebt der absolut unverwechselbare schwarze Coopersche Humor, in dem IMMER - auch heute noch - eine kleine aber unüberhörbare Prise Ernst und Verpflichtung mitschwingt.
Eine geile Platte, die allerdings jenen speziellen Abschnitt in Alice`Karriere, den Abschnitt, der seinen Status als lebende Legende begründet, abschließt. Mit "Lace And Whiskey" und "From The Inside" folgten weitere ähnlich bunte, aber auch deutlich melancholischere Alben, auf denen Alice ganz offensichtlich auf der Suche nach sich selbst war. Aber das ist wieder eine andere Geschichte...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die eigentliche Fortsetzung von "Welcome to my nightmare", 9. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Goes to Hell (Audio CD)
Nach dem Über-Album "Billion Dollar Babies" mit den 3 Hits "Elected", "Hello Hooray" und "No more Mr. Nice Guy" hatte man mit "Muscle of love" den Standard nicht halten können. Aus der Band "Alice Cooper" wurde der Sänger und Rockmusiker "Alice Cooper" und der überraschte mit einem filigranen Horror-Solo-Album "Welcome to my nightmare".
Die damalige Single "Only women bleed" kam ganz anders rüber als man es vieleicht von ihm erwartet hätte und so mußte sich Alice etwas "Besonderes" für sein zweites Solo-Album einfallen lassen...
Mit seiner Biografie lag nichts näher, als gleich den Ultimativen Ort für "Böse Buben" aufzusuchen, daher ging unser guter Alice schnurstracks in die Hölle...
Wieder produziert von Bob Ezrin beinhaltet das zweite Solo-Album in etwa die gleiche Dramatik wie das Erste...
Mit dem kleinen Unterschied das hier das Konzept einer Geschichte noch konsequenter durchgezogen wird. Eigentlich besteht das Album im zweiten Teil aus einer zusammenhängenden Sinfonie. Die Titel "Wake me gently" (eines der beeindruckensten Titel, die Alice je aufgenommen hat) sowie "Wish you were here/I'm always chasing rainbows und "Coming home" gehen sozusagen ineinander über und wenn man mal die Titel mit dem jüngst erschienenen Album "Welcome 2 my nightmare" vergleicht, hätte besagtes Album eigentlich auch als Fortsetzung von "Goes to hell" durchgehen können.. Aber egal, ich wollte im Hype zum aktuellen Album auf dieses Werk hinweisen, es ist gut von Anfang bis Ende und einen Titel wie "Wake me gently" konnte ich bislang auf keinem neueren Album von meinem "Lieblingsgruselmonster" (ich halte ihn für genial) finden... Hut ab, Alice, Du hast es noch immer drauf !
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichten aus der Gruft, 20. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Goes to Hell (Audio CD)
...Goes To Hell ist Alice Cooper's letztes Meisterwerk. Auch wenn sein Hipstatus zu dieser Zeit schon derbe angekratzt war, er hatte einfach keine Hits mehr. Zumindest nicht in den auschlaggebenden Charts. Aber Mister Cooper hatte hatte ja ohnehin viel mehr drauf. Auch auf diesem Album erzählte er Geschichten wie kein Anderer, seine Musikanten gehöhrten damals zur Creme unter den Studiofüchsen. Wie ein Kritiker in diesem Forum feststellte war Goes To Hell allerdings nicht um "Klassen besser als "School's Out", "Billion Dollar Babys" und "Muscle Of Love" zusammen". Aber " filigrane Feinstarbeit, äußerst geschmackvolle Arrangements" trifft dieses grosse Ohrenkino verbal auf den Punkt. Alleine für "I'm The Coolest" gäbe ich gerne die Höchstnote.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da gehe ich doch glatt mit in die Hölle!, 22. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Goes to Hell (Audio CD)
GOES TO HELL ist ein super, leider unterschätztes, Rock-Album der 70er!
Der Opener GO TO HELL hat so einen fantastischen Anfang, das Stück könnte von mir aus 15 Minuten gehen, so genial ist das!
Alice Cooper macht uns wieder den Märchenonkel. Er erzählt uns eine weitere Gute-Nacht-Geschichte um den Charakter Steven, um den es bereits bei Welcome to my Nightmare und 1994 bei The last Temptation geht.
Das Album ist dermaßen abwechslungsreich, Langeweile kann da keine aufkommen. Auch wenn nicht jedes Lied ein Volltreffer ist, YOU GOTTA DANCE und I`M THE COOLEST können mich nicht so ganz überzeugen, machen das z. B. der schon Anfangs erwähnte Opener, DIDN`T WE MEET, das Cover von IM ALWAY CHASING RAINBOWS (1918!) und der grandiose Schluß GOING HOME locker wieder wett.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Textlich grandiose Vorlage, musikalisch etwas dürftig, 10. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Goes to Hell (Audio CD)
Alice Cooper – Alice Cooper goes to Hell (1976)

Alice erzählt die Geschichte von seiner Reise in die Hölle hin und zurück, doch leider muss der Zuhörer feststellen, dass diese musikalische Reise leider weniger mit bratenen Höllenriffs, als mit schmalzigen Popmelodien umgesetzt wurde.

Bevor ich diese erschreckend klingende Entwicklung erläutere, nur kurz etwas zu den Texten, denn wer Alice kauft, bekommt auch Alice-Texte. Diesmal fährt er also, ausgelöst von zuviel empörten Aufschreien in der High Society in die Hölle, wo er einiges erlebt und sich über das Wetter beklagt oder mal eine Pause vom Alltag möchte, aber trotz Trinkerprobleme niemals weint. Okay, was? Wie? Tja, nur soviel sei gesagt, für diejenigen die jetzt nur noch Bahnhof verstehen: Lyrisch ist Alice auf höchstem Niveau und versetzt seinen augenzwinkernden Horror mit einer gehörigen Portion Sozialkritik.

Zur Musik: Das Musical wurde etwas heruntergefahren, zugunsten der Zugänglichkeit. Okay, nett. Die bratenden Rocker wurden zugunsten Schmalznummern hinten herangestellt. Okay, gar nicht nett. Fang ich mit den Balladen an: Wake me gently ist noch eine schöne Ballade mit traurigen Text, zwar schnulzig, aber mit viel Gefühl und einem ungeheuer einprägsamen Refrain sowie Klavierbegleitung vorgetragen. I never cry bleibt auch im Gedächtnis, ungewollt. Ich mochte schon Only Women bleed nicht so wirklich, doch I never cry ist ein Schmalzwerk, natürlich wieder mit schwülstiger Vollorchestrierung, vom Feisten, dass nur noch vom (hoffentlich ironisch gemeinten) I'm always chasing Rainbows getoppt wird. Zum Davonrennen. Einzig die beruhigend, gutmachende Melodie in Going Home rettet das wieder ein bisschen.

Ansonsten probiert man sich an vielen Experiment. Disco-Funk bei You gotta dance funktioniert ironischerweise recht gut und macht Spaß. I'm the Coolest ist eine ruhige Soulnummer und nervt auf Dauer, dank des monotonen Sounddesigns. Give the Kid a Break ist ein Elvis-R&B-Softrocker mit poppiger Melodie und macht Spaß beim Hören, ist aber kein wahnsinnig tolles Werk. Und bei Wish you were regieren die lateinamerikanischen Percussion-Instrumente und die tollen Funkriffs Das klappt recht gut. Insgesamt versucht man aber zu viel und wirkt dabei leider etwas zu sehr bemüht, so als ob Alice versucht sich krampfhaft in ein neues Sound-Korsett zu pressen.

Zum Glück gibt es aber noch zwei richtig coole Rocker, die zwar auch von neuen poppigeren Einflüssen geprägt sind, aber wo trotzdem alles geglückt ist. Zum einen der Opener Go to Hell, welcher mit unglaublich groovigen Rhythmus und funkigen Licks sowie Gruppengesang überzeugt und die coole Up-Tempo-Nummer Guilty, welcher an frühe rohe Cooper'sche Meisterwerke erinnert und einfach nur Spaß macht, auch dank mitsing-tauglichen Refrain. Und Dick Wagner überzeugt mal wieder an der Gitarre, vor allem beim Solo.

Fazit: Textlich wieder konzeptartig und überzeugend, versucht sich Alice Cooper diesmal an vielen neuen massentauglicheren Pop-Elementen und wirkt dabei erschreckend unausgegoren und bemüht, doch die positiven Momente überwiegen, vor allem, da wirklich coole Ideen wie die Funkelemente begeistern. Wer aber lieber ein pures Rock-Album erleben will, ist mit den früheren Werken besser beraten.

Wertung: ****
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Favorit, 13. April 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Goes to Hell (Audio CD)
Dies ist meine persönlich Lieblings-CD von Alice. Voll Power , sehr melodisch, sehr gefühlvoll und vor allem sehr abwechslungsreich.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Goes to hell" Forever, 9. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Goes to Hell (Audio CD)
"Goes to hell" ist typisch Alice Cooper. Auch wenn ihn nicht alle mögen, das Thema (musikalisch und inhaltlich) ist genial.
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1 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Äußerst geschmackvolle Unterhaltung !!!, 12. Juli 2003
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Goes to Hell (Audio CD)
Neben "Welcome To My Nightmare" von 1975 ist "Goes To Hell" sicher die gelungenste Cooper-Platte aus den Siebzigern, jedenfalls um Klassen besser als "School's Out", "Billion Dollar Babys" und "Muscle Of Love" zusammen. Filigrane Feinstarbeit, äußerst geschmackvolle Arrangements und eine superbe Produktion, wie sie im 70er Pop keine Seltenheit war. Der Mann war zu dieser Zeit einfach ein perfekter Unterhalter, dem man alles zutrauen konnte, auch wenn er sich mit dem üblichen, leicht dümmlichen Horrorkram umgab. Wenn er jemals eine Chance hatte, sich zu einem ernsthaften Entertainer zu wandeln, dann damals. Bekanntlich kam es dazu nicht. Schade !
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Goes to Hell
Goes to Hell von Alice Cooper (Audio CD - 1990)
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