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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über die Heirat und ihre Folgen, 24. Januar 2003
Von 
Peter-Thilo Hasler (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Paradise and Lunch (Audio CD)
Ry Cooder ist wohl der größte unbekannte Musiker. Obwohl er in den letzten vier Jahrzehnten an einigen hundert Alben mitgewirkt hat, existiert noch nicht mal eine Biographie über ihn. Begonnen hat seine Karriere in den 60er Jahren, als Studiomusiker bei Taj Mahal und Captain Beefheart, danach feierte er gelungene Gastauftritte bei den Stones, Randy Newman und Little Feat und begann anschließend, eigene Alben herauszubringen. In ihnen kombinierte problemlos Blues, Gospel, traditionellen Folk, Reggea, Jazz, Tex-Mex, Dixieland, Rag, karibische und sogar hawaiianische Musik. Dennoch entstand niemals das, was neudeutsch als Crossover bezeichnet wird, sondern ein Stil, der immer Cooder war.
Eines seiner frühen Meisterwerke ist Paradise and Lunch, das, aus welchem Grund auch immer, einige Lieder über die Heirat und ihre Folgen enthält. "Mexican Divorce" ist so ein Glanzlicht: One day married, next day free / Broken hearts for you and me / Takes no time, for you to get / A Mexican divorce. Anklage und Lösung zugleich und ein Refrain, den man so schnell nicht vergisst. Andere Highlights umfassen die akustische Reggea-Version von Bobby Womacks "It's All Over Now" und das nette "Ditty Wah Ditty", ein Unfug-Lied ohne Gleichen und dennoch von einer unglaublichen Leichtigkeit.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wang dang doddle - ditty wah ditty, 20. April 2001
Von 
Friedhelm Krätzer (Kirchberg an der Jagst, Hohenlohe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Paradise and Lunch (Audio CD)
Auf der Suche nach angeblichen alten Klassikern bin ich bei "Ry Cooder", dem Produzenten vom "Buena Vista Social Club" hängen geblieben. Bereits beim ersten Hören begeistert "Paradise And Lunch" - überraschte mich dennoch auch zugleich: Hatte ich doch lediglich guten Groove ganz gemütlich auf einem Sofa erwartet, wurde aber mit einem sehr abwechslungsreichen Werk, dass sowohl Gassenhauer, Gospel und eben gemütlichen Groove enthält, für meine "Risiko-Bereitsschaft" belohnt. Bei dieser Platte fühlt sich jeder wohl.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cooder at his best., 9. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Paradise and Lunch (Audio CD)
Für "Mitschunkel-Musi" war Cooder noch nie zu haben, dazu ist er schon seit seinen ersten Platten künstlerisch viel zu anspruchsvoll. Vielmehr erleben wir den Meister hier mal wieder in Hochform: witzig, virtuos, genial. Cooder, als Gitarrist und Interpret herausragend, seine Hausband (u.a. Jim Keltner, David Lindley) wie immer superb, die Songs: lang vergessenee Perlen. Höhepunkt: "Ditty Wa Ditty", das Duett mit Earl Hines, legendärer Jazz-Pianist u.a. bei Armstrong - diese Platte ist Weltklasse! Alle, die Musik auf höchstem Niveau etwas abseits der üblichen abgetretenen Pfade suchen, werden an Cooder früher oder später nicht vorbeikommen - und diese Platte ist ein guter Einstieg!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überragendes Frühwerk des Musikforschers und Gitarristen Ry Cooder, 20. Juli 2007
Von 
azche24 "azche24" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Paradise and Lunch (Audio CD)
Ein Meilensteinalbum des großen Ry Cooder: Die Auswahl der (fremden-) Songs ist wie immer exotisch und sehr abwechslungsreich. Zwei überragend perfekt und lebendig eingespielte Traditionals (der Eisenbahn-Song "Tamp Em Up Solid" und das gospelig-vertrackte "Jesus On The Mainline") wechseln sich ab mit virtuosen und seelenvoll interpretierten Coverversionen, wie dem verspielten Reggae "It's All Over Now" von Womack/Womack.

Instrumental und musikalisch absolut brilliant: Fette Bässe (Produzent Russ Titelman spielte einen sehr groovigen E-Bass ein) auch von Bläsern (Tuba kommt gut bei Tänzen!), treibende Drums von Jim Keltner und Milt Holland und eine abwechslungsreiche, energische und im Gegensatz zu heutigen Produktionen Cooders ultra-präzise Gitarre.

Ein perfekt ausgewogenes und sehr transparentes Klangbild (Tonmeister Lee Herschberg) stellt jedes Instrument gleichwertig in den Raum. Und wie die gut aufgelegten Sänger um Bobby King und Russ Titelman den Songs Gospel- und Soul-Feeling mit auf den Weg geben - das ist eine Produktion, die auch heute noch frisch und absolut modern klingt.

Mein persönliches Highlight neben dem Opener "Tamp Em Up Solid" ist übrigens das Cover "Ditty Wah Ditty" am Schluss. Wie Ry Cooder hier allein mit mit dem eleganten Pianisten Earl Hines und seinen perlenden, präzisen Pianofiguren ein lustiges Nonsense-Lied zum Grooven bringt, das ist in dieser Besetzung wohl einmalig. Tolle und abwechslungsreiche Musik mit einem Sahnesound - was will man mehr?
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Paradise and Lunch
Paradise and Lunch von Ry Cooder (Audio CD - 1987)
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