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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Americana!, 3. Februar 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grateful Dead (Skull & Roses) (Audio CD)
BERTHA (oder SKULL & ROSES - was ihr wollt!) lag nicht nur zeitlich genau zwischen LIVE-DEAD und EUROPE '72. Denn es zeigt auch musikalisch den Entwicklungsschritt von der psychedelischen Jugendsünde LIVE-DEAD zur All-American-Band vom EUROPE-Album, womit die Dead ganz in die Nähe der Allman Brothers zu „Jessica"-Zeiten oder der, nein DER, Band rückten! Nicht ohne Grund haben dann ja auch alle drei genannten anno '73 beim legendären 'Watkins Glen'-Festival (vor 500.000 Leuten!) gespielt.
Und deswegen klingt SKULL, von der es mittlerweile ja eine 'long-version', LADIES & GENTLEMEN, gibt, für mich auch etwas unausgewogen. Denn hier stehen reine Country-Songs wie Merle Haggard's „Mama Tried" oder Kris Kristofferson's „Me & Bobby McGee" etwas hilflos neben Blues-Standards wie Noah Lewis' „Big Railroad Blues" und Willie Dixon's „Big Boss Man", reinem Rock'n Roll bei Chuck Berry's „Johnny B. Goode" sowie psychedelischen Nachwehen bei „The Other One". Die späteren Dead von EUROPE findet man dagegen am ehesten bei den wenigen Originalen, vor allem einem ihrer besten Songs überhaupt, eben schon erwähnter „Bertha", sowie beim „Not Fade Away/Goin' Down The Road Feelin' Bad"-Medley, bei dem die Dead zum ersten Mal auf Konserve auf ihre unnachahmliche Art fremde Songs zu ihren eigenen machten, d.h. mit dem Stempel 'deadified' versahen!
Also kurze Rede, langer Sinn, wenn nur EIN Dead-Album, dann EUROPE, ansonsten muß jeder selber sehen, besser hören, was er macht. Wer sich allerdings eine Best-Of-Dead Sammlung zusammenstellen will, der kommt an SKULL, allein schon wegen „Bertha" und „Not Fade .../...Feelin' Bad", aber auch „Playin' In The Band" und „Me & My Uncle", wie auch am STEAL YOUR FACE-Album und dem (Sound-)qualitätsmäßig besten Live-Album der Dead, ONE FROM THE VAULT, nicht vorbei! Die ersten drei genannten haben zudem den Vorteil, das es bei den Songs KEINE Überschneidungen gab - ein Vorteil offizieller Veröffentlichungen! „Dark Star", die 298zigste, lässt grüßen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erstaunliche Form, 9. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Grateful Dead (Skull & Roses) (Audio CD)
1971 waren die Grateful Dead eine Band im Übergang: von der improvisationslastigen Frühphase zu einer mehr songorientierten Spielweise, einer Hinwendung zu alten amerikanischen Musikformen (Country, Blues, Folk, einer Erweiterung des bis dahin eher schmalen Repertoires. Die Band zeigte sich nach dem Fortgang des zweiten Drummers Michey Hart und des immer häufigeren (krankheitsbedingten) Ausfalls ihres Keyborders / Sängers Pig Pen auf diesen Aufnahmen von April 1971 in erstaunlicher Form. Geraffter als auf dem überragenden Livemitschnitt "Live Dead" von 1969 spielten sie, mixten Blues-, Country- und psychedelische Elemente zu einer ganz eigenen Mischung. Anspieltipp: Das "Wharf Rat" und das "Not Fade Away > Goin'Down The Road".
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Dead freaks unite...", 9. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Grateful Dead(Skull & Roses) (Audio CD)
Das hier unter dem Namen "Bertha" angebotene Grateful Dead Album trägt eigentlich den Titel "Grateful Dead", ist aber meistens unter dem Namen "Skull and Roses" bekannt um Verwechselungen mit dem allerersten Album der Grateful Dead auszuschließen, das ebenfalls "Grateful Dead" genannt wurde. Mit "Skull and Roses", das praktisch die Fortsetzung des 1970er Livealbums "LIVE/DEAD" darstellt erreichte die Gruppe 1971 erstmals Gold-Status. Das Album wurde in September 1971 veröffentlicht und enthält Liveaufnahmen, die meistens im April 1971 entstanden sind.
Im Gegensatz zu "LIVE/DEAD", das mehr die psychedelischen Elemente in der Musik der Grateful Dead betonte, bringt dieses Album einen Querschnitt durch die Musik der Gruppe. Die Abwechslung ist also die Stärke dieses Albums, da sich Rock & Roll orientierte Tracks (u.a. von Buddy Holly), psychedelische Eigenkompositionen der Gruppe um Jerry Garcia und Bob Weir (u.a. das 18-minütige "The other one") und brillant interpretierte Country-Werke (einfach nur gut: "Me And Bobby McGee")ablösen und einen Ausblick auf das musikalische Gesamtwerk der Grateful Dead ermöglichen, die einfach eine der genialsten und musikalischten Gruppen sind. Für 5 Sterne hat es nicht ganz gereicht, da man sich noch mehr Liveversionen anderer Eigenkompositionen der Band gewünscht hätte. Trotzdem ein mitreißendes Livedokument der Zeitgeschichte.
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Grateful Dead(Skull & Roses)
Grateful Dead(Skull & Roses) von Grateful Dead (Audio CD - 1988)
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