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am 23. Mai 2004
...ist Little Feats Debüt. Roh und ungeschliffen kommt es daher. -Und das ist gleichzeitig auch das Frische, Ungestüme und Spannende an dieser Scheibe. Die Band war Anfangs noch sehr von Zappa und den Mothers of Invention, den Stones, aber auch von den Wurzeln der Rockmusik, Country und Blues, geprägt. Lowell George versuchte Ende der 60er vergeblich bei Zappa und den Mothers Fuß zu fassen, hatte aber, soweit ich weiß, nur einmal, auf der "Weasels Ripped My Flesh", die Gelegenheit dazu. Um die Geschichte gleich etwas weiter zu spinnen: Lowell George wurde von einigen Bandmitgliedern der Mothers of Invention gerne mal wegen seiner Körpergröße und vor allem seiner kleinen Füße wegen auf die Schippe genommen. Daher der Name Little Feat, Feat -die Heldentat- allerdings als Wortspiel, da genauso ausgesprochen wie 'Feet'. Dass ihn Zappa offensichtlich ein wenig 'zappaln' ließ, wurmte Lowell George natürlich. Umso mehr, weil Zappa gleichzeitig forderte, George's damals frisch komponiertes 'Willin' für die Mothers zu verwenden. Als der (künftige) Admiral (von Little Feat) dies aber verweigerte, schmiss ihn Zappa kurzer Hand aus der Band (der George aber ohnehin nie richtig angehörte).
Daraufhin gründete George mit Bill Payne und seinem ehemaligen Factory-Mitstreiter (ja, es gab mal sozusagen eine "Pre-Little-Feat-Ära!) Richie Hayward und dem, bei den Mothers abtrünnig gewordenen, Roy Estrada Little Feat. Bis dahin hatte Lowell George schon einen ganzen Batzen eigenen Songmaterials vorzuweisen. Soviel, dass es in mehrere Little Feat Alben einfließen konnte (wer die sehr seltene Früh-LP oder CD von Lowell George & The Factory kennt, weiß was ich meine). Aber auch Bill Payne waren, meist zusammen mit Lowell George, einige sehr gute Stücke gelungen.
Mit von der Partie zu den Aufnahmen von Little Feat's Erstling waren so honore Persönlichkeiten wie Ry Cooder, Sneaky Pete und Russ Titelman, gleichzeitig Feats Produzent.
Allein diese Namen bürgen für Qualität! -Umgekehrt natürlich auch; denn weder Ry Cooder, noch Sneaky Pete hätten sich mit einer zweitklassigen Band eingelassen. Titelman wohl noch weniger...
Die Scheibe eröffnet mit dem Payne Song "Snakes On Everything". Einem fein-fetzenden Bottleneck-Song, der schon eindeutig die Qualitäten der Band erahnen lässt. Es folgt mit "Strawberry Flats" eine klasse Midtempo-Nummer die tatsächlich noch ein bisschen an die Hochzeit der Stones erinnern; gleichwohl aber schon die berühmte Vielschichtigkeit der späteren Little Feat Songs erkennen lässt. "Truck Stop Girl" und "Brides Of Jesus" sind zwei dieser herrlichen vertrackten langsamen Nummern die Lowell George perfekt auf den Leib geschnitten waren, und die er schlichtweg ergreifend zu singen wusste. Dabei klingen sie noch so herrlich unverbraucht, dass es eine wahre Freude ist!
Mit "Willin'"-Version 1 folgt der nächste Track auf dem Fuss. Wenn man die beiden Varianten dieses Songs miteinander vergleicht (die zweite Version findet sich auf der "Sailin' Shoes") ist man sicherlich (wahrscheinlich auch berechtigt) versucht, der zweiten Version den Vorzug zu geben. Doch diese Rohversion deshalb nieder zu bügeln ist grundweg falsch. Da hat man dann nicht richtig zugehört! Original-"Willin'" ist so richtig herrlich hingeraunzt und dazu noch mit perfektem Slide- (Lowell George) und Bottleneck- (Ry Cooder) spiel untermalt. Ein klasse Countryrocksong!
"Hamburger Midnight" dagegen ist so richtig schön schräg und erinnert mich eher wieder an die Mothers. Kein Wunder, war doch Roy Estrada der Co-Autor.
Der lange "Forty Four Blues/How Many More Years" ist eine alte Howlin' Wolf Nummer, die die Band herrlich lasziv und schräg intoniert. Super! -Könnte der Captain (Beefheart) auch nicht besser.
Es folgt mit "Crack In Your Door" eines der frühen "Pre-Feat-Stücke" von Lowell George. Noch so richtig schön rauh und mit einem tollen Gitarrenmittelstück.
"I've Been The One" und "Takin' My Time" sind zwei ganz wunderschöne, melancholische Songs. Der erste von Lowell George, der zweite von Bill Payne (der auch selbst singt). Beide sind von einer herausragenden musikalischen Qualität und schon ganz oben anzusiedeln! Takin' My Time" wurde übrigens auch von Bonnie Raitt, die der Band sehr nahe stand, erstklassig und sehr sensibel übernommen (auch sehr empfehlenswert!)
Der letzte Track "Crazy Captain Gunboat Willie" ist wieder einer der alten Lowell George Kracher. Super, was der Mann für Einfälle hatte. Ein weiteres, recht ungeschliffenes und daher doppelt schönes Highlight.
Fazit: Superbe, noch etwas rauhe und gerade deshalb umso liebenswertere, Rockmusik von der besten Band der Welt. -Kaufen!
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am 21. Oktober 2008
Man mische südkalifornischen Folkrock mit Howlin` Wolf, The Band und Randy Newman (!), und heraus kommt exakt der musikalische Cocktail, den uns Little Feat auf diesem, ihrem ersten Album aus dem Jahr 1969 servieren. Das eingangs Geschriebene stammt nicht von mir, sondern in leicht abgewandelter Form von Russ Titelman, dem Produzenten des Albums, besser als Russ Titelman vermag ich die 11 Tracks dieses Albums jedoch nicht beschreiben. Auf der Gold-CD von MFSL klingt das Ganze so staubtrocken, wie es sein muss, mehr lässt sich aus dem Original-Masterband wohl nicht mehr herausholen, und anders mag ich es auch nicht hören! Übrigens keine Hybrid-SACD, wie von amazon oben behauptet, sondern eine ganz normale, teure Gold-CD, die jedoch ihr Geld absolut wert ist!
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