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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Meilenstein der Singer / Songwritermusik, 2. April 2002
Von 
Der Kritiker (Kassel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sweet Baby James (Audio CD)
James Taylor schrieb die Songs für dieses Album während des Aufenthalts in einer psychiatrischen Klinik, die er wegen Depressionen und im Rahmen einer Entziehungskur aufsuchen musste. Unter diesen Eindrücken entstanden die Songs für „Sweet Baby James“, einer bedrückend schönen Autobiographie, schwermütig und sehr intim. Es bündelt alle Leiden des jungen Taylor in einem zutiefst beeindruckenden, subtilen Vortrag. Verpackt sind die Songs in sanfte Folk-, Country- und Bluesmelodien, die er wieder mit seiner verletzlichen klaren Stimme und unverwechselbaren Akustikgitarre formuliert.
Das Album enthält vielleicht auch den besten JT-Song „Fire And Rain“ (meiner ist „Sweet Baby James“, ebenfalls auf dieser Platte), eine Botschaft für die verwirrte, depressive amerikanische Jugend, die millionenfach dieses Lied hörte und hört, weil es eine Beziehung zu ihrer eigenen Situation hat, es ihnen hilft, selbst 30 Jahre später, mit mehr Kraft Probleme zu überwinden. „Fire And Rain“ gehört zu den besten Songs, die jemals geschrieben wurden und wird die Zeiten überdauern. Die Single wurde Nummer 1 in den Pop Charts, das Album Nr. 3 in Amerika, was Ausdruck für das überwältigende Echo der Platte ist.
Ein weiterer Aspekt ist von immenser Bedeutung: James Taylor war darauf bedacht, ein schlicht instrumentiertes Album zu produzieren, wobei er auf klangliche Aspekte höchste Priorität legte. Er wollte damit nicht zuletzt einen Gegenpunkt zum damaligen Heavyrock-Boom (Deep Purple, Led Zeppelin) setzen - er schwamm gegen den Mainstream. Taylor erreichte mit dieser Aufnahme einen natürlichen und realistischen Klang, übersichtlich instrumentiert, aber sehr anspruchsvoll in der Umsetzung. Das gelang ihm so überzeugend, daß die Platte heute auch den Beginn audiophiler Aufnahmen darstellt. Deshalb wäre es eigentlich wichtig, das Album in der amerikanischen Original LP-Version zu besitzen (Warner Bros. WS 1843) und es über eine entsprechende Hifi-Anlage zu hören. Die vorliegende CD ist nicht schlecht, aber letztlich nur ein magerer Abklatsch. Vielleicht kann in Zukunft eine überarbeitete Fassung das transportieren, was Taylor mit seiner Aufnahmetechnik erreichen wollte.
„Sweet Baby James“ ist ein rares Vermächtnis für unglaublich gute Musik des 20. Jahrhunderts. 5 Sterne sind nicht genug, eine Galaxie wäre angebracht.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Urknall des introvertierten Singer/Songwritertums, 14. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Sweet Baby James (Audio CD)
es gibt nicht viele musiker, die in puncto schaffenskraft und wirkungszeit mit dem potential eines künstler-heroen wie bob dylan aufwarten können. james taylor aber ist mit sicherheit einer dieser wenigen. über vier dekaden schon erstreckt sich die beeindruckende karriere des amerikaners, der wie kaum ein anderer für die weniger politisch-ambitionierte, dafür umso mehr introvertierte singer/songwrtier-generation der siebziger jahre steht. fast alles, was seit ende der neunziger auf dem americana und lofi-markt herumstreunt beruft sich auf james taylors werk. allenfalls an dem viel zu früh und viel zu tragisch verstorbenem jim croce haftet der ruf über ein ähnliches überragendes talent verfügt zu haben.
ein mann, eine gitarre und ein meer aus zumeist melancholischen lebensbetrachtungen - das ist der urtypus des singer/songwriters. mit dem song als star. und nicht wie in so ziemlich allen anderen musiksparten dem musiker.
dieses bild des singer/songwriters aufzubauen und zu prägen ist das große verdienst von james taylor. schon seine zweite solo-platte "sweet baby james" hat ihn zu der legende werden lassen, die er heute ist.
als james taylor ende der 60er jahre daran ging das album aufzunehmen, hatte er bereits eine ganz genaue vorstellung wie diese auszusehen hatte. dem rolling stone verriet er seinerzeit: " I hope my next album will be simpler. it has to be, because the music is simple and a big production job just buries all my intentions." eine der geburtstunden der musikalischen "weniger ist mehr" philosophie. war sein erstes album noch von peter asher allein produziert worden, so nahm james taylor diesmal gleichberechtigt auf dem soziussitz platz. und asher war freimütig genug taylor seine künstlerischen ideen vollkommen ausleben zu lassen. sicher, man meint auf "sweet baby james" einen hauch byrds zu vernehmen. oder the band. auch die countryhafte seite des bob dylan mag sich hier und da niedergelassen haben. im großen und ganzen gelingt es diesem werk jedoch tatsächlich komplett für sich allein zu stehen. piano, steel guitar und ein paar leichte bläser-arrangements, mehr zutaten braucht taylor nicht um sich durch die hintertür ins wohlbefinden des hörers zu mogeln. und über allem thront seine unnachahmliche stimme, perfekt umschmeichelt von seinem sehr country-orientierten guitarrenspiel.
und trotz gastmusiker oberster güteklasse - bassist randy meissner von den eagles beispielsweise oder die pianistin carole king: nie droht die instrumentierung die songs und die geschichten, die durch diese songs transportiert werden zu verschlucken. klassiker gibt es genug auf "sweet baby james". neben dem titeltrack - einer hommage an das leben des lonesome cowboys - sind es vor allem "country road" oder die anti-drogenhymne "fire and rain". "sweet dreams and fire machines in pieces on the ground" heisst es dort. und die eine gänsehaut löst die nächste ab.- David Wonschewski -
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen American Storyteller Part XVII, 25. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sweet Baby James (Audio CD)
Es gibt tatsächlich Freundschaften, die Dich ein Leben lang begleiten, stabil Bestand haben: die zu Michael und Christian und die zu James und Carole und James...

Ein Leben lang kannst Du Songs wie Sweet Baby James und Fire and Rain in den Gehörgängen haben, ohne dass sie jemals lästig werden. Als Freund, als Vertrauter sind sie einfach präsent, wann immer Du ihrer bedarfst. Und als Song haben sie ewigen Bestand ohne jemals zeitenabhängig peinlich zu werden. Niemals werden sie zur Jugendsünde.
Hier nun sind es gleich drei Freunde: James Taylor der Singer-Songwriter, der selbst Oh, Susanna erträglich werden lässt, Carole King seine Co-Autorin und Freundin - sie, die Meisterin des ewigen Songs, des ewig gültigen Songs - und eben Sweet Baby James...fehlen tut lediglich You've got a friend!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen James Taylor writes down the great song, "Fire and Rain", 11. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Sweet Baby James (Audio CD)
"Just yesterday morning they let me know you were gone
Susanne the plans they made put an end to you
I walked out this morning and I wrote down this song
I just can't remember who to send it to"
It was rather ironic that James Taylor was considered such a sensitive and soothing singer-songwriter when you listen to his signature song, "Fire and Rain," which is about the suicide of a friend who had been an inmate at a mental institution where Taylor had been committed by his parents (it also gives his cover of Stephen Foster's "Oh, Susannah" a very personal meaning). The song was written in three parts: the first verse was written in a London flat about his reactions to the death of his friend; the second verse was written in a New York hospital about Taylor trying to kick his heroin habit; and the third verse was written at a Massachusetts psychiatric facility as he recuperated from his experience.
But while the subject matter was certainly depressing, "Fire and Rain" had a confessional quality that gave it a sense of intimacy that set it apart from what others were doing. In early 1971 he was on the cover of "Time" magazine, literarily the poster boy for the wave of singer-songwriters that were dominating the music scene, including most notably his good friend Carole King and his future wife Carly Simon. Taylor was perfectly suited for the early 1970s music scene: his lyrics were introspective and because he played acoustic guitar he could sing his songs in a rather quiet manner. After the turmoil of the 1960s, which was certainly reflected in the music of the times, Taylor was a breath of fresh air.
This album made it to #3 on the Billboard Albums chart while "Fire and Rain" made it to that same spot as a single. I was surprised to discover that the other single from the album was not the title song, but "Country Road" (#37), which is fine with me because that is the second best track on the album with some lyrical elements similar to "Fire and Rain." This is not to say that this is a depressing album, because certainly "Sunny Skies", "Blossom" and "Anywhere Like Heaven" are lighter songs. "Steamroller" is sort of funky and seems out of place on the album, but if you look at the overall mix of songs Taylor is covering a lot of ground musically. But "Fire and Rain" is definitely Taylor's best song and I am surprised "Rolling Stone" only ranked it #227 on their list of the 500 Greatest Songs of All Time.
"I've seen fire and I've seen rain
I've seen sunny days that I thought would never end
I've seen lonely times when I could not find a friend
But I always thought that I'd see you again"
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Klassiker, 30. Oktober 2002
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(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sweet Baby James (Audio CD)
James Taylor schrieb die Songs für dieses Album während des Aufenthalts in einer psychiatrischen Klinik, die er wegen Depressionen und im Rahmen einer Entziehungskur aufsuchen musste. Unter diesen Eindrücken entstanden die Songs für „Sweet Baby James", einer bedrückend schönen Autobiographie, schwermütig und sehr intim. Es bündelt alle Leiden des jungen Taylor in einem zutiefst beeindruckenden, subtilen Vortrag. Verpackt sind die Songs in sanfte Folk-, Country- und Bluesmelodien, die er wieder mit seiner verletzlichen klaren Stimme und unverwechselbaren Akustikgitarre formuliert.
Das Album enthält vielleicht auch den besten JT-Song „Fire And Rain" (meiner ist „Sweet Baby James", ebenfalls auf dieser Platte), eine Botschaft für die verwirrte, depressive amerikanische Jugend, die millionenfach dieses Lied hörte und hört, weil es eine Beziehung zu ihrer eigenen Situation hat, es ihnen hilft, selbst 30 Jahre später, mit mehr Kraft Probleme zu überwinden. „Fire And Rain" gehört zu den besten Songs, die jemals geschrieben wurden und wird die Zeiten überdauern. Die Single wurde Nummer 1 in den Pop Charts, das Album Nr. 3 in Amerika, was Ausdruck für das überwältigende Echo der Platte ist.
Ein weiterer Aspekt ist von immenser Bedeutung: James Taylor war darauf bedacht, ein schlicht instrumentiertes Album zu produzieren, wobei er auf klangliche Aspekte höchste Priorität legte. Er wollte damit nicht zuletzt einen Gegenpunkt zum damaligen Heavyrock-Boom (Deep Purple, Led Zeppelin) setzen - er schwamm gegen den Mainstream. Taylor erreichte mit dieser Aufnahme einen natürlichen und realistischen Klang, übersichtlich instrumentiert, aber sehr anspruchsvoll in der Umsetzung. Das gelang ihm so überzeugend, dass die Platte heute auch den Beginn audiophiler Aufnahmen darstellt. Deshalb wäre es eigentlich wichtig, das Album in der amerikanischen Original LP-Version zu besitzen und es über eine entsprechende Hifi-Anlage zu hören. Die vorliegende CD ist nicht schlecht, typisch japanisch mit hochgezogenen Höhen und gutem Umschnitt, aber nicht digital remastert. Wenn das Album mal als SACD/DVD-Audio erscheinen sollte, kaufe ich mir auf der Stelle einen entsprechenden Player.
„Sweet Baby James" ist ein rares Vermächtnis für unglaublich gute Musik des 20. Jahrhunderts. 5 Sterne sind nicht genug, eine Galaxie wäre angebracht.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Musikgenuss pur, 20. Februar 2009
Von 
Wolfgang Heinemann (Bad Schwartau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sweet Baby James (Audio CD)
Ein richtiges Stück schöne Musik, einfach gestrickt, mit viel akustischer Gitarre von James Taylor. Leider dauert es nur 32 Minuten, auch etwas mehr Abwechslung wie zB bei Mud Slide Slim wäre noch besser gewesen. Dennoch bleibt "Sweet Baby James" sehr entspannend und hörenswert.
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Sweet Baby James
Sweet Baby James von James Taylor (Audio CD - 1984)
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