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am 10. Dezember 2013
Bad Company – Rough Diamonds (1982)

Der Vorgänger konnte trotz langer traditionsbewusster Konzeption nicht mehr überzeugen. Rough Diamonds hingegen geht mit besseren Kompositionen wenigstens schon mal wieder in die richtige Richtung.

Bad Company waren noch nie sonderlich harte Rocker, haben dies nie behauptet und müssen es auch gar nicht sein. Bei der Band mag manchmal der Drive fehlen, doch das gleicht die Band mit großen Emotionen, versierten Stimmeinsatz und gefühlvollen Gitarrenspiel wieder aus, zumindest so lange die Komposition an sich stimmt. Und die stimmt im Opener Electricland außerordentlich gut. Verhalten mystisch mit Sinn für eine gute Melodie startet das Lied und packt im Refrain sowohl Powerchords als auch genügend Energie aus um den Hörer positiv auf das Album einzustimmen. Damit ist das Lied besser als so ziemlich sämtliches Material auf dem Vorgängeralbum.

Up-Tempo-Rocker muss man bei Bad Company auch nicht mehr erwarten. Schade eigentlich, denn auf Dauer stagniert die Band so etwas und rettet sich nicht in höhere Qualitätsregionen. Es bleibt halt bei einem „konstant gut“ wie zum Beispiel im groovigen, versiert eingespielten Untie the Knot, welches beweist dass Paul Rodgers immer noch eine große Stimme besitzt. Nuthin' on the TV groovt dank Honky-Tonk-Piano cool vor sich hin und sorgt für den Spaßfaktor.

Bevor dann das Album auf Dauer leider belanglos wird gibt es mit Painted Face noch mal einen Knaller. So muss eine Klavierakkordfolge und Strophenmelodie klingen um zu überzeugen. Die Gitarreneinwürfe eines Mick Ralphs tun ihr Übrigens um den Hörer positiv zu stimmen. Dazu gibt es eine sanfte Gesangslinie. Fertig ist ein sehr gutes, schönes Lied. Warum nicht so auf dem Rest des Albums?

Immerhin: Nette Ideen wie das schnellere, mit Bläsern versetzte Riff in Ballad of the Band gibt es. Aber im Grunde bleibt auch dies ein Standard-Blues-Song. Nicht schlecht, aber es geht halt besser. Cross Country Boy zeigt die funkige Seite der Band mit einigen Country-Einflüssen und bereitet wiederum Spaß. Old Mexico hingegen ist dann wieder der verlangsamte Groover mit Blues-Einflüssen. Hat man schon mal gehört, ist aber nicht schlecht, geht aber... Sie wissen schon.

Dem Closer Racetrack kann ich hingegen nichts mehr abgewinnen, geschweige denn etwas Besonderes daran erkennen und bei Downhill Ryder schreibt die Band ziemlich von sich selbst ab. Das ist ein typischer, leichter Rocksong von Bad Co, aber auch hier gilt: Das kennt man und zwar besser.

Zum Schluss noch etwas positives: Die Produktion ist gewohnt glasklar und ist erfreulicherweise einigermaßen hall- und synthiebefreit.

Fazit: Bad Company brauchen keinen unglaublichen Drive oder Härte um überzeugen zu können, solange die Kompositionen stimmen und so gut wie das Album startet, ist man überraschend guter Dinge. Doch die Qualität wird nicht gehalten. Zwar überzeugen ab und an die netten Ideen und Einwürfe und bestätigen dass das Album keinesfalls schlecht ist, doch insgesamt ist es doch nur ein leichteres, lockeres Rockalbum unter vielen.

Wertung: ***
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am 22. Juni 2015
rauh war einmal, die Diamanten sind eher "über"-poliert, aber ...

Bad Company steht für Blues-Rock vom feinsten - technisch nach wie vor perfekt - aber die Ideen gehen langsam aus. Vieleicht wollte Paul Rodgers auch einfach zu viel - oder doch nur nochmal abkassieren?

Egal - guter bis sehr guter Rock, mit Electric Land ist m.E. einer der besten Bad Co. Songs überhaupt enthalten. Kann man für kleines Geld bedenkenlos kaufen und vervollständigt die 5 Originals zur kompletten Sammlung (Nachzügler und späte Live-Aufnahmen lasse ich mal raus).
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am 15. Februar 2012
Dem Tiger sind hier die Zähne gezogen worden. Es Rockt nicht mehr,sondern Rollt nur noch. Schlaff kommen "Electricland" und "Untie the knot" aus den Puschen und anschließend wird mit "Nuthin on the TV" oder "Painted Face"die Langeweile vorangetrieben.Mit "Ballad of the Band" versucht der Laden nochmals in Schwung zu kommen."Cross Country boy" funkt mit Bläsern dem die Puste ausgegangen ist.Bevor mit "Old Mexico"der Country aufgefrischt wird,hatte die Band verlangen aus den alten Bekannten Mustern auszubrechen,was ihr leider nicht gelingt.Mit der vorher gepressten Langrille "Desolation Angels" ist "Rough Diamonds" der Abgesang der Rocker Bad Company.1982 kam dann aber auch der Hairspray Hardrock/Metal vieler neuer Bands,da hatte die "Company" schon keine Haare mehr zum sprayen.
3 Punkte für den Versuch alles zu ändern und dabei alles zu verlieren."Company" Fans kaufen natürlich auch diese Scheibe um zu komplettieren. Aber wenn sie ehrlich sind, würden sie der Kritik zustimmen.Der letzte Track der CD "Racetrack" ist dann auch zum Gähnen...
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am 12. November 2015
Der Opener zählt zu den stärksten Bad Co-Titeln und stimmt perfekt in die lässig groovende Atmo des Albums ein. Wer hier allerdings testosterongesättigten Rock erwartet, wird dagegen eher enttäuscht sein - und genau das spiegelt sich hier ja auch in manchen Rezensionen wider. Zugegeben "Rough Diamonds" ist ein irreführender Titel … Trotzdem: Landet bei mir neben dem selbstbetitelten Erstling am häufigsten auf dem Teller.
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am 8. Mai 2007
Rough Diamonds stellte nach drei Jahren Kreativ Pause von Bad Co`s Vorgänger "Desolation Angels" von 79`den letzten Versuch der Band dar. "ElectricLand" und "Untie the knot" kommen etwas mit gebremsten Schaum daher, gar nicht Bad Co üblich. "Nuthing on TV" rollt leger mit Honky Tonk Piano an einem vorbei, "Cross Country Boy" und "Old Mexico" taumeln etwas orientierungslos an der musikalischen "Westcoast" entlang und nur "Racetrack"und "Painted Face" halten die Musikalische Fahne der Band etwas hoch. Die Band hätte die rohen Diamanten noch mehr schleifen sollen.... (Private 2 1/2 Sterne von mir, aus alter wehmütiger Liebe zur Band...)
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am 11. Februar 2003
und noch gute von bad company. der langweile-faktor tendiert hier gegen null. einfach cd auf die orgel, anstellen und spaß haben. anspieltips: painted face, kickdown, downhill ryder.
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