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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dream Theater No. 2
Hier fängt das musikalisch Perfekte, das außerhalb dieser Band unerreichbare an. Mit diesem Album haben sich Dream Theater ganz klar auf die Liste der besten Musikanten im Genre geschossen. Eine wahnsinnige Flut an Bildern & Wörtern die auf den Hörer losgelassen werden.
Allein im ersten Track "Pull Me Under" werden alle Register gezogen und mit...
Veröffentlicht am 20. Februar 2004 von Typhoon

versus
17 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Technische Perfektion mit Schönheitsfehlern
Mit Ihrem 2. Studio-Album haben Dream Theater sicherlich einiges für die Welt des Prog getan. Die Ausnahmsmusiker haben bereits mit Ihrem fulminanten Debut in Hinsicht technischer Perfektion so manche Kinnlade nach unten klappen lassen. Nach wie vor aber hapert es gewaltig beim Thema Songstruktur und Interpretation.

Es ist unbestritten, dass Portnoy und...
Veröffentlicht am 25. April 2007 von Feylon Draagon


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Dream Theater CD aller Zeiten, 19. Dezember 2010
Von 
Andreas Hein (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Images and Words (Audio CD)
DIese CD ist der Hammer! Für mich, die mit Abstand beste Dream Theater CD, die sie jemals aufgenommen haben. DIese CD gefällt auch Metal Fans, welche sonst nicht allzu viel mit Dream Theater anfangen können. Das besondere an dieser CD ist zum einen die perfekten Kompositionen, zum anderen aber auch die für Metal übliche Härte.
Das ganze dann in einer sehr druckvollen Abmischung. Auch nach knapp 20 Jahren immer noch eine der besten Metal CDs aller Zeiten. Ich würde mir wünschen, neue Dream Theater CDs würden wieder in die Richtung der ersten Scheiben kommen. Hart, powervoll und melodiös! Kaufen!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom feinsten!!!, 9. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Images and Words (Audio CD)
Dieses Album ist wirklich etwas für Genießer. Musikalisch ist es ein absolutes Meisterwerk und Dream Theater beweisen auf diesem Album, wie sich Metal-Rhythmen und durchaus klassische Elemente (Kevin Moores Keyboardsounds) gut vereinen lassen.
Das Album startet allein schon so was von großartig mit dem Oberhammer "Pull Me Under" - ein Song, der mich sowohl auf dem Konzert im Februar 2002 in Hamburg weggepustet hat als auch, als ich ihn das erste Mal auf CD hörte. Gefolgt wird dieser Burner von einer göttlichen, melodisch herrlichen Ballade "Another Day" - ein Song, der in der Tat positiv klingt und einen in irgendeiner Weise träumen lässt.
Was ich wiederum am folgenden, etwas härteren Song "Take The Time" sehr schätze, sind die zahllosen, unheimlich genialen Rhythmuswechsel, die besonders Mike Portnoy auf überragende Weise an den Drums präsentiert. Überhaupt ist sein Schlagzeugspiel das ganze Album durch atemberaubend spektakulär.
"Take The Time" schließt sich "Surrounded" an, eine bekannte, eingängige Ballade, die auf keinem DT-Konzert fehlt, und danach kommt das Meisterwerk: "Metropolis Part 1" - ein Stück, mit dem man aufgrund der vielen Rhythmuswechsel und der Komplexität anfangs etwas Probleme haben könnte - doch wenn das erst mal ein paarmal gehört hat und es vielleicht auch im Geiste zerpflückt hat (also: einmal vielleicht mehr auf die Rhythmusgruppe hören, beim zweiten Mal auf die Soli oder einmal auf die Gitarre, dann auf die Drums, dann auf die Keyboards), merkt man, wie unfassbar genial es ist und wie schwer es sein muss, das alles präzise aufzunehmen und umzusetzen.
Das danach kommende "Under A Glass Moon" klingt ja allein schon vom Titel traumhaft und es klingt auch irgendwie nach Nacht mit Mondlicht, es fließt und es ist wunderschön. Die Soli sind auch trotz der vorherrschenden Harmonie wie schon bei den vorigen Stücken äußerst virtuos und lang, dabei aber herrlich kreativ und melodiös. Nicht alle Metal-Bands bringen es fertig, trotz Virtuosität nicht zwangsweise brachial zu klingen, sondern fein, kreativ und harmonisch.
Der vorletzte, kurze Song schließlich, "Wait For Sleep", eine klavier- und stringsbetonte Ballade, leitet das letzte Stück ein: "Learning To Live", das einfach alles enthält: düstere Passagen mit harten Rhythmen, einen akustischen Teil, Soli, Takt- und Tempowechsel - Dream Theater legen höchste Genialität sowohl in Sachen Songwriting als auch in dessen Umsetzung an den Tag.
Dieses Album ist etwas für jeden, der zarte Melodien liebt und dabei trotzdem nicht auf spektakuläre Soli und Metal-Rhythmen verzichten will. Überragend!
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für die Ewigkeit..., 4. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Images and Words (Audio CD)
Wenn mich jemand fragen würde welche Albumveröffentlichung der 90er irgendwann mal ein absolut unvergessener Klassiker werden wird, dann müsste ich nicht lange zögern: "Images And Words" von Dream Theater. Was hier geschaffen wurde, ist eigentlich nur noch schwer mit Worte zu beschreiben. Jeder muss selbst die Magie dieses Albums entdecken, denn sie entsteht nicht einfach nur durch Hören, nein, sie ist ein Teil von dem was wir im Alltag erleben ("Images") und mit der Musik ("Words") koppeln. So entstehen Lieder, die nie ohne Assoziationen stehen werden. Dafür muss man den Jungs des Traumtheaters dankbar sein. "Pull Me Under" leitet das Album ein. Schnell ändert sich der Song von relativ ruhig und besonnen zu einem Riffgewitter gekoppelt mit einer absolut charismatischen Shlagzeugunterstützung Mike Portnoys. Wenn DT schon hart sein müssen, dann bitte auf dieser subtilen Art und Weise! "Another Day" hat Singlequalitäten (ist auch die damalige Single gewesen) und ist eine großartig melancholische Ballade und konnte bis jetzt auch noch von keiner anderen Ballade Dream Theaters überboten werden. Schon beim ersten Einsatz des Sopran-Saxophons weiß man dass man das Geld des Albums gut angelegt hat. Man beachte zusätzlich John Petruccis Gitarrensolo, das hervorragend James LaBries langezogenen Gesang fortträgt. Dieser leistet hier übrigens auch solide Arbeit. "Take The Time" ist ein Song, der besonders gut live kommt, was am Refrain liegt. Dennoch ist das hier durchaus keine leichtgestrickte Kost: krumme Takte gibt es zuhauf und was die Musiker hier leisten ist schlichtweg unglaublich. Man sollte sich Zeit nehmen und besonders auf Myungs Bass achten...es lohnt sich. Das nächste Lied, "Surrounded", ist dann wieder balladesk, fast schon im Neo-Prog anzusiedeln. "Metropolis Pt. 1: The Miracle And The Sleeper" ist eine der Nummern, die Dream Theater unsterblich gemacht haben und eigentlich bei keinem Auftritt fehlen darf. Verspielt, technisch aber dennoch emotional. Seltern habe ich etwas präziseres, bombastischeres (ohne kitschig zu wirken) und atmosphärischeres (man beachte das "Intro")gehört. Ein Lied für die Ewigkeit, dass nie (wirklich niemals) langweilig wird und von "Metropolis Pt.2" (dem Album) nicht erreicht werden kann. "Das folgende "Under A Glass Moon" dagegen ist ein leider viel zu stiefmütterlich behandelter Song. Ich zähle ihn zu den wichtigsten Imupulsen Dream Theaters Werdegang zu heutigen Outputs wie "Train of Thought". Der Metalanteil dominiert hier ganz klar. "Wait For Sleep", eine weitere Ballade, ganz in Piano gehalten liefert das musikalische Thema für "Learning To Live", das besonders im zweitgenannten gegen Ende leicht abgewandelt rezitiert wird. "Learning To Live" ist der zweite große Höhepunkt, ein weiteres Werk für die Ewigkeit, vielleicht sogar DER Song von Dream Theater. Besonders gegen Ende legt der Song dermaßen zu und baut solch einen Bombast (bestes Beispiel dass man dafür kein Orchester brauch) auf, dass man vor Faszination den Atem vergisst. Der Song strotz vor so vielen kleinen Details, dass er nie langweilig wird. SO muss Musik klingen! Am Ende weiß man nicht, wie einem geschieht: tief gerührt, euphotisch voller Euphorie? Oder doch eher von solch einer hier gehörten Herrlichkeit auf die Knie gezwungen? Das muss jeder selbst wissen. "Images And Words" kann man ohne Bedenken empfehlen. Allerdings sei noch gesagt, dass nicht jeder Song auf Anhieb zündet. Doch mit etwas Zeit hat man so viel Spaß wie noch nie zuvor. Alles andere als die Höchstpuktzahl würde ein Schwindel oder eine Dreistigkeit sein.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Perfektion!, 4. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Images and Words (Audio CD)
Lange hab ich überlegt, ob ich mich When Dream And Day Unite", dem herrlichen Debüt der NY Göttercombo annehmen sollte. Nach langem Grübeln war aber - gelenkt von Herz und Magen zugleich - der Entschluss gewachsen eines der perfektesten Stücke Musik überhaupt zu behandeln, und zwar Images And Words".

Ich kann mich noch gut erinnern, als ich 1992 mit Kollege Werner zum klassischen Samstag morgen Ausflug gen Media Markt pilgerte und wir uns im Doppelpack die ersten Töne von Pull Me Under" unter die Matte saugten. Was für perfekter Sound, welch göttlicher Songaufbau, der in nahezu unbeschreibliche Gesangslinien (...eines neu zur Band gestoßenen Goldkehlchen Namens James La Brie...) und Wechsel fließt um beim mitreißenden Übergang (...ab Minute 2:57 dieses Songs wurde der neue Shouter unsterblich!...) und dann beim Höhepunkt zur absoluten Ejakulation zu führen.

Was für ein Goldkauf, der sich bis heute zu den allerbesten Alben zählen darf, die ich je genießen durfte!

Besagter Opener zählt sicher zum stärksten, das der Musikwelt je entsprungen, besticht bis heute mit nicht zu überbietender kompositorischer Klasse, nicht von dieser Welt stammenden Hooklines, unabnützbarem Hitappeal und dieser herausragenden und so unter die Haut gehenden Emotion und Wärme, die Images And Words" so unverwechselbar macht. Hier trifft pure Lebenslust auf Melancholie, auf diesem Werk gibt sich Hoffnung mit Trauer die Hand um am Ende dennoch immer das Positive in den Vordergrund zu stellen um es mit einer kleinen Träne zu bemalen.

Die auf Saxophon und Klaviertönen schwebende Traumballade Another Day", das unsterblich packende Take The Time", oder meine heimlichen Favoriten wie Surrounded" oder Under A Glass Moon": Allesamt absolute Hits! Pure Emotion! Pop Appeal trifft auf niveauvollst songdienliches Prog Metal Kunstwerk. Gefühle prallen auf mitreisende Hooks, extravagante Rhythmen und Traumrefrains, die in ihrer Schönheit noch heute für Gänsehaut sorgen und nicht von Götterhand zu überbieten wären. Hier werden sogar klassische Prog Nummern wie das sagenhafte Metropolis" oder Learning To Live" zu Ohrwürmern, die wie Honig durch die Lauscher flutschen. Hier passt jedes Break, hier sitzt jeder noch so kompliziert oder anstrengend scheinende Part. Hier ist die Perfektion des Prog Metal, denn hier wurden große Songs geschrieben, große Kunst vollbracht, ohne auf den Endzweck zu vergessen!

DREAM THEATER setzten sich bereits hier ihr Denkmal! Dieses unantastbare Werk wird Generationen überdauern, brachte eine begnadete Band zurecht dort hin, wo sie jetzt ist und wird für ewig wie ein heller Stern über ein ganzes Genre strahlen!

Images And Words" war, ist und bleibt ein Referenzwerk des Prog Metal Genres, ist ohne jeden Zweifel eines der schönsten, perfektesten und erhabensten Alben, die je ein Tonstudio verlassen haben und stellt bis heute den unumstrittenen Höhepunkt einer genialen Band dar!

Wer dieses - penetrant perfekt produzierte - Album einmal lieben gelernt hat, der wird es nie mehr loslassen!
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kreativität ohne Ende! - Einfach nur genießen!, 1. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Images and Words (Audio CD)
Habe ich in meiner Rezension zu "Awake" noch davon gesprochen, daß dort zum Glück kein Synthesizer-"Gedudel" vorhanden ist, so habe ich das gar nicht böse gemeint. Für mich SIND Synthesizer Gedudel, aber die Kunst besteht darin, diese Klänge richtig einzusetzen!
Dazu fähig waren z. B. vor allem Pink Floyd und auch Led Zeppelin auf ihren späteren Werken - und natürlich Dream Theater auf dieser CD - "Images And Words". Images - Bilder paßt in der Tat, denn die KlangFARBEN auf diesem Album sind so reichhaltig wie wohl auf kaum einem anderen. Während auf "Awake" Synthesizerklänge gar nicht gepaßt hätten (auch wenn das jetzt komisch ausgedrückt ist, da "Awake" ja später herauskam als diese CD), sind sie hier überall perfekt eingesetzt, wie beim Solo in der Mitte des Openers "Pull Me Under" - ein Song zum Abrocken und voller Energie, der einfach ins Blut geht. Keiner kann dabei ruhig sitzenbleiben!
Dem folgt "Another Day", eine herrliche Ballade, an der man wieder einmal sieht, daß Rockbands diejenigen sind, die es wirklich verstehen, Balladen zu schreiben, ohne daß sie schnulzig wirken, wie etwa bei Boygroups, die allerdings eh keine Ahnung von Musik haben...
"Take The Time" wiederum ist eine etwas härtere Nummer, die permanente und unfaßbar geniale Rhythmuswechsel enthält, denen man anmerkt, was für eine perfekte Band Dream Theater ist und wie großartig sie Stücke aufbauen kann.
Auch die Pianoballade "Wait For Sleep" hat es mir sehr angetan, die übrigens - hervorragend eingebaut - im letzten Song "Learning To Live" noch einmal variiert wiedergegeben wird. Überhaupt strotzt der letzte Song vor verschiedenen Klangfarben - u. a. eine spanischklingende Akustikgitarre, Synthesizer, Orgel, Klavier usw. und ein erneut toller Aufbau.
Das Interessante an diesem Album ist insgesamt vor allem, wie die Instrumentalteile der Songs aufgebaut sind und mit welcher Perfektion die komplizierten Soli gespielt sind.
Der Hammer sind auch die unglaublich schwer zu spielenden Schlagzeugparts von Mike Portnoy, schwer schon allein wegen der vielen, genial hervorgezauberten Rhythmuswechsel.
Das Werk ist schon deswegen genial, weil es jedes Klischee widerlegt, Metal sei nur laut und ohne jede Kreativität. Im Gegenteil: Dream Theater zeigen, daß GUTE Metal-Bands mehr können, als nur draufzuhauen und verbinden harte Riffs mit träumerischen Keyboardsounds, eingängigen Melodien, Rhythmuswechseln und klassischen Elementen.
Ein Meilenstein!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen One day to remember !!!, 3. März 2005
Von 
kwichybo "Jörn M." (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Images and Words (Audio CD)
Es gibt Momente, an die erinnert man sich ewig. Ich hatte damals einen Kumpel, mit dem ich regelmäßig Tapes getauscht hatte. Er bekam meine neuen Sachen , und im Gegenzug bekam ich natürlich seine. Tja, und eines Tages steckte er mir ein Kassette mit dem DREAM THEATER Album „Images & Words" zu. Die Aufnahme war mies, und der Walkman auf dem ich das Tape abspielte, war noch viel mieser. Doch trotz all dieser ungünstigen Umstände, war ich von dem Gehörten, was mit voller Lautstärke aus meinem Kopfhörer quoll, schlichtweg überwältigt.
Angefangen beim absolut überragenden Album-Opener „Pull me under", der gleich einmal alle Stärken dieses Quintetts auf den Punkt bringt. Starkes und unglaublich effektives Riffing, das sofort zum headbangen animiert. Ein Refrain, den in seiner Einfachheit jeder mitgröhlen konnte. Hinzu kam eine vertrackte Verspieltheit, die echt seinesgleichen suchte. Man variierte das Tempo nach Belieben und trieb den Hörer mit unsagbar genialen Gitarren/Keyboard-Duellen fast zur Verzweiflung. Als hätten sich die 5 besten Musiker der Welt in der Band DREAM THEATER zusammengetan. Jeder Metaller der mal die Songs „Take the time", „Under a glass moon" oder „Metropolis" gehört hat, wird dasselbe gefühlt haben und mir bedingungslos zustimmen. Wenn man dachte, es kann einfach keine Steigerung geben, der wurde sofort eines besseren belehrt. Solche abgefahrenen und gleichfalls wohltuenden Klänge hatten mein Ohr bisher noch nie erreicht. Abgerundet wurde der Wahnsinn durch ein schlichtweg geniales Gespür für Weltklasse-Melodien. Diese wurden in den vergleichsweise poppigen Halb-Balladen „Another day" und „Surrounded" auf die Spitze getrieben. Die Textzeile „Let the light surround you!" wurde buchstäblich Wirklichkeit, da ich mich von diesem Album wie erleuchtet fühlte. Das war der Tag, an dem ich den Metal und die Rock-Musik an sich plötzlich in einem ganz anderen Licht sah.
Aber nicht ablenken....die absolute Krönung sollte schließlich noch kommen. Es folgte die tief emotionale Piano-Ballade „Wait for sleep", welche fließend in „Learning to live" überging. Mal wieder ein 12minütiger Oberhammer, der den Zuhörer in ein unvergleichbares Wechselbad der Gefühle stürzte.
Diese Band konnte gar nicht von dieser Welt sein ?!? Diese Musiker konnten gar nicht aus Fleisch und Blut sein ?!? Hatte ich geträumt ? Nein, das Tape im Walkman drehte sich noch. Und es stand wirklich DREAM THEATER draufgeschrieben.
Fazit: Das beste Album aller Zeiten !!! Und das „Metropolis" eines Tages auf meiner Beerdigung laufen wird, werde ich noch testamentarisch festhalten lassen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist Kunst..., 3. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Images and Words (Audio CD)
Eine Warnung vorweg: Um von einer Band wie Dream Theater begeistert sein zu können, muss man entweder schon überzeugter Fan des ProgRock sein oder viel Ausdauer haben: Hören, hören, immer wieder hören. Dies ist keine Musik zum Nebenbei hören, dies ist Musik, die einen komplett in ihren Bann zieht. Und irgendwann ist man an einem Punkt, wo sie sich ins Ohr gefressen hat und man von dem ganzen kommmerziellen Pop-Zeugs sowieso nichts mehr hören will.
Unter diesem Gesichtspunkt ist das Album schwer zu toppen. "Images&Words" ist nicht einfach nur Musik, es ist Kunst. Musikalische Virtuosität, Komplexität und Abwechslung, die dazu noch so gefühlsstark ist, das sie unter die Haut geht. Aber auch "Images&Words" ist nicht das beste Album der Welt, man kann es toppen. Jahre später haben es Dream Theater selbst bewiesen mit ihrem Meisterwerk "Scenes from a Memory". Eine andere Scheibe, die "I&W" übertreffen kann, fällt mir allerdings nicht ein. Das können eben nur die Meister selbst...
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4.0 von 5 Sternen Sehr gut, aber nicht mehr Göttlich, 3. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Images and Words (Audio CD)
Nun also der zweite Streich. Was hatte ich für Erwartungen nach dem grandiosen Debütalbum, das ich auch nach nunmehr 25 Jahren für das mit Abstand beste Progmetalalbum aller Zeiten halte. Aber was heißt schon Prog? Es gab da wunderschöne, verschachtelte, aber immer stimmige Songs zu hören, die jeder für sich ein einmaliges Kunstwerk darstellten. Ob das dann Prog war oder nicht, keine Ahnung. Jedenfalls kreierte die Band einen ganz neuen, bis dato ungekannten Stil. Und da eben dieser Stil mich so dermaßen ansprach, wie noch nichts davor, freute ich mich auf den Release von I&W wie ein Kind zu Weihnachten vor dem verschlossenen Geschenkezimmer. Was es wohl zur Bescherung geben würde?

Ich kann mich noch erinnern, nach dem ersten Durchlauf der Scheibe war ich einigermaßen ratlos. Ein neuer Sänger also, James LaBrie hieß er, nun ja...
Carlie Dominici sprach mich mit seiner unverwechselbaren Stimme mehr an als der neue, der irgendwie klang wie jeder andere auch und anscheinend eine Vorliebe für's Hauchen und Schmachten mitbrachte. Hmmm...
Die Musik hatte sich auch stark verändert. Glatter empfand ich es und auch durchgestylter. So einiges roch, man möge es mir verzeihen, schon damals nach Kommerz (böses Wort). Anders kann ich mir einen Song wie SORROUNDED nicht erklären. Spätestens beim Gitarrensolo muss ich an solch illustre 80er Jahre Spielfilmschinken wie "Top Gun" denken. Tommy Cruise im schwülstig-heißen Trallala mit seiner Kampfbomberbraut, zu so einem kitschigen Schwachfug würde der Song ganz hervorragend als "romatisches" Begleitgedudel passen. Aber so ein Sound war damals "in" im Zeitalter des Kuschelrocks. Eine Schande!

An anderer Stelle blitzt es wieder auf, das Unverwechselbare: Allem voraus UNDER A GLAS MOON. Straff, dennoch komplex und mit einem vollkommen in den Song eingebundenen Petrucci-Solo (4:37 bis ca. 5:30), das richtig schön rockig daherkommt und mit dem seelenlosen Gefrickel der heutigen Tage so gar nichts mehr gemein hat. Natürlich auch METROPOLIS, mit Abstrichen auch PULL ME UNDER, TAKE THE TIME und auch LEARNING TO LIVE. ANOTHER DAY geht wieder in die Richtung "Kuscheln für Progfans" und haut mich nicht um, WAIT FOR SLEEP ist dagegen die einzige "Ballade" der Band, bei der ich mich nicht fremdschämen muss und LaBrie nicht durchgehend haucht und stöhnt.

Die Produktion ist fett und bügelt sehr viel (eigentlich schon zuviel) glatt. Ärgerlich ist, dass die elektronisch aufgearbeitete Snare von Portnoy klingt wie in einem C64 Computerspiel. Da geht viel Gefühl bei verloren. Insgesamt dennoch ein sehr gutes Album mit guten 4 Sternen, aber von der Qualität des Debuts doch ein gutes Stück entfernt.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aus drei mach eins, 5. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Images and Words (Audio CD)
Eine Warnung vorneweg: Dieses Album ist so komplex, dass man allein schon mindestens drei (komplette) Durchläufe braucht, um herauszuhören, welcher Titel überhaupt gerade gespielt wird..
Dream Theater's "Images and Words" ist sicherlich eines der bemerkenswertesten(!) Alben in der jüngeren Musikgeschichte. Lassen Sie sich dabei nicht täuschen von "nur" 8 Tracks. Die knapp sechzig Minuten Spielzeit dieses Silberlings stecken so voller Ideen und Melodien, wie ich es - ehrlich - bis dahin und seitdem nie wieder erleben durfte. Selbst die hauseigenen Nachfolgewerke sind entweder gezähmter oder einfach nur nicht so gut wie "I&W".
Das musikalische Feuerwerk, dass die New Yorker Absolventen der berühmten Berklee-School for Music hier abbrennen, ist schlicht und einfach NICHT-ZU-TOPPEN. Egal in welche Richtung man schaut: Bass, Drums, Gitarre, Keyboards. Hinter jedem Instrument stecken Hände mit jahrzehntelange Erfahrung, der Wille, letztere auch umzusetzen und nicht zuletzt das Streben nach Perfektion.
Lieder hervorzuheben ist eigentlich ein sinnloses Unterfangen, zumal jeder einzelne Track aus dermaßen vielen Tempi- und Stimmungswechseln besteht, dass man ohnehin mindestens "drei Lieder" empfehlen würde, pickte man einen der acht heraus. Diese Relation lässt sich übrigens problemlos auf den ganzen Longplayer übertragen: Vermutlich hätte jede andere Band auf der Welt mindestens drei Alben aus "I&W" herausgepresst!
Kritiker (jawohl die gibt es) der amerikanischen Perfektionisten werfen Dream Theater Emotionslosigkeit, Melodie-Besessenheit sowie eine schlechte Wahl beim Frontmann vor. Darüber kann man geteilter Meinung sein.
Allerdings hat sich bisher KEIN noch so verbissener DT-Hasser getraut, das Monument "Images and Words" mit folgenden Attributen zu versehen: "langweilig", "kommerziell", "deprimierend", "klischeehaft", "durchschnittlich", "stümperhaft", "geklaut" und "unprogressiv".
Was will man eigentlich mehr als ein Album voller Musik ohne die eben genannten Eigenschaften..?
(Anspieltips: Keine. Mindestens dreimal komplett von vorne bis hinten anhören)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bilder und Wörter, 21. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Images and Words (Audio CD)
Die Hintergrundgeschichte zur Gründung der Progressive Metal Vorreiter "Dream Theater" ist nicht uninteressant: Alle Fünf Bandmitglieder haben eine "klassische" Ausbildung an einer Universität absolviert. Dementsprechend findet diese Symbiotik innerhalb der Musik dieses teils sperrig klingenden Meisterwerkes Verwendung. Dabei klingen sie wesentlich exotischer, zerfahrener und stringenter als ihre Prog-Epigonen Yes und Jethro Tull, an denen sich die Kompositionen ihres Debüts (und allen nachziehenden Studioscheiben) anlehnen, allerdings mit einer Verknüpfung düsterer Riffs und Sounds im Stile der frühen Paradise-Lost-Platten, aber weniger zähflüssig. Ferner variiert die Gruppe auf "Images and Words" Pianoeinlagen und feine, weiche Elemente mit einem hörbaren Flirt zur Klassik, ähnlich wie es die beiden oben erwähnten Prog-Rock-Legenden in den Siebzigern und teilweise den Achtzigern taten, nur schwerer zugänglich, beinahe am Rande der Selbsinszinierung stehend, mit harten Metal-Sounds und einer Vielzahl an Breaks.

Als Anspieltipps sind "Pull me under", das melodisch-stimmige "Another Day", "Take the Time", "Metropolis Pt 1: The Miracle and the sleeper" und das überlange, epische "Learning to Live" zu nennen. Die Ideologie "Metropolis...." aufzuspalten und später unter dem Titel "Metropolis Pt: 2" erzählerisch weiterzuführen, war eine neue Art Brücken zu vorherigen Alben zu schlagen, und wurde später von einigen Gruppen dieses Sektors wiedervewendet, zumeist in einem kleineren Rahmen.

Die Zelebrierung kontrastreiche Punkte ihrer Musik zu variieren war der hiesigen Musikpresse damals zu Anfang nur eine kleine Randnotiz wert , und seitens einer renommierten Musikzeitschrift wurden Dream Theater sogar als schwächere neumoderne Yes mit düsterem Touch abgespeist. Dabei sollen vor allem die oben stehenden Kompositionen Zeugen für ein gegenteiliges Statement sein, und die Band (allen voran der technisch versierte Petrucci) machen ihre Sache sehr gut. "Images and Words" hat aus historischer Sicht den höchsten Wert im nicht gerade kleinen Dream-Theater-Katalog.

Fazit: Acht starke Songs, fünf tolle Musiker, dynamisches Remaster. 5 Sterne!
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Images and Words
Images and Words von Dream Theater (Audio CD - 1992)
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