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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Referenzalbum der 80iger YES
War 90125 noch als unabhängiges Bandprojekt mit dem Namen CINEMA gedacht, wurde mit Jon Andersons Rückkehr plötzlich ein YES-Projekt daraus. Diesmal sah man sich der großen Aufgabe gegenüber tatsächlich ein YES-Album aufnehmen zu müssen und dem Erfolgsdruck nach einem Millionenseller standzuhalten. BIG GENERATOR hat zweieinhalb Jahre...
Veröffentlicht am 3. April 2007 von Hesitator

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 90125 - die zweite
Okay, wie kurz soll diese Rezension werden? Ich schlage jedem, der sich fuer die 80er-Popphase von Yes interessiert vor, sich '90125' anzuschaffen bevor man zu 'Big Generator' greift. Der Vorgaenger ist halt einfach kultiger und dieses Album bietet eigentlich genau den gleichen Sound, ohne jedoch als blosser Abklatsch daherzukommen. Daher: Wem '90125' gefaellt, und er...
Veröffentlicht am 23. August 2008 von frijid


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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Referenzalbum der 80iger YES, 3. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Big Generator (Audio CD)
War 90125 noch als unabhängiges Bandprojekt mit dem Namen CINEMA gedacht, wurde mit Jon Andersons Rückkehr plötzlich ein YES-Projekt daraus. Diesmal sah man sich der großen Aufgabe gegenüber tatsächlich ein YES-Album aufnehmen zu müssen und dem Erfolgsdruck nach einem Millionenseller standzuhalten. BIG GENERATOR hat zweieinhalb Jahre verschlungen, die recording credits lesen sich wie ein Reiseführer (ja auch auf den Bahamas hat man aufgenommen und in einem französischen Schloss), und es gab wohl erhebliche Spannungen innerhalb der Band.
Vor allem Anderson konnte wohl seine musikalische Version nicht wirklich durchsetzen, das hört man BIG GENERATOR auch an, aber Andersons Leistungen schmälert dies in keiner Weise. Hauptakteur hier ist sicherlich Trevor Rabin, der auf der Gitarre neue Maßstäbe setzt das zu einer Zeit in der die Gitarre in der Musik immer weiter in den Hintergrund trat.
Insofern könnte man in diesem Album auch einen Exkurs in modernem Gitarrenspiel sehen.

Ich finde BIG GENERATOR weitaus gelungener als 90125, versucht sich die Band doch hier mehr auf die eigene Vergangenheit zu besinnen. So finden sich mit SHOOT HIGH AIM LOW, FINAL EYES und I'M RUNNING kleine Mini-Epen auf BG, die durchaus eine Remiszenz an die Progrock-Wurzeln von YES darstellen. Ansonsten versucht man natürlich dem Erfolgsrezept von 90125 treu zu bleiben. Mit RHYTHM OF LOVE findet sich gleich zu Anfang ein würdiger Nachfolger von Owner of a Lonely Heart wieder.
Guter Dancefloor-Rock mit tollem Gitarrensolo, viele kleine Gimmicks und einem für YES recht ungewöhnlichen Text voller Zweideutigkeiten.
Das kitschige Intro kann in der Hinsicht eigentlich nur ironisch gemeint sein.

Der Titelsong, mehrheitlich gehasst, stellt für mich das erste Highlight des Albums dar.
Eine richtige Pop-oder Rockmusikstruktur lässt sich hier nicht wirklich erkennen. Von der Be-Bopartigen Vokalakrobatik des Intros, bis hin zu den schrägen scatähnlichen Gesangsparts von Anderson und Squire (ein altbewährtes Stilelement von YES) und der vertrackten Rhythmik, werden hier verschiedene Jazzelemente zitiert. Die brachial stotternde Gitarre setzt ungewöhnlich harte Akzente, der emotionslose Refrain und der stampfende Rhythmus verleihen der Musik etwas Maschinenhaftes - sehr experimentell und seiner Zeit weit voraus.

SHOOT HIGH AIM LOW hat dagegen sehr viel Raum, episch und atmosphärisch dicht mit Bombast-Refrain, einem phantastischem Gitarren-Solo und allerlei Schnickschnack den die Studiotechnik damals zu bieten hatte ein Klassiker und dem großen YES-Erbe würdig.
Live noch um Längen besser (auf THE WORD IS LIVE nachzuhören).

Dann folgen zwei reine Pop-Songs. ALMOST LIKE LOVE mit etwas irritierendem Bläsereinsatz. Viel Text in rasender Geschwindigkeit von Anderson vorgetragen, der sich fast zungenbrecherisch verausgabt, unterlegt von einem flotten Takt der wieder mal an den Jazz der 40iger und 50iger Jahre erinnert. Schwindelerregend gespielt und wieder ein klasse Solo von Rabin sonst wäre der Song reine Durchschnittsware.
Gleiches gilt für LOVE WILL FIND A WAY. Der sicherlich schwächste Song auf dem Album war die Single. Toller dreistimmiger Gesang interpretiert den wohl peinlichsten Text der Yes-Geschichte (..I eat at chez-nous..). Dennoch das Streicherintro, das Gitarrenorchester von Rabin,
ein eingängiger Refrain und ein Mundharmonika-Solo helfen diesem Song über die Runden. YES erfinden hier nichts Neues, die für damalige Verhältnisse überragende Produktion des Albums macht hier aber vieles wett.

FINAL EYES lässt selige Erinnerungen an And You And I aufkommen ohne dessen Klasse zu erreichen. Gerade Anderson scheint sich hier wohl zu fühlen und singt wie zu seinen besten Zeiten. Ein toller Song, der vor allem durch den Chorgesang im Breitwandformat für Gänsehaut sorgt.

I'M RUNNING ist für mich persönlich DER Höhepunkt auf BG. Zugleich denke ich, daß dies der anspruchvollste und beste Song der YES-West Ära ist.
YES schafft es hier ein halsbrecherisches Calypsomotiv mit dem mystisch, atmosphärischen Strophen/Refrain Part kongenial zu verbinden. Die Band zeigt sich in bester Spiellaune und führt den Hörer lässig durch dieses vertrackte Beispiel handwerklich perfekter Rockmusik. Das ganze mündet in einem fulminanten Finale aus versetztem Chorgesang und recht harten Gitarrenparts und lässt einen atemlos zurück.

HOLY LAMB rauschte dann auch das erste Mal komplett an mir vorbei.
Der einzige echte Jon Anderson Song auf BG, beschließt das Album ebenso kitschig wie es mit dem Intro von RHYTHM OF LOVE begonnen hat. So kitschig, daß es schon wieder gut ist. Der Song klang für mich immer nach Abschied und ein solcher war es dann für lange Zeit auch.

BIG GENERATOR ist ein tolles YES-Album , der Höhepunkt der YES-West Ära, seiner Zeit weit voraus und zu unrecht verschmäht.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unerhörtes Meisterwerk, 7. November 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Big Generator (Audio CD)
Ich wunder mich immer, wenn Big Generator hin und wieder als Bombast-Rock oder zu kommerziell für Yes-Verhältnisse bewertet wird. Für mich ist es Rock-Avantgarde. Sounds und Arrangements, etwa auf dem Titelsong, klingen auch heute noch der Zeit voraus. Vieles hier kommt sehr technisch daher, ist dabei aber immer natürlich. Ein aufregender Mix. Shoot High, Aim Low ist Future-Blues, I'm Running mit seinen siebeneinhalb Minuten enthält so viele musikalische Informationen wie das Yes-Epos Close To The Edge zum Beispiel. Der Song ist wahre Exotik, fast unmerkbar werden kleine weltmusikalische Einflüsse verarbeitet. Die Dramarturgie ist atemberaubend.
Selbst der kleine Hit Rhythm Of Love ist ein Stück Musik, wie sie weder vorher noch danach hergestellt wurde. Rock mit Tiefe. Und mit Final Eyes gibt's eine Folk-Ballade mit leicht progressivem Touch. Man beachte zudem die knifflig arrangierten Background-Gesänge auf dem gesamten Album. Die sind so cool wie schön.
Den größten Anteil an Big Generator hat natürlich wieder Gitarrist und Keyboarder Trevor Rabin. Der hat Yes das Doppel-Wunder beschert. Nach dem Meister-Gitarristen Steve Howe war da plötzlich jemand von gleicher Klasse. Auch Rabin ist virtuos, einen Hauch weniger als Howe vielleicht, dafür aber wiederum noch einen Hauch fantasievoller in puncto Sound und Arrangierkunst. Und Yes-Seele Chris Squire sowie Sänger Jon Anderson sorgen für jede Menge weitere unvergessliche Yes-Momente. Ja, vergessen werden dürfen auch nicht Drummer Alan White und Tastenmann Tony Kaye. Der muss sich allerdings seine Arbeit mit Rabin - auch an den Tasten ein Genie - teilen.
Wer sich auf Big Generator einlässt, wird nach mehrmaligem Hören nicht mehr rauswollen aus diesem musikalischen Urwald - und auch Jahre später noch neue Details entdecken. Übrigens, das Album Talk in der Yes-Besetzung mit Rabin ist noch ein Stückerl besser. Und 90125, das erste der drei Streiche von ihm mit Yes, immerhin fast so gut und ebenfalls höchst empfehlenswert. Aber dazu an anderer Stelle. Bin ich enthusiastisch? Ja, aber ist doch so wundervolle Musik.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen `You wanna get close to me`, 28. Februar 2010
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Big Generator (Audio CD)
1987 erschien "Big Generator", das 2. Yes-Album mit Trevor Rabin als Gitarristen und Sänger. Außerdem waren an Bord: Jon Anderson (Gesang), Chris Squire (Bass und Gesang), Alan White (Drums) und Tony Kaye (Keyboards). Produziert wurde das Album von Trevor Rabin, Paul de Villiers und Trevor Horn.

"Big Generator" versuchte an den großen Erfolg von "90125" anzuschließen. Trevor Rabin hatte das Ruder fest in der Hand, er war hier der musikalische Kopf der Gruppe. Mit `Rhythm of love` und `Love will find a way` gelangen auch zwei kleine Hits, welche zwar recht poppig ausgefallen sind, mir gefallen sie aber (deutlich besser als was sonst 1987 so in den Charts war). Mit `Shoot high, aim low`, `I`m running` und `Final eyes` sind der Gruppe sogar richtige Perlen gelungen. Gerade bei diesen drei Songs gelang es der Gruppe sehr gut, die Brücke zwischen der 70er Jahre Yes und dem Jahr 1987 herzustellen. Der Titelsong versucht zwar `Owner of a lonely heart` zu kopieren, fällt aber nicht weiter ins Gewicht. Mit `Holy lamb`, einer schönen Ballade von Jon Anderson geschrieben, wird ein gutes Album beendet, lediglich `Almost like love` fällt bei mir durch.

Was mir ausgesprochen gut gefällt, wir haben hier mit Anderson, Squire und Rabin drei ausgesprochen gute Sänger am Start. Kaum eine Strophe, die nicht zu zweit oder zu dritt gesungen wird. Außerdem ist das Album sehr abwechslungsreich, hier werden Rock-, Pop- und Progfreunde bedient. Der Erfolg blieb jedoch deutlich hinter dem Vorgänger zurück, die Gruppe fiel danach auch auseinander (die Mitglieder waren angeblich eh schon zerstritten), somit konnte sich kein Bandklassiker entwickeln. Von mir daher 4 Sterne für ein gutes Album aber nicht sehr gutes Album.
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5.0 von 5 Sternen remastering, 24. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Big Generator +5 [Remastered] (Audio CD)
zum inhalt wurde hier schon genug geschrieben und der mucke selbst würde ich 4 sterne geben
bewerte also nur das remastering und das ist referenzbildend! bässe,höhen,räumlichkeit empfinde ich als perfekt
die alte produktion war doch etwas dünn und breiig- in neuem gewand klingt b.g. frisch und brilliant
die bonustracks finde ich allerdings verzichtbar
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ausgezeichnetes Album Aus Yes' Rockperiode, 16. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Big Generator (Audio CD)
»Big Generator« ist besser als man denkt! Das Album ist ein logischer Nachfolger zum kommerziellen Erfolg »90125«; irgendwie mehr pop'isch und noch weniger "wie das alte Yes", aber doch mit lauter ohrenschleicherischen Poprocksymphonien.
Eine hörenswerte Scheibe!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Yes Mittlere Phase, 30. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Big Generator (Audio CD)
Dieses Album ist der groß gehypte Nachfolger zum Multi Platinum Superseller '90125'. Von der Plattenfirma (Atco) angepriesen als das nächste 'Dark Side Of The Moon' sollte das Album die Verkäufe des Vorgängers noch toppen.

Tatsächlich ging es nicht annähernd so reichlich über die Ladentheken der Welt. Lediglich knapp eine Million Exemplare wurden bei Erscheinen des Albums verkauft.

Die 'Hitparadenstürmer' (so waren sie konzipiert) 'Rhythm Of Love' und 'Love Will Find A Way' waren tatsächlich zwei oft gespielte Songs, in Amerikas' Radios' und in den Tanztempeln, zum Teil mit Dance Remixes präsent, konnten sich aber nicht so massiv nach vorn kämpfen wie der Prototyp
'Owner Of A Lonely Heart'.

In der schnelllebigen Welt der Popmusik sind 2 Jahre einfach zu lang um von den 'Massen' der Pophörer nicht vergessen zu werden und so wurde das Album von vielen nicht mehr wahrgenommen und nicht in einen direkten Zusammenhang zu '90125' gestellt. Wäre der Abstand zwischen den Alben viel kleiner gewesen, so wie zwischen 'Fragile' und 'Close To The Edge', nämlich 7-8 Monate, hätte sich da gut eine Synergie entwickeln können und die beiden Alben hätten sich gegenseitig gehypt und auch 'Big Generator' wäre ein 'MultiPlatinMegaseller' geworden.

Für viele ist und bleibt es das Album im Schatten des übergroßen Vorgängers, tatsächlich hat 'Big Generator' aber ganz eigene Qualitäten entwickelt!
Es ist ein Fortschritt, viel reichhaltiger instrumentiert und produziert und hat eine lange und bewegte Produktionsgeschichte mit viel Aufwand, Inspiration aber auch Divergenzen und Spannungen. Tony Kaye und Produzent Trevor Horn z.B. haben sich irgendwann so gallig und giftig 'angespuckt' dass Horn vor Produktionsende das Handtuch schmiß und entnervt ging. Die Band hat das Album dann in Eigenregie zu Ende produziert. Daß Freigeist und Dickschädel Anderson mit der mainstreamigen Ausrichtung der Musik nicht mehr einverstanden war, sollte kein Geheimnis mehr sein. Außerdem ging ihm damals auf den Keks, daß Rabin fest im Sattel saß und Anderson nahegelegt wurde, quasi 'den Scheck zu nehmen, zu singen und sich ansonsten 'rauszuhalten, was dann zum Bruch führte...und zu einem gloriosen neuen Kapitel: Anderson/Bruford/Wakeman/Howe alias YES!!!

Die 2 Hits sind einander ähnlich aber alle anderen Songs sind ganz eigen. Jedes Stück ist wie ein poliertes Einzelstück aus Porzellan, ganz auf die persönlichen Eigenarten hin optimal produziert.
Mit dem Titelsong und 'I`m Running' sind da zwei echte Yes Hammernummern vertreten!
Das chromatisch, aggressive 'Big Generator' ist einmalig: straight aber schräg, melodisch stark aber sehr unmelodisch(!), virtuos und auch eingängig...und fantastisch produziert.
'I`m Running ist ein so flotter und fideler klassischer Progsong, mit 7,5 Minuten ein Longtrack, so virtuos und so herrlich überdreht, wie es zuletzt auf dem 13 Jahre alten 'Relayer' mit 'Sound Chaser' geboten wurde. Und natürlich auch reichlichst und perfekt hochproduziert!
Alle 8 Songs sind gute Kompositionen, zu schimmernden Perlen poliert, auf Hochglanz produziert und spielen sich mit fantastischen lyrischen Qualitäten und einer großartigen Musikalität und einer fühlbaren Sinnlichkeit dauerhaft ins Herz!

Big Generator

Original Album 1987

Vocals: Jon Anderson
Guitar: Trevor Rabin
Keyboards: Tony Kaye
Drums: Alan White
Bass: Chris Squire
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Big Generator - eine fette Ohrwurmscheibe von Yes, 25. November 2001
Von 
Guido's (Bornheim (Rheinland), Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Big Generator (Audio CD)
Ich mag sowohl die 'alten' Yes der 70'er, als auch die Inkarnation mit Trevor Rabin und Tony Kaye. Da bin ich wahrscheinlich bei den Yes-Fans in der Minderheit. 'Big Generator' strotzt nur so von guten, eingängigen Melodien und Bombast/Symphonic-Rock. Jeder Track ein Hammer. Und Trevor Horn ist einfach ein begnadeter Produzent und drückt der Scheibe seinen eigenen Stempel auf. Rabin ist der Gitarrengott schlechthin ;-). 'Big Generator' - eine Scheibe die ich auf die einsame Insel mitnehmen würde.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 90125 - die zweite, 23. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Big Generator (Audio CD)
Okay, wie kurz soll diese Rezension werden? Ich schlage jedem, der sich fuer die 80er-Popphase von Yes interessiert vor, sich '90125' anzuschaffen bevor man zu 'Big Generator' greift. Der Vorgaenger ist halt einfach kultiger und dieses Album bietet eigentlich genau den gleichen Sound, ohne jedoch als blosser Abklatsch daherzukommen. Daher: Wem '90125' gefaellt, und er noch mehr solcher Musik hoeren moechte, der moege sich auch 'Big Generator' zulegen. Ansonsten die Rezis zum Vorgaenger lesen und auf dieses Album uebertragen. Was vielleicht neu ist, die Mundharmonika in 'Love Will Find A Way', der Siebenminueter 'Shoot High Aim Low', der ganz entspannt in sehr gemaechlichem Tempo daherkommt, sowie das ebenso lange 'I'm Running'.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Luft ausgegangen..., 26. Februar 2010
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Big Generator (Audio CD)
...ist der 80er Jahre Inkarnation von Yes ein wenig, beim Versuch, das - eh sensationelle - Comeback mit 90125, mit dieser Platte zu verlängern. Zwar schaffte man im Fahrwasser des Vorgänger Albums mit ,Love Will Find A Way' und ,Rhythm Of Love' (ohnehin einer der besseren tracks hier) noch 2 kleine Hits, aber ,Big Generator' ist alles andere als ein makelloses Album, so wie es 90125 war.

Verwundernd ist das deswegen, weil hier eigentlich auch das gleiche Team am Werk war, aber scheinbar war Trevor Rabin in kompositorischer Hinsicht leer, und die übrigen Bandmitglieder wussten mit seinen Ideen nicht viel anzufangen. Anderson wollte sowieso zum sound der klassischen Yes zurück - was ihm wegen Mitproduzent Trevor Horn nicht gelang - und die anderen sorgten sich scheinbar zu wenig darum, dass dieses Album misslingen könnte, als dass Sie sich hier besonders angestrent hätten.

Zwar versuchte Rabin mit seinen Gitarrenspuren und über Hilfe Horns hier das Maxuimum rauszuholen, aber allzu oft geraten die Kompositionen zu formelhaften, das Vorgängeralbum imitierenden Selbstplagiaten ohne Glanz.

Horn hätte sicher das Zeug dazu gehabt, aus einer mittelprächtigen Platte zumindest eine gute zu zimmern, aber da er hier eben nicht der alleinige Produzent war gelang ihm das nicht.

Einige songs klingen wie verworfene outtakes des Vorgängers und neben den singles kann das wieder ein wenig progig anmutende ,Shoot High, Aim Low' noch am ehesten überzeugen, aber auch bei diesem song gab es noch reichlich Platz für songwriterische Verbesserungen.

Peinlich ist der Titeltrack, der allzu offensichtlich versucht ,Owner Of A Lonely Heart' nachzueifern (und auch die Accappella Passagen von ,Leave It' werden hier bei einem Lied kopiert).

Für Yes Komplettisten ist diese Platte eine Ergänzung, aber nicht mehr. Alle anderen sollen sich 90125 zulegen, die allerdings wirklich zu den besten Platten der 80er Jahre zu zählen ist.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "KOMMERZ-NACHFOLGER VON 90125", 22. Februar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Big Generator (Audio CD)
Kommerz-Nachfolge-Album von 1987 des Yes-Mega-Sellers "90125" im unveränderten Band-Line-Up. Nach dem Welterfolg von "90125" war der Druck auf die Band immens. Plattenfirma und Management erwarteten ein mindestens ebenso erfolgreiches Folgealbum. Die geplanten Hit-Singeln "Rhythm of love" und "Big generator" floppten in den Charts gewaltig, da sie in Sound und Produktion 90125-Klone von "Leave it" und "Owner of a lonely heart" darstellten, mitdem sich der Konsument nicht identifizieren konnte. Ein Welthit ist nunmal weder kopier- noch planbar. Als schliessendlich während der Produktionsarbeiten Trevor Horn und Tony Kaye entnervt das Handtuch warfen, zeichnete sich Band-Leader Trevor Rabin für Songwriting, Gesang, Gitarren, Keyboards, Arrangements, Produktion und Mixing des Albums verantwortlich, was nicht allen Band-Mitglieder gleichermassen gefiel. Ex-Band-Leader Jon Anderson war grösstenteils entmachtet innerhalb der Band und konnte nur einen einzigen Song zum Album beitragen, geschweige denn seine favorisierte klassische kollektive Kompositionsweise durchsetzen. Konsequenterweise verliess Anderson die Band nach Beendigung der Big generator-Tour. Highlight des Albums ist die grossartig arrangierte Rabin-Ballade "Love will find a way", die er eigentlich für Stevie Nicks schrieb und die progressiv-latino angehauchte Pop/Rock-Nummer "I'm running", mit einem Trevor Rabin in bester Spiellaune. Die beiden künstlerisch kreativen Höhepunkte täuschen jedoch insgesamt nicht über das durchwegs mittelmässige Material/Produktion der Scheibe hinweg, die somit beim End-Konsumenten gnadenlos durchfiel.
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Big Generator
Big Generator von Yes (Audio CD - 1987)
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