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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bestes Tori Amos Werk am Rande des Wahnsinns
Als BOYS FOR PELE auf dem Markt kam, spaltete es sofort die Geister. Vorbei war es mit unschuldig-sexy Gesaeusel der Kindsfrau hinter dem Boersendorfer, das ein Grossteil ihrer Fans bisher so geliebt hatte. Da wurde oftmals wild in das klirrende Cembalo gehauen, da gab es Synthesizer (besonders auf der ersten Single CAUGHT A LIGHT SNEEZE), aber gleichzeitig auch...
Veröffentlicht am 14. März 2004 von Lalobo

versus
1 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ordentlich, aber nicht weltbewegend
Trotz allen Anspruchs auf die Verwirklichung des Feminismus in Leben und Wirkens von Tori Amos, dürften viele ihrer Songs und gerade einige auf "Boys For Pele" eher einen anderen Effekt auf den männlichen Teil der Menschheit haben. Da wird gelechzt, gekeucht, gehechelt und geflüstert, daß es einem bisweilen ganz anders werden könnte,...
Am 3. Januar 2000 veröffentlicht


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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bestes Tori Amos Werk am Rande des Wahnsinns, 14. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Boys for Pele (Audio CD)
Als BOYS FOR PELE auf dem Markt kam, spaltete es sofort die Geister. Vorbei war es mit unschuldig-sexy Gesaeusel der Kindsfrau hinter dem Boersendorfer, das ein Grossteil ihrer Fans bisher so geliebt hatte. Da wurde oftmals wild in das klirrende Cembalo gehauen, da gab es Synthesizer (besonders auf der ersten Single CAUGHT A LIGHT SNEEZE), aber gleichzeitig auch Gospelchor und Blechblaeserensemble. Und dann noch dieser Titel: BOYS FOR PELE, maennerfeindlicher konnte sich Tori Amos nicht praesentieren. Von dem schweinesaeugenden und schlangenverseuchten Booklet mit brennenden Pianos gamz zu schweigen.
Dabei war alles ziemlich einfach zu verstehen: Die gute Tori durchlebte eine ziemliche Krise, die sie musikalisch zum aeussersten greifen liess. Raus wollte sie aus ihrem Puppenhaus, das ihre Fans um sie aufgebaut hatten und auf zu neuen Ufern mit allen moeglichen und unmoeglichen Mitteln. Und nicht selten ist es genau das, was den Unterschied zwischen Begabung und Genialitaet ausmacht. Nie vorher und nie nachher war Tori Amos so gut, so gnadenlos und erbarmungslos nicht nur mit den BOYS for Pele sondern auch mit sich und ihren Songs. Letztendlich sind es wenige Songs wie Doughnut Hole oder Putting the Damage on, die schon beim ersten Mal beruehren, die meisten entwickeln sich erst beim mehrmaligen Hoeren zu Juwelen. Auf der ganzen CD ist nicht ein Song, der nicht fuenf Sterne verdient haette.
Ich gebe zu, die Texte kann man nur schwerlich verstehen. Konnte man das bei Tori eigentlich jemals?? Aber auf diesem Album spricht die Musik Baende an Emotionen, die die bildhaften Texte nur quasi ergaenzen.
Fuer mich teilt sich das Album in vier Teile, die jeweils von einminutigen "Pre-", "Post-" und "Interludes" unterbrochen sind. Diese Zwischenspiele (Beauty Queen, Mr Zebra, Way Down, Agent Orange, Twinkle) sind zurecht immer wieder auf Konzerten gefordert worden, sie sind fantastisch. Ich kann die einzelnen Teile nur schwer zutreffend beschreiben, der erste Teil klingt fuer mich beispielsweise deutlich barocker und unnahbarer als der viel waermere, weichere Endteil, waehrend der dritte Teil durch seine rhythmischen Eigenwilligkeiten bei Little Amsterdam und Talula brilliert. Aber ich will hier gar nichts vorwegnehmen, ich denke, dass Album laesst Raum fuer ganz persoenliche Empfindungen und Interpretationen.
Fazit: Eines der ganz selten genialen (!) Werke auf dem Musikmarkt und mit Sicherheit eine der besten Platten der gesamten 90er.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine fast schon Überdosis Gefühl, 14. Januar 2007
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Boys for Pele (Audio CD)
Sind die Alben und die Musik von Tori eh` schon keine leichte Kost, sondern manchmal schwer verdaulich, so ging sie mit "Boys for Pele" von 1996 noch ein ganzes Stück weiter. So viel Gefühl, Wut, Trauer, Liebe, Hoffnungslosigkeit und trotzdem Zuversicht, gibt es eigendlich auf keinem anderen Album von ihr. Ein Vorrezensent schreibt sogar von `Wahnsinn`, bei einigen Songs hatte ich den gleichen Eindruck.

Es sind 18 Songs enthalten. Da ist es eigendlich sehr schwer, die Höhepunkte herauszuheben. `Horses`, `Blood roses` und `Father lucifer` gehören sicher dazu. Bei `Blood roses` wird ein Spinett von ihr `bearbeitet`, sehr beeindruckend! Weitere highlights sind `Hey jupiter`, `Little Amsterdam` und `Talula`. Manchmal singt sie mit so viel Gefühl und Inbrunst, dass es schon fast beängstigend ist. Kein Wunder, nach den Schicksalsschlägen, welche sie offenbar zu bewältigen hatte. Mit `Twinkle` folgt dann aber ein versöhnlicher Abschluß.

Man muss sich viel Zeit für Toris Musik nehmen und das gilt besonders für "Boys for Pele". Sie nimmt uns dafür auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit. Diese Fahrt vergisst man nicht. 5 Sterne. Genial!

P.S.: Ich habe hier noch die Orginalversion der Platte rezensiert. Die neue Version soll der alten aber nicht unbedingt überlegen sein.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen strapazierend genial - Tori Amos, 18. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Boys for Pele (Audio CD)
wer zeit und lust hat sich mit einer wundervollen songwriterin, sängerin und klavierspielerin zu befassen, dem sei "Boys for Pele" ans herz gelegt. hat man die ersten 2 lieder erst einmal überstanden wird man mit "Father Lucifer" belohnt, einen titel, dem wir einen drogentrip nach mittelamerika zu verdanken haben. danach folgen nur noch knüller, die einen immer näher in die gedankenwelt der amos bringen und einen auch die ersten 2 titel wieder schmackhaft machen.
ich finde, dieses album ist ein meisterwerk der 90er jahre und zeigt einen wie wundervoll man ausdrucksstarke klaviermusik mit anspruchsvollen, sehr privaten texten verbinden kann. eine art symbiose ist erkennbar, denn tori drückt sich nicht nur über den text aus, sondern lässt auch gerne ihr bösendorfer klavier für sich sprechen (vorsicht: nur meine interpretation).
übrigenz, der titel des albums hängt (glaube ich) mit einer hawaiianischen vulkangottheit zusammen, die nur zu gerne opfergaben verlangt. niemand hat gesagt tori wär einfach zu verstehen!
nein, im gegenteil, man benötigt für das album (na eigentlich gilt das für alle alben von ihr) eine gewisse versöhnungszeit. danach ist man nur noch faszinierd oder halt total angenervt - ein dazwischen gibt es nicht.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das - bisher - genialste & komplexste Werk von Tori, 21. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Boys for Pele (Audio CD)
Es gibt wohl keine Künstlerin (geschweige denn einen Künstler), der mein Leben bisher so intensiv begleitete, wie die unglaubliche Tori Amos. Dies als Vorwort.
"Boys for Pele" ist das dritte Werk, nach dem gefeierten Erstling "Little Earthquakes" und dem schönen "Under the pink". Für mich ist es das absolut favorisierte Album von La Amos, vor allem wegen seiner Intensität. Wie ein Epos entfaltet sich "Boys for Pele" vor dem Zuhörer. Vor dem ZuHÖRER. Denn hören sollte man wirklich, wenn man einem Song oder einem Album von Tori lauscht. Lauter kleine und grosse Geschichten entfalten sich ...
Auf "Boys for Pele" sind diese - meiner Meinung nach - geprägt von negativen Erfahrungen mit Angehörigen des männlichen Geschlechts (Pele - die männermordende hawaiianische Göttin). Dafür spricht zudem der böse, von einem Spinett (!) begleitete Song "Blod roses" - man denke bloss an die Liedzeilen "I shaved every place where you been boy" & "sometime you're nothing but meet". Niemand versteht die Gradwanderung zwischen Verletztlichkeit und Aggression so in einem Song auszudrücken.
Das Songmaterial auf diesem Album gruppieret sich in mehrere Song-Familien - jeweils untereilt von kleinen, magischen Openern: dem vokalen "Beauty Queen", dem genialen Swinger "Mr. Zebra", dem Gospeligen "Way Down", dem versponnenen "Agent Orange" und dem zerbrechlichen "Twinkle". Es ist wohl die absolute Eigenart von Mrs. Amos, Songs zu schreiben, die ein eigenes Leben entfalten und wie eigene Persönlichkeiten aufleben.
Man beachte auch das bitte auch das inkongraphische Werk: Tori als Schweinchen-säugende Maria, die schlammbespritze posierende Jägerin & Sammlerin, auch mal umgeben - mit Schweinchen - von Eva-gefährdendem Schlangen. Böse, böse.
So begibt man sich mit Tori auf eine grosse Reise. In einem Auf & Ab der Gefühle ... nur für Hetero-Männer (;-) wohl ein wenig zu anstregend. Nicht umsonst hält sich wohl der Mythos, Mädchen, die Tori hören, wären zu anstregend für die Männerwelt. Wohl, weil sie ein wenig zu phantasievoll denken.
Einziges Manko der Platte: lieber das Original ohne das Dancefloor-Derivat "Professsional Widow" kaufen (da dafür leider "Springtime in his voodoo" fehlt) & leider, leider fehlt "Frog on my toe", einem absolten Kalssiker.
Aspieltipps des Insiders für Romantiker: "Marianne" - wohl das Lied Toris über eine Schulkameradin, die früh Selbstmord beging - wohl einer der schönesten Balladen ever. Was für ein Nachruf!
Tori - I'm really looking forward to "The Beekkeeper". Take care.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen genialstes Tori Amos Werk am Rande des Wahnsinns, 4. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Boys for Pele (Audio CD)
Als BOYS FOR PELE auf dem Markt kam, spaltete es sofort die Geister. Vorbei war es mit unschuldig-sexy Gesaeusel der Kindsfrau hinter dem Boersendorfer, das ein Grossteil ihrer Fans bisher so geliebt hatte. Da wurde oftmals wild in das klirrende Cembalo gehauen, da gab es Synthesizer (besonders auf der ersten Single CAUGHT A LIGHT SNEEZE), aber gleichzeitig auch Gospelchor und Blechblaeserensemble. Und dann noch dieser Titel: BOYS FOR PELE, maennerfeindlicher konnte sich Tori Amos nicht praesentieren. Von dem schweinesaeugenden und schlangenverseuchten Booklet mit brennenden Pianos gamz zu schweigen.
Dabei war alles ziemlich einfach zu verstehen: Die gute Tori durchlebte eine ziemliche Krise, die sie musikalisch zum aeussersten greifen liess. Raus wollte sie aus ihrem Puppenhaus, das ihre Fans um sie aufgebaut hatten und auf zu neuen Ufern mit allen moeglichen und unmoeglichen Mitteln. Und nicht selten ist es genau das, was den Unterschied zwischen Begabung und Genialitaet ausmacht. Nie vorher und nie nachher war Tori Amos so gut, so gnadenlos und erbarmungslos nicht nur mit den BOYS for Pele sondern auch mit sich und ihren Songs. Letztendlich sind es wenige Songs wie Doughnut Hole oder Putting the Damage on, die schon beim ersten Mal beruehren, die meisten entwickeln sich erst beim mehrmaligen Hoeren zu Juwelen. Auf der ganzen CD ist nicht ein Song, der nicht fuenf Sterne verdient haette.
Ich gebe zu, die Texte kann man nur schwerlich verstehen. Konnte man das bei Tori eigentlich jemals?? Aber auf diesem Album spricht die Musik Baende an Emotionen, die die bildhaften Texte nur quasi ergaenzen.
Fuer mich teilt sich das Album in vier Teile, die jeweils von einminutigen "Pre-", "Post-" und "Interludes" unterbrochen sind. Diese Zwischenspiele (Beauty Queen, Mr Zebra, Way Down, Agent Orange, Twinkle) sind zurecht immer wieder auf Konzerten gefordert worden, sie sind fantastisch. Ich kann die einzelnen Teile nur schwer zutreffend beschreiben, der erste Teil klingt fuer mich beispielsweise deutlich barocker und unnahbarer als der viel waermere, weichere Endteil, waehrend der dritte Teil durch seine rhythmischen Eigenwilligkeiten bei Little Amsterdam und Talula brilliert. Aber ich will hier gar nichts vorwegnehmen, ich denke, dass Album laesst Raum fuer ganz persoenliche Empfindungen und Interpretationen.
Die vorliegende Version des Albums entspricht nicht mehr dem Original. Tori liess naemlich zu, dass englische Mixer sich an PROFESSIONAL WIDOW versuchten, die ihrerseits daraus eine ziemlich geile House-Techno-Nummer mixten. Diese richtungsweisende Nummer wurde direkt Nummer eins in GB. Nun wollte die Plattenfirma (oder Tori selbst?) diesen Mix also auch noch auf das Album aufgenommen wissen, wofuer dann ein anderer Song aus dem 73 Minutenwerk weichen musste. Und obwohl mir die Technoversion an sich gefaellt, bleibt sie auf dieser CD ein wenig stoerend und unter dem Niveau. Ausserdem ist sehr schade um IN THE SPRINGTIME OF HIS VOODOO, das weichen musste.
Fazit: Eines der ganz selten genialen (Pop-?) Werke auf dem Musikmarkt und mit Sicherheit eine der besten Platten der 90er.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mysthisch, bezaubernd - tief in der Welt von Tori Amos, 19. Juli 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Boys for Pele (Audio CD)
Das dritte Album die Songpoetin Tori Amos ist wohl ihr bisher komplexestes. Leicht zu ergründen sind die Musik und die Texte von Tori nicht, aber von einer magischen Dichte die wohl ihresgleichen sucht. Und über allem diese sphärisch-süffisante Stimme, die mal in ihrer vollen Klangweite tönte, mal ächzt und stöhnt .... die Phantasie wird auf weite Reisen geschickt durch die Tiefen der weiblichen Psyche. Tori Amos entfaltete auf "Boys for Pele" viele ihrer Talente, kleine Perlen wie "Mr. Zebra" und "Way Down Deep" reihen sich an großartige Balladen wie "Marianne" und "Putting the Damadge Down", versetzt mit groovenden Piano-Stücken wie "Professional Widow" und "Caught a Lite Sneeze". Ob mit großem Orchester, oder Acapella, oder von einem Gospel-Chor begleitet - Tori Amos verfügt über eine unglaubliche Stilsicherheit. Wohl eines der interessantestens Werke der "Popmusik" der 90er Jahre überhaupt!!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Album auf gewohnt hohem Tori Amos Niveau, 12. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Boys for Pele (Audio CD)
Mit ihrem dritten Album wurde Tori Amos noch alternativer, als das bei den beiden ersten Werken der Fall war. Diesen Stil hat sie dann ja auch für die folgenden Alben beibehalten, bzw. auf diesem aufgebaut. Das Klavier, welches sonst immer das dominierende Element war, rückt auch bei einigen Lieder mehr in den Hintergrund. Der alternativere Charakter macht die Musik natürlich auch etwas schwerer zugänglich, als das vielleicht bei den ersten CDs der Fall war. Nach einiger Eingewöhnungszeit, vielleicht 3-4 maligem Anhören, findet man aber den Zugang und die beeindruckende Tiefe der Songs offenbart sich einem. Es empfiehlt sich die CD schön laut anzuhören, um die Klangfülle auch voll wahrnehmen zu können. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anstrengend gut!, 16. November 2000
Von 
Rezension bezieht sich auf: Boys for Pele (Audio CD)
Das wohl am schwierigsten zugängliche Werk der exzentrischen Muse liegt wohl in 'Boys for Pele' vor. Trotz seiner kargen Instrumentierung ist es wohl ein Meilenstein in der Pop-Geschichte. Das opus eröffnet mit 'horses' - einem wunderschönen Song, der sowohl von der eindringlichen Stimme und dem Bösendorfer getragen wird- keiner spielt es so, wie sie! Ich empfehle als Anspieltips: 'Father Lucifer' (schöne Lyrics!), 'caught a lite sneeze', 'hey juppiter'; Peaks des Albums für traurige Herbststunden:'not the red baron', 'twinkle' und das fulminante ' putting the damage on', das durch seine Blechbläser und seinen Schwermut besticht. Kurz, die Kombi von Fröhlichkeit, Laster und Trauer in diesem Werk sucht seinesgleichen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder wundervoll !, 15. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Boys for Pele (Audio CD)
(Auch) diese CD von Tori Amos hat mich sehr beeindruckt. Besonders faszinierend fand ich das Intro. Es ist - musikalisch gesehen - völlig minimalistisch, und hat dabei eine ungeheure Ausdruckskraft. Toris Art der kryptischen Texte begegnet man auch hier wieder und man kann und sollte sich die Zeit nehmen , um langsam den Liedern nachzuspüren. Im Booklet ist ein Foto, das ich erst recht spät sah: von Tori Amos mit einem kleinen Ferkelchen, daß sie zu stillen scheint. Erst dann hat das Lied Marianne (wundervoll elegisch) wirklich Sinn für mich gemacht. Wirklich sehr sehr kraftvoll ist auch der Song „Blood Roses", der von der Behandlung von Frauen als Objekt -durch Männer erzählt und in dem sehr viel Wut und Verzweiflung spricht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahrer Tripp durch die Hölle..., 26. April 2007
Von 
Alexander Möllmann (Köln, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Boys for Pele (Audio CD)
...so beschreibt diese - zugegeben etwas seltsame und exzentrische Frau - ihr drittes Album.
Cembalo, Harpsicord und Spinett dominieren die 18 Tracks und verleihen dem Album bei einigen Songs (bsp. Blood Roses) einen gewissen mittelalterlichen Flair.
Aufgenommen in einer alten Kirche in Irland arbeitet dieses Album eine gescheiterte Liebesbeziehung empirisch auf. Sie geht durch die Hölle; auf der Suche nach ihrer Stellung als Frau.
Die Scheibe ist ein Konzeptalbum und besteht im Original (nicht in der New Version) aus 14 vollständigen Songs und 5 sogenannten Interludes. Textlich und auch musikalisch ist dies ihr wohl am schwersten zugängliche Album. Ohne konkretes Hintergrundwissen über ihre Biographie ist eine vollständige Erfassung des Plots kaum möglich.
In einem Interview bezüglich des Albums sagte sie, dass sie (unter dem Einfluss von Drogen) mit dem Teufel Tee getrunken hätte - Der Teufel ist eine hübsche Frau, die einen Eiswagen fährt. Dieses Erlebnis inspirierte sie dazu den Song "Father Lucifer" zu schreiben.
Möglicherweise bleibt einem dieses Album beim ersten hören gewaltig im Hals stecken und es dauert eine ganze Weile bis man die Dichte der 18 Songs verdaut hat.
Amos größte Schwierigkeit war bei diesem Album die Reihenfolge der Titel. Sie wollte, dass es eine perfekte, novellenartige Erzählform beinhaltet.

"Bei den anderen Alben hatte ich diese Probleme nicht, dort gab es keinen Fahrstuhl, der dich in die Tiefe führte. Doch diesmal ist es eine Irrfahrt durch die Unterwelt..."

Nichts desto Trotz ist dieses Album ein Stück Musikgeschichte und ein musikalisches Meisterwerk, wie nur Tori es kann.
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Boys for Pele
Boys for Pele von Tori Amos (Audio CD - 1996)
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