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30
4,5 von 5 Sternen
Tales from Topographic Oceans
Format: Audio CDÄndern
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42 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. November 2005
1973 schufen Yes das wahrscheinlich größenwahnsinnigste, gigantischste und ambitionierteste musikalische Monumentalwerk des Progressive: Ohne Rücksicht auf Fans und Kritiker wurden die Schleusen der Kreativität aufgerissen um den Hörer mit völlig neuen
Erfahrungen zu überschwemmen...
Über die Entstehung des Albums ist viel gesagt worden, daher will ich die vier 20-minütigen Sätze etwas näher beleuchten:
The Revealing Science of God
Auch wenn sich eigentlich alle vier Kompositionen auf dem gleichen qualitativen Niveau befinden, stellt "The Revealing Science of God" für mich das beste Lied des Albums dar: Jedes Instrument passt perfekt, keine Sequenz ist zu lang, das Ganze ist absolut rund und geschlossen. Durch die verschiedenen Tempiwechsel und die abwechslungsreiche Mischung aus Rock, Elektronik, Gesang und Sinphonik kommt nie Langeweile auf. Besonders schön ist der Anfang, mit den langsam lauter werdenden Brandungsgeräuschen und den immer stärker und druckvoller aufgetürmten Gesang, der sich schließlich in einem befreienden Keyboard- und Akustikgitarrensolo auflöst.
The Remembering
„The Remembering" ist der harmonischste und angenehmste der vier Songs. Besonders der Anfang mit seinen schwebenden, verträumten Sitarklängen und dem fast rezitierendem Mantragesang von Anderson verleiht dem Ganzen eine sehr geschlossene Atmosphäre, die sich durch das ganze Lied zieht. Die bescheidene Orgel im Hintergrund kontrastiert gut mit dem bombastischen Sequenzen, die von einer sphärischen und orchestralen Keyboardpassage abgelöst wird. Diese bricht jedoch überraschend ab, um für einen heiteren und fast übermütigen Gesangs- und Akustikgitarrenteil Platz zu machen. Auch wenn „Remembering" sehr schön ist, hat es ab und zu einen kleinen Durchhänger, weil manche Sequenzen etwas länger sind als nötig (vor allem die ausladenden Keyboardpassagen). Mit seiner ruhigen Anschmiegsamkeit dient „Remembering" aber auch als harmonischer Gegenpol zum wilden „Ancient".
The Ancient
Hier stelle ich mir immer einen Mann vor, der völlig gehetzt durch den Urwald rennt... Tatsächlich entfernen sich Yes in „The Ancient" vermutlich am weitesten von üblichen Hörgewohnheiten; anfangs hat man das Gefühl, Musik aus einem völlig anderen (und wilderen!) Kulturkreis zu hören: Die klirrenden Hi-Hats schaffen eine nächliche, geheimnisvolle Atmosphäre und die spannungsgeladene und treibende Percussion (so rhythmisch war Yes noch nie!) baut in kongenialer Verbindung mit Howes heulender Gitarre eine geradezu paranoide und unterschwellig aggressive Stimmung auf. Die hymnischen Zwischenspiele mit den fetzig nachhallenden Girtarren im Hintergrund bilden den perfekten Kontrast dazu. Etwa nach der Hälfte des Liedes baut sich dann plötzlich aus einer einsamen Akustiknummer ein wunderschöne und melodiöse Gegenwelt auf. Der Schluss trifft mich jedes Mal wie ein Schlag: Ein perfekt platziertes, aber viel zu kurzes, beinhartes Riff by Howe, das den Hörer aus dem Lied katapultiert.
Ritual
"Ritual" ist ähnlich abwechslungsreich wie "Revealing" aber dafür etwas ungeschliffener. Hier wird am meisten rumexperimentiert, einige Sachen sind noch anstrengender als „Ancient", aber es lohnt sich trotzdem. Vieles deutet bereits auf das furiose „Gates of Delirium" hin, doch das Lied hat auch ein paar wundervoll harmonische und packende Momente (z.Bsp. der Teil mit der summenden Gitarre (die auch am Anfang zu hören ist), der mich immer an einen afrikanischen Chor erinnert). Besonders schön sind vor allem die Nous-sommes-du-soleil-Parts. Doch gerade weil das Stück eigentlich recht gut ist, ärgert es mich jedes mal, dass das „lalala"-Thema am Anfang und der endlose Mittelteil unnötig in die Länge gezogen wurden; man wartet regelrecht darauf, das bald etwas neues passiert (aber das geschieht dann ja auch...).
Nach dem Meisterwerk „Close to the Edge" dachten eigentlich die meisten, dass das wohl nicht mehr zu überbieten sei, aber Yes haben es dennoch gewagt (übrigens spielt Wakeman in „Ritual" an der Stelle 4.25 tatsächlich ganz kurz „Close to the Edge" an). Tja, für die einen ist „Tales from Topographic Oceans" völlig aufgeblasen, überambitioniert und unzugänglich und für die anderen gehört es zum besten, mutigsten und kreativsten was Yes je geschaffen haben.
Man muss zwar zugeben, dass es bei rund achtzig Minuten Laufzeit den einen oder anderen Durchhänger gibt, aber das ist im Hinblick auf die gewaltige Leistung dieser Band eigentlich egal. Da halte ich es mit Mike Tiano, der im Booklet zur remasterten „Tales" Version am Schluss schreibt:
„Yes were fortunate to have had the creative freedom to produce this bold and innovative work - and we are fortunate that they did."
(Yes hatten Glück, die kreative Freiheit zu haben, dieses kühne und innovative Werk zu produzieren - und wir haben Glück, dass sie dies taten.)
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juli 2003
Mit CLOSE TO THE EDGE schienen sich die ProgRock-Götter Yes selbst übertroffen zu haben, doch ein Jahr später erschuf man mit dem Konzeptalbum TALES FROM TOPOGRAPHIC OCEANS etwas ebenbürtiges. Die Grundstimmung dieses Doppelalbums ist wesentlich ruhiger, entspannter und friedvoller als auf dem Vorgänger, auf chaotisches Gefrickel und filigranes Herumfuhrwerken mit jazzigen und klassischen Elementen wurde hier größtenteils verzichtet, dafür klingt alles getragener und sensibler, die Atmosphäre ist hier eher exotisch und fernöstlich, was nicht nur auf den spirituellen Text zurückzuführen ist. Gleich beim ersten der vier über 20-minütigen Stücke, nämlich REVEALING SCIENCE OF GOD kitzeln wundervolle und warme Melodien das Trommelfell. Eingeleitet wird das Stück durch einen wundervoll hypnotischen und melodischen Singsang des Sängers Jon Anderson, unterlegt von sehr dezenten Keybord- und Gitarrenklängen, ehe dann auch das Schlagzeug und der führ Yes charakteristische Bass einsetzen. Die Gesangsmelodien klingen auf kaum einen Yes-Song angenehmer und emotional berührender. Bei der nächsten Nummer THE REMEMBERING wird die absolut relaxte Atmosphäre durch den Verzicht auf Schlagzeug und den extensiven Einsatz von Synthesizer, Mellotron und tragbarer Pfeifenorgel, welche in der Rockmusik höchtens noch von Jethro Tull eingesetzt wurde, aufgebaut. Die Melodie zieht recht unbekümmert am Ohr des Hörers vorbei, der Refrain allerdings ("And I Do Think Very Well... etc.") ist vom Feinsten. Was bei diesem Song allerdings das Ohrenmerk des Hörers auf sich zieht, sind die herrlich getragenen Keybordsoli, die einen wie ein fliegender Teppich entführen.
Auf der zweiten CD wird dann ein wenig herumgefrickelt, allerdings nicht so intensiv wie auf CTTE. THE ANCIENT nimmt stilistisch und von der Struktur her schon den musikalischen Overkill von GATES OF DELIRIUM des Nachfolgealbums RELAYER ansatzweise vorweg. Die Percussion ist exzellent und fügt sich mit den stakktoartigen Orgelpassagen und den jaulenden E-Gitarren zu einem symphonischen Ganzen zusammen. Die E-Gitarre klingt beinahe schon wie Walgesang, während der Bass im Untergrund brodelt und den Rhythmus definiert. In den ersten zwölf Minuten dieser Instrumentalorgie werden nur ganze zwei kurze Strophen gesungen, der Rest des Textes wird im darauffolgenden akustischen Part vorgetragen. Auch hier stellt sich wieder die Frage, woher die Band diese herrlichen Melodien hernimmt. Die Soli der akustischen Gitarre streifen schon das Genre der spanischen Folklore a la Flamenco, etc.
Der letzte Song RITUAL kulminiert alle stilistischen Elemente der Band zu einem Furiosen Showdown, der seinesgleichen sucht. RITUAL ist neben THE ANCIENT der progressivste Song des Albums. Besonders der Bass kommt hier stellenweise als Leadinstrument zur Geltung. Das furiose Finale ist dann eine Art Duell zwischen Schlagzeug, ausgefeilter Percussion und exzentrischen Keybordeffekten. Die zwischenzeitlichen Gesangspassagen erinnern an die Beatles und stellen einen ruhigen Kontrast zum aufwühlenden Rest des Songs dar. Hier und dort finden sich im Song Melodiefetzen der vorangegangenen Songs wieder. TALES FROM TOPOGRAPHIC OCEANS ist jenseits des musikalisch vorstellbaren.
WUNDERVOLL !
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Oktober 2003
Es gibt viele gute Rock-Alben, aber nur wenige, die das Attribut "Meisterwerk" verdienen. "666" von Aphrodite's Child, "In the Court of the Crimson King" von King Crimson, die "Foxtrot" von Genesis, die "Into the Everflow" von Psychotic Waltz oder auch die "Kid A" von Radiohead gehören dazu, und ganz sicher auch dieses.
Wer sich das Werk erstehen will muss unbedingt beachten, dass er sehr viel Zeit investieren muss um einen Zugang zu dem Album zu bekommen. Allein die Länge: Vier 20 Minuten-Songs auf vier LP-Seiten (2CD's) verteilt, und diese sollten möglichst in einem Zug aufgesogen werden. Ein Urteil über dieses Album sollte man sich eigentlich erst nach mindestens 20 Durchläufen bilden. Yes-Einsteiger sollten erst einmal mit dem "The Yes Album", "Fragile" oder "Close to the Edge" eine Grundlage schaffen.
Anderson, Howe, Squire, Wakeman und White befinden sich mit diesem Album am Ende des Weges, den Yes Ende der 60er eingeschlagen hatten. Die Songs hatten ein Stadium erreicht, das an Komplexität, Intensität, Virtuosität und Genialität nicht mehr zu überbieten war. Logische Konsequenz war ein Konzept-Album, auf dem alle Teile zusammengefügt werden und zu einem Ganzen verschmelzen. Harmonik, Dissonanzen, Krach, Akustik, mehrstimmiger Gesang, Melodien, Wahnsinn und Emotion, einfach alles ist hierauf vertreten. Die vier Stücke sind nicht einzeln hervorzuheben, sie sind nur Abschnitte eines Ganzen. Ein zusätzliches Schmankerl sind die Songtitel und das mal wieder großartige Cover von Roger Dean, die Interpretation von Paramhansa Yoganada's Autobiography of a Yogi und Andersons lyrische Umsetzung davon überlasse ich lieber anderen, es ist eben der ganz normale Yes-Wahnsinn, und zumindest in meinem CD-Booklet kann man die Texte noch dazu kaum lesen.
Jedenfalls lassen es Yes wie zum Trotz auf der "Relayer" nochmal so richtig krachen und legen eines der abgefahrensten Werke überhaupt hin. Die "Tales" jedoch, 1973 erschienen, steht am Ende und stellt das Ende der ganz großen Progressiv-Ära dar, was möglich war wurde möglich gemacht, und so ging wohl die kreativste Zeit der "POP"- Musik zu Ende.
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Juli 2000
Dies IST ein legendäres Album. Nicht nur von Yes, aber im allgemeinen. Es ist ein Doppelalbum mit einer einzigen langen Nummer (die um die 20 Minuten dauert) auf jede Seite!
»The Revealing Science Of God« braucht keine weitere Präsentation. Heute noch gilt es als ein Yes-Klassiker. Die Stärke dieser Komposition ist nahezu religiösen Ursprungs. Eine ungewöhnliche, vielseitige, absolut hervorragende Komposition!
»The Remembering« hat auch eine große Vielseitigkeit - aber es ist nicht ganz so "komplett" wie »The Revealing Science Of God«. Das Refrain (when man bei 20-minütigen Epics von ein Refrain sprechen kann) ist sehr schön, und die Instrumentierung ist interessant, verschiedene Musikgenren berührend.
»The Ancient« enthält alles von brüllenden Trommel über weinenden Keyboards zu Singenden akustischen Gitarren. Dies macht die Komposition dynamisch aber auch "schwierig erreichbar". Ein sophistikiertes Stück Kunst.
»Ritual« ist das vielleicht beste Stück auf »Tales From Topographic Oceans«. Dem Risiko, blasphemisch zu klingen, bewußt, leide ich unter der Versuchung, es mit Queens »Bohemian Rhapsody« zu vergleichen. In »Ritual« durchlaufen Sie so viele Stimmungen, so viele Instrumente, so viele Geschichten. Sie erleben so viele Dinge in dieser langen Erzählung musischer Kunst.
DAS ist Yes!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. August 2007
Und wieder eine meiner kleinen Yes-Rezis...
Ich möchte meinen Vor-Rezensenten nicht viel ergänzen. Sie haben die Musik auf Tales of Topographic Oceans, dem wohl epischsten Konzeptalbum der 70er , sehr gut beschrieben. LP 1 ist eher ruhig gehalten, sehr melodiös, elegisch, meditativ, mit viel Keyboard und bombastischen Mellotron-Klangmauern, nicht aufdringlich und sehr mystisch. Jon Anderson hat in diesem Teil dieses Meisterwerkes noch die Zügel in der Hand, sein klarer Falsett-Gesang dominiert hier das Geschehen. Die Texte laden zu Interpretationen ein, sind sie doch sehr von der fernöstlichen Mystik angehaucht.
LP 2 ist dann schon eher die andere Seite des Medaillons. Besonders in Ancients gibt es sehr exotische Percussions und verzerrte, dissonante Gitarrenklänge (dieser Track klingt eher nach einem Ritual, als der Song Ritual selber...). Aber das große Finale, ist das epische Rituals - Nous sommes du soleil. Worte können dieses Werk nicht beschreiben. Meditativer Beginn, schöner Gesangsteil mit einer wunderbaren Melodie, dann ein Kampf Drums gegen Keyboards, der in einem friedlichen Ende mündet.

Das Artwork von Roger Dean ist wieder mal großartig und passt so perfekt zur Musik, wie es ein Jahr später das Cover von Relayer tat.

ABER: Tales of Topographic ist ein sehr anstrengendes Stück Musik. Lang, ständig wechselnde Themen, ausladende Instrumentalparts, die sich teilweise schon etwas zu sehr aus dem Fenster lehnen, teilweise auch Längen.
Nichtsdestotrotz ist Tales ein wunderbares Werk des ProgRock, vergleichbar mit einer Symphonie Bachs oder Beethovens.

Fazit:
Wegen der ziemlich großen Unzugänglichkeit des Albums, möchte ich hier alle WARNEN, die keine Yes-Fans oder Hardcore-Proggies sind. Lieber mit Yessongs anfangen.
Danach langsam heranwagen. Anschließend wird einen diese Legende der topografischen Ozeane nicht mehr loslassen...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. März 2010
Ich werde versuchen mich kurz zu fassen. Ich bin absolut kein YES-Kenner. Ich besitze lediglich "Close to the Edge", "Relayer", "Yessongs" und "90125".
YES schaffen es nur sehr sehr selten mich emotional zu ereichen. Egal, auf mich als Superfan können die Herren mit Sicherheit sehr gut verzichten.
Nie waren YES weiter entfernt vom Rock als auf "Tales from Topographic Oceans" (TFTO). Nie waren YES (größen)wahnsinniger als auf "TFTO". Nie waren YES verspielter als auf "TFTO".
Aber auch nie waren YES für mich faszinierender als auf eben dieser Doppel-LP/CD.
Die Songs haben für mich überhaupt keine unangenehmen Längen. Ich weiß überhaupt nicht, was ich wegschneiden würde. Die Songs sind sehr stimmig. Jede Note passt und die Musiker, wie (fast) immer bei YES, scheinen von einem anderen Stern zu sein.
Kurzum: In der richtigen Stimmung kann mich dieses Album absolut begeistern und in andere Sphären beamen.
Passt die Stimmung allerdings nicht, stelle ich die CD sehr schnell wieder zurück in den Schrank.
Versuchen sollte dieses Album jeder Progfan.................. Traut euch bitte..........
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
In 1973, a double LP from any group was considered a monumental task and sometimes even pretentious. However, "Yes" has been producing high quality "prog-rock" work for several years. Each prior album had been condensed into tight, well orchestrated pop songs. When "Tales..." was released, it showed that the band finally wanted to release an album that showed all of its member individual talents as well. Throughout the album, each member has their own solo highlight while still contributing to the band as a whole. The lyrics by Anderson and Howe can sometimes sound overly serious or cumbersome, but that is beside the point. It is the fluid movement of poetry that combines with the instrumentals that survives so well. There never seems to be a moment of self-consciousness or forcefulness. The sounds of the words/sentences just meld with the other instruments. It was never clear to me exactly what message "Yes" was try to convey with this large album, but I enjoyed its variety nonetheless. Instead of Top Forty songs, the listener is treated to segments of music segued with bridge after bridge, making a seamless series of four "songs". Actually, these "songs" are chapters. If they had wanted to, "Yes" could have easily made a 'rock opera', but that would have been considered ridiculous and self-serving. Instead, "Yes" has presented chunks and snippets of melodies and songs that wind together for eighty minutes or so. It is simply a musical experience and nothing more; but an exceptional one at that. It's not the final package that counts; it's the wild ride that we are allowed to glide along with.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
das ist ein absolutes highlight in der geschichte von yes ! 4 longtracks und keiner wird jemals langweilig. wer allerdings auf die späten yes mit titeln wie owner of a lonley heart steht, der ist hier absolut an der verkehrten adresse und sollte das album im regal stehen lassen !
alle anderen die mike oldfields longtracks oder aber tangerine dreams 20 minuten stücke mögen können bedenkenlos zugreifen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Vorrezensionen beweisen es: dieses Album ist das wohl umstrittenste aus jener Phase der Band (zwischen Yes-Album und Going For The One), welche dennoch die ganz großen Klassiker von Yes hervorgebracht hat.
Tales From Topographic Oceans basiert in der Hauptsache auf den Ideen von Jon Anderson und Steve Howe; in den ursprünglichen Anmerkungen zum Album wird als Inspiration auf die Autobiographie eines Yogi von Paramhansa Yogananda verwiesen - wer Yes schon kennt, den wundert das nicht sehr, denn die teils recht sinnfreien esoterischen Textausflüge Andersons ist man von anderen Alben schon gewohnt. Yes ist keine Band, die man der Texte wegen hört - das ist auch hier nicht anders. Immerhin erklärt das vielleicht die acht Titel der vier jeweils ca. 20minütigen Tracks, die das Album umfaßt.
Musikalisch ist das Album sehr vielseitig, wandert zwischen balladesk-akustischen Passagen und disharmonischen Elektroniksessions hin und her. Das macht es so spannend, allerdings zum Teil auch etwas orientierungslos: eine klare Dramaturgie (wie z.B. bei The Gates of Delirium) ergibt sich bei den Stücken nicht. Es bedarf - da gebe ich dem Vorrezensenten recht - einiger Höranläufe, um die hörenswerteren Aspekte des Albums würdigen zu können. Interessanterweise ist gerade The Ancient eines meiner beiden Lieblingsstücke auf dem Album, gemeinsam mit Ritual. Überhaupt ist die zweite Häfte m.E. deutlich besser als die erste; die Melodien und Klänge mäandern nicht so willkürlich vor sich hin, sondern gehen dynamischer ineinander über, korrespondieren mehr miteinander, und so ergeben sich bei aller Uneinheitlichkeit doch zuletzt Kompositionen mit Hand und Fuß.
Yes waren 1973 eine der wenigen Bands, die eine solch elegische Form auch zu füllen vermochten. Im Unterschied zu späteren Stücken, wo man vor lauter Ich-kann-aber-noch-schneller-als-du-Duellen vor allem zwischen Howe und Wakeman zum Teil inmitten all der Töne das Lied nicht mehr recht wiederfand, gibt es hier genug Raum für alle. Und so denke ich, daß es in der besten Besetzung von Yes (Anderson - Howe - Wakeman - Squire - White) kein besseres Album gibt, um die Qualitäten der einzelnen Musiker nach und nach herauszuhören als dieses.
Als besonders beeindruckend empfinde ich bei Yes auch, daß selbst so komplexe Longtracks wie Ritual live mit großer Dynamik, Virtuosität und eher noch gesteigerter Tiefenschärfe umgesetzt wurden (so geschehen auf Yesshows) - DAS ist vor allem das, was Yes in den 70ern allen anderen Bands voraus hatte.
Dem Einsteiger sei allerdings wegen der etwas knapperen Formen das Album Fragile empfohlen.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Juni 2004
Ohne die Genialität des Werkes in Frage zu stellen, hier ein paar Gedanken zu dieser Ausgabe:
Im Laufe der Jahre habe ich mir diese Doppel-CD viermal gekauft (wie die meisten anderen Yes-Alben übrigens auch):erstmal die normale CD, dann die remasterte, danach Japan und zu guter Letzt Japan HDCD Papersleeve. Ich habe keinen Kauf bereut, weil es sich jedesmal um eine deutliche klangliche Verbesserung handelte. Umso enttäuschter war ich beim Kauf dieser Version, was sowohl für die normalen Titel als auch für die Bonustracks gilt. Bei denen hatte man den Eindruck, es hält jemand Jon's Mikro zu. Genau so enttäuscht war ich von der RELAYER in der "remastered and expanded"- Version, woran auch hier in erster Linie die Klangqualität des Bonusmaterials Schuld war.
Wer diese CD's dennoch zu kaufen gedenkt, sollte das wissen, bevor er sich darauf einläßt. Ich möchte nochmals betonen, daß sich das Gesagte ausschließlich auf diese "rem. + exp."-Version bezieht und in keinster Weise die außerordentliche Genialität beider Werke in Frage stellt.
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