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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 21. September 2014
Als mein Freund Hannes und ich wieder einmal den weiten Weg zu Hamburgs legendärem Plattenladen Govi im Heußweg angetreten hatten, wagte er - angeregt durch enthusiastische Reportagen in Zeitschriften wie dem 'Musik Express' und das fantastische Cover-Artwork von Roger Dean - den angesichts unseres schmalen Taschengeldes doch recht teuren Kauf des 3-fach(!)-Albums YESSONGS. Er bat mich inständig, seinen Eltern nichts von dieser Ausgabe zu verraten, was mich sehr verwunderte, kam er doch aus einer für damalige Verhältnisse sehr liberalen Lehrerfamilie.

Was wir dann in seinem Zimmer unterm Dach eines schmalen Endreihenhauses über sechs LP-Seiten hinweg zu hören bekamen, blies uns sprichwörtlich die Schädeldecke weg. Wie sollte man das als 14-Jähriger alles verkraften? Nun gut, ich besaß damals immerhin schon LPs von David Bowie und Roxy Music, und wir beide waren Bands wie Deep Purple, Led Zeppelin und auch Pink Floyd sehr zugetan. Aber trotzdem: Yes in ihrer ganzen Vielfalt und Komplexität waren da noch mal eine völlig neue Hausnummer.

Nach den ersten Hördurchgängen wankte ich wie betrunken nach Hause, die eine oder andere Melodielinie wirbelte dabei in meinem Kopf herum, und mir war unbewusst klar, dass um drei oder vier zu umschiffende Ecken herum eine neue Lieblingsband auf mein pubertäres Ich wartete. Und so kam es dann auch.

Natürlich schien das musikalisch scheinbar so weit von den Blues- und Rock'n'Roll-Ursprüngen wie nur irgend möglich zu sein und textlich scheinbare Weltflucht und lyrische Selbstbef ... leckung pur, aber das machte es für uns doch gerade interessant. Was hatten wir denn mit den alten Säcken aus den 50er- und 60er-Jahren am Hut? Und mit Texten über von ihren Ladies verlassene Typen oder Aufforderungen wie 'Quetsch mich, Baby, bis mir der Saft die Beine 'runterläuft'? Außerdem verstanden wir sowieso nur das Wenigste, weil hier ja schließlich auf Englisch gesungen wurde.

Und heute, mit dem Abstand von 40 Jahren, kehre ich gerne hin und wieder zu diesem wahrlich ungeheuren Erlebnis einer Livedarbietung zurück. Der Unterschied zu den im Vergleich oftmals fast schüchtern und recht mathematisch klingenden Studioaufnahmen solcher Platten wie FRAGILE oder CLOSE TO THE EDGE ist so evident und so weit wie die Erde vom Mond. Da macht einem die gelegentlich nicht gerade perfekte Tonqualität dann auch gar nichts aus. Der klassisch ausgebildete Keyboarder Rick Wakeman hatte mit Mellotron und Moog Synthesizern den viel bodenständigeren Organisten Tony Kaye abgelöst und veränderte das Klangbild von Yes nicht unerheblich. Yes live, das war 1972, als die Aufnahmen für YESSONGS entstanden, ein vielfarbiges Feuerwerk, ein Erdbeben, ein Vulkanausbruch, ein begeisterndes Gesamtkunstwerk von fünf abenteuerlustigen jungen Männern, die damals, mit Ausnahme des etwas älteren Sängers Jon Anderson, gerade einmal 23 bis 25 Jahre alt waren. Und wir, die Entdecker dieser Band, waren, wie erwähnt, noch einmal zehn Jahre jünger.

1972/73 war die Welt genauso schlecht wie heute (Vietnamkrieg, Watergate-Affäre, Olympia-Attentat in München, Flugzeugentführungen, Abschuss eines libyschen Verkehrsflugzeuges über dem israelisch besetzten Sinai, Nordirlandkonflikt, Militärregime in Griechenland, Ausnahmezustand in Chile, Inflation, Ölkrise, Sonntagsfahrverbot, saurer Regen, Treibhauseffekt usw. usf.). Trotzdem erscheint uns jene Zeit im Rückblick als ein Hort kindlichen bzw. jugendlichen Friedens und die Musik von damals als ein Rettungsanker in den heutigen Wirren des Lebens als 'Erwachsener'.

Das ist halt so. Und warum auch nicht? Wie schrieb doch einst der Dichter Hermann Hesse, eines der großen Vorbilder des Yes-Textdichters Jon Anderson? 'Das Paradies pflegt sich erst dann als Paradies zu erkennen zu geben, wenn wir daraus vertrieben wurden'. ;-)
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am 27. Juni 2006
Auch nach fast 35 Jahren fasziniert dieser Mitschnitt von der YES-Konzerttour aus dem Jahre 1972 noch immer. Für Fans der Gruppe waren und sind die "YESSONGS" ein absolutes Muss. Sie bieten einen optimalen Überblick über die wohl kreativste Schaffensperiode der Band zu Anfang der 70er Jahre. Herausragend sind die Live-Aufnahmen der Stücke "Roundabout", Close To The Edge", Yours Is No Disgrace" sowie "Starship Trooper", welche die Studioversionen z. T. deutlich überragen.

Wenn man die damaligen technischen Möglichkeiten für den Mitschnitt von Live-Konzerten berücksichtigt, ist die Tonqualität der CD als akzeptabel zu bezeichnen, wenn der Sound auch manchmal etwas verwaschen klingt. Mehr war aus den Master-Bändern wohl nicht rauszuholen. Den Hinweis "digitally remastered" sollte man jedenfalls nicht überbewerten. Immerhin ist gegenüber dem LP-Triple-Album ein gewisser Dynamikgewinn festzustellen. Man merkt jedenfalls bei jedem Stück: Da waren absolute Könner am Werk.
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am 27. Juli 2004
"Yessongs" gehört zu den CDs, die wirklich unerreichbar sind, bislang war das grosse Manko, dass die ganze Sache klanglich sehr eingeschränkt war, weswegen man lieber auf "Keys to ascension" und ähnliche moderne Einspielungen zurückgriff. Aber die Atmosphäre dieser Einspielung und die Song - Auswahl ist auch für Yes - Verhältnisse unerreicht, daher lohnt sich die Anschaffung dieser Remastert - CD, auch wenn das klangliche Ergebniss, nach heutigem Standard zu wünschen übrig lässt.
Die Songauswahl ist schlichtweg genial: Nie waren bessere Interpretationen von " Siberian Khatru" nach gelungenem und modernem Stravinski "Sacre - Intro" zu hören, nie haben YES "Perpetual Chance" und "Yours is no discrace" druckvoller eingespielt, von "Close to the edge" ganz zu schweigen. Aber den Höhepunkt bietet "Starship Trooper" mit seinem einzigartigem Höhepunkt und gleichzeitigem Finale "Würm" einer Kadenz, die die gesammte Rockmusik sich verbeugen lassen muss. Das ist DIE Musik, besser geht kaum. Das ist letztlich DAS Album für die einsame Insel!
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am 13. Oktober 2009
Die hier im Oktober 2009 angebotene MP3-Version des "Yessongs"-Albums enthält leider nicht alle Original-Stücke! Hinter den Namen der originalen Tracks steht der Zusatz "(Live LP Version from Yessongs)" oder "(Live LP from Yessongs)". "Heart of the Sunrise", als "(Live)" deklariert, ist nicht das Originalstück vom Yessongs-Album, sondern eine ziemlich enttäuschende Aufnahme unbekannten Ursprungs. Anderson singt gegen Ende schief, es ist schlecht gemischt, Wakeman ist streckenweise so schnell, dass die Töne verschmieren - frustrierend! "Perpetual Change" ist eine Studioaufnahme, offenbar von "The Yes Album", desgleichen "Mood for a Day" (von "Fragile"). Wo sind die originalen Yessongs-Live-Stücke? Wer hat dieses Album so verhunzt?
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am 14. März 2011
Die alte Vinylausgabe von Yessongs gehörte und gehört immer noch zu meinen absoluten Lieblingsscheiben aus den 70ér Jahren. Leider ist auch hier die Zeit nicht spurlos am Material vorbeigegangen. Umso erfreuter war ich als ich die MP3 Zusammenstellung hier bei AMAZON fand. Doch was für eine teilweise herbe Enttäuschung. Die Stücke sind zum Teil NICHT die Lifeversionen des Originalalbums.
1) Perpetual Change ist (zumindestens auf meinem MP3 Album Download) EINDEUTIG die Studioversion vom YES ALBUM
2) Das gleiche gilt für Mood for a Day. Identisch mit der Studioversion von Fragile
3) Heart of the Sunrise ist zwar Life, aber eine andere Version als auf der Originalplatte. Deutlich zu hören an den zwei unterschiedlichen Ansagen unmittelbar nacheinander.

Schade, wie man einen so grossartigen Klassiker so verhunzen kann.
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HALL OF FAMEam 30. September 2001
Glaubt man der überwiegenden Mehrheit der Rockmusik-'Kenner', so muß man von den vielen YES-Alben nur die hintereinander erschienene Trilogie "Close to the Edge", "Tales from Topographic Oceans" und "Relayer" haben, alles andere sei dagegen nur Beiwerk. Dem ist prinzipiell zuzustimmen, als Live-Fetischist gebe ich jedoch zu bedenken, daß sich anstelle von "Close to the Edge" die Anschaffung von "Yessongs" mehr lohnt. Diese CD enthält neben dem gesamten "Close to the Edge"-Material eine Best-of Zusammenstelluung der Vorläufer-Alben und bietet zwei der spektakulärsten Instrumental-Soli der Rock-Historie von Bassist Squire, bzw. Gitarrist Howe ("The Fish", "Yours is no Disgrace"). Der Live/Studio Vergleich fällt wie in 90% aller Fälle aus. Die Live-Versionen sind rauher, es fehlen die Klangfülle und naturgemäß einige Details der Studioaufnahmen. Dafür ist das Ganze wesentlich agiler - und agressiver -, mit mehr Gefühl in den ruhigeren Passagen, mehr Energie in den schnelleren, härteren Abschnitten und mit mehr Druck, wenn es mal Bombastisch wird. Auch und gerade in Zeiten von Spock's Beard, Flower Kings, Dream Theater und Genossen ist YESsongs noch höchst lebendig und aktuell. Sie ist seit 25 Jahren regelmäßiger Gast auf meinem Plattenteller, ohne irgend etwas von ihrer Faszination verloren zu haben (über Wakemans -aus heutiger Sicht- Solo-Lachnummer hüllen wir höflich den Mantel des Schweigens). Ein unverzichtbarer Meilenstein.
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am 19. September 2014
Es passerte Mitte der 80er, ich hörte neben den üblichen Radiohits die 70iger Genesis und seit kurzem Saga.
Da schrieb ein Musikrezensent in der Stereoplay zu einem Saga-Album (Silent Knight), die Band sei so etwas wie die Schulbuchausgabe von YES.

Yes ... wer? Etwa diese Band mit ihrem ganz netten Radiohit „Owner of a lonely heart ?

Daraufhin bin Ich los zu Brinkmann (einem technischen Kaufhaus, inzwischen pleite), griff zum dicksten Yes-Album, das das Regal zu bieten hatte, schob der Dame am Musiktresen das Dreifach-Live-Album entgegen und harrte der Dinge, die da kommen würden.
Als sich dann die Nadel in die Rille senkte, wusste ich so gar nicht, was mir da aus den Kopfhörern entgegenschallte. Es war eine fremde, eigenartige Welt, die sich so radikal von allem unterschied, was ich bisher kannte, von den üblichen Radiohits (Aha) ganz zu schweigen.

Es muss an der ästhetischen Einheit von Covergemälde und Musik gelegen haben, die mich letztlich dazu brachte, das Album zu kaufen. Ohne die sinnliche Erfahrung mit dem postergroßen Innencover von Roger Dean hätte ich den Kopfhörer wahrscheinlich irritiert von den Ohren gezogen und mich verabschiedet. Zweifellos wäre der Erstkontakt, wenn er in der heutigen Zeit über ein 30 sekündiges Mp3-Sample zustande gekommen wäre, "tödlich" geendet.

Zuhause kam dann die Enttäuschung. Klar, einige interessante Passagen waren dabei, aber überwiegend verweigerte mir die Band die saftig-bombastischen Hymnen, die ich an Saga liebte und mir der Rezensent mit seinem Vergleich quasi „versprochen“ hatte.
Erst nach und nach überblickte mein Gehör, ausgehend von den poetischen Momenten, die wie Inseln aus einem wüsten Meer aufragten, das Gesamtereignis. Peu a peu wuchs da eine eigene Welt zusammen, eine eigensinnige Schöpfung.

Plötzlich konnte ich mit der Musik durch die schroffen Felslandschaften von Roger Dean wandern, über Abgründe balancieren, und dann überraschend, nach langer Wanderung, den freien Blick über die Welt genießen. Und über sie hinaus. Ich durchwanderte das Leben selbst, mit Höhen und Tiefen, Missklängen und engelsgleichen Harmonien, vom Tiefsten zum Höchsten und zurück.

Radiomusik verschönerte mir den Alltag. Anders YES. Die kümmerten sich nicht um den Alltag. Sie schufen eine Welt, die alles überragte. So als fände man in den Tiefen des Alls eine zweite Erde, die ihre eigene Evolution hatte, ihre eigenen Gesetze und ihre eigene Schönheit.

Die Liebe hat bis heute gehalten, wenngleich die Kraft der Magie altersbedingt abnimmt. Das bezieht sich gleichermaßen auf den Rezensenten wie auf die Band ;-) Trotzdem wird ein Stück wie Starship Troopers bis zu meinem Lebensende ein Allzeitfavorit bleiben.
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am 26. Februar 2003
YESSONGS ist wohl neben CLOSE TO THE EDGE und FRAGILE eines der legendärsten Alben der phantastischen und ungeheuer innovativen ProgRock-Artisten. Die schon auf den Studioalben genial klingenden Kompositionen hören sich hier noch kraftvoller, packender und epischer an. Alleine das göttliche und abwechslungreiche Bass-Solo
Chris Squires bei THE FISH (SCHINDLERIA PRAEMATURUS), welches über zehn Minuten dauert und eine beinahe schon überdimensionale und extraterrestrische Atmosphäre verbreitet, rechtfertigt zusammen mit dem hypnotischen HEART OF THE SUNRISE und dem nicht in Worte zu fassenden Knüller CLOSE TO THE EDGE (hier ist der Name Programm!) einen Kauf dieses Livealbums. Der Sound ist fast schon zu gut, um wahr zu sein. Wundervoll sind auch das Intro von Igor Strawinsky, welcher als eine maßgebende
Inspiration für YES anzusehen ist, sowie die darauffolgende
Uptempo-Hymmne SIBERIAN KHATRU (was immer das auch sein mag). Auch das geheimnisvolle und bombastische Keybordsolo von Rick Wakeman und das rasante ROUNDABOUT sind ebensowenig zu verachten, wie das ungeheuer harte und energiegeladene YOURS IS NOT DISGRACE, bei welchem das Gitarrenspiel Steve Howes neue Sphären erreicht.
Phantastisch phantasievoll !
EINE WELLNESS-KUR FÜR DIE OHREN !
HINWEIS VON MIR: DER SONG CLOSE TO THE EDGE IST HIER IN DER TRACKLIST ALS "TOTAL MASS RETAIN", NICHT UNTER DEM ORIGINALNAMEN AUFGEFÜHRT, NUR UM VERWIRRUNG ZU VERMEIDEN !
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am 17. August 2002
Bei den Yessongs geht es mir seit 30 Jahren immer wieder gleich, wenn ich sie auflege: ich bin mittendrin. Schon das von Strawinsky geborgte Opening sorgt dafür, daß der Rest mehr Bauch als Ohr wird, mehr gefühlt als gehört. Ich habe in 30 Jahren des Musikhörens viele Liveaufnahmen gehört, Yes hat mit diesem Album aber für mich das beste von allen geschaffen. Die Klangqualität ist zwar im Vergleich zu anderen Alben recht bescheiden, aber vielleicht gehört das dazu?
Einzelne Songs rauszuheben ist fast unmöglich, aber dennoch: "And you & I" und "Close to the edge" so auf die Bühne zu bringen, das hat und hätte sonst niemand geschafft - auch Yes in seinen späteren Jahren nicht mehr.
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am 23. August 2007
YESSONGS
Wir klappen die dicke, fette LP auf. Üppige, epische Bilder von Roger Dean bekommen wir zu sehen, futuristisch, wie aus einem Traumland. 3 Schallplatten, bis zum Rand voll mit Yes Songs.
Das waren noch Zeiten, in den 70ern. Und jetzt bekomme ich dieses Live-Meisterwerk als Doppel-CD. Keine Fantasy-Bildchen, kein gemütliches Vinyl-Knistern mehr. Aber die Musik ist immer noch dieselbe.

Wer Yes kennt und schätzt, weiß, dass die Symphonik-ProgRock Legende, damals bestehend aus Jon Anderson (Gesang), Chris Squire (Bass, Hintergrundgesang), Steve Howe (Gitarre), Alan White (Drums) und Rick Wakeman (Keyboards), stets brilliante Performances hinlegten. Auf den Fotos dieser Zeit sieht man immer noch Jon im Hippie-outfit, Rick Wakeman im prunkvollen Umhang und Chris Squire in extravaganten Anzug. Jeder der Fünf war Meister seines Fachs, alle Fünf waren Virtuosen, die neben ausladenden Soli auch epische Kompositionen und coole Rocker perfekt spielen konnten.
Aus diesem Grund waren ProgRock-Fans damals auch ziemlich verrückt nach Yes' erster Live-Scheibe, trotz des manchmal etwas krachenden Sounds.
Hier werden nämlich alle wichtigen Songs der Phase "The Yes Album" -> "Close to the Edge" gespielt (mit Ausnahme von Southside of the Sky). Um Beispiele zu nennen: Der flotte Rocker Siberian Khatru eröffnet das Konzert, gleich danach trifft man mit dem genialen Heart of the Sunrise ins Schwarze. Weiteres Beispiel: Der ultimative Longtrack Close to the Edge kommt hier sogar noch eine Idee besser rüber als auf der Studio-Scheibe.

Und so geht es mit allen anderen Songs. So druckvoll, so viel Power und Spielfreude findet man nur auf Yessongs. Hier toben sich fünf brilliante Musiker aus und dürfen sogar in separaten Soli ihre Stärken beweisen.

Für jeden Yes-Einsteiger sei geraten: Fangen Sie mit diesem Album an. Das Geld ist es sich wert! Yessongs ist einfach ein Klassiker, ein Sammlerstück.

An alle HardRocker oder KlassikRocker: Auch ein Muss!

An alle Radio/Pop Hörer: Lieber reinhören, sonst aber nicht empfehlenswert.
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