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Kundenrezensionen

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am 23. August 2007
YESSONGS
Wir klappen die dicke, fette LP auf. Üppige, epische Bilder von Roger Dean bekommen wir zu sehen, futuristisch, wie aus einem Traumland. 3 Schallplatten, bis zum Rand voll mit Yes Songs.
Das waren noch Zeiten, in den 70ern. Und jetzt bekomme ich dieses Live-Meisterwerk als Doppel-CD. Keine Fantasy-Bildchen, kein gemütliches Vinyl-Knistern mehr. Aber die Musik ist immer noch dieselbe.

Wer Yes kennt und schätzt, weiß, dass die Symphonik-ProgRock Legende, damals bestehend aus Jon Anderson (Gesang), Chris Squire (Bass, Hintergrundgesang), Steve Howe (Gitarre), Alan White (Drums) und Rick Wakeman (Keyboards), stets brilliante Performances hinlegten. Auf den Fotos dieser Zeit sieht man immer noch Jon im Hippie-outfit, Rick Wakeman im prunkvollen Umhang und Chris Squire in extravaganten Anzug. Jeder der Fünf war Meister seines Fachs, alle Fünf waren Virtuosen, die neben ausladenden Soli auch epische Kompositionen und coole Rocker perfekt spielen konnten.
Aus diesem Grund waren ProgRock-Fans damals auch ziemlich verrückt nach Yes' erster Live-Scheibe, trotz des manchmal etwas krachenden Sounds.
Hier werden nämlich alle wichtigen Songs der Phase "The Yes Album" -> "Close to the Edge" gespielt (mit Ausnahme von Southside of the Sky). Um Beispiele zu nennen: Der flotte Rocker Siberian Khatru eröffnet das Konzert, gleich danach trifft man mit dem genialen Heart of the Sunrise ins Schwarze. Weiteres Beispiel: Der ultimative Longtrack Close to the Edge kommt hier sogar noch eine Idee besser rüber als auf der Studio-Scheibe.

Und so geht es mit allen anderen Songs. So druckvoll, so viel Power und Spielfreude findet man nur auf Yessongs. Hier toben sich fünf brilliante Musiker aus und dürfen sogar in separaten Soli ihre Stärken beweisen.

Für jeden Yes-Einsteiger sei geraten: Fangen Sie mit diesem Album an. Das Geld ist es sich wert! Yessongs ist einfach ein Klassiker, ein Sammlerstück.

An alle HardRocker oder KlassikRocker: Auch ein Muss!

An alle Radio/Pop Hörer: Lieber reinhören, sonst aber nicht empfehlenswert.
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am 19. Februar 2013
Die CD darf in keiner Sammlung fehlen, wenn man Yes-Musik mag. Für alle, die nicht auf Prog-/Art-Rock und dies dann noch im Verbund mit der hohen Stimme von John Anderson stehen, ist die CD allerdings nicht zu empfehlen.

Nach meiner Meinung sind hier die Lieder in der Live-Version druckvoller als wie auf den Studio-Alben. Auch kann man sehr gut hören, welch gute Musiker die einzelnen Bandmitglieder sind; das ist wirklich schon hohe Kunst.

Ich finde es ebenfalls genial, wie deutlich die Live-Versionen phasenweise von den Studio-Versionen abweichen. Für mich ist die Art und Weise wie Yes damals (vor 40 Jahren) Musik gemacht haben einzigartig; ich kenne keine Band, die ähnlich klingt. Meine Favoriten sind "Heart Of The Sunrise", "Perpetual Change", "Roundabout", "I've Seen All Good People", "Long Distance Runaround", "Yours Is No Disgrace" und natürlich "Starship Trooper" mit dem nicht enden wollenden Worm-Teil, der einem nicht mehr aus den Ohren geht, wenn man ihn gerade gehört hat. Die kontinuierliche Steigerung/Zuspitzung über mehrere Minuten fasziniert mich immer wieder.

Sicherlich keine Musik, die man sich immer und jederzeit anhören kann, da sie dafür zu anspruchsvoll ist. Aber eine Musik für ganz besondere Stunden, die, wenn man sich darauf einläßt, in andere Welten entführt.
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TOP 1000 REZENSENTam 8. Dezember 2014
1973 erschien dieses legendäre Live Album von Yes als dreifach Langspielschallplatte. Schon damals als 15 Jähriger hatte mich dieses Werk in Bann gezogen. Auch heute besitze ich noch die LP Ausgabe. Nun habe ich mir nach all den Jahren die CD zugelegt. Den Freunden von Yes ist! Yessongs" selbstverständlich ein begriff und müsste eigentlich nicht näher beschrieben werden. Den nicht interessierten Musikliebhaber, dem Yes noch nicht so vertraut ist, sei gesagt, dass Yessongs ein Standardwerk der progressiven Rockmusik ist und in eine gute Musiksammlung gehört. Aber nicht allein des Sammelns wegen, sollte man sich mit diesem Werk befassen. Songs von den unvergesslichen vergesslichen Alben "Close To The Edge", "Fragile" und "The Yes Album" sind hier in prima Soundqualität zu hören. Herausragend waren für mich immer die Song "Perpetual Change" und "Long Distance Runaround/The Fish". Diese möchte ich denn auch als Anspieltipp empfehlen. Es gibt auf "Yessongs" musikalisch keinen Ausfall. Wundervoll ist auch die Gestaltung des von Roger Dean gestalteten Covers. Dieses kommt meinem Erachten besonders gut auf dem LP Cover zur Geltung.
Dieses Live Album ist sicherlich so eine Art Best Of... der ersten Alben. Wer es noch nicht kennen sollte und anspruchsvolle Rockmusik mag, dem sei "Yessongs" ans Herz gelegt.
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TOP 1000 REZENSENTam 1. Dezember 2007
YES sind für mich eine der drei Gruppen mit den besten Musikern. Steve Howe (Guitars), Chris Squire (Bass), Rick Wakeman (Keyboards), Bill Bruford bzw. Alan White (Drums) sind für mich allesamt Götter an ihren jeweiligen Instrumenten. Jon Anderson ist zudem einer der besten Sänger aller Zeiten. Wenn man jetzt alles zusammen zählt kommt dabei eine Supergruppe namens Yes heraus.

Mit "Fragile" und "Close To The Edge" hatte die Gruppe schon zwei geniale Alben vorgelegt. Auf der Welttour 1972 aufgenommen und `73 veröffentlicht, konnte man sich mit "Yessongs" nocheinmal steigern. "Yessongs" ist das was für Deep Purple "Made In Japan" ist, unerreichbarer Klassiker. Obwohl es die Gruppe bis heute gibt, sollte sie nie wieder so einen genialen `Geist` versprühen.

Jeder Song, wirklich jeder Song, ist hier ein kleines Meisterwerk. Ob die teilweise chaotischen `Perpetual change` und `Close to the edge`, oder die bombastischen `Heart of the sunrise` und `Starship trooper`, besser geht es nicht. Man muss es sich so vorstellen, jeder der erwähnten Musiker spielt ständig Solo nach Solo, es kommt aber trotzdem super geniale Musik bei raus und kein sinnloses Gefrickel. Weitere Höhepunkte sind natürlich `Roundabout` und `Long distance runaround` und, und, und....

"Yessongs" ist ein Album für die Insel. Neben RUSH und DREAM THEATER sind hier die besten Musiker, die ich kenne, am Werk. Wenn man nur ein Album von YES möchte, dann ist es "Yessongs", welches auch großen Einfluß auf die Musik ansich hatte. 5+ Sterne für das DoAlbum.
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am 7. Januar 2016
Irgendwie ist es schon lustig, im Elektromarkt eine CD zu kaufen, deren Sticker proklamiert "newly digitally remastered from the original master tapes". Zumindest, wenn die CD bereits 1994 erschienen ist! Aber gut, Sticker werden halt nicht aktualisiert. Außerdem hat es sich ja in vielen Fällen herausgestellt, dass ältere CDs oft sogar besser klingen als neuere, weil damals generell noch nicht so sehr komprimiert wurde. Während die Studioalben von Yes 2003/04 ein weiteres Mal remastert und mit Bonustracks angereichert wurden (siehe auch Complete Studio Albums 1968-1987) und erst neulich einige von Steven Wilson komplett neu gemischt wurden, haben die Livealben keine weitere Aktualisierung erfahren. Was aber auch nicht weiter schlimm ist. Mit der Progeny-Box (die fast das gesamte Rohmaterial enthält, aus dem die Yessongs ausgewählt wurden) und der Highlights-Compilation hat "Yessongs" inzwischen Konkurrenz erfahren, zudem kann man da die Originalaufnahmen remixt und ohne Overdubs hören. Aber das eine ist eine nachträgliche Auslese und das andere ist ein historisches Dokument.

Die Dreifach-LP, heute Doppel-CD "Yessongs" ist ein großartiges Zeugnis dessen, was Yes in den Siebzigern zustandegebracht haben. Der mittenlastige Sound ist aus heutiger Sicht nicht optimal - aber für eine Liveaufnahme aus den frühen Siebzigern ist das immer noch ziemlich gut. Viele der Stücke klingen live mitreißender als in ihren (allzu perfekten?!) Studioversionen. Auf die Dauer ist es vielleicht ein wenig anstrengend, so viele lange Prog-Suiten nacheinander zu hören (die Durchschnittslänge der Stücke beträgt ziemlich genau 10 min.). Andererseits zeigen gerade die Solospots und ausgedehnten Exkursionen wie in "Yours is No Disgrace", mit welcher Spielfreude und Unbekümmertheit Yes damals zu Werke gingen. Für diese fünf Musiker gab es Anfang der Siebziger keine Grenzen, völlig entfesselt trieben sie die Abstraktion der Rockmusik soweit, dass man auch heute noch staunen kann. Was da genau abgeht, wollen oder können meine Ohren nicht entschlüsseln. Aber beeindruckend ist es auf jeden Fall.

Für den Fan wichtig ist, dass nicht alle Mitschnitte von der "Close to the Edge"-Tour stammen; "Perpetual Change" (inklusive Drumsolo) und "Long Distance Runaround"/"The Fish" wurden auf der vorigen Tour und damit noch mit Original-Drummer Bill Bruford, während Alan White auf allen anderen Bandnummern zu hören ist.
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am 17. Dezember 2013
1973 - es war das Jahr der Glitter- und Glamrocker. Der Bombast-Sound von Yes passte da nun überhaupt nicht hinein. Dies war nur etwas für die "Studenten" unter uns. Das Wort "Rockmusik" war in solchen Cliquen verpönt.

Mich hat damals wie heute die Perfektion dieser Musiker fasziniert. Gerade bei diesem Live-Album kreieren die Männer um Jon Anderson und Rick Wakeman einen Klangteppich, den man gehört haben muss. Auf ehemals 3 LPs zeigen Yes so ziemlich alles, was damals technisch möglich war. Der Vorwurf der gefühlskalten Musik mag vielleicht berechtigt sein. Es war jedoch ein faszinierender Kontrast, zu dem, was in den Jahren noch so angesagt war.

Yessongs ist keine Musik zum Tanzen, nichts für einen geselligen Abend und legt die Scheibe bloss nicht auf, wenn bekennende Andrea Berg-Fans zu Besuch sind. Die werden definitiv überfordert sein
(wenn ihr sie allerdings los werden wollt ....:-)).

Wer sich jedoch für eine Stunde ausklinken will: einen guten Wein auf den Tisch, Fenster zu und Verstärker aufgedreht!
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am 27. Oktober 2015
Ich bin kein Freund von Livealben. Was Yes uns aber hier auf die Lauscher knallen ist an Genialität nicht zu überbieten und noch viel besser als die Studioversionen (bis auf Roundabout)! Alan White entfacht ein Trommelfeuerwerk und zusammen mit Squire und Howe gibt er den Songs Druck und Härte wie nie zuvor und danach. Die langsam-atmosphärischen Parts dagegen werden in einer Breite zelebriert, die an Bombast nicht zu überbieten ist. Hier zeigen Yes ihre wahre Größe als richtige Musikgötter, die live sowohl technisch perfekt als auch mit Power bedienen können. Was für ein Live-Album!
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am 30. Juli 2002
EInes der besten Livealben die ich kenne, die Songauswahl ist brilliant, munumentale Werke grandios auf die Bühne gebracht, aber was sich Squire beim abmischen der Scheibe gedacht hat, weiß nur der liebe Gott und selbst der ist sich vermutlich nicht sicher....!
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am 26. Juli 2011
Dieser Kauf war ein einziges Ärgernis für mich. Ich besitze die Original LP seit 1975, sie machte viele Parties usw mit, und in dem entsprechenden Zustand ist sie auch. Daher habe ich hocherfreut mir die MP3 Dateien gekauft, um einen kratzer- und knisterfreien Hörgenuss zu erhalten. In den Rezensionen wurde schon darauf hingewiesen, dass "Perpetual Change" nicht life sei, ich dachte mir aber, dass ist nicht so schlimm, trotzdem kaufen.

Beim ersten Anhören dann bekam ich Schmerzen: Auf der Original LP geht das "Opening" fließend in "Siberian Khatru" über, meine MP3 Version hat eine schöne lange Pause zwischen den Liedern (wer macht sowas?). Und "Shiberian Khatru" ist zwar ein Life Mitschnitt, aber es ist nicht der von der Original LP.

Surprise, Surprise, was soll ich sagen, sowohl Vol 1 als auch Vol 2 sind irgendwelche Life Mitschnitte von YES Konzerten, aber nicht die Versionen der Original LP. Wer YES konzerte kennt, weiss, dass die Gruppe immer mal ihre Lieder variierte, hier leider nicht zum Vorteil.

Irgendwann auf Side II von Vol 2 kommen dann die Original Lieder. Also kauft man hier nur die halbe Original Yessongs. Eignentlich hätte ich gern den halben Kaufpreis zurück.
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am 20. Juli 2009
Ich kann mich deutlich daran erinnern: wie waren wir damals (1973) aus dem Häuschen, als sich Rüdiger uns stolz als Besitzer der neuen Yes-Livescheibe präsentierte. Das Dreifach-Album zirkulierte im Freundeskreis und so manche Kassette wurde damit bespielt. Damals waren wir fasziniert vom virtuosen instrumentalen Können der Yes-Musiker und selbst die Bluesrocker unter uns waren irgendwie hingerissen vom monumentalen Sound der englischen Art-/Prog- oder meinetwegen Bombastrocker. Und heute, über 35 Jahre später? Hat die Musik an Reiz verloren oder zieht sie einen weiterhin in ihren Bann? Nun, der Zahn der Zeit hat zweifellos ein wenig an ihr genagt. Insbesondere das über 18 minütige "Close to the edge" wirkt heute doch recht zäh, ja streckenweise langatmig. Dem stehen jedoch Titel wie "Siberian Khatru", "I've seen all good people" oder "Long distance runaround" gegenüber, die nichts von ihrer Magie verloren haben. Auch die Soloeinlagen, besonders von Steve Howe und Rick Wakeman, besitzen weiterhin ihren Reiz. Insgesamt braucht man aber viel mehr Geduld als früher, um die über zwei Stunden am Stück durchzuhören. Auch das Remastering der Scheibe ist nicht optimal ausgefallen. Ein Fazit fällt mir schwer. Rockhistorisch betrachtet und aufgrund eigener schöner Erinnerungen hätte "Yessongs" fünf Sterne verdient. Von heutigen Hörerfahrungen ausgehend hat das Live-Album jedoch schon Patina angesetzt. Deshalb: 4 Sterne.
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