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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Phantastische Musik von einem anderen Stern.
Dieses Album ist kaum in Worte zu fassen:
Das sphärisch-extraterrestrische Intro des Titelsongs sugerriert eine übernatürliche Idylle und beamt einen hoch in die übernächste musikalische Dimension und lässt einen dort im Universum der unendlichen klanglichen Vielfalt für etwa 19 Minuten verweilen. Zunächst klingt es recht...
Veröffentlicht am 11. Februar 2003 von Thomas K-Bär

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen SACD Version
Die nachfolgenden Aussagen beziehen sich nur auf die neue (03/2013) Hybrid-SACD Ausgabe.

Was zuerst auffällt: das störende Grundrauschen in den leisen Anfangspassagen des Titelsongs und von And You And I entfällt - endlich steigt die Musik aus der Stille empor und nicht wie aus dem Rauschen eine Tape Recorders anno 1976 (direkter Vergleich mit...
Vor 17 Monaten von AK veröffentlicht


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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Phantastische Musik von einem anderen Stern., 11. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Close to the Edge (Audio CD)
Dieses Album ist kaum in Worte zu fassen:
Das sphärisch-extraterrestrische Intro des Titelsongs sugerriert eine übernatürliche Idylle und beamt einen hoch in die übernächste musikalische Dimension und lässt einen dort im Universum der unendlichen klanglichen Vielfalt für etwa 19 Minuten verweilen. Zunächst klingt es recht jazzig und kakophonisch, mit zahl-reichen vertrackten und in sich selbst verschlüsselten Rhythmen, wobei der dröhnend-pumpende Rickenbacker-Bass von Chris Squire klangdominierend ist. Danach wird es melodischer und klingt dann sogar fernöstlich-exotisch bevor der hypnotisierend-predigende Gesang Jon Andersons einsetzt. Die klanglichen Nuancen sind beim ersten Mal noch nicht wahrnehmbar. Nach etwa acht Minuten klingt der Song ruhig aus und entfaltet dieselbe extraterrestrische Idylle wie beim Intro; man wird hier von einer klanglichen Wolke aus wundervollen Melodien sanft emporgetragen, wobei die Stimme Jon Andersons einem Engel gleichkommt. Die dann einsetzende, brachiale Kirchenorgel unter dem Kommando von Rick Wakeman erzeugt eine Gänsehaut wobei dann der einer Eruption gleichende, plötzlich hervorbrechende Synthesizer einen Klangteppich von sinfonischen Ausmaßen bildet. Daraufhin entfaltet der Song wieder seine ursprüngliche, fluktuierende und kakophonische Struktur, wobei das jazzige Hammondorgel-Solo einen erneuten Höhepunkt bildet. Chaotisch, hektisch, expressiv, sphärisch, verträumt,emotional,abwechslungsreich,fluktuierend,avantgardistisch, mystisch, innovativ und göttlich sind die Adjektive, die dieses Album am eloquentesten definieren. Trotz des hohen Komplexitätsgrades besitzen die Songs einen unverwechselbaren, coolen Groove, allen voran SIBERIAN KHATRU, mit seinem sehr klassichem Cembalosolo, welches dem Song trotz seines ansonsten futuristischen Klanges recht barocke Attitüden verleiht. Die Stücke sind von zahlreichen Tempiwechsel und Breaks durchsetzt und dennoch gut zu hören. Ich liebe dieses Album und würde jedem Astronauten empfehlen, es sich bei einem Weltraumspaziergang anzuhören. Absolut makellos. DIESES ALBUM IST NICHT VON DIESER WELT !
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 16. November 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Close to the Edge (Audio CD)
In den tiefsten siebziger Jahren veröffentlichten Yes ihre besten Alben. Unumstritten ist sicherlich, daß "Fragile", "Tales from Topographic Oceans" und "Close to the Edge" die besten sind. Ich persönlich mag das letztere am meisten. "Close to the Edge" ist eine Platte, die nur aus drei Tracks besteht: Der erste gut zwanzig, die beiden anderen rund zehn Minuten lang. Mit vielen Anleihen bei Klassik, insbesondere der Sonatenhauptsatzform, gelingt es Yes, eine Musik zu schaffen, die beim ersten Mal sicher mehr als Lärm empfunden wird, die aber nach einigen Malen nicht mehr aus dem Kopf zu bekommen ist. Der phantastische Keyboarder Rick Wakeman und Sänger Jon Anderson sind sicher die Hauptakteure, sie bekommen aber sehr gute Unterstützung durch Steve Howe und Chris Squire; die Percussion ist bei diesem Album noch nicht so wichtig wie bei den späteren. Inhaltlich sind die Lieder in ein paar Sätzen gar nicht zu fassen. In Amerika gibt es sogar eine Doktorarbeit (nicht gelogen!) über diese CD, ich versuche es gar nicht erst. Die Texte sind jedenfalls genauso gut und tiefsinnig wie die Musik, und zusammen ergeben sie ein Album wie aus einer anderen Welt. Man muß sich sicher darauf einlassen- aber dann bekommt man auch etwas dafür: Ein Werk, das nicht nach dreimal Hören im Schrank verstaubt, sondern auch nach Jahren noch Neues bietet. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein echtes mYESterwerk, 5. September 2000
Rezension bezieht sich auf: Close to the Edge (Audio CD)
Nachdem sich die einzelnen Musiker von YES auf 'Fragile' als Einzelkünstler profiliert hatten, schuf die Band mit 'Close To The Edge' eine grandiose Gesamtleistung. YES klang nie wieder so kompakt und geschlossen wie auf CTTE. Der unvorbereitete Ersthörer mag vor dem kakophonischen Anfangschaos des Titelstückes zurückschrecken, doch Durchhaltevermögen wird bei dieser Platte belohnt. Der Titeltrack ist ein Musterbeispiel dafür, wie man einen schneidenden Rocksound hinlegen kann, ohne wie Deep Purple oder AC/DC zu klingen - eben 'Art Rock'. Kaum zu glauben, dass dieses Stück im Studio buchstäblich zusammengebastelt wurde, ohne dass jemand vorher eine Ahnung gehabt hätte, wie am Ende alles wieder zusammenlaufen sollte. Die Gesamtform des Stückes mit dem sphärischen Mittelteil erinnert natürlich schon stark an 'Echoes' von Pink Floyd...
Steve Howe zieht hier sein gesamtes Arsenal an Saiteninstrumenten hervor, E-Gitarre, elektrische Sitar, Steel-Guitar und 12-saitige Akustik-Gitarre, und spielt dermaßen in den Gesamtsound eingewoben, wie man es danach selten wieder von ihm gehört hat. Drummer Bill Bruford musste auf CTTE seinen kompakten, metallisch klingenden Schlagzeugsound weiter ausbauen, denn nur so konnte er sich gegen die dominierende, brilliante Rickenbacker-Bassgitarre von Chris Squire durchsetzen. An Rick Wakemans Fingerfertigkeit gibt es wohl nichts zu deuteln, allerdings klingt seine Hammond-Orgel für meinen Geschmack etwas zu brav. Mich würde einmal interessieren, wie ein Keith Emerson das Orgelsolo angegangen wäre. Über Jon Andersons Stimme Worte zu verlieren, hieße Eulen nach Athen tragen: Seine Stimme thront wie immer über allem. Weiss der Kuckuck, wo dieser Mann seinen schier unerschöpflichen Strom an Gesangsmelodien herholt.
'And You And I' repräsentiert genau das, woran sich die Geister bei der Musik von YES stets scheideten, nämlich emotional angelegte Musik. 'Siberian Kathru' ist ein kleines kompositorisches Meisterstück und eines meiner absoluten Lieblingsstücke von YES. Das Gitarrensolo am Ende wurde aufgenommen, ohne dass Steve Howe hören konnte, was er da überhaupt spielt - zur Nachahmung nicht unbedingt empfohlen.
'Close To The Edge' ist meiner Meinung nach das absolute Meisterwerk von YES. Eine interessante Alternative: Alle drei Stücke dieses Albums sind auf 'Yessongs' als Live-Versionen zu hören, diesmal mit Bruford-Nachfolger Alan White als Drummer. 'Siberian Kathru' gefällt mir dort besser, vielleicht weil das flüssige Schlagzeugspiel von White dem Stück einen ganz anderen Drive gibt.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vogelgezwitscher... chaotisches Gefrickel...., 16. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Close to the Edge (Audio CD)
...länger als drei Minuten habe ich diese CD bei meinen ersten Hörversuchen nie ausgehalten; die Wende kam erst, als ich mich nach Betätigen der Play-Taste in der Badewanne niederließ und mich somit praktisch dazu zwang, wenigstens mal den Titeltrack komplett durchzuhören. Begriffen hatte ich dieses Lied dadurch zwar immer noch nicht, aber das Eis begann zu brechen... Ich hörte das Lied von nun an auch "freiwillig" an einem Stück und es erschloss sich mir immer mehr... Glücksgefühle machten sich breit, wenn ich einen Part wiedererkannte und später sogar zum ersten Mal mitsingen konnte... Kurz darauf ist Close To The Edge dann tatsächlich zu meinem Lieblingslied mutiert, das mich emotional berührt wie sonst kaum etwas auf der Welt... Inzwischen habe ich diese CD drei Jahre und sie hat nichts von ihrer Faszination verloren (obwohl ich sie wirklich oft höre)... eher noch dazugewonnen, denn man erkennt auch nach Jahren noch Feinheiten, die einem vorher entgangen sind... Die anderen beiden Tracks "And You And I" und "Siberian Khatru" sind auch sehr gut, aber meiner Meinung nach nicht gaaanz ebenbürtig... Also, wenn Euch dieser Meilenstein der (Prog-)Rock-Geschichte nicht auf Anhieb gefallen sollte: baden!! und nicht sofort aufgeben... Ihr werdet reich belohnt ;o) 12,7 von 5 möglichen Sternen
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unglaublich!, 6. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Close to the Edge (Audio CD)
Diese Cd ist genial. Was sie an Komplexität, Ideen enthält ist atemberaubend. Ich stimme Michael Rensen zu. Dieses Album entlockt einen in eine fremde, einzigartige Welt, die so magisch verträumt und msytisch ist, dass sie einen nicht so schnell wieder los lässt. Während man diese Cd hört ist man schon begeistert und wenn die 38 min vobei sind bleibt einem nichts anderes übrig, als sie nochmal zu hören. Es ist auch erstaunlich was die Musiker aus sich herausholen. Besonders Gitarrist Steve Howe gefällt mir sehr gut. Aber auch die anderen Musiker liefern einen grandiosen Job ab. Sänger Jon Anderson weiß zu gefallen und ist keineswegs nervig. Die Musik ist ähnlich wie die von Kaipa/The Flower Kings oder The Tangent. Allerdings sehr abwechslungreich. So findet man Jazz, Rock und Blues Elemente wieder. Dieses Album wird seinem Ruf, eines der genialsten Alben aller Zeiten zu sein gerecht! Umbedingt kaufen!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lichtjahre voraus, 20. Juli 2001
Rezension bezieht sich auf: Close to the Edge (Audio CD)
Als ich damals diese Yes Platte das erstemal hörte in einer Schallkabine,war es fast um meinen Verstand geschehen.Ich habe niemals vorher und niemals nachher eine ganze LP gehört die mich gefühlsmäßig so beeindruckt hat wie CLOSE TO THE EDGE.Bis in meine letzten Gehirnwindungen berührte mich diese Musik.Als ich total benommen,euphorisch aber auch zu Tränen gerührt das Album in meinen Händen hielt, wußte ich das die Faszination dieses YES Albums sehr, sehr lange anhalten würde. Und so ist es!!!! Selbst fast 30 Jahre nach der Erstveröffentlichung ist CLOSE TO THE EDGE das beste Album aller Zeiten und es berührt mich immer noch!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kunstvoll, 13. Juli 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Close to the Edge (Audio CD)
Yes sind zweifellos eine der bedeutendsten Rockbands, die es jemals gab, in ihrem musikalischen Vermögen grandios und vor allem stilprägend. Dem sogenannte Artrock der 70'er Jahre wäre ohne diese Band nicht eine derart große Bedeutung zugekommen. Von manchen als schwülstig-verquast verschrien, offenbart sich dem aufgeschlossenen, interessierten Hörer ein klangliches Abenteuer sondergleichen, das durch das Wort "kunstvoll" wohl treffend beschrieben ist. Das Titelstück "Close to the Edge" besitzt z.B. einen faszinierenden Songaufbau und läßt die einzelnen Parts derart harmonisch ineinander fließen, dass knapp 19 Minuten wie im Wolkenflug vergehen - ein Stück für das musikalische Lehrbuch. Nichts anderes gilt für "And You and I" sowie "Siberian Khatru". Yes muss man hören, man kann sie nur unvollständig beschreiben, und wer von "Close to the Edge" in seinen Bann gezogen wird, der wird nicht wieder losgelassen. Und zudem ist er gerüstet für den ultimativen Artrock-Overkill, das 1974 erschienene, völlig abgedrehte Album "Relayer". Viel Vergnügen ! - Martin Hellfeier
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "PROG-ROCK-KLASSIKER VON YES", 28. Februar 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Close to the Edge (Audio CD)
Prog-Rock-Klassiker der Band im Insel-Line-Up "Jon Anderson", "Steve Howe", "Rick Wakeman", "Chris Squire" und "Bill Bruford" von 1972, das als einer der besten und wichtigsten Alben des progressiven Rock gilt, und bis heute viele Bands beeinflusst hat. Lediglich drei Songs befinden sich auf dem Album. Der Titelsong "Close to the edge", mit fast 19 minütiger Spielzeit, weist einige Merkmale einer Sonate auf und enthält verschiedene musikalische Themen, die im Laufe des Stücks wiederholt und variiert werden. Die Ausgangsbasis bildet Hermann Hesse's Erzählungen "Siddhartha" und "Die Morgenlandfahrt". "And you and I", das zweite Stück ist ruhiger und wird von akustischen Gitarren dominiert. Den Abschluss des Albums bildet dann das rockige und schnelle Stück "Siberian Khatru", der am häufigsten gespielte Eröffnungstitel der Band und absoltes Highlight der Scheibe. Das Album erreichte Platz 4 der UK-Charts und konnte sich auf Platz 3 der US-Billboard-Charts behaupten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen nur Superlativen werden diesem Werk gerecht., 14. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Close to the Edge (Audio CD)
Ok, hier wird tatsächlich gefrickelt bis zum umfallen und besonders eingängig sind die drei Songs auch nicht gerade, aber dennoch wirkt die Musik nicht künstlich gewollt kompliziert und verkopft. Die ganzen Spielereien dienen der Musik, die an Erhabenheit schwer zu überbieten ist. Schon alleine Rick Wakeman's Orgelsolo in "I get up, I get down" ist ein Traum. Steve Howe zaubert ein geniales Riff nach dem anderen aus dem Hut, Bill Brufford und Chris squire jazzen und grooven wie die Teufel und über allem thront John Andersons Engelsstimme. Diese Platte ist nicht nur in der Yes-Diskografie ein singulärer Glücksfall, es ist meiner Meinung nach eines der 10 besten Alben der Rockmusikgeschichte. Wie kann man so viel intensive Musik auf nicht einmal 40 Minuten Spielzeit packen? Für jemanden, der von Yes noch nie etwas gehört hat, muss es eine Offenbarung sein. Was würde ich dafür geben, nochmal die Zeit zurückzudrehen und "Close to the edge" zum ersten Mal zu hören! Dieses Album hat mir viele Türen beim Zugang zur Musik geöffnet.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen aufgefrischte legende?, 26. August 2011
Von 
Stephan Urban "stevo" (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Close To The Edge (Bonus Tracks) (Audio CD)
dies war meine erste begegnung mit YES, ich kaufte das album im alter von etwa 15 jahren von meinem zusammengekratzen taschengeld und mochte es vom ersten ton weg.

es ist so vertrackt und verwirrt obwohl im grunde genommen ein ganz simples thema hinter dem titeltrack steht, in das mit der "i get up - i get down..." passage quasi ein anderer song eingearbeitet ist.

im auswalzen und verkomplizieren eines grundsätzlich simplen themas sind die ja fast unerreicht und dieses album stammt aus einer extrem kreativen phase der band. kam doch davor im selben jahr auch das mindestens ebenso geniale album "fragile" und kurz danach das epische doppelalbum "tales from topographic oceans" auf den markt.

wir hatten einen etwas seltsamen musikprofessor, der aber immerhin für zwei stunden pro monat seiner klasse die musikauswahl überlassen hat und sich das vorgespielte konzentriert anhörte um dann eine mal mehr, mal weniger kompetente meinung dazu abzugeben.

mit zep, tommy, genesis oder jethro tull war er nur wenig zu beeidrucken, aber diese platte zog ihn in den bann und führte in der folge zu ausgiebigen analysen einzelner parts, CTTE wurde sogar teilweise zum prüfungsstoff.

ich besitze die platte heute noch, in der zwischenzeit hat sich mein zugang zu YES allerdings sehr verändert, zwischenzeitig höre ich eher jazz, klassik oder kreative independent-musik.

sind wir uns ehrlich: der YESsound der 70er ist dünn, hart, komprimiert, tieftonschwach und im höhenbereich leicht verzerrt. somit hoffte ich bei diesem remaster auf besseren klang und wurde enttäuscht.

das klangbild wirkt zwar transparenter, es ist auch mehr bass zu hören, aber die digitale härte und möglicherweise der lange lagerknast der masterbänder tun diesem sound alles andere als gut. das analoge remaster der "fragile" (auf 180g vinyl) ist meines erachtens wesentlich besser gelungen, auch wenn das immer noch weit entfernt von wohlklang ist.

vielleicht leiste ich mir auch bei dieser scheibe noch díe remasterte vinylausgabe - hat da wer erfahrungen damit?

die coveraufmachung ist ok, es gibt einen pappschuber dazu und letztlich haben wir hier einen preisgünstigen zugang zu einem der großen und legendären alben der 70er jahre.
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Close to the Edge
Close to the Edge von Yes (Audio CD - 1994)
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