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Kundenrezensionen

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am 27. Oktober 2014
das remastering der ersten 3 alben ist ein deutlicher upgrade betreffend druck, sauberem frequenzgang im vergleich zu
den 90s remasters. cd wie auch vinyl editionen.
aber bei IV und houses ist von einer verbesserung nicht wirklich zu sprechen. klar, es wurden wieder die hohen und tiefen frequenzen angehoben. leider tut das hier gar nicht so gut, vor allem in den höhen zischelts gewaltig.
die 90s masters sind weicher und angenehmer beim durchhören.....
die bonus cds enthalten fast nur alternative mixes, mit zusätzlicher gitarre oder fehlendem piano, oder backing tracks (ohne vocals)
keine zusätzlichen titel oder alternative versionen.
selbst als hardcore zep-fan nicht gerade berauschend.
die luxus boxen allerdings sind regelrecht eine unverschämtheit : längst bekannte fotos, meist live, zeitungsausschnitte und reviews, auch barvo-titelblätter haben sich hier verirrt. alles in allem teenie-mag-niveau, bedauerlich....
nichts zur entstehung der alben, aufnahme situation in headley grange,etc, keine engineer infos, auch nichts über das remastering, zustand der bänder, was auch immer, absolut keine schrifliche info...und ebenfalls nichts zur entstehung der legendären covers von hipgnosis........alles komplett verschenkt.....nur bildchen...hallelujah !
das vinyl klingt sehr gut und kann mit unseren pressungen anfang der 70s beinahe mithalten, wie gesagt, beinahe.
die drucke der covers sind allerdings phänomenal.
natürlich gibts 5 punkte für die sensationelle musik, aber die gestaltung der boxen ist dermassen lieblos, dass ich beinahe vor einem kauf warnen möchte und deshalb nur traurige 3 punkte vergebe...sorry
44 Kommentare39 von 43 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. August 2004
1971, ein Jahr nach dem sehr akustisch orientierten dritten Album, legten Led Zeppelin einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Band nach, von dem Gittarist Jimmy Page selbst meinte, dass dies das bislang beste Album werden soll. Das unbenannte Album, das von Fans in verschiedenen Bezeichnungen -- wie "Runes", "Four Symbols" und "Zoso" aufgrund der Symbole am Ettikett, oder ganz einfach "Led Zeppelin IV" -- genannt wird, sollte ursprünglich als Doppelalbum erscheinen, bevor man sich aufgrund einiger Zeitprobleme doch für ein 1-LP Release entschied. Das die vier nicht mit allen Songs fertig geworden sind, schadet der Qualität allerdings nicht im Geringsten, eher im Gegenteil. Denn das Material, das es bis zur Veröffentlichung geschafft hat, ist durch und durch erhaben und rockt, und zwar von der ersten bis zur letzten Minute.
"Led Zeppelin IV" beginnt mit dem Kracher 'Black Dog', der nach dem Aufwärmen der Gitarren hauptsächlich von Bonhams kraftvollen Schlagzeug und Pages einzigartigem Gitarrenspiel lebt. 'Rock and Roll' ist das, was der Titel verspricht: nämlich Rock and Roll - nun, zumindest ein sehr kraftvolles Tribut an den Rock and Roll, bei dem es sich sowohl Tanzen als auch Luftgitarre spielen lässt.
'Battle of Evermore' ist ein wunderschönes Akustik-Stück, das durch den Einsatz mehrerer Gitarren und Plants ausufernd hohem Gesang ziemlich mystisch klingt und ein angenehmes Fantasy-Flair mit sich bringt, bevor mit 'Stairway to Heaven' die erste Seite des Albums mit dem Song endet, der die Gruppe regelrecht gebrandmarkt hat. Keine Frage, 'Stairway' ist mit Abstand eines der besten Songs der Truppe, welches es wirklich schafft die Emotionen der Hörer durch die 6 Minuten lang zu bündeln, um sie schließlich beim furiosen Finale ganz und gar rauszulassen. Hier liegt auch schon der Vorteil im CD-Release... nachdem man von der ersten Seite schon emotional und körperlich ausgepowert ist, braucht man nicht die Platte umdrehen, sondern kann sich entspannt wieder von neuem aufbauen...
Die zweite, oft unterschätze Seite, beginnt mit 'Misty Mountain Hop', das anscheinend Lord of the Rings Referenzen aufweisen soll und ziemlich funky klingt, was es hauptsächlich Pages Gitarrenspiel zu verdanken hat. 'Four Sticks' ist wieder etwas sehr experimentelles, vordergründig ist der klopfende Sound des Schlagzeugs (und der vier Drumsticks... oh!) und dem monotonen Gitarrensound. Besonders interessant ist hier die Abwechslung zwischen Akustik und Elektrogitarre. 'Going To California' ist - wie 'Battle of Evermore' - wieder ein Akustikstück, das zum Träumen anregt und auf das etwas stärkere Ende hindeuten soll, bist mit 'When the Levee Breaks' ein genauso kraftvoller und stampfender Endgang wie zu Beginn kommt.
Alles in allem wohl das beste Album von Led Zeppelin, das gar keine Schwachstellen aufweist und sowohl als Meilenstein der Band- als auch als der Rockgeschichte zählt. Neben 'Machine Head' von Deep Purple und 'Aqualung' von Jethro Tull unverzichtbar in jeder gut sortierten Plattensammlung...
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am 25. Oktober 2014
Man fragt sich immer wieder, wann das mit dem "Remastern" ein Ende nimmt... Mittlerweile bemühen sich die Verantwortlichen aber wirklich darum, den wahren Klang des Originals herauszuholen und auch auf Vinyl zu pressen. Das vorliegende Vinyl ist Klasse. Die Nadel läuft einandfrei ohne Dellen oder herumzueiern. Die Auflage orientiert sich am Original! Nur hat man die Textvorlage nicht als Plattenhülle sondern als Textblatt dazugefügt; die Platte befindet sich in einer schonenden weichen Hülle.
Auch findet sich kein Strichcode auf dem Klapp-Cover. Der Sound: Offen und druckvoll. Ich habe auch die anderen Veröffentlichungen dieser Reihe auf Vinyl und die Qualität ist bei allen ausgezeichnet. Das Vinyl kann ich daher nur weiterempfehlen!
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am 12. Oktober 2009
Zeitlos gut , einmalig , spitzenmässiges Rockalbum , Eckpfeiler der Rockmusik ...usw!
Alles trifft zu , aber kratzt nur an der Oberfläche - es war 1972 als dieses Album in die Plattenläden kam und heute noch ist es so modern und richtungsweisend wie damals!
Ob man nun (wie ich) den Opener "Black dog" besonders mag oder den absoluten Überflieger "Stairway to heaven" zum persönlichen Liebling des Albums auserkoren hat.... die anderen Titel sind nicht schlechter!!!
Durchgängig geile Rockmusik von hart bis soft ( "Going to california" ) jeder Titel ist ein "Ohrenschmaus" !!!
Die Scheibe hat nur einen grossen Fehler - irgendwann ist auch der letzte Titel zu Ende!
LZ IV - das Meisterwerk der 4 Hardrocker - gehört in jede Sammlung!!
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"Wir sitzen da an was Neuem, bei dem Orgel und akustische Gitarre sich ganz langsam hoch steigern, bis dann der elektrische Teil einsetzt. Durchaus möglich, dass daraus ein Fünfzehn Minuten Track wird..."
(Jimmy Page im November 1970)

....."Stairway To Heaven" (Track 4) sollte mit 7:55 Minuten zwar nicht ganz so lange werden, jedoch unbestritten einer der epochalsten Werke der Rockgeschichte. Lyrisch wird die Suche einer mystischen Dame nach spiritueller Vollkommenheit geschildert. Plant nannte Jahre später Lewis Spences' "The Magic Art in Celtic Britain" als eine seiner Textquellen. Das Lied erschien mit seinen Paradigmen von Bächen, Bäumen,lockenden Pfeifern und einer strahlend weißen Lichtgöttin wie eine Aufforderung der modernen Welt den Rücken zu kehren, um sich der alten Religion zuzuwenden. Als Sehnsucht einer ganzen Generation nach spiritueller Läuterung sollte der Song zu einer einzigartigen Hymne werden, bei der Page einen unvergleichlichen Kompromiss zwischen der akustischen und metallenen Musiksphäre gefunden hatte. Das sechsseitige Intro des im walisischen Bron-Yr-Aur komponierten Stückes wurde in den Londoner Island Studios aufgenommen. Der Rest, mit dem 12seitigen Gitarrenpart, Jones' gedoppelter Bassflöte und die anderen Songs wurden im mobilen Aufnahmestudio der Rolling Stones, das man nach Headley Grange (New Hamphire) gebracht hatte, produziert.

"Black Dog" (Track 1) basiert auf einem Riff, den John Paul Jones mitgebracht hatte. "Rock and Roll" (2) ist eine "zufällige Komposition" bei der John "Bonzo" Bonham zunächst den Anfang von Little Richards "Good Molly Miss Molly" getrommelt hatte, während zufällig das Aufnahmeband mitlief. Nach Pages spontan über zwölf Takten improvisierten Riff war das Band zwar plötzlich zu Ende, man hatte aber genug Material für den Song, der durch Plants improvisierten Text und einem Boogiepiano Ian Stewarts komplettiert wurde. "The Battle Of Evermore" (3) war ein Duett von Robert Plant und Sandy Denny, das von Pages Spiel auf einer Mandoline (!) begleitet wurde. Zunächst als eine Art altenglisches Instrumental gedacht, wurde es zu einer modernen Form angelsächsischer Schlachtenepik, da Plant zur gleichen Zeit mit der Lektüre der schottischen Grenzkriege befasst war.

Mit seinem dichten Bluesriff und Bonhams zarten, aber prägnanten Schlagzeugspiel, bietet "Misty Mountain Hop" (5) die Darstellung einer walisischen Bilderwelt. "Four Sticks" (6) ist eine Boogiepiano-Jam, mit dem Ur-Rolling Stone Ian Stewart, dessen Takt an Bo Diddley erinnern lässt. Die Melodie von "Going To California" (7) hatte sich Page für die akustische Gitarre ausgedacht. Der Song war Tribut und Hommage an die kanadische Sängerin Joni Mitchel, die sowohl für Page als auch Plant schlechthin das Idol war. Daneben spiegelte das Stück die Sehnsucht der Gruppenmitglieder nach dem amerikanischen Sonnenstaat mit all seinen Exzessen. "When The Leeves Break" (8) hatte Jimmy Page auf einer alten Schellackplatte von Memphis Minnie und Kansas McCoy aus dem Jahre 1928 gehört. Page baute den klassischen Zwölftakt-Blues mit gephasten Vocals und einem Mundharmonikasolo mit Backward Echo vollkommen um, so dass dem Hörer das Bluesgefühl der Gruppe vermittelt wird.

Die 1971er "Return to the Clubs" Tour startete am 5. März in dem von Bürgerkrieg zwischen Katholiken und Protestanten zerrissenen Belfast. Als Led Zeppelin "Stairway to Heaven" - für das sich Page eigens eine Gitarre mit zwei Hälsen (zwölf Saiten am oberen, sechs auf den unteren Hals) hatte anfertigen lassen - anstimmte, herrschte eine kurze Friedensphase.

Das schließlich am 8. November 1971 erschienene Album trug weder einen Titel, noch zeigte es den Bandnamen, wartete im Inneren statt dessen mit vier geheimnisvollen Zeichen auf; eine Feder im Kreis für Robert, drei ineinander verwobene Kreise für Bonzo, drei ineinander verwobene Ovale, die wiederum in einen Kreis verwoben sind für John Paul Jones und eine mystische Glyphe mit dem Wort "Zoso" für Jimmy Page. Das als "Untitled" oder "Zoso" in die Rockgeschichte eingegangene Album ist das absolute Highlight der Gruppe, das mit "Stairway To Heaven" eines der berühmtesten und einflussreichsten Songs des 20. Jahrhunderts bringt. Unzählige Male, u.a. 2002 von Dolly Parton mit einem Gospelchor gecovert, erklingt er seit 2007 auch als neues Glockenspiel des Fürther Rathausturmes.

5 Amazonsterne!
55 Kommentare21 von 25 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Januar 2009
Es gibt wenige Alben, die derart durchgängig überzeugen:
"Thriller" von Michael Jackson, "Sgt. Pepper" der Beatles, "Ray Of Light" von Madonna, um nur einige zu nennen.

Und dieses Album.

Bereits bei Durchsicht der Rezensionen wird klar, dass hier Außergewöhnliches vorliegen muss: durchgängig Maximalpunkte, kein Kritikpunkt! Und das quer durch alle Genres und Alterklassen...

Dies ist allerdings leicht zu erklären: das vierte, "namenlose" Langwerk der Gruppe ist tatsächlich ein "Monolith", wie der Vorrezensent plastisch angemerkt hat, der keinen Vergleich duldet.

Wenige handverlesene Kompositionen, alles Standards.
"Black Dog": (erstmals) trademarkig heulender Plant; losbrettender Page mit (wieder einmal) einem der berühmtesten Gitarrensoli ever;
"Rock And Roll": nomen est omen. Bill Haley zum Quadrat. Markstein.
"The Battle Of Evermore": Atmosphäre: Sumpf. Abgehackte Köpfe, aufgeschlitzte Leiber, Beschwörung der Totendämonen.
"Misty Mountain Hop": Kult. Ungewöhnliche Melodieführung: Melodiös, aber zutiefst schräg. Sympathisch.
"Four Sticks". All-Time-Favourite.
"Going To California": Angenehm, zurückhaltend, sinnierend.

Und über allem zwei Kracher:
1. "When The Levee Breaks". Donnernde Drums, atemberaubend aufgenommen. Bonham at his best. Page spielt den Blues mit links. Derart unspektakulär, dass man die Wirkung unterschätzt (und erst nach dem Song zu fragen beginnt: wie hat er das gespielt?).
Und:
2. "Stairway To Heaven". Was kann man zu diesem Titel noch sagen, was nicht bereits tausende Male gesagt wurde? Keine Ahnung. Daher mein persönlicher Zugang: Zunächst nicht zu kategorisieren (etwa als "Ballade"). Der Song entzieht sich einer derartigen Schubladisierung. Was gewiss ist: Gefragt nach dem ultimativen Song aller Zeiten, wird wohl beinahe jeder diesen Titel nennen. Perfekt dargeboten, geniale Komposition (hebt unspektakulär, ja bescheiden an; steigert sich mit den einsetzenden Drums, um im Gitarrensolo - DEM Gitarrensolo - zu explodieren - und dankenswerter Weise zum Abschluss noch die Möglichkeit zu bieten, sich wieder zu erfangen; Höchste Emotion in Gesang und Instrumentierung). Ein Song mit regelrecht karthatischer Wirkung. Nach dem Hören ist man ein besserer Mensch.
Und, ja: Natürlich probiert jeder (angehende) Gitarrist, diesen Meilenstein nachzuspielen - meist mit deprimierendem Ergebnis.
Eine der besten Kompositionen aller Zeiten.

Und eines der besten Alben aller Zeiten.
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am 6. Dezember 2006
Ein Meisterwerk! Auf der Suche nach "Stairway to heaven" für meinen Vater - der von Led Zeppelin schwärmt - fand ich dieses Album. Alle Rezensionen top! Das musste ich ihm schenken! Doch zuvor musste ich reinhören. Nun weiß ich warum alle von Led Zeppelin sprechen als gäbe es keinen musikalisch höheren Zenit mehr. Ein absolutes Meisterwerk! Selten habe ich ein Album in den Händen halten dürfen, bei dem eine unvergleichliche Durchhörbarkeit gegeben ist. Nachdem ich es mehrmals abgespielt habe überlege ich, ob man so ein Album verschenken darf ohne es selbst zu besitzen. Ein zweites muss her. Led Zeppelin hat sich einen Meilenstein gesetzt und findet nach so vielen Jahren (Album gab es lange vor meiner Geburt) noch immer Fans!
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am 18. Dezember 1999
Die "vierte" von Led Zeppelin hatte eigentlich nach persönlichem Wunsch der Herren Page, Plant & Co. keinen Namen. Und dennoch fand sie wohl wie keine andere von Led Zeppelin den Weg über den Ladentisch. Kein Wunder, wenn man bedenkt, was die Hard Rock-Dinosaurier hier für ein Meisterwerk ablieferten. Sind doch die ersten Scheiben von Led Zeppelin noch recht stark Bluesrock-orientiert und vom Sound her recht "wuchtig", so bekommt der Dampframmen-Sound gewöhnte Headbanger hier doch ganz andere Töne zu hören. Die Stücke auf dem Album sind zwar nicht weniger mitreißend, was ihre fast schon hypnotische Gitarrenbegleitung durch Jimmy Page, die intensiv-voluminöse Gesanngsstimme von Robert Plant, die durchdringende Baßbegleitung von John Paul Jones sowie das kraftvolle, aber deswegen nicht weniger differenzierte und sensible Schlagzeugspiel von John Bonham angeht (gerade in "Black Dog"), doch lassen sie sich stilistisch einfach nicht kategorisieren. Und so bekommt man auch langsame, rätselhafte Töne ("The Battle of Evermore") zu hören, was schließlich in dem einfach unerreichten "Stairway to Heaven" seinen fulminanten Höhepunkt findet. Besonder nach dem Hören dieses Stücks kann man sich nur noch zurücklehnen und feststellen: Ja, sie hat etwas Mystisches, diese Platte! Und diese Magie ist es wohl, die einen nicht mehr losläßt, hat man sie sich nur einmal angehört. Ohne Zweifel das beste Album von Led Zeppelin! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 23. September 2001
Generell sind einfach alle Led Zeppelin-Alben mehr als empfehlenswert, aber "Zoso" muss einfach im CD-Regal eines jeden Rockfans stehen. Alleine der absolute Übersong "Stairway To Heaven" rechtfertigt den Kauf dieser Scheibe. Aber auch der Rest der Scheibe zeigt die gesamte Vielfältigkeit von Led Zep. Das Spektrum reicht von geradlinigem Rock'n'Roll ("Rock And Roll") über mystische, fernöstlich anmutende Klänge ("The Battle Of Evermore") und Balladen ("Stairway To Heaven") bis hin zu Hippie-Mucke ("Misty Mountain Hop"). Überall dringt der Blues-Einfluss der Band durch. Da alle Songs musikalisch und auch spielerisch über jeden Zweifel erhaben sind gibt es keinen einzigen Durchhänger. Ein Monument für die Ewigkeit!!!!!!
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am 14. Dezember 1999
Die Songs dieses Albums stehen ganz im Schatten des Überklassikers "Stairway to heaven", der als Grund, sich dieses Album zuzulegen eigentlich schon vollkommen ausreicht. Erdrückt werden Stücke wie "Going to California", "Rock'n Roll" oder "Misty Mountain Hop" von dieser Ballade aber nicht. Faszinierend bleibt Jimmy Pages Gitarrenspiel und Robert Plants ziehender und zerrender Gesang - harmonische Passagen wechseln eruptiv mit rockigeren Phasen. Es ist ein Rausch aus Gitarrenriffs, in den der Hörer immer weiter hineingezogen wird - um schließlich bei "Stairway to heaven" völlig klar zu sehen: Wer es bis dahin noch nicht erkannt oder empfunden hat, sieht es durch das Vergrößerungsglas dieses Songs überdeutlich: Led Zeppelin gehören zu den epochemachenden Bands dieses Jahrhunderts, sie sind quasi die Götter des Hardrock. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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