Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor calendarGirl Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen6
4,8 von 5 Sternen
5 Sterne
5
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:19,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 18. November 2008
Es ist eines der Rätsel der Rock-Geschichte,warum dieses tolle Album so schlecht von der Hörerschaft angenommen wurde - und auch die nachfolgende Tournee nicht gut besucht war.
Dafür gibt es zwei Gründe :
1.Die Foreigner-Fans konnten sich nicht an die Stimme von Johnny Edwards gewöhnen,der nicht so kommerziell,sondern viel rockiger und tiefer als Lou Gramm singt.Trotzdem ähneln sich die Stimmen ein wenig,aber Johnny Edwards singt bestimmt nicht schlechter !
2.Von Foreiger war man kommerzielle Pop-Rock-Kost gewohnt,so wie bei den Vorgänger-Alben "Agent Provokateur"(1984) und "Inside Information"(1987).
Mit diesem Album wollte die Band neue Wege gehen - und fiel prompt beim Publikum durch.Man kann davon ausgehen,daß sich niemand das Album richtig angehört hat,sonst wäre die Resonanz besser gewesen.

Mit dem Über-Album "4" hatten Foreigner 1981 den Zenit erreicht - das mit Abstand beste Foreigner-Album und eines der besten (und bestverkauftesten !) Rockalben der Rockgeschichte überhaupt,das locker neben Klassikern wie "Thriller","Brothers In Arms","Led Zeppelin 4" oder "We Can`t Dance" bestehen kann.
Danach konnte es nur bergab gehen.Die Nachfolgealben "Agent Provokateur" und und vor allem "Inside Inforamtion" boten entsprechend -trotz kommerziellem Erfolg- magere Kost .Man fragt sich,warum abgeschmackte Stampf-Gitarren-Rhytmen und langweiliger Synthesizer-Brei so viele Käufer findet.Da gibt es nur eine Erklärung: Der Durchschnitts-Rockhörer will keine gute Musik,sondern eingängige,ins Ohr gehende Melodien.Dies bekam er mit den Schmalz-Hits "I Wanna Know What Love Is"(1984) und "Say You Will"(1987) auch zur Genüge geboten.
Danach trennte sich Sänger Lou Gramm zugunsten einer (erfolglosen!) Solo-Karriere,und von der Original-Formation hörte man längere Zeit nichts mehr,erst wieder ein Best-Of-Album ("The Very Best Of ...And Beyond) 1992 und ein Live-Greatest-Hits Album" ("Classic Hits Live") 1993 waren die nächsten Lebenszeichen von den müden Helden.
1991 wagte die Band - mit neuem Sänger und neuem Sound - ein Comeback,eben das viel diskutierte Album "Unusual Heat".
Ich bin durchweg begeistert ! Auch wenn sich die Platte nicht mit "4" messen kann,besteht sie doch den Vergleich mit den ersten drei Alben und überflügelt die beiden Vorgänger-Alben um Klassen.Für mich eines der besseren Foreigner-Alben !!!
Das war endlich mal wieder Rock-Musik (Betonung liegt auf Rock !!!),jeder einzelne Titel ein Knaller,der neue Sänger versteht sein Handwerk - und trotzdem :keine Chance bei den Fans.
Nebenbei bemerkt,tut es einem regelrecht weh,wenn so ein tolles Album mittlerweile bei einem bekannten Online-Händler mit Anfangsbuchstaben
"A" (... !) für einen Cent verramscht wird.(Zu der Zeit,als die Rezension geschrieben wurde -11/2008 -,traf das zu,mittlerweile - 7/2015 - ist das Album gebraucht wieder etwas teurer ,ca.1,20.) Da sieht man,wieviel Ahnung der durchschnittliche Rock-Fan hat -nämlich wenig !
Vielleicht hätte man nicht nach nur einer Platte schon aufgeben,sondern das Experiment noch ein/zwei Platten,ein/zwei Tourneen fortführen sollen.Der Erfolg hätte sich noch einstellen können.
Nun ist Rock-Musik in erster Linie Tagesgeschäft,wo es um Hits,Plattenverkäufe und Ticket-Sales geht.Qualität ist zweitrangig.

Der neue Sänger suchte das Weite,Lou Gramm kehrte zurück (wahrscheinlich haben die Verkäufe der Solo-Platten nicht gereicht,um den Porsche zu finanzieren) und es gab 1994 mit Mr. Moonlight ein mittelprächtiges,aber gutverkauftes Comeback (hatten wir das nicht schon ...?)

Anno 2008 gibt es Foreigner immer noch -oder sollten sie sich mittlerweile nicht besser "The Mick Jones Band" nennen,nach dem einzigen noch verbliebenen Original-Mitglied.
Live sollen sie nach wie vor Super sein,und man darf gespannt sein,auf die erste LP mit durchgehend neuem Material.Bis jetzt gab es nur ein neu eingesungenes Greatest-Hits-Album.

Aber wer Foreigner hören will,als sie noch richtig gut waren,soll sich die ersten drei Platten,natürlich den Reißer "4" und -nicht zu vergessen - "Unusual Heat" kaufen.Er wird es nicht bereuen.
0Kommentar|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Mai 2016
Selbst hier bei Amazon muß man bis ganz hinten durchblättern, um auf diese CD zu stoßen. Dabei führt "Unusual Heat" völlig zu Unrecht ein Schattendasein. Die Platte stellt ihren direkten Vorgänger "Inside Information" ohne die geringste Anstrengung in den Schatten. Darauf befindet sich mit dem grandiosen Opener "Heart Turns To Stone" nur eine wirklich mitreißende Nummer, die in einer Art letztem Aufbäumen noch einmal alles aufbietet, was FOREIGNER in der Vergangenheit ausgezeichnet und vor "I Want To Know What Love Is" zu einer der größten ROCKbands des Planeten gemacht hatte.
Ich hatte mir die LP (im Klappcover!) gekauft und konnte bereits nach dem ersten Hören nicht nachvollziehen, wie es der Truppe mit diesem mauen Machwerk gelungen war, den Soundcheck im Metal Hammer zu gewinnen. Lou Gramm war trotz gewohnt hervorragender Gesangsleistung in Gedanken bereits bei seiner Solokarriere. Das merkt man der Platte nicht an. Das größte Manko war ohnehin das uninspirierte Songwriting von FOREIGNER-Boß Mick Jones. Mit Routine im Schreiben eingängiger Melodien rettete man sich gerade so über die Runden. Das Level des Klassikers "4" war nicht einmal in Sichtweite, die einstige Supergruppe scheinbar am Ende.

Auch wenn er dafür nie entsprechend gewürdigt wurde: Johnny Edwards hat mit seinem Einstieg die Band definitiv vor dem Zerfall gerettet. Von ihrer Färbung her gefällt mir seine tiefere, dunklere Stimme sogar besser als das helle und recht hohe Organ von Lou Gramm. Obwohl deutlich jünger als seine neuen Mitmusiker und mit seiner früheren Band KING KOBRA auf dem US-Markt allenfalls in der zweiten Reihe aktiv, ist seiner Performance auf "Unusual Heat" nicht die geringste Spur von Nervosität anzumerken. Im Gegenteil: Gerade wegen seines Gesangs ist es ein Genuß, sich die 11 Songs anzuhören! Edwards besitzt die seltene Gabe, sowohl Rocksongs als auch Balladen die nötige Kraft und Tiefe zu verleihen und dabei stets ganz natürlich zu klingen. Von den außergewöhnlichen Qualitäten des neuen Leadsängers, der auch optisch einiges hermachte, konnte man sich seinerzeit im Video zur ersten Single "Lowdown And Dirty" ein Bild machen.

Jenes Stück machte neugierig auf das vollständige Album und repräsentierte es obendrein sehr gut. Von Terry Thomas, DEM neuen Top-Produzenten für Melodic Rock, ebenso brillant in Szene gesetzt wie unter anderem GIANT (Dann Huff rules! Allerdings nur, solange er kein Solo von Marty Friedman (!) überspielt...!) und BAD COMPANY, ist den "neuen" FOREIGNER mit ihrer siebten Studioarbeit ein glänzendes Melodic Rock-Juwel gelungen, wie man es in Anbetracht der Umstände in dieser überragenden Qualität nicht erwarten konnte. In den 51 Minuten wird für mein Empfinden das Format und die Homogenität von "4" erreicht. Leider nur musikalisch, die Verkäufe waren nicht der Rede wert (weshalb Jones dieses superbe Werk beharrlich totschweigt).
Johnny Edwards muß damals wie eine Frischzellenkur gewirkt haben. Und zwar in einem solchen Ausmaß, daß auch Mick Jones wieder von der Muse geknutscht wurde und in Kooperation mit seinem neuen Frontmann 11 grandiose Stücke komponierte, von denen man objektiv keines hervorheben kann, weil jedes einzelne das gewisse Etwas besitzt. Meine Favoriten sind zwar die rockigen "Flesh Wound" und "Lowdown And Dirty" sowie das Opus "When The Night Comes Down" (das obendrein mit lesenswerten Lyrics punkten kann!), aber die Ballade "I'll Fight For You", um nur ein Beispiel zu nennen, ist genauso klasse.

Wer richtige Songs hören will, ohne sich mit irgendwelchen Mätzchen aufzuhalten, liegt bei "Unusual Heat" goldrichtig. Dieser Klassiker, den keiner kennt, lohnt zu jeder Zeit das (Wieder-)Entdecken! Alle Kriterien, nach denen man eine Melodic-Scheibe beurteilen kann, werden auf "Unusual Heat" mit Bravour erfüllt!! Hier stimmt von vorne bis hinten alles!!!
Smiling-Shark.com
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Januar 2014
Mai 1990 steigt Lou Gramm bei Foreigner aus und wird nach langer Suche durch Ex-Wilde Horse und King Kobra Sänger Johnny Edwards ersetzt. Juli 1991 erscheint "Unusual Heat" und weiß Gott , das Album ist außergewöhnlich! Produziert wird das Album von Terry Thomas und Bandleader Mick Jones. Was sich auch klangtechnisch sehr bemerkbar macht! Mit "Only Heaven Knows" beginnt das Album erstaunlich sanft bevor es in mid - stampfenden und in melodisch - schwülstigen Refrain gipfelt. Leider erinnert die Umsetzung des Backgrounds , eher an gesichtslosen Bon Jovi oder Def Leppard - Kram! Mit fetten Gitarren - Riff's geht's weiter. Die ersten Saitenanschläge , und da ist es : Ooooohhhh Yeahhhhh..... Johnny Edwards schmettert , wie bei vielen Songs des Album's , sein langweiliges und Foreigner - "untypischen" Schreieinlagen! Der Mid - Stampfer ist gut produziert , aber man vermisst einfach die außergewöhnliche Stimme Gramm's , die Foreigner - Songs ihre Unverwechselbarkeit geben. Gesanglich kitzelt Mick Jones das absolut Machbare aus Edwards Stimme heraus , aber es will einfach nicht zünden. Mit "I'll Fight For You" gibt's die erste kraftvolle Ballade! Die knalligen Drum's und der "harte" Gesang klingen nach irgend einer beliebigen Stadion - Rock - Band und einfach nur "gefühlskalt"! Was generell an dem Album missfällt , ist das in der Foreigner Vergangenheit Lou Gramm als Co - Autor , sehr oft durch Mick Jones eingeschränkt und beschnitten wurde , aber hier nun ein völlig "neues" Mitglied bei jedem Titel mit handanlegen darf. Auch das eingreifen des Produzenten Terry Thomas ist nachteilig für den Song - Output. Beim nächste Mid - Stampfer "Moment Of Truth" lässt Edwards ein kräftiges "Heyyyyyy" los bevor Dennis Elliott los klopft. "Mountain Of Love" beginnt mit einem "bluesigen" Gitarren - Riff und den gleichen Beat , aber jetzt macht sich Edwards mit "Oooooooohhhhhhhh , Yeaaaaaaaahhhhhh" bemerkbar. Die Song's kann man sich wirklich gut anhören aber haben nicht mehr so den Band - typischen Pfiff. Mit "Ready For The Rain" wird es etwas ruhiger aber auch dieser Ballade fehlt etwas das Gefühl. Mit "When The Night Comes Down" folgt ein weitere poppige Ballade. Schöner Titelaufbau und passable Melodik. Danach klingt es zum ersten mal auf diesem Album nach Foreigner. Mick Jones ist endlich alleine für diese Schnulze verantwortlich und glänzt durch sehr schöne Harmonie und Melodiebögen: Leider vermisse ich hier Gramm's begnadete Stimme. "No Hiding Place" erinnert von der Machart her an "Reaction To Action" aus dem Jahre 1984. Kraftvoll und hart rockt die Band im Mid Tempo! "Flesh Wound" kommt dann wieder in guter Foreigner Manier daher. Tolles groovendes Jones Riff und ein treibender Beat. Mein Geheimtip des Album's. "Unusual Heat" beschließt dann das Album. Der Rocker besitzt ein sehr schönes Gitarrensolo und gute Refrain - Qualitäten! Als Opener hätte er besser gepasst. Fazit: 11 gut produzierte Songs den leider Terry Thomas etwas die Foreigner - Seele nimmt. Leider kann Johnny Edwards trotz sehr guter Performance , Lou Gramm in keinster Weise ersetzen oder vergessen machen! Klanglich sehr druckvoll auf CD gebannt. Mit diesem Album dürfte Mick Jones ein Dejavue - Erlebnis haben. Ich erinner kurz an das Jahr 1974 als Jones mit Gary Wright ein letztes Mal Spooky Tooth reformierte und mit Mike Patto einen "neuen" Sänger präsentierte. Es entstand mit "The Mirror" ein von der Band los gelöstes sehr starkes Rockalbum das aber von Spooky - Fans der ersten Stunde nicht angenommen wurde: so auch hier... Als eigenständiges Album betrachtet ganz ordentlich , als Foreigner - Album eher etwas enttäuschend!!!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. September 2010
...möchte mich den Vorrednern voll und ganz anschließen. Schön, dass es Rock-Fans gibt, die wirklich einer guten Scheibe Gehör schenken. Sicher hat Lou Gramm eine einzigartige Stimme; Johnny Edwards aber auch und er macht seine Sache verdammt gut. Ebenso kann ich nur bestätigen, dass Unsual Heat wesentlich mehr rockt als die beiden Vorgänger... es ist definitiv eines der besseren Foreigner Alben. Wirklich bedauerlich, das so ein gutes Album gefloppt ist. Nicht weniger bedauerlich,dass das etwa zeitgleich erschienene Lou-Gramm-Projekt und gleichnamige Album "Shadow King" ziemlich untergegangen ist. Dabei ist die Scheibe auch ein verdammt gutes "Foreigner-Album"... die eingefleischten Foreigner-Fans wereden es aber sicher kennen und ebenso schätzen.
Tja, zu Unusual gibt es nicht mehr viel zu sagen... meine Vorredner haben ja schon fast alles wichtige erwähnt. Anspieltipp? Schwer zu sagen... Ausfälle gibt es keine... klasse Rocksongs... klasse Balladen... tolle Stimme... wie eh und je starke Gitarre von Mick Jones... wer Foreigner und gute melodische Rockmusik mag, sollte dieses Album unbedingt haben.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Februar 2009
Ich kann mich der vorliegenden Meinung nur anschließen. Diese Album hat "Klasse", ist vollgepackt mit überdurchschnittlich guten Songs und präsentiert mit "Rocksänger" Johnny Edwards einen exzellenten Vertreter seines Fachs. Also zugreifen,dieses Album ist bestimmt keine Enttäuschung.
Anspieltipps: Lowdown And Dirty ,I'll Fight For You (tolle Ballade),
Ready For The Rain, When The Night Comes Down, Safe In My Heart, aber auch alle anderen Stücke sind absolut hörenswert!!!!
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. November 2012
CD von Foreigner mal etwas anders, bzw. mir gefällt der Sänger ja sehr gut und die Songs sind schön. Für einen eingefleischten Fan eher nicht zu soft
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden