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Kundenrezensionen

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am 1. Dezember 2014
1971er Westcoast-Folk-Rock der sehr orts- und zeittypischen Hippie-Sorte, dem es tatsächlich gelingt eine Klammer um Crosby Stills Nash so circa Guinevere, Byrds so circa Triad und - man höre und staune - Grateful Dead pre Working Man's Dead, so circa Dark Star zu schlagen. Zu meiner großen Überraschung sind letztere tatsächlich auch noch an dieser Aufnahme massiv beteiligt, was man an der Gitarre Jerry Garcias auch erkennt, und das neben der kompletten Jefferson Airplane Mannschaft - was man definitiv nicht erkennt, wenn man mal davon absieht, dass hin und wieder der Bass wie bei Jack Cassady knarzt und ein paar der Lalaaas nach Kantner und Slick klingen könnten. Zusätzlich gibt's auch noch Teile der zu diesem Zeitpinkt aktuellen Santana Rhythmusmannschaft, was definitiv nicht zu identifizieren, nicht mal Gregg Rolie an den Keyboards, aber auch völlig unerheblich ist.
Etwas überraschend ist die Partizipation Neil Young's, hat man sich doch grade erst im Ärger bei CSN&Y getrennt, der allerdings nicht weiter, außer bei zwei Co-Autorenschaften, in Erscheinung tritt. Immerhin hat seine Teilhabe aber das Fernbleiben von Stills zur Folge - obwohl seine ehemalige Herzdame, Frau Woodstock, daran beteiligt ist - was der Aufnahme ausgesprochen gut bekommt, da sie durch seine Abwesenheit eine eindeutige Crosby-Konsistenz aufweist, weil der sonstige Indenvordergrunddrängler fehlt und nun die eher stille und verhaltene Songwriting-Handschrift Crosby's voll und ganz zu tragen kommt.

Was vom ersten Höreindruck nach vierzig Jahren der Hörabstinenz bleibt: sehr nett - auch wenn mich die Tatsache irritiert, dass das Cowboy Movie schwer nach einer Verschmelzung von Young's Down By The River und The Pusher* von Steppenwolf klingt, eine wirklich seltsame Filmüberblendung. Heute rechnet man diese LP schließlich zu den genialen Westcoast-Folk-Aufnahmen, gleichrangig neben CS&N und Deja Vu....doch ja, nur 2014 allerdings ähnlich veraltet klingend. Aber wer weiß schon, wie das in weiteren vierzig Jahren sein wird?!

* eigentlich ein Hoyt Axton Song.
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David Crosbys erstes Soloalbum aus dem Jahre 1971 enthält genau die Art von Songs, die man von ihm erwartet, wenn man seine Songs aus seiner Verbindung mit Crosby, Stills & Nash bzw. Crosby, Stills, Nash & Young kennt. Sie atmen die Freiheit und das Lebensgefühl Kaliforniens aus genau dieser Zeit und man hört es ihnen in jeder Sekunde an.
Gleich der erste Song "Music Is Love" sagt eigentlich schon alles und nimmt einen mit auf eine Reise der besonderen Art und vermittelt dem Hörer ein sehr schönes Gefühl, eine Art Schwerelosigkeit!
Man muss sich allerdings darauf einlassen können, das ist keine Musik zum nebenbei Hören, nein, das erfordert Konzentration vom Hörer. Aber die wird dann auch üppig belohnt.
Schon "Cowboy Movie" - "Talmais High" - Laughing" und "What Are Their Names" sind Songs zum Abheben in ein anderes Universum und sind schon alleine den Preis der CD wert. Der Sound den die Musiker hier erzeugen hat einen sehr hohen Suchtfaktor. Es geht hier nicht nur um Melodie und Rhythmus, sondern um das Ganze Soundspektrum, ganz toll z. B. zu hören und erleben bei "Song With No Words (Tree With No Leaves)!"
"Cowboy Movie" fällt von der Stimmung her aus der Reihe, ist er doch der einzige Song der etwas rockig daher kommt, der Beginn erinnert sehr stark an "Long Time Gone" und lässt sofort Neil Youngs Gitarre erkennen, für mich das stärkste Sück auf dem Album.
Zu den Musikern die auf diesem Album mitwirkten, sei noch zu sagen, dass die Namen alleine für sich sprechen: Mickey Hart, Jerry Garcia, Paul Kantner, Jorma Kaukonnen, Phil Lesh, Bill Kreutzmann, Neil Young, Graham Nash, Joni Mitchell, Michael Shrieve, Laura Allen, Jack Cassady, Gregg Rolie, Grace Slick!!!!
Insgesamt ein tolles stimmungsvolles und außergewöhnliches Werk dieses Ausnahmemusikers, das sich z. B. hervorragend für laue Sommerabende auf der Veranda in der Hängematte eignet.
Der Sound der remasterten Ausgabe ist übrigens vom Feinsten und was natürlich noch ein absolutes Highlight darstellt, ist die zusätzliche DVD mit vier unterschiedlichen Sound - Versionen:
5.1 Surround Sound 96k/24 Bit
5.1 Dolby Digital Mix
5.1 DTS Mix
Stereo Mix 192k/24 Bit
Absolute genial!
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am 22. Januar 2013
This must be the best work to come from the West Coast "hippy" movement and yet it is lost to all but a few music obsessives. Every tune is beautifully crafted and still the feel is that of improvised music that comes from the heart. If you don't yet own this recording, get one! Why? Well, Crosby, Stills, Nash and Young, Jefferson Airplane and Grateful Dead and Joni Mitchell, right? Not necessarily, no. Get this because it is absolutely AMAZING.
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am 5. August 2014
Spät entdeckt, dann mit offenem Maul bestaunt, seitdem dutzendfach gehört.
Es gibt wenige (bis keine) schönere Pop-Alben als dieses. Beschreiben ist schwierig: einfach reinhören, wems gefällt, fährt voll ab, wems nicht gefällt, tja, erstaunlich und schade. Kurzum: ein riesiges musikalisches Geschenk von David Crosby; der Bewunderer verneigt sich und dankt.
Für alle Angeturnten, die sich noch nicht auf "Youtube" umgesehen haben:
Man höre (und lade herunter) zur Ergänzung des Diamanten:
- David and the Dorks, 1970, The Matrix (Live und Proben), 1h:58min
- David Crosby, 1971, PERRO Sessions, 2h:14min
- David Crosby, The Alternate "Remember My Name", 53min
Und jetzt: ab geht's...
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am 3. März 2004
Diese Cd ist einfach der Hammer: auf seiner ersten und ganz klar besten solo CD hat David Crosby sich ein Denkmal gesetzt. Hier zeigt er in vollem Umfang die Tiefe seiner Emotionalität und musikalischen Genialität in schlicht zeitlosen Klangbildern, die auch noch nach nunmehr über dreißig (!) Jahren unter die Haut gehen. Absolut hörenswert!!
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am 6. Juni 2014
"Flott" zu sein, eine Eigenschaft, deren Abwesenheit weiter unten (sic!) in einer **-Rezession bemängelt wird, war wohl kaum das angepeilte Ziel der hier zum Nachtflug angetretenen Kiffköpfe. Die Besatzung -vermutlich ebenso sensationell freischwebend wie die dargebotene Musik- besteht nicht nur aus dem eingespielten Kabinenpersonal Neil Young, Graham Nash und Joni Mitchell; vielmehr versehen des weiteren Crew-Mitgieder der Jefferson Airplane sowie der Schwestermaschine The Grateful Dead hier ihren Dienst, ergänzt durch Maschinisten der alten Tante Santana und weitere einschlägig Verdächtige, und alle zusammen bereits eight miles high. Mindestens.
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am 25. Dezember 2002
Was Crosby damals in den 70zigern geschaffen hat, ist unglaublich. Er ist vom berühmten Quartett der anspruchsvollste Komponist. Seine Stücke kann man nicht so "nebenbei" anhören. Dazu muss man sich Zeit und Ruhe nehmen - dann wird es ein unglaubliches klangliches und musikalisches Gänsehauterlebnis. Obwohl ich momentan nur die LP besitze, empfinde es auch schon so. Wie wird dann erst die CD "einfahren"?
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am 11. August 2014
Crosby has individuals from e.g. the Grateful Dead and Jefferson Airplane playing with him on this album. So much for being a 'solo' album. A very good LP (nowdays CD) with thoughtful lyrics and the instrumentation is also great.
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am 29. April 2014
Ausgezeichnete Klangqualität, offensichtlich im positiven Sinn nachbearbeitet.

Eine schöne, technisch angepasste Erinnerung an die 70er Jahre. Auch heute ein reizvolles Album, zeigt die hohe Kreativität von Crosby.
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am 5. Mai 2014
Eine überaus gute LP. Was soll ich denn noch dazu schreiben? Halte ich für die beste LP Crosbys. Klasse Klasse!
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