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Kurz, wie es zur Zusammenarbeit Herbie Manns und Duane Allman kam:
"Delaney, Bonnie & Friends" spielten live zusammen mit Duane Allman am 5. August 1970 beim "Schaeffer Music Festival" in New York's Central Park. Herbie Mann hörte das Gitarrenspiel von Allman aus seinem Appartment am Central Park und war so angetan, dass er mit Flöte zu dem Konzert ging und auf einigen Nummern der Band mitspielte. Das wiederum begeisterte Duane Allman ebenso, der immer schon dem Jazz zugetan war. Herbie Mann bat ihn noch am gleichen Abend darum, auf seinem nächsten Album die Gitarrenarbeit zu übernehmen (Skydog - The Duane Allman Story Randy Poe, 2004).

Neben Memphis Underground,london underground LP [Vinyl] HERBIE MANN und "Muscle Shoals Nitty Gritty für mich die beste Platte von Herbie Mann aus den 70ern. Eine klasse Auswahl an eigenen und Fremdkompositionen, eingespielt in NYC in nur zwei Tagen (30.6./1.7.1970) mit der damals ersten Garde erstklassiger Session-Musiker; so spielen hier Leute mit ihm wie der der damals grandiose Gitarrenvirtuose und Allman Brother Duane Allman, Cornell Dupree (g), David Spinoza (g), Richard Tee (p), Jerry Jemmott (b), Donald "Duck" Dunn (b), Chuck Rainey (b), Bernard Purdie (dr), Ralph McDonald (conga, perc) sowie Al Jackson jr. (dr).

Hervorragend sind insbesondere "Push Push" und "Spirit In The Dark" (beide fast 10 Min.). "Push Push" ist ein wunderbarer funky Jam mit Herbie Mann's Flöte im Vordergrund, den beiden Gitarristen Duane Allman und Cornell Dupree, die ihre Licks auf dem Gerüst von Bass, Drums und Conga spielen und Duane Allman ein herrliches Solo im Mittelteil zaubert. Ab der 3. Minute setzen die beiden Gitarren und Piano aus und Herbie Mann spielt ein Solo auf dem exakten Rythmus von treibendem Bass, Drums, Congas und Tambourine, bevor Duane Allman sein Solo beginnt. Einfach klasse!
"Spirit In The Dark" beginnt mit einem klasse Intro aus dem Wechselspiel von Flute, E-Piano und Duane Allman's Gibson, bevor die Band dazu kommt. Ein herrliches Cover, das sich Herbie Mann da ausgesucht hat.

Aber auch der Rest der CD ist nicht schlecht, so z.B. "Man's Hope" und "What'd I Say". Wenn man die Musik von Herbie Mann aus dieser Zeit mag, wird einem die Platte gefallen. In späteren Jahren hat er sich ja mehr mit südamerikanischer Musik beschäftigt. Ich habe seine Musik irgendwie Ende der 70er aus den Augen verloren.
Ob die Aufnahmen für die CD klanglich bearbeitet wurden ist schwer zu sagen; da meine US-CD von 1989 ist (Label Embryo SD 532-2), würde ich das eher verneinen wollen. Da ich aber auch noch die LP von 1971 habe und die vom Sound her schon sehr gut war, kann man das bei der CD auch bestätigen.
Ein Booklet hat meine CD nicht, lediglich ist ein dreiseitiges Faltblatt mit den Credits beigelegt, die auch schon auf der LP im Klappcover abgedruckt waren.

"Push Push" kann ich nur empfehlen und die Zusammenarbeit mit Duane Allman war sicherlich erfolgreich, wenn man sich das Album und die Arrangements anhört. Und der Wunsch Herbie Manns, ein Album unter Mitwirkung von Duane Allman zu produzieren, ist nachvollziehbar.
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VINE-PRODUKTTESTERam 20. Februar 2010
Herbie Mann war immer auf der Suche nach dem perfekten Groove, sei es im Jazz, in der Weltmusik oder in populären musikalischen Gefilden. Ende der sechziger bis Mitte der siebziger Jahre näherte sich der Jazz-Flötist erfolgreich der Rock-Musik und auch dem Soul. Das nannte man Crossover Pop. Alben aus dieser Zeit sind "Memphis Underground", "Memphis Two-Step", die im Doppelpack erhältlichen "Turtle Bay/Discotheque" und natürlich auch "Push Push".

"Push Push" wurde in den Atlantic Recording Studios in New York aufgenommen und von Arif Mardin produziert. An den Aufnahmen beteiligt waren Duane Allman, Cornell Dupree (1,2,6) und David Spinoza (3,4,5,7,8) an den Gitarren, Richard Tee an den Tasteninstrumenten, Chuck Rainey (1,2,6), Jerry Jemmott (3,7,8) und Donald "Duck" Dunn (4,5) am Bass, Bernhard Purdie (1,2,3,6,7,8) und Al Jackson, Jr. (4,5) am Schlagzeug, Ralph McDonald an den übrigen Percussion-Instrumenten und Gene Bianca (2,6) an der Harfe.

Das Gitarren-Solo auf "Man's Hope" stammt von David Spinoza, alle anderen Gitarren-Soli spielte Duane Allman.

"Push Push", der Titelsong, ist eine Eigenkomposition von Herbie Mann, die, getragen von solider Rhythmusarbeit, den Solisten an Querflöte und Gitarre reichlich Platz lässt. Besonders gelungen sind die Momente, in denen sich Flöte und Gitarre gegenseitig 'umgarnen'.

Das verträumte "What's Going On" lebt vom Klang von Harfe und Flöte. Die Aretha Franklin-Komposition "Spirit In The Dark" stellt gleich zu Beginn das Wechselspiel zwischen Herbie Mann und Duane Allman in den Mittelpunkt. Diese fast neuneinhalb-minütige Interpretation ist für mich der Höhepunkt des Albums.

Auf "Man's Hope" zeigt sich, dass auch David Spinoza ein hervorragender Gitarrist ist. Daneben tritt hier Richard Tee stärker in den Vordergrund. Das Stück basiert auf "Hatikvah" (hebräisch für Hoffnung), einem Lied mit frühen Wurzeln, welches heute die Nationalhymne von Israel ist.

Nach "If" und "Never Can Say Goodbye" geht es dann mit Ray Charles "What'd I Say" noch einmal in rockigere Gefilde, bevor mit dem Bonus-Track "Funky Nassau" auch noch der Reggae gestreift wird.

"Push Push" ist ein angenehm zu hörendes und unterhaltsames Album. Für Jazz-Fans mag es zu leicht gewichtig daher kommen, all jenen aber, denen musikalische Grenzen nicht wichtig scheinen, sei das Album ans Herz gelegt.
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am 12. Oktober 2013
Meine Original-LP ging über die Jahrzehnte und mehrere Umzüge innerhalb Europas verloren. Bin nun sehr glücklich als "Ersatz" diese CD gefunden zu haben.
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