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am 10. Dezember 2013
Bad Company – Company of Strangers (1995)

1995 wollte Brian Howe nicht mehr die treibende Kraft beim kommerziell sinkenden Schiff Bad Company sein und stieg aus, womit sich die Band mal wieder auf der Suche nach einem neuen Sänger machten. Und wenn man es nicht besser wüsste, würde man meinen, sie hätten Paul Rodgers wieder eingestellt.

Neuling Robert Hart hat nämlich eine ähnliche Stimmfarbe wie das ausgestiegene Gründungsmitglied und vermittelt damit einen exzellenten, bluesigen Vibe, der die Songs sehr gut trägt. Damit ist aber auch leider die Zeit des Arena-Rocks, der großen Hooks und der scheinbaren Coolness der Spät-80er vorbei, die die Band so sehr in ihren letzten Alben zelebriert hatte. Und damit fehlt so manch schmissiges Riff, so manch geniale Hook, die ein Brian Howe mit seiner hohen Stimme und den harmonisierenden Chören geschmissen hätte.

Gut, mittlerweile schien dieses Konzept gehörig dem Zahn der Zeit hinterher zu hinken und so besinnt sich die Band lieber auf trockene und deutlich an ihren ganz alten Alben inspirierten, bluesige Lieder. Und die Jungs machen eigentlich dabei nicht viel falsch, liefern aber auch keine komplett kompositorisch gelungene oder innovative Mischung ab. Das Feld des trockenen Rocks haben sie wohl (durchschnittlich gut) schon längst abgeackert. So fängt Company of Strangers zwar mit Überraschungseffekts angesichts des gelungenen alt-neuen Sounds an, die Gitarren klingen prägnant und gut arrangiert, aber viel mehr vermittelt das Lied dann eben auch nicht.

Natürlich finden sich gute Lieder auf dieser Platte und diese sind nicht mal rar gesäht. Clearwater Highway zieht das Tempo wieder etwas an und rockt sich fröhlich durch seine drei Minuten. Hook? Großartige Melodie? Braucht man nicht, wenn's doch auch ohne Spaß machen kann. Nächstes Beispiel: Gimme, gimme. Blues-Standard in Reinform und spaßig noch dazu. Etwas ruhiger geht es zuvor noch kurz in Little Martha zu. Die Kitschbefreiung war erfolgreich und so laden nun akustische Gitarren zum Schunkeln ein.

Auch in den schmissen Rockern Abandoned and alone, welches mit gefühlvollen Gitarrenspiel und einem tollen Refrain daher kommt und im schön schmutzigen Rocker Down and dirty, der endlich mal wieder einen kleinen Dampfhammer auspackt, merkt man, dass die Jungs von Bad Co Meister ihres Faches sinnt. Sie beherrschen ihre Instrumente zweifellos und Mick Ralphs schafft es immer noch gefühlvoll zu spielen, aber kurze Zeit später wieder kraftvolle Riffs auszupacken.

Trotzdem der allgegenwärtige Kritikpunkt: Alles schon mal und dann noch inspirierter gehört! Gerade Pretty Woman und Dance with the Devil haben zwar eine tolle Stimmung, klingen aber in ihrer allgemeinen Ideengebung schrecklich müde und überholt. Auch so manche Ballade wie Where I belong und Loving you out loud sind an sich nicht schlecht, aber auch nicht besser als ihre Durchschnitts-70er-Liedchen und die waren auf Dauer auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.

Wer dann doch noch einen Aufhorcher in Sachen Melodie hören will, darf sich You're not the only Reason anhören und sich in Robert Harts Stimme verlieben. Das Meisterstück ist jedoch Judas my Brother. Melodieführung, E-Piano-Begleitung und trockene Powerchords fügen sich hierbei zu einem modernen Alternative-Rocker, der durchaus zeitlos ist, zusammen und lassen schnell die simplen Lyrics auswendig lernen.

Fazit: Bei Bad Co heißt es also: Volle Fahrt zum alten Sound zurück! Und dafür muss man die Jungs loben, hört sich die Platte doch schön rau und erdig an, ohne dass ich jetzt die Howe-Ära abwerten möchte, wessen emotionale Seite ich sehr mochte. Der neue Sänger überzeugt ebenfalls, doch die meisten Songs sind eben „nur“ durchschnittlich gut, mit kurzen Ausbrüchen nach oben.
Wertung: ***
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am 3. Februar 2014
Mit "Company Of Stranger" legte 1995 die neuformierte Band um Ralph's und Kirke ein überraschendes starkes Album vor. Mit Robert Hart am Mikro kommt man den 70iger Einspielungen etwas näher. Am Bass befindet sich mit Rick Wills ein ehemaliges Foreigner Bandmitglied das den Song's wieder mehr Blues - Rock - Feeling einhaucht. Der Einstieg mit dem Titelsong zeigt auf , das die Band sich wieder auf ihre Stärken besinnen möchte. Schwerfälliger Blues Rock ; so wie man ihn Mitte der 70iger spielte , nur eben etwas moderner und aggressiver. "Clearwater Highway" rockt dann eine Spur schneller , bevor mit "Judas My Brother" und "Little Martha" etwas ruhigere Töne angeschlagen werden. "Gimme Gimme" nimmt dann wieder Fahrt auf. "Where I Belong" ist dann die letzte sanfte Ballade! "Down Down Down" leitet dann den blues rockigen Teil des Album's ein. Ob das träge "Abandoned And Alone" , das schwerfällig rockende "Down And Dirty" oder das treibend rockende "Pretty Woman" ; man merkt die Spielfreude der Band. Kein fader Aufguss! Mit dem Folk - Rocker "You're The Only Reason" gelingt sogar eine herrliche melodische "fast" Tanznummer ;-) Ein weiterer Höhepunkt ist die kompositorisch sehr starke Ballade "Loving You Out Loud" ...
Fazit: Die Band schafft auch ohne den außergewöhnlichen Paul Rodgers , das gewohnte Bad Company - Feeling aufleben zu lassen. Klanglich sehr druckvoll auf CD gebrannt. Klasse Produktion! Kopfhörer auf und staunen....
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Eine explosive Mischung ist es, die uns auf der CD "Company of strangers" von Bad Company da aufgetischt wird. Vom Bluesrock über feinem Melodic Rock bis hin zum Country reicht die Bandbreite der dargebotenen Songs. Deswegen wird die CD auch nie langweilig. Die Mischung paßt also. Mein Anspieltipp ist auf jedem Fall "Judas my brother" - ein Song, der sofort ins Ohr geht und einer meiner All Time Favorit ist. Auch für die Kuschelrockfraktion ist mit den Balladen "Little Martha" und "Loving you out loud" was geboten, so daß ich hier nur sagen kann: Zugreifen!
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am 8. September 2013
Nach der doch recht kommerziellen Brian Howe – Phase versuchten B.C. 1995 mit dem Shouter Robert Hart einen Neustart. Das Ergebnis ist dieses rundum gelungene Album. Deutlich kantiger und auch bluesiger als die doch sehr synthetisch und keyboardlastig klingenden Vorgängerscheiben klingt das vorliegende Album Company Of Strangers. Das Songmaterial weiß dabei durchaus zu überzeugen und offenbart eine große Bandbreite von Rockern (Clearwater Highway), über folkige Balladen (Little Martha) hin zu radiotauglichen Ohrwürmern (Judas My Brother, Company Of Strangers).
Robert Hart kommt dabei auch stimmlich Mastermind Rodgers sehr nahe. Freunde von klassischem Melody-Hardrock können hier bedenkenlos zuschlagen.
Nach vielen schwächeren Bad Company – Alben gibt es hier mal wieder ein richtiges Highlight. Leider endete die Hart-Episode aber schon wieder nach dem nächsten Album, als sich eine Paul Rodgers-Rückkehr andeutete. Eigentlich schade, da hätte was draus werden können…..
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am 18. Juli 2012
Völlig zu Unrecht unterschätztes Meisterwerk von Bad Company.Zwar ohne Paul Rodgers on Vocals,
aber mit einem neuen Shouter,der dem alten fast ebenbürtig ist.Vom Songwriting her eine Mischung aus Free und Bad Company.
Eine wirklich starke Scheibe,hört Euch mal rein.Volle Punktezahl.
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