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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen10
4,7 von 5 Sternen
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am 4. Juni 2003
Nach einer Fernsehsendung ca. 1991/92 suchte ich lange vergeblich nach einer CD des als "Erfinder des Woodoo Blues" vorgestellten John Campbell. "One believer" war damals das einzige, das man - zunächst nur über Import - zu kaufen bekam. Der Aufwand hatte sich damals gelohnt und wäre es heute immer noch wert.
Mir ist bisher keine vergleichbare Musik über den Weg gelaufen. Das Cover mit dem Eiseskälte ausstrahlenden Blick passt sehr gut zu dieser Art von Blues. Neben einigen gemäßigten Stücken beleuchtet (oder besser: verschwärzt) John Campbell den Blues von einer sehr sehr dunklen Seite. Seine rauhe und sonore Stimme geht durch Mark und Bein - unterstützt von maßvoll eingesetztem Instrumentarium, welches lediglich bei der inzwischen auch erhältlichen und bereits 1988 erschienenen "A Man and his Blues" im positiven Sinne unterboten wird, und bei der allerdings auch noch nicht ganz so dunkle Musik gespielt wird.
Anspieltipps: Das subtile "Wild streak", das beklemmende "Tiny Coffin" oder auch das einfach nur wunderschöne und traurige "One believer".
Ansonsten: Zurücklehnen, Augen schließen, einsteigen in das rätselhafte Dunkel und hoffen, dass am nächsten Tag die Sonne nochmal aufgeht... eine sehr bewegende CD.
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am 12. Januar 2010
Was für ein Wahnsinnsalbum!
Hier stimmt einfach alles: Songauswahl, Stimme und Stimmung, die Gitarre treibt einem die Tränen in die Augen (oder die Nackenhaare in die Rebellion), die Band harmoniert perfekt, die Aufnahmequalität ist makellos (klingt jedenfalls auf meiner Anlage so) - ich weiß nicht, was ich dazu noch schreiben soll, das hier ist für mich eine der besten Blues-Scheiben überhaupt.
Sehr schade, dass der gute Mann nicht mehr unter den Lebenden weilt...
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am 12. Januar 2002
Für diesen Mann und seine Musik wirklich treffende Worte zu finden bin ich wohl kaum in der Lage. Denn die Atmosphäre der Songs und die Interpretation haben eine solche Intensität und Tiefe, dass man buchstäblich darin versinken kann. Insbesondere das Titelstück "One believer" sprengt mit seiner Fülle das Meiste bislang dagewesene.
CD hochgradig empfehlenswert für alle die "echten" Blues suchen und zu schätzen wissen.
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am 26. April 2007
Als dieses Album 1991 erschien, war es für mich eine Offenbarung. Selbst gerade in den größten Depressionen steckend, zog mich dieses Album merkwürdigerweise nicht noch tiefer in die seelischen Abgründe. Nein, es vermittelte mir eine große, tröstliche Kraft und die notwendige Stärke, mich an meinen eigenem Schopf ziehend, wieder nach oben zu wurschteln.

Nun ist JOHN CAMPBELL bereits 2 Jahre später verstorben. Vor dem Hintergrund seiner Krankheit sind seine tiefschwarzen und doch sehnsuchtsvollen Songs zu sehen. Mir kommen immer wieder die rabenschwarzen Texte des österreichischen Liedermachers Ludwig Hirsch in den Sinn, die mich in meiner Jugendzeit so verzaubert hatten. Auch in JOHN CAMPBELL's Liedern steckt ein "großer schwarzer Vogel" ebenso wie des Teufels Pferdefuß und der 'smell of death' zieht sich durch jeden der 10 Songs.
Sämtliche Tracks sind eher sparsam instrumentiert, getreu dem Motto, daß weniger zumeist sehr viel mehr ist. Einmal mehr überzeugt Jimmy Pugh, einer der großartigsten Session-Organisten die ich kenne, durch sein dezent-effktvolles Hammond-playing.

Ob nun der Leibhaftige aus der Toilettenschüssel lugt ("Devil in my closet"), der Sorgenengel an der Bettkante steht ("Angel of sorrow") oder der Boogie mit ihm durch geht ("Couldn't do nothing"), immer hat man das Gefühl, daß der Teufel mit JOHN CAMPBELL einen Pakt geschlossen hat. Genau dieser Umstand unterscheidet eben eine sehr gute von einer phänomenalen Blues-Scheibe, wie dies für "One believer" uneingeschränkt gilt!
Die stärksten Momente hat JOHN CAMPBELL, wenn er das Tempo heraus nimmt und den Blues einfach fließen läßt - wie bei "Wild streak", "World of trouble" und "Take me down".
Zwei echte Übernummern hat dieses Album, für mich Klassiker im Blues-Genre: "Tiny coffin" ein traumhaft groovender Midtempo-Blues und natürlich der Titelsong "One believer". Wer bei diesen ergreifenden Songs nicht zutiefst aufgewühlt wird, wird den Blues nie in seiner vollen Dimension begreífen können!

JOHN CAMPBELL ist mit "One believer" nicht nur ein sensationeller Wurf gelungen. Nein, diese Scheibe ist ein MASTERPIECE, ein echter Meilenstein des Blues-Rock-Genre!! Es dürfte außerhalb jeden Zweifels sein, daß diese Scheibe in wirklich jede gut sortierte Sammlung gehört.
Vergeßt mir aber bitte seine zweite Scheibe, "Howlin' mercy", nicht, die erst post-hum 1993 erschienen ist. Das ist ganz großer Blues, zum Niederknien, zur andächtigen Zwiesprache mit sich selbst - zum schonungslosen Bilanzieren.
Sollte mir irgendwann jemand die dämliche Frage stellen (was mir der Herrgott ersparen möge), welche 10 CD's ich mit auf eine einsame Insel nahmen würde , die zwei JOHN CAMPBELL-Scheiben sind dabei!!!
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am 26. Juli 2012
auch nach über 20 Jahren immer noch eine meiner Lieblings-CDs. Leider habe ich den Auftritt im Rock Palast oder bei einem anderen Fernsehsender bisher noch nie auf DVD entdeckt. Würde sich lohnen. Live kommt er gewaltig gut rüber - trotz Minimalismus an der Gitarre - oder gerade deswegen. Hier zählen die Töne und die Zeit zwischen den Tönen, nicht die Hetzerei mit 160bpm und einer Soundsuppe aus einer Wand von Marshall Verstärkern, die jeder Heavyband Ehre erweisen würde. Das ist halt Blues - stark Louisiana, Delta, Slide und ein bischen Voodoo beeinflusst. Aber geht wahnsinnig unter die Haut. Anspieltipp: (2) Give me one last breath to tell my baby goodbye. ... Dieses Lied wird auf meiner Beerdigung gespielt, so steht es geschrieben.
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am 12. Juli 2013
Heuer im Juni hat sich der Todestag von John Campbell zum 20.mal gejährt.
Leider kein Anlaß für neue Veröffentlichungen.
Dabei gäbe es zumindest zwei (z.T.) vom Fernsehen mitgeschnittene Konzerte (Ohne Filter, Mailand).

Das wäre der bessere Zugang zu John Campbell.
Ich habe ihn noch live erlebt - ein unglaubliches Erlebniss!

Aber nun zur Cd:
Los geht's mit Devil in my closet. Da klopft die Eifersucht in Gestallt des Wolfes an und der Teufel Misstrauen nagt an der Seele. Musikalisch Blues, trocken und straight.

Angel of sorrow, ist ein absoluter Favorite von mir. Daß Campbell um seinen baldigen Tod wusste wird hier klar. Zu prophetisch sind die Worte ...give me one last breath to tell my baby goodbye...
Er starb im Schlaf und hatte keine Gelegenheit dazu...

Wild Streak ist ein Harley-Ritt durch die Nacht in Erwartung seines Baby's, die nicht ohne ist.

Couldn't do nothing ist ein (relativ) schnellerer Booggie um eine untreue Frau, war live der Rahmen einer Lehrstunde in Sachen Blues-Stile.

It takes a "Tiny Coffin" for a six year old, it takes a small hole in the ground...
Die Story eines "Drive-by shooting" und die Folgen und deren Folgen...
... they know where to find the gunman and Billy had to be revenged...
Knochentrockener Blues bei dem der sparsame Hammondeinsatz nochmal die Emotion steigert.

Voodoo Edge ist ein cooler Swamp-Blues, der sich live zum absoluten Gänsehautmonster entwickelt.
Wie er die elektrisch verstärkte Western-Gitarre percusativ bearbeitet kann man nicht beschreiben - auf youtube anschauen...

Take me down is - für mich - die Aufarbeitung seines Unfalls mit 14 Jahren bei dem er monatelang im Spital lag und ein Auge verlor. Anfangs kommt die Dobro langsam und akustisch, später wird der Song zum schnellsten des Albums und zur Blaupause seines zweiten Albums.

One Believer ist der vielleicht "mainstreamigste" Song, ohne je abzudriften.
Traurig und doch ein klein wenig Hoffnung auf einen Gläubigen...

Ich habe 15 Jahre nach einer Vhs mit dem Ohne Filter-Konzert gesucht, wer es kennt weiß warum.

Zu empfehlen: Die hervorragene Kurz-Bio von Steve Braun auf Rocktimes.de
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am 17. Februar 2010
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen!
Nachdem ich von John Campbell nur die "Man and his Blues" hatte, die ich eigentlich als gute, aber nicht ausergewöhnliche Blues Scheibe einstufte - kaufte ich nun auch noch die "Howlin Mercy" und "One Believer".
Für mich ist die "One Believer" eindeutig die Beste der drei CDs.
Sie geht einfach unter die Haut und teilweise vergaß ich sogar dass ich Blues hörte!
Es war einfach die Musik die mich fesselte, in die Tiefe mehr wie bei den meisten Blues-Platten die ich kenne.
1991 erschien sie bereits und ich kaufe sie 2010, welch ein Versäumniss!
Nun habe ich sie und ganz klar, sie käme mit auf die einsame Insel.
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TOP 500 REZENSENTam 30. Juni 2010
Es steht ausser Frage, dass John Campbell einer der ganz großen weissen Bluesman war, und es ist auch jammerschade, dass der Mann so früh verstorben ist. Gerade mal zwei Alben konnte er zu Lebzeiten veröffentlichen und er hätte sicher sehr viel Potential für einen großartigen Output gehabt.

All das hört man auch auf seinem Debut ,One Believer'. Er war zwar nicht unbedingt ein großartiger Sänger, aber bei seiner tiefen und markanten Stimme macht das nichts aus. Das feeling für den Blues hatte er auf jeden Fall, das merkt man auch an seinem Gitarrenspiel, nur: etwas enttäuscht ist man nach dieser Platte dann schon.

Das liegt nicht etwa daran, dass er den Blues nicht allzu innovativ spielt, sondern an der Tatsache, dass er bei den meisten songs hier eine tolle Spannung aufbaut, diese dann aber nie löst. Bis ,Person To Person' sind das alles langsame und stimmungsvolle Bluestracks zu denen Campbell aber nicht nur verhalten singt, sondern auch sehr sparsam mit seinen Gitarren fill-ins umgeht. Stilprägende Reduktion - so wie bei JJ Cale bspw. - ist eine Sache die sicher wichtig ist im Blues, aber Campbell übertreibt es hier ein wenig und so wird einem beim Anhören dieser Platte spätestens nach dem dritten track ein wenig langweilig. Man wartet die ganze Zeit darauf, dass auf diese aufgebaute Spannung endlich mal ein Ausbruch - gesanglich oder instrumental - folgt, nur kommt der nicht.

,Person To Person' und ,Take Me Down' die einzigen flotteren songs dieses Album gelingen dann besser und da zeigt Campbell auch mal kurz was er kann, aber auch da hat man das Gefühl, dass das ein Stevie Ray Vaughan das besser drauf hatte, denn Campbell spielt zwar handwerklich ausgezeichnet und auch sehr gefühlvoll, aber einen eigenen unverwechselbaren Stil hört man hier nicht raus.

Aufgenommen ist das Album hervorragend, sehr transparent und unheimlich nah klingt das alles und insgesamt ist eine tolle Talentprobe eines Mannes der den Blues offensichtlich nicht nur gespielt, sondern auch gelebt haben dürfte, aber leider eben nicht mehr.
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am 11. Juni 2015
Leider ist auch John Campbell viel zu früh und plötzlich gestorben,der Welt fehlt seither einer der besten Bluesgitarristen und Sänger,die es je gab.
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der brillant analysierten und auf den punkt zugespitzten rezension des von mir sehr geschätzten, in diesem fall sogar verehrten rezensenten v-lee habe ich im grunde gar nichts hinzuzufügen.
daher: wenn sie alles erwähnenswerte über diese scheibe wissen wollen - dort nachlesen!

einrede erhebe ich lediglich gegen die mit drei sternen aus meiner sicht zu mickrigen bewertung. manchmal ist er halt ein wenig zu streng, der gute!

wenn mann sich ansieht, was da sonst noch alles unmotiviert herumbluest ist das qualitativ jedenfalls im oberen drittel, wenn nicht viertel anzusiedeln.
ehrlich, gerade, elektrisch, musik wie sie sein soll.

ok, "howlin mercy" ist die bessere scheibe von john campbell - nur deshalb ein stern abzug. und das auch nur, weil ein halber nicht geht...

alles klar?
66 Kommentare1 von 2 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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