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am 12. August 2006
Dass ein Album mit geharnischten Protestsongs zur aktuellen Politik noch 20 Jahre später überzeugt, ist nicht unbedingt selbstverständlich. Andererseits: wenn dieses Album von Jackson Browne stammt, ist das so verwunderlich auch wieder nicht. Immerhin war Jackson Browne als hervorragender Songwriter bereits bestens bekannt, ebenso als außergewöhnlicher Folk-Rocker. Doch auf seinen Lorbeeren ruhte er nicht aus, weder mit seinen Texten noch mit seiner Musik: Nach seinem Überflieger-Album "Running on Empty" 1978 wurde seine Musik härter; vielseitig war sie ohnehin. Das gilt auch für seine Texte. "Lives in the Balance" ist ein politisches Album, entstanden als Reaktion auf Reagans Mittelamerika-Politik. Ähnlich wie kurz zuvor Bruce Cockburn singt auch Jackson Browne Klartext, ohne in Platitüden zu verfallen, und die Thematik der meisten Songs auf diesem Album schlägt sich auch in der Musik nieder, in die er mittel- und südamerikanische Melodien und Instrumente ebenso integriert wie Reggae (ersteres z.B. in "Soldier of Plenty", "Candy" und besonders im Titelsong; letzteres in "Till I Go Down").
Die Texte lassen in puncto Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig; Zeilen wie "I'm for the truth to come out/ About the leader with the iron will/ And his allegiance to the dollar bill" dürften Browne in Regierungskreisen nicht nur Freunde beschert haben. Er hat es hier gleich mehrmals geschafft, scharfe Kritik zeitlos und aktuell zugleich zu formulieren, ohne platt zu werden. Ronald Reagan war gemeint, aber sein gegenwärtiger Nachfolger sollte sich genauso getroffen fühlen. Jedenfalls erfährt dieses Album, wie man hört, in den USA gerade wieder ziemlich Aufmerksamkeit...
"Lives in the Balance" ist aber noch mehr als ein politisches Album; Songs wie "Candy" oder die unsentimentale Geschichte einer von Gewalt geprägten Beziehung "In the Shape of a Heart" beweisen nachdrücklich Brownes poetisches Talent, und in "Black and White" und "Lawless Avenues" thematisiert er die sozialen Spannungen im Land.
Bevor nun der Eindruck entsteht, "Lives in the Balance" sei "nur" wegen der Texte das Anhören wert: Auch musikalisch ist das Album erste Sahne, abwechslungsreich und zugleich in sich geschlossen. Man lasse sich nicht täuschen von der sanften Stimme; Browne war niemals ein harmloser oder gar handzahmer Barde. Rockige Nummern wie z.B. "For America", "Lawless Avenues", "Candy" stehen neben wütenden Balladen ("Black and White", "Soldier of Plenty"), Reggae-Anleihen ("Till I Go Down") und dem phantastischen Titelsong "Lives in the Balance" mit seinem starken südamerikanischen Einschlag -- und auch hier vermeidet Browne jedes musikalische Indio-Klischee.
"Lives in the Balance" hat keine Patina angesetzt in den 20 Jahren, ist musikalisch ebenso auf der Höhe wie in seinen Texten.
Intelligenter, vielseitiger, vielschichtiger und dabei immer eingängiger Folk-Rock mit Härten, Haken und Ösen jenseits allen Schmachtfetzen-Mainstreams.
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am 8. März 2007
"Lives in the balance" ist "d a s" Album für Leute, die von Jackson Browne bisher nur wenig gehört haben und ihre Plattensammlung durch einen interessanten und vielseitigen Künstler erweitern wollen. Wenn mir ein Freund diese Platte (damals noch eine Vinyl-Scheibe) nicht geschenkt hätte, wäre meine Musiksammlung heute um die Alben dieses Ausnahme-Künstlers ärmer. Für mich war nach zwei- bis dreimaligen Hören von "Lives in the balance" klar: Von diesem Künstler will ich alles hören, was er bis dahin geschrieben hat. Selbst einzelne Kritiker, die ihn in den 70er-Jahren, etwas vermessen gerne in die Schublade des verträumten Softie einordnen wollten, mussten spätestens nach diesem Album ihr Bild von Jackson Browne modifizieren, das Gros der Kritiker hatte Browne schon vor Erscheinen dieser LP durch seine früheren Alben auf seine Seite gezogen. Die mit ausnahmslos eingängigen, kurzweiligen und textlich überaus intelligenten Songs bestückte Scheibe ist musikalisch zeitlos und seit dem 2. Irak-Krieg auch inhaltlich wieder brandaktuell. Es war eben nicht irgendwer, der da seinen Protest an dem damaligen US-Regime in massiver Weise verübte, sondern mit Jackson Browne einer, der sich in den 70er-Jahren schon durch seine großartigen Alben in den USA Respekt erarbeitete, und dessen Kritik auch in der Öffentlichkeit Gehör fand und durchaus Ernst genommen wurde. Wie wäre es anders zu erklären, dass -so stand es in einem seriösen Rocklexikon nachzulesen- es ein offenes Geheimnis war, dass Brownes Telefon in der Zeit nach der Veröffentlichung der LP abgehört wurde. Dieses Album polarisierte in den USA, da sich unter Brownes US-Anhängern natürlich auch viele "Patrioten" befanden, die sich nach Erscheinen des Albums erst einmal überrascht die Augen rieben, denn Kritik in dieser Weise war und ist im Land der unbegrenzten Möglichkeiten noch immer unerwünscht und wird in aller Regel als Nestbeschmutzung empfunden. Jackson Browne hat diese Gratwanderung "überlebt" und im Frühjahr 2004 wurde der gebürtige Heidelberger in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen. In Europa fand die LP dagegen uneingeschränktes Lob und sorgte noch einmal für Zuwachs in seiner Fangemeinde.

Das Album ist auch 20 Jahre nach Erscheinen noch immer in der Aufzählung der besten Alben aller Zeiten gelistet und gehört in die CD/LP-Sammlung jedes Musikliebhabers, auch wenn er kein ausgesprochener Fan von Jackson Browne ist. Aber auch wer kein Wort Englisch versteht, wird an diesem Werk aufgrund seiner Musik Gefallen finden, die in einigen Songs viel mehr lateinamerikanisches Feeling vermittelt als das meiste der Latino-Songs-Dutzendware, die seit einigen Jahren den Markt überschwemmt.
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TOP 500 REZENSENTam 28. Mai 2009
Unglaublich was Jackson Browne mit diesem Album geleistet hat. Von der Musik und dem Gesang sehr eingängig und wirklich hervorragend, bietet das Album mit den sehr engagierten Texten einen willkommenen Kontrast.

Dieses Spagat gelingt ihm wie keinem anderem und beweißt sein können. In acht Titel rechnet Jackson Browne mit der damaligen Reagan Regierung ab und die Songs haben bis zum heutigen Tag Ihre aktuelle Bedeutung behalten.

Hier paßt einfach alles !
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am 30. Juni 2011
Sollte mich jemand nach dem besten Jackson-Browne-Album fragen, müsste ich keine Sekunde überlegen. Lives in the balance hat alles, was man sich von einem guten Songwriter erhofft: Starke Texte, starke Melodien - und das alles eingespielt mit den damals für ihre Perfektion bekannten Musikern Russ Kunkel, Bob Glaub, Steve Lukather oder David Lindley.
Dieses Album würde es immer in meine persönlichen Top Ten schaffen - ein zeitloses Meisterwerk, ein treuer Begleiter während der letzten 25 Jahre.
Dass Jackson Browne 2008 endlich wieder einen Longplayer (Time the conqueror) veröffentlichte, hat mich sehr gefreut, da es auch ein tolles Album geworden ist - an Lives in the balance kommt aber wohl keines mehr heran!
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am 5. November 2007
Jackson Browne rechnet gnadenlos mit Reagans Amerika ab.
Ein absolut politisches Rockalbum, das unter der jeweiligen Ära eines Vaters und Sohnes einige Jahre später wieder höchst aktuell wurde. Textlich klar und deutlich formuliert.
Die Musik ist eher leichter Mainstream, Westcoast. Bei diesem Album steht die Aussage im Vordergrund.
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am 13. Mai 2002
Ich finde das die beste CD von J.Browne.Die LP ist eine sehr
gute Mischung aus Pop und Rock.Sie verbreitet eine super Laune
und es ist kein einzieger schlechter Song drauf.Einfach Gut!
Mein anspieltipp und Favorit ist das total geile stück
"lives in the balance"
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