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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Metallica dringt weiter in nie dagewesene Dimensionen vor!
Um es vorneweg zu nehmen, Metallica fällt nicht nach dem ersten Album in ein Loch und ruscht qualitativ ab, im Gegenteil. Sie nehmen das Rohe und Ungeschliffene von Kill'Em All weg, was aber keinesfalls negativ zu sehen ist, denn sie fügen etwas anderes hinzu: Melodie, Struktur, Experimentierfreude. Und es gelingt ihnen meisterhaft. Metallica schaffen es auf...
Veröffentlicht am 22. August 2003 von wa-tec

versus
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vorsicht!!!
Eines der Besten Alben... Und dann auch noch als 45er Doppel-LP - Das muss doch das coolste sein, was es gibt. Dachte ich mir.

Leute, passt auf!!!

Irgendwie scheint Amazon nicht zu wissen, wie man Schallplatten anständig lagert, denn: In der vollen Überzeugung, den besten
Kauf meines Lebens zu machen, habe ich mir die Platte bestellt -...
Vor 8 Monaten von Morena Jäckel veröffentlicht


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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Metallica dringt weiter in nie dagewesene Dimensionen vor!, 22. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Ride the Lightning (Audio CD)
Um es vorneweg zu nehmen, Metallica fällt nicht nach dem ersten Album in ein Loch und ruscht qualitativ ab, im Gegenteil. Sie nehmen das Rohe und Ungeschliffene von Kill'Em All weg, was aber keinesfalls negativ zu sehen ist, denn sie fügen etwas anderes hinzu: Melodie, Struktur, Experimentierfreude. Und es gelingt ihnen meisterhaft. Metallica schaffen es auf einzigartige Weise ihren musikalischen Horizont zu erweitern ohne etwas ihrer Kraft einzubüßen. Darin zeigt sich wahre Größe, ihr unvergleichlicher Sinn für Musik, deren Wirkung, und deren natürlichen Fluss.
"Fight Fire With Fire" legt nach dem irreführenden Intro so los, wie es auf Kill'Em All aufhörte: Laut und schnell, aber trotzdem mehr als nur das. Der Titeltrack führt die Richtung weiter, die mit "The Four Horsemen" eingeschlagen wurde, nämlich einer längeren komplexeren Komposition mit einem genialen Solo in der Mitte. Aber danach geht es erst richtig los. "For Whom The Bell Tolls" ist an Einfachheit kaum zu übertreffen, aber genauso wenig an Mächtigkeit. Bis heute ein Fixpunkt der Metallica Live-Shows beweist dieser absolute Metal-Klassiker, dass man mit genug Talent auch mit wenig komplizierten Strukturen zu Erfolg kommt. Hier zeigen Metallica ihr natürliches Gespür für Musik und die Art und Weise wie sie rüberkommt wie keine andere Band. Das folgende "Fade To Black" ist wohl das Highlight des Albums und steht unter den Metallica Songs ganz weit oben. Hier haben wir erstmals balladenhafte Teile, wunderschöne Melodien, sowie einen für Metal damals ungewöhnlich ernsthaften genialen Text, während es gegen Ende immer härter wird und in einem wahnsinnigen Solo endet. Vom Aufbau beginnt dieser Track die Tradition epischer Kompositionen von Metallica, wie zum Beispiel später "Sanitarium" und "One". Nicht umsonst einer der beliebtesten Metallica Songs überhaupt. Leider gehen die nächsten zwei Tracks auf dem Album immer etwas unter, was nicht heisst, dass sie schlecht sind, im Gegenteil. Dann kommt aber ein weiterer Klassiker des Heavy Metal, "Creeping Death". Wer ihn jemals live erlebt hat weiss, dass es kaum einen besseren Live-Song gibt, denn gerade hier kann "Creeping Death" seine volle Ur-Kraft entfalten. Abschliessend präsentiert Metallica noch ein unglaubliches Instrumental, wo sich die volle musikalische Fähigkeit Metallicas zeigt und endlgültig klar macht, dass hier jemand ganz Grosses am Werk ist.
Metallica schlägt die Brücke von Kill'Em All zu Master Of Puppets perfekt, Ride The Lightning ist ein Kernpunkt der Metal-Geschichte, ein Album das diese Art von Musik nicht besser repräsentieren könnte und das ganze Generationen von Musikern wegen seiner abermals bahnbrechenden Innovationen beeinflusst hat. Ein Album, das jeder haben sollte, denn wir befinden uns hier in einer Zeit als Metallica einen ganzen Musikstil neu definierte.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für jeden Metalfan empfehlenswert, 27. November 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ride the Lightning (Audio CD)
Nach dem wilden, wütenden und gnadenlos schnellen "Kill'em all" nehmen sich Metallica fast ein wenig zurück und bringen mit "Fade to Black" sogar eine absolut hammergeile Ballade auf ihrem Album unter. Generell ist dieses Album wesentlich abwechslungsreicher als "Kill'em all", da nicht nur gnadenlos Vollgas gegeben wir, sondern auch mal düstere, groovende Melodien und Rhythmen ("For whom the bell tolls", "The Cal of Ktulu") Vorrang haben. Jedoch kommt der Thrash-und Speedmaniac mit Songs wie "Fight Fire with Fire", "Ride the Lightning", oder dem legendären "Creeping Death" voll und ganz auf seine Kosten, diese Stücke sind teilweise schneller als Songs von Slayer. Ein weiterer Unterschied zu "Kill'em all" ist, dass James Hetfield auf dieser Platte wesentlich bessere Texte geschrieben hat. Waren es bei "Kill'em all" noch dunkle Götter, Zerstörung und wirre apokalyptische Szenarien, sind es hier Themen wie die Angst vor dem Tod oder verlorene Liebe. Das '84 erschienene Album wies den weteren Weg von Metallica: aus den wütenden Metalfreaks aus San Francisco, wurde nach und nach einer der größten Heavy-Rock-Acts aller Zeiten. Das, was sie auf "Ride the Lightning" andeuteten wurde mit mit "Master of Puppets" grandios fortgesetzt. Am besten man kauft sich sämtliche Metallica-Alben, das Metalohr wird aber schnell erkennen, dass die ersten vier Alben eben doch die besten sind.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Götteralbum, 1. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Ride the Lightning (Audio CD)
Keine Frage, Metallica hatten 1983 mit ihrem Debut mächtig Staub aufgewirbelt und den gesamten hartmetallischen Underground in Ekstase versetzt. Die Jungs erinnerten zu dieser Zeit an einen blutjungen Straßenboxer mit unglaublich viel Potential. Hart, schnell und brutal, aber zeitweise auch etwas zu ungestüm. Das reichte zwar für erste Achtungserfolge, aber für einen Stadionact oder, den Boxvergleich fortsetzend, Weltmeister aller Klassen, war es in einer Zeit, in der Metal-Größen wie Maiden, Priest, Accept oder Manowar nur Klassiker veröffentlichten, noch zu wenig. Nur Muskeln reicht eben nicht...

Das sollte sich aber schon mit ihrem zweiten Album "Ride the lightning" grundlegend ändern.

Dieses Album hatte einfach alles, was ein Metal-Klassiker benötigt: Schnelle Nackenbrecher, schwere Riffmonster und eine göttliche Halbballade. Und das alles auf einem Niveau, das bis zu diesem Zeitpunkt nur Iron Maiden erreicht hatten. DAS war der Durchbruch auf der gesamten Linie.

Während der Vorgänger bis heute hauptsächlich den Geschwindigkeitsfanatiker mit der Zunge schnalzen läßt, war dieses Album mit seinen überirdischen Krachern "For whom the bell tolls", "Fade to black" oder "Creeping death" einfach massenkompatibel. Nun konnte JEDER Metaller Metallica hören und vergöttern. Für die Fans der "Kill em all" gab's mit "Fight fire with fire" und "Trapped under ice" zwar noch sehr schnellen Stoff, aber richtig groß war und ist die Scheibe immer dann, wenn die Frisco Boys mit gebremsten Schaum zur Sache gehen. Neben den drei erstgenannten Tracks muß man hier einfach noch das perfekte Instrumental "The call of Ktulu" und den leider total unterbewerteten Titelsong nennen. Besser geht's einfach nicht mehr. VOLLKOMMEN GRANDIOS!!!!! NUR 5 Punkte vergeben zu dürfen ist hier eigentlich schon tragisch. Die RTL gehört einfach zu dem äußerst elitären Kreis der Metal-Alben, die auch locker 20 verdient hätten. Für viele Metal-Fans ist es sogar DAS beste Album der Geschichte....

Allen Spätfans, die erst seit den 90-ern oder gar der St. Anger mit dem Metallica-Virus infiziert sind und endlich ihren Horizont erweitern wollen oder vollkommenen Neulingen, möchte ich gerade diese Scheibe wärmstens empfehlen. Die "Master of puppets" ist zwar noch besser, dafür ist die RTL aber deutlich eingängiger und leichter zu konsumieren. Es ist aus meiner Sicht, das reinste und traditionellste Metal-Album aller Metallica-Werke.

Mir persönlich gefallen zwar sowohl die "Kill em all" als auch die "Puppets" noch ein Tick besser, aber ich mag's einfach etwas härter...

Egal, zu den 10 besten Scheiben aller Zeiten gehört diese Wundertüte allemal.

METAL UP YOUR ASS!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thanx to Mexican food and Carlsberg, 10. Juni 2008
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Ride the Lightning (Audio CD)
Die ersten drei Metallica-Alben sind genial. Makellose Klassiker für die Ewigkeit.

Ride the lightning von 1984 war das zweite Album und enthält 8 Songs, die sich fast ausnahmslos mit einem Thema befassen: dem Tod. Tod durch den Nuklearschlag (Fight fire with fire), Tod durch den elektrischen Stuhl (Ride the lightning), Tod im Krieg (For whom the bell tolls), Tod durch Selbstmord (Fade to black) oder Tod durch Gottes Zorn (Creeping death).

Von der ersten trügerischen Idylle zu Beginn, mit den Klängen einer friedlichen Akustikgitarre im Intro von Fight fire with fire bis zum majestätischen, vom Horrorautor H. P. Lovecraft inspirierten, Instrumentalstück The call of Ktulu ein gigantisches Metal-Fest!

Der geschasste Dave Mustaine war am Titelstück und an Ktulu beteiligt. Cliff Burton war noch am Leben und als Bass-Spieler in Höchstform und das Logo war noch eines der coolsten Band-Logos überhaupt. Mit Master of puppets folgte ein ebenfalls geniales und mit ...And Justice for all ein sehr gutes Album. An Ride the lightning ist nichts auszusetzen, ein perfektes Album, nicht nur für Headbanger.

Anspieltipps: For whom the bell tolls, Fade to black, The call of Ktulu.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf dem Weg zum Olymp !!, 12. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Ride the Lightning (Audio CD)
Nach dem denkwürdigem Debüt " Kill'em all" , ware ich 1984 gespannt ,wie der Nachfolger werden würde. Nun Metallica haben ein unerwartetes Album veröffentlicht und trotzdem , oder vielleicht gerade deshalb , alle Erwartungen übertroffen !

Während alle Speedbands , die damals wie Pilze aus dem Boden schossen , auschliesslich auf Geschwindigkeit und "Knüppel aus dem Sack" setzten , gingen Metallica neue Wege.

Zu den Songs:

"Fight fire with fire": Reinrassiger Trash in der Stärke von "Kill....!"

"Ride the lightning" : Sehr vielseitig , komplexe Melodien , bei 2:30 min zeigt sich die ganze Genialität diese Songs! Was für ein Riff !

"For whom the bells tolls" : Die Glocke ! Bei Livekonzerten der 80' er Jahre ein Höhepunkt! Der Anfang des Songs ist ultraheavy und genial. Geniale Lyrics !

"Fade to black" : Die erste Ballade von Metallica und das deutlichste Zeichen der Weiterentwicklung seit " Kill..." . Was für ein unsterbliches Riff bei 2:01 min !! Was für eine Explosion des Songs bei 3:56 min !! Absolut schwarze Lyrics " life seems to fade away, drifting further ewery day, getting lost within myself , nothin matters , no one else, i have lost the will to live, simply nothin' more to give , there's nothin' more for me , need the end to set me free"

"Trapped under ice" : Flottes Stück mit tollen Melodien und treibenden Gitarren

"Escape": Tolles Riffing , geht gut ab

"Creeping death": Eines der besten Stücke , die Metallica je geschrieben haben ! Musikalisch ungeheuer komplex , trashig und melodiös. Live über Jahre die erste Zugabe , vom (damaligen) Publikum fehlerfrei mitgesungen .

" The Call of Ktulu" : Neben " Fade.." ein weiteres Zeichen , dass Metallica nicht eindimensional waren. Ein Instrumental , bei dem die Jungs zeigen , was sie musikalisch drauf haben. Absolut genial ! Herrlich lang und komplex.

" Ride.." stellte einen Meilenstein in Metallicas Entwicklung zur vorrübergehend grossartigsten Band diese Planeten dar. Keine andere Band der damaligen Zeit vermochte Härte,Melodie und Abwechslungsreichtum in dieser Vollendung zu bieten.

Ich persönlich sah eine gewissen Bruch zu "Kill.." , konnte mich aber für die neuen Einflüsse sofort begeistern. Entwicklungen sind wichtig für eine Band , solange sie im gleichen Maße begeistern wie das bisherige. Leider war nach "Ride.." nur noch ein weiteres Album , " Master of puppets" in diesem Line-Up möglich. Nach Cliff's Tod , der sich bald zum 20-mal jährt ( +27.9.1986), kam die musikalische Entwicklung zum Stillstand bzw. entwickelte sich zum 08/15 Metall/Pop.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine von 3 Wahnsinns-Weltklasse-Scheiben!, 25. September 2013
Von 
Axel Breiing (Essen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ride the Lightning (Audio CD)
Ich bin seit 26 Jahren Fan der besten Metal-Band dieses komischen Planeten. Und muss jetzt mal ganz spontan zwischen Fussball und Tagesthemen eine RTL- wie auch eine Metallica-Band-Kritik verzapfen. Seit einigen Tagen läuft bei mir fast nur Metallica und es ist einfach herrlich.

Zu diesem Album: Das Teil, RTL, erschiem im Sommer 1984, eine ganz düstere Zeit in meinem Leben, Probleme in der Schule (damals 14 Jahre), kein guter Sommer, etc. Ich hörte seinerzeit auch erwachsene Musik wie Dire Straits, Rolling Stones, Genesis und Queen. Aber erst 3 Jahre später wurde ich in die Welt des Heavy Metal/Hardrock eingeführt. RTL hat eine Dauer von gut 47 Minuten, beinhaltet 8 Tracks (davon ein Instrumental) und ist das erste Metallica-Album das von Flemming Rasmussen produziert wurde, der dann auch später die anderen beiden Mega-Alben "Master of Puppets" und "And Justice for all" veredelt hat. Die Produktion ist satt, klar, dynamisch und authentisch. Von einer Remaster-Version weiss ich bis zum heutigen Tage nichts. Diese Pressung stammt aus dem Jahr 1989 aber keine Sorge!...es ist definitiv keine dumpfe Blechtrommel-Aufnahme wie einige CDs der 80er. Das Song-Material ist Granate. Man kann das Album in einem durchhören, ein sogenannter "Stinker" (anglo-amerikanische Redewendung) ist nicht zu verzeichnen. Die Band ist ein gutes Stück weit gereift im Vergleich zum sehr guten Debut "Kill em all" aus dem Vorjahr (aber auch ein sehr gutes Werk). Und zwar musikalisch, textlich (Nebensache) und auch von der Vocal-Leistung von James Hetfield. Trotzdem knallt das Teil ohne Ende und man beileibe nicht von Ausverkauf sprechen, auch wenn ruhigere Passagen eingearbeitet sind. Meine 5 absoluten Kracher (und grösstenteil auch Teil der Live-Sets über die Jahre) sind "Fight Fire with Fire", der Titelsong, "For whom the bell tolls", "Trapped under Ice" (kleiner Insider-Tip) sowie die totale Abrissbirne (Hört Euch die Live-Version auf "Live S***" an) "Creeping Death", übrigens auch einzige Single-Auskopplung des Albums. Wie gerne wäre ich schon damals 84 dabei gewesen und hätte den Kult von Beginn an miterlebt!? So war dann "Justice" das erste Album welches ich in Echtzeit erlebte. Auch eine Wahnsinnserfahrung!

Zur Band: Ich kenne alle Alben, viele Maxis/EPs, Bücher, DVDs, Interviews etc und habe die Jungs zwischen 88 und 96 6 x live gesehen. Die ersten 5 Alben bis zum "Black Album" sollte man haben. Das ist eine der besten "5-Alben-Serien" der gesamten Rock-Historie. Nur Pink Floyd und David Bowie und natürlich die heiligen Kühe, Beatles, können da mithalten. Die beiden äusseren Werke, "K E A" und "Black" halte ich für nur sehr gut. Die 3 mittleren sind überragend, "RTL", "MOP" und "Justice", einfach unschlagbar, nicht kaputt zu kriegen. Allein dafür gebührt unseren Freunden ein Platz im Rock-Olymp. Mittlerweile gehört man ja auch vom Tonträger-Absatz weltweit zu den führenden Kräften (kenne Aussagen zwischen 100 und 180 Mio verkaufter Alben). Und überlegt mal wie keller-mässig die ganze Geschichte ca 1981 begann! Einfach fantastisch! Die "Mittneunziger-Alben" "Load" und "Reload" sind Pampe, trotz einiger Perlen. "S+M" mag ich nicht. "Garage Inc." macht Fun aber ist kein Vergleich zu einem echten Album. "St.Anger" hat einen Sound zum Wegrennen. "Death magnetic" ist gut aber gegenüber den 3 Killer-Scheiben belanglos, dazu zu laut produziert. "Lulu" mit Lou Reed (auch ein Gott) ist irgendwie geil und Kult aber auch hart zu geniessen. Das heisst, im Klartext, ich glorifiziere hier eine Combo von ca 50-Jährigen die seit 25 Jahren ("Justice") keine total wahnsinnige Platte mehr rausgebracht hat. Demnach hatten sie ihren Zenith mit Anfang, Mitte 20, finde ich bemerkenswert. Lieben werde ich die Band immer. Danke fürs Lesen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neben MOP die Beste von Metallica, 16. November 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ride the Lightning (Audio CD)
Ride the Lightning zählt ganz klar mit zu dem Besten was Metallica gemacht hat. Da kommt eine Platte wie St. Anger einfach nicht mehr heran. Auf dieser Platte sind die Jungs (in alter Besetzung mit Cliff Burton) noch wild und ungezügelt, sprühen voller Energie. Die Klassiker auf dieser CD sind natürlich For whom the bell tools, Fade to black und Creeping death. Ich höre Metallica nicht mehr so oft wie früher, aber gerade diese drei Lieder habe ich früher wirklich unzählige Male gehört (vor allem das geniale Fwtbt). Diese Platte ist für Metallica Fans natürlich ein Muss, aber auch perfekt geeignet für Leute die noch nicht so viel von Metallica gehört haben. Mit Ride the Lightning kann man nichts falsch machen. Die Platte wurde allerdings vom Nachfolger Master of Puppets nochmals übertroffen!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gehört zu den TOP- 3 Scheiben der Kalifornier - darkscene.at, 7. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Ride the Lightning (Audio CD)
Während für viele Headbanger das alles überstrahlende 1986er Masterpiece "Master Of Puppets" rückblickend als die Einstiegsdroge zum "richtig harten Sound" gilt und mein älterer Bruder jene sogar in den Jahren 1986/87 endlos am Plattenteller rotieren ließ, begann ich erst mit leichter Verspätung allmählich zu begreifen, welch enorme Energie und Wucht sich hinter solchen Klängen verbirgt. Obwohl Ac/dc und Iron Maiden noch hoch im Kurs standen, würde der Thrash Metal samt seinen wichtigen und weniger bekannten Namen in meiner audiophilen Welt fast alles verdrängen, was nicht schnell und heavy genug war, zumindest für eine bestimmte Zeit. Auch wenn die Initialzündung erst im unvergesslichen Frühjahr 1988 folgte: das eben erworbene "Ride The Lightning" Album öffnete mir unwiderruflich die Pforten zum Speed & Thrash Metal.

Wie mag es wohl gewesen sein, als die jenigen, die "Kill'em all" bereits in ihr Herz geschlossen hatten, die Tage bis zum Release - es soll der 30. Juli 1984 gewesen sein - von "Ride The Lightning" zählten? Wenn man mit Zeitzeugen darüber plaudert, gehen die Meinungen teils auseinander. Die ersten Reaktionen reichten damals von Vorwürfen der Kommerz Anbiederung (!) bis hin zu den höchsten Glorifizierungen eines künftigen Meilensteins. Nach mittlerweile 27 Jahren darf man jedoch mit Fug und Recht behaupten: diese Veröffentlichung gehört zu den essentiellsten der gesamten Rock & Metal Historie überhaupt.

Tatsache ist, dass Metallica für "Ride The Lightning" die raue Attitüde des Debüts zwar nahezu eliminiert hatten, in Sachen Songwriting dafür einen enormen Reifeprozess durchliefen. Retrospektive meint die Band, dass Bassist Cliff Burton, der während der "Kill'em All" Sessions sich nur bescheiden einbringen konnte, der Gruppe plötzlich völlig neue Türen öffnete. Immerhin waren es sechs Stücke, die er mit den Hauptsongwritern Hetfield/Ulrich komponiert hat. Bemerkenswert: die zwei von der Band wohl am wenigsten beachteten Songs "Trapped Under Ice" und "Escape", weisen keine Burton Credits auf. Ebenso vermochte Lead Gitarrist Kirk Hammett, der den mit Megadeth später durchstartenden Dave Mustaine ersetzte, sich deutlich besser einzufügen als noch ein Jahr zuvor. "Fade To Black", die erste Ballade in Metallica's Repertoire, dürfte wohl der einzige Auslöser für die Herren Kritiker gewesen sein, der Band diese Verweichlichung (!) anzukreiden. Doch sind wir uns ehrlich: was, außer Slayer oder Venom, war in jenen Tagen wirklich härter?

Der Besuch auf dem alten Kontinent. Das Quartett hatte aufgrund des dazumal günstigen Wechselkurses entschieden, "Ride The Lightning" in Lars' Heimat Dänemark aufzunehmen, um gleich bei einem gewissen Herrn Flemming Rasmussen (Sweet Silence Studios) anzuklopfen. Ausschlaggebend für diese Entscheidung soll der glanzvolle Sound von Rainbow's "Difficult To Cure" (VÖ: 1981) gewesen sein. Auch wenn man die widrigen Umständen (Recordings aus Kostengründen nur nachts, das Schlafgemach direkt im Studio) bedenkt, dürfte dies eine der weisesten Entscheidungen der gesamten Karriere gewesen sein, denn so druckvoll wie "Ride The Lightning" klang keine andere Heavy Metal Scheibe, zumindest im Jahre 1984. Der inzwischen zur Legende gekürte Toningenieur (später auch für Artillery, Blind Guardian, Pretty Maids u. v. a. Mentor) puschte die Quadriga mit seinen Arbeiten bekanntermaßen von 1984 ' 1988 in derartige Erfolgssphären, von denen das Gros der Genremitbegründer trotz größtem Ehrgeiz nur träumen durfte.

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, welch heftige Eruption das eröffnende Speed Spektakel "Fight Fire With Fire" nach dem scheinheiligen Akustikintro auf unserer bescheidenen HiFi Anlage auslöste (genau genommen stammt das Stück noch aus den früheren Tagen, Dave Mustaine wird bei den Credits ebenso genannt). Während meine Lauscher Milchschäumergleich vibrierten, folgte auch schon der abschließende Bombenabwurf und nahtlos dieser sensationelle, von herrlichen Breaks gesäumte Titeltrack, welcher mich nicht nur beim Anblick des Coverartworks mit gut 50000 Volt versorgte ' was für eine Intensität!!! Hetfield's Lyrics verjagten bald darauf sämtliche Alltagsgedanken und irgend "etwas" föhnte mir meine Haarpracht regelmäßig gen Süden ... irgendwann später erfuhr ich, dass man dieses "etwas" auch Stakkatoriff zu nennen pflegt.

"For Whom The Bell Tolls" bietet nach jenem furiosen Starterdoppelpack die erste Gelegenheit, wieder etwas mehr Sauerstoff in die Birne zu kriegen: obwohl einer der langsameren, gehört er aber zugleich zu den gewaltigsten Tracks der kompletten Metallica Discograhie, dessen eingängige Bridge/Refrain Parts wahrscheinlich jeder, der irgendwann mit Metallica oder Heavy Metal generell in Berührung kam, selbst im Tiefschlaf auswendig kennt. Aber was muss ich euch schon groß erzählen? Und auch das angesprochene "Fade To Black" gehört in die Riege der beliebtesten Metallica Songs. Die Halbballade, die aus der Sicht eines aus dem Leben scheidenden Menschen erzählt, bietet ein dementsprechend ein dramatisches Finale. Via "Welcome Home" (auf "Master Of Puppets") und "One" (auf "' And Justice For All") wurde jene kluge Strategie, eine gen Ende härter werdende Ballade an die vierte Position zu setzen, konsequent fortgeführt '

Auch die zweite Seite von "Ride The Lightning" hält das "Metal-Stangel-Fieber" im roten Bereich. Das fetzige "Trapped Under Ice" leitet den herrlichen Reigen sattelfest ein, ehe "Escape" sich als solides, aber nicht ganz so betörendes Midtempo Stück beweist. Und bei "Creeping Death" handelt es sich schliesslich - wie wir alle nur zu gut wissen - um ein Schnitzel von einer Mitsinghymne, denn neben "For Whom The Bell Tolls" ist dies einer der meist gespielten LIVE Songs der kompletten Metallica Diskographie ever. Da gibt's nix zu rütteln. Was vielleicht nicht jeder weiß: die Songbasics hierzu hatte Flitzefinger Hammett von seiner Ex-Combo Exodus (Originaltitel: "Die By The Sword") mitgenommen. Die Maxi Auskoppelung von "Creeping Death" enthält darüber hinaus zwei fantastische Coverversionen aus der NWoBHM Ära: zum Einen "Am I Evil?" von Diamond Head und zum anderen Blitzkrieg's gleichnamigen Track. Doch zurück zu "Ride The Lightning". Abgeschlossen wird dieses Prachtstück von "The Call Of Ctulu" (der Titel deutet an, dass H. P. Lovecraft's Werke James Hetfield noch öfter inspirieren werden). Hier zeigte das Quartett eine ganz andere Seite, die mit "Orion" zwei Jahre später Nachschub erhält: ein ruhig beginnendes und lang gezogenes Instrumental, das sich von Minute zu Minute steigert und am Ende in ein pures Bombast Szenario mündet.

Es dürfte kein Zufall sein, dass solche Hits wie "For The Whom the Bell Tolls", "Creeping Death" oder "Fade To Black" bis zum heutigen Tage zu den beliebtesten Songs von Metallica gehören. Echte Evergreens halt. Mit dem Betreten eines größeren Terrains, was mit angedeuteten Tempovariationen, markigeren Melodiebögen als auch mehr Sounddetails einherging, verstanden es die Jungs schon sehr früh und vor allem äußerst geschickt, wie wichtig es eigentlich ist, sein eigenes Profil zu bewahren und sich von niemanden rein pfuschen zu lassen ' das passierte bereits zu einer Phase, wo der Speed/Thrash Metal rein chronologisch betrachtet noch in seinen Kinderschuhen steckte. Diese Beharrlichkeit hat sich jedenfalls ausgezahlt: alleine in den USA konnten Metallica für "Ride The Lightning" bis heute nämlich Fünffachplatin einheimsen!

Was den zum Ende kommenden Rezensenten betrifft: für selbigen gab's von da an kein Zurück mehr. "Master Of Puppets" und "Kill'em All" wurden binnen kürzester Zeit ebenso (noch auf Vinyl) nahezu vergöttert. Dabei ging ohne "Headbangen" oder "mit der Luftgitarre posen" fast nichts mehr. Der Rest ist Geschichte: mit der ersten selbst verdienten Kohle wurden die ersten vier Alben auf CD erworben, denen solch Granaten wie Slayer's "South Of Heaven", Testament's "The New Order", Kreator's "Extreme Aggression" und später weitere gefühlte 500 Thrash Alben folgen sollten ... da kann ich nur mehr sagen ... was für eine geile Zeit!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fight Fire With Fire!, 22. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Ride the Lightning (Audio CD)
Dieses Album hat alles, was Metallica groß gemacht hat. Gnadenlosen Trash-Metal, wie "Creeping Death" und "Fight Fire With Fire", klassische Einflüsse, wie bei "Call Of The Ktulu" und sogar eine Ballade ("Fade To Black"). Dieses Album ist ein großer Unterschied zu dem Debut "Kill 'Em All", da nicht nur die Melodien, sondern auch die Texte durchdachter sind. Es ist mein persönlicher Favorit unter den Metallica-Platten. Sie haben zwar nur gute Alben auf den Markt gebracht, dieses jedoch ist ihr Meisterstück geblieben. Man kann es getrost von vorne bis hinten hören und kein Lied lässt sich tothören.
Außerdem denke ich, wenn jemandem "Master Of Puppets" oder "... And Justice For All" gefallen hat, dann ist dieses Album ganz klar ein Muss.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Meisterwerk !!!!!!!!!!!, 11. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Ride the Lightning (Audio CD)
Dieses Album zeigt das komplette können was Metallica unsterblich und zu einer der besten Bands aller Zeiten machen. Egal ob der hervorragende trash-metal Opener "fight fire with fire" oder das nachfolgende "Ride the lightening",die brilliante Nachkriegshymmne "for whom the bell tolls" oder die wohl beste Ballade Metallicas "fade to black",jeder Song dieser Cd ist gelungen. Die CD überzeugt durch ihre supererben Speed-metal Songs und durch ihre "ruhigereren" Lieder. Es gibt nur eins KAUFEN.Alle anderen sollen bei Limp Bizkit bleiben. METAL UP YOUR ASS!!!!!!!!!!!!!
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Ride the Lightning
Ride the Lightning von Metallica (Audio CD - 1987)
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