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Lawyers in Love
Format: Audio CDÄndern
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Dezember 2013
Bewertung: 4 Sterne

Der zurückhaltende und weitestgehend skandalfreie, jederzeit sympathische Westcoast-Rocker Jackson Browne gehört zweifelsohne zu den größten und besten des Singer/Songwriter-Genres und für mich zusammen mit Bruce Springsteen und John Prine ganz sicher zu meinen absoluten Lieblingsinterpreten. In Deutschland hat er nie die Anerkennung bekommen, die er eigentlich verdient hätte und in den USA, in denen er in den 70ern zum Superstar avancierte, hat er auch stark an Bedeutung verloren, nachdem er sich mit Alben wie Lives in the Balance und World in Motion für amerikanische Verhältnisse doch sehr auf die linksliberale Seite geschlagen hat. In diesen Tagen habe ich ihn für mich wiederentdeckt, weshalb ich das zum Anlass nehmen möchte, einige seiner Alben kurz zu rezensieren.

Lawyers in Love war der erste Song, den ich je von JB gehört habe, irgendwann damals, Anfang der 80er (1983). Es hat dann noch eine Weile gedauert, bis ich ihn so richtig für mich entdeckt habe, aber Lawyers in Love war auch mein erstes JB-Album. Im Nachhinein habe ich dann festgestellt, dass es nicht zu seinen allerbesten Werken zählt, aber durchaus den Test der Zeit überlebt hat und auch heute noch gut klingt. Das Album hat mit 35 Minuten auch noch die damals übliche Albumlänge.

Lawyers in Love: Toller Opener, für JB-Verhältnisse damals recht rockig, mit vor allem in den USA miss- oder gar nicht verstandenem Text. Viel Shalalala, aber großartig. 5/5

On the Day: Es geht recht rockig weiter, nett, ohne einen vom Hocker zu reißen. 4/5

Cut it Away: Etwas belanglos, aber durchaus OK. 3/5

Downtown: Der vierte Rocksong nacheinander, gab es bis dahin auch noch nie bei JB. Solide. 4/5

Tender is the Night: Der Song soll wohl auch in D so etwas wie ein kleiner Hit gewesen sein, habe ich nix von mitbekommen. Ist eine nette Midtempoballade. 4/5

Knock on any Door: Derartige, ähnlich klingende Songs gibt es auch auf den Frühwerken von John Cougar (damals noch ohne Mellencamp) oder Bryan Adams. Kann die Musikrichtung nicht richtig beschreiben. Aber solche Songs gab es nur in der ersten Hälfte der 80er Jahre. :-) Danach nie wieder, warum wohl? Dennoch ganz OK. 3/5

Say it isn''t True: Die erste und einzige echte Ballade auf dem Album, sehr atmosphärisch. Beginnt sehr ruhig und steigert sich immer weiter. Etwas zu viel Synthesizer, aber, OK, das waren halt die 80er! 4,5/5

For a Rocker: Wie es der Titel schon sagt: Ein echter Rocker zum Abschluss. Für JB-Verhältnisse geht es hier richtig zur Sache. 4/5
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Dezember 2003
Was sich auf dem Vorgänger-Album "Hold Out" (1980) drei Jahre zuvor mit Songs wie "That Girl Could Sing" und "Boulevard" angedeutet hatte, setzte sich auf "Lawyers In Love" konsequent fort. Jackson Browne, der bislang vornehmlich für sensiblen Folk Rock gestanden hatte, entdeckte den Rocker in sich und schlug härtere Töne an. Titel wie "Cut It Away", "Downtown" und - nomen est omen - "For A Rocker" legen Zeugnis dafür ab. Melancholischere Stücke - "Tender Is The Night" und das an Intensität kaum zu überbietende "Say It Isn't True" - bilden die Brücke zu Jacksons Ursprüngen. Ein Geniestreich gelingt ihm mit dem Titelsong. Hier rechnet er sarkastisch mit der Phobie des Reagan-Amerika gegenüber dem "Reich des Bösen" ab. Die Russen türmen in Raumschiffen, ohne es wenigstens diesmal bis zum Mond zu schaffen. Unterdessen haben die geschäftstüchtigen Amis alle Muße, aus der UdSSR ein Ferienland für "Verliebte Rechtsanwälte" zu machen. Das Ganze wird untermalt von schaurig-schönen "Ooh-sha-lala"-Chören und Synthesizern, mit denen Jackson die Sternenschiffe fliegen lässt. Ich kann mich erinnern, dass er das Stück bei seinem großartigen Rockpalast-Auftritt 1986 in Essen mit den Worten ankündigte: "This was my least successful song: they didn't get it!"
Mach dir nichts draus, Jackson! Du hast bessere Fans verdient...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Kann dieses Album auf alle Fälle jedem empfehlen, obwohl es nicht mehr an "Hold out" heranreicht. Flotte Songs überwiegen hier im Gegensatz zu Balladen. Aber auch eine tolle Gitarre hört man immer wieder. Und seine Stimme ist nach wie vor sehr angenehm zu hören. Klanglich kommt sie auch nicht ganz an den Vorgänger heran.
Fazit: Auf alle Fälle sehr gute Musik die man immer wieder hören kann und sehr ausgefeilt ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. September 2013
Lange gesucht und dann auch gefunden. Der Hinweis kam vom Buch "Hotel California", über die Entstehungsgeschichte der West Coast Music. Sehr schön!
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