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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen13
4,3 von 5 Sternen
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am 20. August 2001
Diese Platte ist eigentlich ein Muß für jeden Eagles-Fan. Sie zeigt das Henley, Frey und Co. nicht nur hervorragende Studioalben sondern auch exzellente Livealben produzieren können. Der Sound ist großartig und es ist alles dabei was das Herz begehrt. Von atemberaubender Gitarrenarbeit von Joe Walsh, Don Felder und Glenn Frey bis hin zu a capella Stücken wie "Seven Bridges Road"!! Leider sind nicht alle Songs von einem Konzert aber wussten sie, das sie sich mit dieser CD die letzten Liveauftritte der Eagles vor ihrer Trennung anhören? Allein schon deswegen braucht man dieses Doppel-Album in seiner CD-Sammlung!!
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Die meisten Bands bemühen sich, ihre Songs im Studio fehlerfrei, aber möglichst live einzuspielen, einfach weil es sonst zu schnell Gefahr läuft, steril zu klingen. Nicht notwendigerweise die Eagles gegen Ende ihres ersten Karrierezyklus: hatten sie auf ihren Studioalben immer schon einem absoluten Perfektionismus (mit einem leichten Hang zur Keimfreiheit) gefrönt, zeigten sie 1980, dass sie auf "Live" nicht nur bemüht waren, ihrem Studioperfektionismus klanglich möglichst nahe zu kommen, sondern dass sie auch keinen gesteigerten Wert darauf legten, ihren Songs in den Live-Versionen neue Facetten abzugewinnen. (So überrascht es nicht, dass es gerade Bob Dylan war, der Ende der Siebziger den Eagles-Songs in einem Interview eine gewisse Vorhersagbarkeit attestierte.)

Fast alle Songs stammten von Konzerten Ende Juli 1980 in Santa Monica; den übrigen Songs New Kid in Town, Wasted Time, Doolin Dalton (Reprise II), Take it to the Limit und Desperado hört man nicht an, dass sie bereits 1976 aufgenommen wurden, so nahtlos fügen sie sich in den Sound des Albums ein. Die Songauswahl hält neben den zu erwartenden Verdächtigen, überwiegend aus den Alben "Hotel California" und "The long Run", ein paar kleine Überraschungen bereit: die verdiente Single-Auskopplung Seven Bridges Road (u.a. schon von Joan Baez rund zehn Jahre zuvor gecovert) bringen die Eagles in einer astreinen Halb-Accapella-Version - Gänsehaut! Es war eigentlich nur logisch, dass die Eagles auch Solo-Hits in ihr Programm einbauten (so wie sie später Eagles-Hits in ihren jeweiligen Soloprogrammen brachten). Joe Walshs All Night long ist eher Eagles-Durchschnitt - aber der Höhepunkt des Albums ist für mich sein umwerfend albernes Life's been good!

All das ist umso erstaunlicher, als dieses Livealbum aus mehreren Gründen beinahe gar nicht zustande gekommen wäre: erstens drängte die Plattenfirma die verkrachten Eagles zu den Aufnahmen, um die Kuh ein letztes Mal melken zu können, und die Eagles stimmten nur widerwillig zu - um genau zu sein, unter der Bedingung, dass Firmenchef Joe Smith Don Henley und Glenn Frey aus dem Stand die vier "20 game winners" der Baltimore Orioles von 1971 nennen könne. Er konnte, und er bekam seine Aufnahmen.

Zum anderen waren die Eagles zum Zeitpunkt des Abmischens bereits so zerstritten, dass die Bänder zum Nachbearbeiten der Gesangsparts etc. zwischen zwei Studios hin- und hergeflogen werden mussten! Die Beatles hatten mit ihrem Schwanengesang "Abbey Road" einen harmonischen Eindruck hinbekommen, weil sie sich ein letztes Mal zusammen rissen; bei den Eagles dagegen hat man den Eindruck, sie erreichten auf ihrem Abschiedsalbum (wie es damals schien) denselben Effekt, indem sie - zumindest für die Aufnahmen - ihre ungeheuren internen Spannungen einfach komplett auszublenden schafften.

Die sich ergebenden 76 Minuten Spielzeit auf einer Doppel-CD unterzubringen, nur weil das Original eine Doppel-LP war, ist schlicht Materialverschwendung und preispolitisch eine Frechheit seitens der Plattenfirma.

Da die Eagles sich wie gesagt bemühten, live ihren Studioaufnahmen so nahe wie möglich zu kommen (was durch das Nachbearbeiten im Studio noch unterstrichen wurde), wird der Titel dem Inhalt nicht ganz 100%ig gerecht, aber das gilt auch für viele andere Livealben. Davon abgesehen, macht das Album einfach Spaß, und wer die Eagles mag, wird eben auch ihre Herangehensweise an ihre Liveaufnahmen mögen. 14 Jahre später fror die Hölle tatsächlich zu, die Eagles taten sich wieder zusammen, und auf "Hell freezes over" belegten sie dann gleich vorneweg mit Songs wie Hotel California, dass es ihnen durchaus auch Spaß machte, einige ihrer Songs umzuarrangieren!
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In "The Long Night At Wrong Beach" (Long Beach/Kalifornien) endete am 31.07.1980 die letzte Tournee der EAGLES mit einer Backstageschlägerei der Bandmitglieder. Gut drei Monate später wurde das von Don Henley und Glenn Frey in weit auseinander liegenden Tonstudios abgemischte Doppelalbum "Eagles Live" veröffentlicht.....

.....das mit Joe Walshs "All Night Long" (CD 2/Track 7) die letzte R'n'R-Nummer des denkwürdigen Konzertes beinhaltet und Weihnachten 1980 auf meinem Gabentisch landete. Nach vierzehn Jahren Ferien (Frey) "gefror dann die Hölle" und ich konnte die in der 1979er "Long-Run-Besetzung" wiedervereinigte Gruppe am 27. Juli 1996 in der Frankfurter Festhalle live erleben.......

....nachdem ich dann weitere elf Jahre später das neue Studiodoppelalbum "Long Road Out Of Eden" "hoch unter runter gehört" hatte, wollte ich auch mal wieder die alte "Eagles Live" beim Autofahren hören und fasste den Entschluss zum Kauf der "digital remastered" AudioCD.....

.....von der vier Songs bereits bei Konzerten im Oktober 1976 in "The Forum of Los Angeles/California" aufgenommen wurden. Mit "Doolin-Dalton (Reprise II)" und "Desperado" (CD 2/ Tracks 4+5) gibt zwei Stücke vom gleichnamigen, zweiten Album der Gruppe aus dem Jahre 1973. "Take It To The Limit" (2/3) stammt ursprünglich von der discoangehauchten 1975er Scheibe "One Of These Nights" und ist ein hymnischer Slow-Waltz, bei dem der damalige Bassist Randy Meisner, der Ende 1976 aussteigen sollte, durch seinen Falsettgesang brilliert. "Wasted Time" (2/2) und "New Kid In Town" (1/5) bei dem Glenn Frey seinen "Buddy" & CoWriter (aus gemeinsamen Longbranch Pennywhistle Tagen) John David Souther an der Acousticgitarre und als Backgroundvocalist ankündigt, sollten jedoch erst noch für das Album "Hotel California" in Vinyl gepresst werden, das einige Wochen später erschien.

Die meisten Aufnahmen des Live-Albums stammen jedoch von drei Konzerten, die zwischen dem 27. bis 29.07.1980 "Civic Auditorium von in Santa Monica" stattfanden. Als Ouvertüre gibt es nun bereits 3 1/2 Jahre alte "Hotel California" (1/1) für das sich der 2003 gefeuerte Don Felder nicht nur als (vor Henley und Frey genannter!) Komponist verantwortlich zeichnet sondern auf für das populäre Gitarrenintro des Megahits steht. "Life in the fast Lane" (2/8), bei dem erstmals Joe Walsh mitgeschrieben hat, stammt ebenfalls vom Album "Hotel California" und spiegelt mit der Textzeile "Everything - all the time...." die damalige Lebensphilosophie der Band. Der von Frey als "the next President of the United States" angekündigte Spaßvogle und Gitarrist der James Gang gibt mit seinem "Life's Been Good" (1/6) eine mit 9:38 Minuten überlange Nummer, die auf keiner anderen CD der Gruppe zu hören ist. Auch das vom Komponisten des Titelsongs für den Film "Outlaw Country", Steve Young, stammende "Seven Bridges Road" (2/1) ist eine solche Rarität, die zudem einen mehrstimmigen acapella- Gesang hören lässt, der sich in dieser Form erst wieder bei "No More Walks In The Wood"(Long Road out of Eden) wiederfinden sollte. "Saturday Night" (2/6) ist ein melancholischer Dreivierteltakter vom Konzeptalbum Desperado, an dem noch Ur-Eagle Bernie Leadon, der im Dezember 1975 bei seinem Abschied Glenn Frey ein Bier über dem Kopf ausgegossen haben soll, mitgeschrieben hatte. Einzigartig ist Jackson Browns & Glenn Freys "Take It Easy" (2/9), das entgegen seiner Originalversion von 1972 zwar Bernie Leadons Banjopart vermissen lässt, mit der Textabwandlung "Southern California" (statt "Winslow Arizona") jedoch das Publikum in Santa Monica zu Begeisterung hinreisen lässt. Beim rockigen "Heartache Tonight" (1/2) haben neben Henley/Frey auch Bob Seeger und einmal mehr der "5. Desperado-Adler" John David Souther mitgeschrieben. Daneben geben der gefühlvolle Einstand des neuen Bassisten Timothy B. Schmitt, der wie sein Vorgänger Randy Meisner von Poco kam, mit "I Can't Tell You Why" (1/3), sowie "The Long Run" (1/4) wohl schon einen Ausblick auf den weiten Weg bis zur Wiedervereinigung und zum nächsten Studioalbum.....

Mit seinen zum Teil über 30 Jahre alten Aufnahmen bietet "Eagles Live" unsterbliche Memories des Westcoastrock in einzigartigen, längeren Live-Versionen. Die preisgünstige DoppelCD, der ein zehnseitiges Booklet beigefügt wurde, ist sehr empfehlenswert und mit 5 Amazonsterne zu bewerten.
Kommentar Kommentar | Permalink | Warum gibt es an dieser St
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am 31. Juli 2014
Mir fehlte dieses Album noch als einziges in meiner Eagles-CD-Sammlung (abgesehen von Best Of's). Eine lohnenswerte Anschaffung, auch dann, wenn man mit Hell Freezes Over - so wie ich - schon ein (teilweise) Live-Album hatte. Einmal abgesehen davon, dass mir die Version von Hotel California auf dem "zugefrorenen Höllenalbum" besser gefällt, sind's bei den anderen Stücken eher die älteren Aufführungen (sofern auf beiden Alben). Ist natürlich alles Geschmackssache...
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am 30. Oktober 2007
Die Soundqualität ist klasse.
Die Songauswahl bestens.
Was mich jedoch stört ist, dass die Doppel-CD eine Laufzeit von gerade mal 76 Minuten hat. Da die Aufnahmen aus verschieden Konzerten und aus verschieden Jahren stammen, hätte die Plattenfirma ruhig noch etwas in ihrem Archiv stöbern können, um die CD's anständig zu füllen.
Bleibt man jedoch bei dieser Laufzeit, so hätte man alles auf eine CD pressen können, anstatt dem Kunden eine grössere Laufzeit vorzugaukeln.
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am 8. Oktober 2013
Habe mir damals die Doppel LP gekauft. Und jetzt nochmal auf CD. Das Live Konzert ist eines der schönsten für mich. Das Stück "Take it to the limit" mit dem Gesang von Randy Meisner - Gänsehaut!!!!!!!!!!!!
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am 30. April 2015
Erfüllt voll meine Erwartungen. Darauf habe ich schon lange gewartet. Läuft oft bei mir im Auto unterwegs. Weckt Erinnerungen an meine Jugend.
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am 22. November 2014
Jaja, die Eagles und der Perfektionismus. Die haben schon gute Musik gemacht damals. Nur will mir nicht einleuchten, wozu man dieses Live-Album eigentlich braucht. Über weite Strecken spielen sie ihre Songs praktisch genauso wie im Studio. Bis auf marginale Verschiebungen in der Phrasierung und die Enden der Stücke vielleicht: Fadeout funktioniert halt live nicht so, also gibts statt dessen gelegentlich ein Krawumm zum Schluss, das die Studio-Aufnahme nicht hat (was es z.B. bei Hotel California aber entschieden nicht besser macht). Man höre sich mal das Live-Doppelalbum von Joe Jackson aus ungefähr derselben Zeit an, dann weiß man, was live auch möglich gewesen wäre, wenn die Band nicht im Perfektionismus gefangen gewesen wäre.
Immerhin könnte man das Doppelalbum demnach noch als Best of gebrauchen, denn es klingt ja alles ungefähr so, wie wir es kennen und auf einem Best of-Album hören wollen. Nur dafür geht's auch nicht, was logisch ist: Die meisten Aufnahmen sind aus der Long Run- Zeit; logisch, dass dieses Album bei dem Konzert stärker repräsentiert war. Logisch, dass dann auf dem Doppelalbum für Schätzchen wie Tequila Sunrise oder Lyin' Eyes kein Platz war.
Als Best of-Album also zu unvollständig, als live-Album zu unspektakulär - wenn man das hier zufällig in die Finger bekommt, kann mans gut hören, keine Frage. Letztlich nimmt das Live-Doppelalbum aber für das, was es bietet, zuviel Platz weg. Es gäb ja als Alternetive die Very best of von 2001. Klingt ungefähr genauso, ist, was die Hits angeht, vollständiger und spart einen Zentimeter im CD-Regal.
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am 7. November 2014
Kann mann hören. Alles gut. Prima. :-):-):-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-) :-)
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am 20. November 2014
g d sl löksö , ö l. , . . . . . . . . . . . . .

Alle bestens
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