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4.0 von 5 Sternen Blues Power
1969, nach dem Auseinanderbrechen von Cream, war Eric Clapton frustriert von den dort aufeinander prallenden Egos seiner beiden Mitstreiter und hatte die Nase voll von seinem Image als Superstar ("Clapton is God"); zudem waren Blind Faith gerade versandet. Er hatte das Debütalbum von The Band, "Music from Big Pink", entdeckt und beschlossen, dass seine musikalische...
Veröffentlicht am 3. August 2008 von Toby Tambourine

versus
3.0 von 5 Sternen Claptons Solodebüt
Nach den Yardbirds, den Bluesbreakers, Cream und Blind Faith war Clapton einer der größten E-Gitarristen der Welt, übertroffen nur noch von Jimi Hendrix. Im Gegensatz zu dem exaltierten Amerikaner war der urbritische Clapton allerdings nie als Kopf oder Leadsänger seiner eigenen Band ins Rampenlicht getreten, sondern war stets Bandmitglied geblieben...
Vor 5 Monaten von Alexander Gärtner veröffentlicht


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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Blues Power, 3. August 2008
Von 
Toby Tambourine (Gießen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Eric Clapton (Audio CD)
1969, nach dem Auseinanderbrechen von Cream, war Eric Clapton frustriert von den dort aufeinander prallenden Egos seiner beiden Mitstreiter und hatte die Nase voll von seinem Image als Superstar ("Clapton is God"); zudem waren Blind Faith gerade versandet. Er hatte das Debütalbum von The Band, "Music from Big Pink", entdeckt und beschlossen, dass seine musikalische Entwicklung in dieser Richtung liegen würde, d.h. er wollte sich mehr auf Songs als auf endlos ausufernde Bühnenimprovisationen konzentrieren, die er nun als "maestro bullshit" bezeichnete (und denen er zunehmend weniger frönen sollte, wenn auch auf "Derek & The Dominos In Concert" noch einige davon zu hören waren).

Zudem hatte Eric Delaney & Bonnie entdeckt, für das Vorprogramm von Blind Faith verpflichtet und anschließend bei Konzerten mit ihnen seine Rolle als (relativ) anonymer Begleitmusiker genossen, der nicht mehr die Verantwortung und Erwartungen des im Rampenlicht stehenden Gitarrengottes zu tragen bzw. zu erfüllen hatte (sehr schön dokumentiert auf "Delaney & Bonnie & Friends - On Tour with Eric Clapton").

Delaney Bramlett war es auch, der Eric Clapton in seiner Idee bestärkte und unterstützte, ein Soloalbum aufzunehmen. Hatte Clapton bei John Mayall und Cream eher schüchtern und zurückhaltend, manchmal beinahe unwillig, gesungen, war es eindeutig Delaneys Verdienst, Eric zu ermutigen, sich voll reinzuhängen und ihm so Selbstvertrauen in seinen eigenen Gesang zu geben. Auch wenn Eric auf diesem Album noch nicht durchgehend voller Selbstvertrauen singt - bereits auf dem Nachfolgealbum "Layla" hatte er diese Lektion mehr als verinnerlicht.

Für sein erstes Soloalbum versicherte Eric sich der Hilfe zahlreicher Mitmusiker, d.h. neben Delaneys & Bonnies Band nahmen auch Bobby Keys, Jim Price, Leon Russell, Stephen Stills, Rita Coolidge sowie Sonny Curtis und J.J. Allison (Crickets) an den Aufnahmen teil. Zu dieser Zeit schien die britisch-amerikanische Musikszene aus einer einzigen riesigen Clique zu bestehen; so waren etliche der hier beteiligten Musiker u.a. auch auf so bahnbrechenden Alben wie George Harrisons "All Things must pass", Joe Cockers "Mad Dogs & Englishmen" oder den Stones-Alben der frühen Siebziger zu finden. Außerdem sollte sich Eric im Anschluss an die Aufnahmen Carl Radle (Bass), Jim Gordon (Schlagzeug) und Bobby Whitlock (Keyboards & Gesang) "ausleihen" und mit ihnen als Derek & The Dominos "Layla and other assorted Love Songs" aufnehmen.

Das Album, das dabei entstand, ist kein Klassiker, aber ein sehr schöner und grundsolider Einstand, der mit J.J. Cales After Midnight und Let it rain zwei Clapton-Klassiker sowie mit Blues Power einen Konzertfavoriten abwarf. Wie um den Richtungswechsel gleich mit dem Aufsetzen der Nadel anzukündigen und etwaige Erwartungen vom Tisch zu fegen, beginnt das Album mit dem fetzigen Instrumental (!) Slunky. Nicht, dass Eric hier gänzlich auf Soli verzichten würde; aber anders als bei früheren Aufnahmen bettet er sie eher songdienlich ins Arrangement ein, statt sie in den Vordergrund zu stellen. Außerdem demonstriert er zunehmend Aussagekraft anstelle von Virtuosität.

Bad Boy, Lovin' you, lovin' me und I've told you for the last Time sind keine Füller, aber auch nicht mehr als Albumtitel; besser finde ich Don't know why und herausragend Lonesome and a long Way from Home (das im Jahr darauf ebenfalls auf "Motel Shot" von Delaney & Bonnie auftauchte) und das gutgelaunte Bottle of red Wine; Claptons Duett mit Bobby Whitlock nahm bereits den Gesangsstil von "Layla and other assorted love Songs" vorweg. Easy now ist eine schöne Akustikgitarrennummer, bei der Eric seine Gitarre und seinen Gesang doppelt. Blues Power klingt in der Studiofassung noch etwas hölzern und kam live, z.B. auf "Just one Night" (1980), erst so richtig in Fahrt.

Leider kann das Mastering der '96er CD nicht voll überzeugen (wie alle von Claptons '96er Remasters klingt sie zu wenig druckvoll und zu leise); die Deluxe Edition zehn Jahre später wurde dann deutlich besser! Anzumerken ist noch, dass mit diesem Album Claptons langjährige gegenseitige Liebesbeziehung zu seiner Fender Stratocaster eingeläutet wurde. Als es erschien, waren die Dominos bereits mit Tom Dowd im Studio, um unter Mitwirkung von Duane Allman "Layla and other assorted Love Songs" aufzunehmen, das mittelfristig nicht nur Eric Claptons Karriere, sondern vielleicht gar der Geschichte der Rockmusik einen ordentlichen Schub verpasste.
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3.0 von 5 Sternen Claptons Solodebüt, 18. November 2014
Von 
Alexander Gärtner (www.freak-alex-band.com) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Eric Clapton (Audio CD)
Nach den Yardbirds, den Bluesbreakers, Cream und Blind Faith war Clapton einer der größten E-Gitarristen der Welt, übertroffen nur noch von Jimi Hendrix. Im Gegensatz zu dem exaltierten Amerikaner war der urbritische Clapton allerdings nie als Kopf oder Leadsänger seiner eigenen Band ins Rampenlicht getreten, sondern war stets Bandmitglied geblieben. Zuletzt hatte er bei dem mittelmäßig bekannten Duo Delaney und Bonnie den Gitarristenposten besetzt - nun veröffentlichte er mit deren Begleitband sein Solodebüt, auf das die Welt gespannt gewartet hatte. Dazu wechselte der bisherige Gibson- User Clapton zur auf dem Cover abgebildeten Stratocaster "Brownie", die ihn zusammen mit "Blackie" als praktisch ausschließlichen Fender- Spieler etablieren sollte.

Ganz ehrlich: Mir gefällt Claptons Arbeit mit den vier anfänglich genannten Vorgängerbands wesentlich besser als weite Teile seiner Solokarriere. Das hier rezensierte Debüt krankt an Claptons Unsicherheit, welcher musikalischen Vision er so allein überhaupt folgen will - möglicherweise eine Auswirkung seiner beginnenden Heroinabhängigkeit. Ganz sicher zieht es ihn weg von den endlosen Improvisationen der Spätsechziger und hin zu eingängigen Songs. Weil seine Fähigkeiten als Songwriter jedoch überschaubar sind, schreibt Produzent Delaney Bramlett kräftig mit. Clapton, der überraschend gut singt, nimmt seine gitarristischen Zauberkünste stark zurück, dafür gibt es Backgroundchöre und Bläsersätze, was teilweise auch ganz gut funktioniert. So rockt und bluest Clapton sich routiniert durch elf unspektakuläre Stücke, von denen immerhin "After Midnight" und "Blues Power" recht eingängig und groovig geraten sind. Insgesamt ist das Album aber eher unauffällig, und es wird auch im Nachhinein nicht recht klar, inwiefern es sich tatsächlich um ein Soloalbum Claptons handelt - und inwieweit um ein Clapton auf den Leib geschneidertes Werk Bramletts.

Die gute Nachricht ist, dass Clapton mit der gleichen Rumpfband unter dem Namen "Derek and the Dominoes" einige Monate später das brilliante "Layla"- Doppelalbum abliefern sollte, wo plötzlich wieder alles zusammenpasst. Da war er aber schon nicht mehr verantwortlicher Leader, sondern nur noch eins von vier gleichberechtigten Bandmitgliedern - fünf, wenn man Duane Allman mitzählt. Für das selbstbetitelte Debüt sind in meiner Welt aber mehr als drei Sterne nicht drin. Sorry.

Falls es irgendwen interessiert: Mit Claptons späteren Studioalben kann ich noch weniger anfangen, auch wenn ein paar hörenswerte Welthits drauf sind. Mit der Metamorphose vom Rocker zum Gentleman wurde Clapton für mich musikalisch uninteressant.
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5.0 von 5 Sternen Gitarre at it's best, 25. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eric Clapton (Audio CD)
Viele bekannte Stücke in guter CD-Aufnahme. Es freut einen, wenn die gerade erwachsen gewordenen Söhne diese Musik entdecken. Sogar die alte Schallplatte wird entführt und man ist "gezwungen", sich die CD zu bestellen, was bei dem guten Amazon-Preis zu verschmerzen ist.
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3.0 von 5 Sternen Gutes Album, 5. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eric Clapton (Audio CD)
Als Clapton Fan Pflicht, allerdings keines meiner Favouriten. Sind ein paar Klassiker drauf, stehe aber selbst mehr auf die richtig alten Sachen, oder auf die ab Ende der 80er (Journeyman).
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Eric Clapton von Eric Clapton (Audio CD - 1996)
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