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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der epochalsten und schärfsten Rock-Alben der Sixties!
Es gehört zum guten - und eigentlich schlechten - Ton unter Kritikern, Musikjournalisten und VU-Fans, die Diskografie der Velvets immer wieder auf ein Album schrumpfen zu lassen. Ja, ja, die Velvet Underground, das war die Band vom Lou Reed, welcher der Andy Warhol die Platte mit der Banane produziert hat! Und dann meistens: Punkt. Als ob es keine weiteren...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2004 von M. Robert Ganser

versus
14 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klirr-Orgien oder Avantgarde-Experimente ?
Es ist schwierig, dieses Album jemandem vorzuspielen, der nicht weiß, was auf ihn zukommt: Das Album ist textlich noch düsterer als das vorherige und musikalisch kaum konsumierbar.
"White light, white heat" gefällt mir noch am besten, ein rasend schneller Rhytmus mit einer dominanten hämmernden Piano-Figur
führt in die Stimmung des...
Veröffentlicht am 2. August 2002 von silbertanne4


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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der epochalsten und schärfsten Rock-Alben der Sixties!, 10. Dezember 2004
Von 
M. Robert Ganser "robertissimo" (Apetlon, Burgenland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: White Light/White Heat (Audio CD)
Es gehört zum guten - und eigentlich schlechten - Ton unter Kritikern, Musikjournalisten und VU-Fans, die Diskografie der Velvets immer wieder auf ein Album schrumpfen zu lassen. Ja, ja, die Velvet Underground, das war die Band vom Lou Reed, welcher der Andy Warhol die Platte mit der Banane produziert hat! Und dann meistens: Punkt. Als ob es keine weiteren nennenswerten Veröffentlichungen mehr gegeben hätte, oder die Folgeplatten nur Variationen des - zweifelsohne phänomenalen - Debütalbums gewesen wären ...

Und warum soll die zweite VU-LP, im Herbst 1967 aufgenommen, zur Jahreswende 1967/68 veröffentlicht, Verkauf gleich null (auch das Bananenalbum verkaufte sich damals nur schwach, um das nicht zu vergessen), ein epochales Werk sein? Weil die Platte so hart und - damals gab's den Begriff in der Musikszene noch gar nicht! - heavy war, dass dagegen die Who und die Cream wie (gute!) Unterhaltungsmusik klangen, nur die Jimi Hendrix Experience konnte da voll mithalten. Weil die Band mutig ohne ohne jegliche kommerzielle Rücksicht gegen alle Konventionalitäten, die Studios damals hatten, anspielte. Weil die Platte großteils wie ein Live-Album klingt (was durch Live-Aufnahmen aus jener Zeit bestätigt ist), ein Live-Album einer Band, die sich von allen Rock'n'Roll-Konventionen frei prügelte und donnerte, und dennoch im Herzen only Rock'n`Roll spielte, den irrsten damals. Weil das Baßspiel und die sägenden Gitarrenriffs Generationen von Bands inspierten, nicht nur große New Yorker wie die Ramones und Sonic Youth, sondern auch The Can und zahlreiche andere. Und weil "Sister Ray" das Musterbeispiel einer voll ausgespielten, die Monotonie zum Stil erhebenden Endlos-Riff-Nummer ist, ohne das in den folgenden Jahren viele ähnliche Klassiker der Rockmusik (nenne einmal nur "Yoo Doo Right" von The Can stellvertretend für viele) kaum denkbar gewesen wären. Und im Dezember 2004, 37 Jahre danach, fetzt die Scheibe noch immer, passt ja auch der Titel nach wie vor, vor allem das "Heat" ...
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Höhepunkt der Velvets, 15. Mai 2003
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: White Light/White Heat (Audio CD)
Sicher, VU & Nico ist großartig und niemand bestreitet dies ernsthaft. Allerdings erreichten die Velvets ihren Höhepunkt mit diesem Album, dem letzten mit John Cale. Songs, die die nächsten DREISSIG Jahre Musikgeschichte vorwegnahmen und wegweisend für Heavy Metal, Punk, Alternative und Noise Rock sind und blieben. Wem die Produktion zu schlecht erscheint, der sollte einfach LAUTER drehen, denn der Sound wirkt!
Sister Ray forever!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Andy Warhol hatte recht!, 25. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: White Light/White Heat (Audio CD)
Wie schrieb Andy Warhol in seinem den 60er Jahren gewidmeten Buch "Popism" doch richtig: "If any band could fill up seventeen thousand square feet with blasting sound, it was the Velvets."(S.144)
Ein irres 2.Album, diesmal ohne Nico. Experimentierfreudiger waren die "Velvets" nie wieder : Ur-Punk-Rock ("White Light/White Heat"), vertonte "short stories" (The Gift") oder minutenlange Rückkopplungsorgien ("Sister Ray"). Solche monströsen Sounds können immer noch locker mit jeder heutigen Alternativeband mithalten.
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5.0 von 5 Sternen Very good Xmas present, 21. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Santa brought it this year's Christmas and it was thoroughly enjoyed by the recipient :) And that's besides the tact that the music is excellent!
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen für die durchgeknallten...., 17. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: White Light/White Heat (Audio CD)
gibt es eine musiklaische alternative: velvet underground.

gegen ende des jahres verlor der "wohltäter" andy warholdas interesse an seinen liebkindern velvet underground, so dass lou reed den bostoner geschäftsmann steve sesnick kontaktierte.

der neue manager drängte auf eine gefälligere linie doch lou reed sowie bassist/organist john cale waren strikt dagegen, wollte man seine ideale ja nicht aufgrund von verkaufszahlen verraten.

ihre zweite scheibe bringt mitunter wieder extreme themen. der verzerrte und großartige titelsong "white light" kommt mit einem monotonen rhytmus und einer werbehymmne für amphetamnie daher.
"the gift" erzählt die tragisch-komische geschichte von waldo jeffers, der sich solche sorgen um die treue seiner college freundin macht, dass er sich selbst als geschenk im postpaket verschickt (ist ja billiger)...;-)
cales sstimme im lieblichen walisischen tonfall wird von rhytmn and blues sowie elektrischen gitarrenschnörkeln untermalt.

"lady godivas operation" versieht die mittelalterliche legende mit einer schrägen medizinischen note, zur kunstvollen untermalung tauchen stimmen aus dem düsteren psycho-mix auf.

die absoluten frontalangriffe ala"i heard her call my name" sind benchmarks der band. hier hämmern cale, sterling morrison und mo tucker die gnadenlos rasante rythmusbasis, während einzelkämpfer reed völlih abgehobende, fetzende free-jazz läufe loslässt.
"sister ray" ist der big point (oder big bang) des noise rock: 17 minuten drohen und gewehre, angeschwemmt auf einer flutwelle brutaler feedbacks, dissonanter akkorde und ursprüngichen garagen-gehämmer.

der sound ist velvet typisch ganz eigen, sicherlich nicht audiophil aber das gehört einfach zu dieser band.

fazit: wer die erste scheibe mochte wird auch hier begeistert sein, ich liebe es und wer gandenlos übersteuertes ausklinken mag und sucht wird auf dieser platte wie auf keiner andern fündig... top-kopf-musik.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die hÃrteste, wahnsinnigste Rock-Scheibe der 60er, 18. März 2005
Rezension bezieht sich auf: White Light/White Heat (Audio CD)
Nach dem Release ihres epoche-machenden DebÃt-Albums mit dem berÃhmten Bananen-Cover von Andy Warhol und dem Ende ihrer Zusammenarbeit mit der Warhol-Szene begaben sich die Velvets ohne Nico Ende 1967 wieder ins Studio um in kÃrzester Zeit ihr stellenweise schlecht produziertes Nachfolge-Album aufzunehmen.
"Charttaugliche" Songs wie "Sunday Morning" oder "I'll be your Mirror" wurden diesmal weggelassen, Ãberhaupt bewegt sich die LP zwischen grotesker Ãœberbetonung der Lyrics (Cales Vortrag von Reeds Kurzgeschichte "The Gift") und krachenden RÃckkopplungs-Orgien bei "Sister Ray, dass alleine 1/2 der LP einnimmt.
Nach dem noch recht konventionellen Titelsong folgt wie schon geschrieben das 9-minÃtige "The Gift", als Kurzgeschichte ganz nett, aber ob es bei mehrmaligen Hören noch ein Erlebnis bleibt wage ich zu bezweifeln...
"Lady Godiva's Operation", ein verrÃckter Lied gepaart mit einer dekandent klingenden Gitarren-Melodie, sicherlich einer besten Velvets-Song, der von dem ebenso mysteriösen ,wie langweiligen "Here she comes now" gefolgt wird.
"I heard her call my Name" kÃndigt sozusagen den krönenden Abschluss des Albums an, wogegen es selber zu chaotisch wirkt, Reeds Gesang ist haltlos und das Gitarenspeil schlicht schlecht.
"Sister Ray", eine 17-minÃtige Rock-Explosion vom allerfeinsten, Tuckers hÃmmerndes Schlagzeug im Hintergrund, darÃber Heavy-Metal-Gitarren und Reeds einfach excellenter Gesang gelegt, radikaler waren die Velvets nie, hier findet sich die Quintessenz von "Heroin", "Black Angel's Death Song" und "European Son".
Gerade weil diese LP so radikal ist, mag ich sie nicht jeden, der das 1. Album mochte, empfehlen, denn wie es schon Cale ausdrÃckte, ist sie absolut "anti-beauty". So ist man von "Sister Ray" entweder total fasziniert, oder einfach nur Ãberrollt und abgestoßen. Einen Kauf ist die LP insofern auf jeden Fall wert, wenn man Lust hat sich auf ziemlich experimentielle Musik einzulassen, deren Klasse sich aber locker mit heutiger Musik messen lassen kann.
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14 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klirr-Orgien oder Avantgarde-Experimente ?, 2. August 2002
Von 
silbertanne4 "silbertanne" (Offenbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: White Light/White Heat (Audio CD)
Es ist schwierig, dieses Album jemandem vorzuspielen, der nicht weiß, was auf ihn zukommt: Das Album ist textlich noch düsterer als das vorherige und musikalisch kaum konsumierbar.
"White light, white heat" gefällt mir noch am besten, ein rasend schneller Rhytmus mit einer dominanten hämmernden Piano-Figur
führt in die Stimmung des Albums ein: "throbbing beat, rising histeria". Text und Musik sollen eine Amphetamin-Wirkung darstellen. Die atonalen Schübe von Cales Bass und dem Schlagzeu klingen wie ein monotones Kraftwerk, das zu einem Ritual arbeitet.
"Here she comes now" ist der freundlichste Song. Hübscher, fast orientalischer Klang einer seltsam gestimmten Gitarre, unmöglich zu kopieren. Dazu erzählt Lou Reed über die Möglichkeit, daß eines Tages ein Mädchen kommen könnte, ein seltener Moment von Lichtschimmer.
Der Rest ist jedoch so pessimistisch, daß es kaum erträglich ist.
"Lady Godiviah" ist eine Horrorgeschichte einer Operation im OP, mit versteckten transerotischen Momenten (selten bei VU). Die Produktion klingt schlampig.
"The Gift" ist Cales Sprechstimme zu Rückkopplungs-Feedback auf dem anderen Stero-Kanal. Es wird eine üble fiktive Story einer unmöglichen Beziehung erzählt, die (natürlich) tödlich endet. Das soll das überragende Zeit-Dokument in das New York um 1967 sein, wie ein Kritiker über die ganze Platte schrieb?
"I heard her call my name" ist eine ausgeflippte Gitarren-Feedback-Orgie. Der "Song" hat textlich wie rhytmisch einiges zu bieten, erscheint aber noch im unfertigen Stadium abgemischt zu sein.
Schier nicht anzuhören ist das 17-Minütige Verzweiflungs-Marathon "Sister Ray". Textlich wieder die Stereotypen von Reed (siehe Berlin, Sally Cant dance, Street Hassle, ...) über Überdosen, Tod, Mord, Ennui einer erfundenen Party mit fiktiven Personen. Hier sehe ich in Reeds Lyrik wieder eher einen Zugang zu seiner damaligen Psyche, als damliges "Portrait" der Stadt New York für mich nicht interessant oder ernst zu nehmen.
Dieses Album ist wirklich nur für eingefleischte Kenner der Gruppe zu empfehlen. Es wurde von der Presse in der letzten Zeit maßlos überbewertet, finde ich. Besser "The Velvet Underground and Nico" und nicht zuletzt das dritte "graue" Album in einer guten Überspielung (z.B. auf dem Boxed Set) anschaffen.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen White Light / White Heat, 11. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: White Light/White Heat (Audio CD)
Lou Reed ist leider von uns gegangen
Hoffentlich trifft er im Himmel Nico um gemeinsam zu musizieren
Hoffentlich trifft er Andy Warhol um sich künstlerisch auszutauschen
Vielleicht machen alle Musiker im Himmel ein Heavenstock
und lassen die Ergebnisse alle Menschen auf der Welt hören
Velvet Underground ist Kult
Velvet Underground ist Rock
Velvet Underground eine meiner Lieblingsbands
Ich besitze fast alle CDs dies gibt
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White Light/White Heat
White Light/White Heat von Velvet Underground (Audio CD - 1996)
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