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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die unerträgliche Schwere des Seins...
In den an Genialität und Mut zur Eigenständigkeit abwechslungsarmen, dafür an seichten Coverversionen und ideenlosen Happysoung reichen Endneunzigern stolperte ich optisch über "Sackloth 'n Ashes" und hörte gerade mal 30 Sekunden von "Seen what I saw", ehe die CD mit nach Hause und für Wochen nicht mehr aus dem CD-Player wanderte.
Was 16...
Veröffentlicht am 11. Oktober 2005 von Eva Jungmann

versus
7 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen geschmackssache
Als erstes muss mal gesagt werden, dass die Aufmachung des ersten Studioalbums (wenn man von der selbstbetitelten ersten EP absieht)von den 16 PS doch recht anschaulich und schön ausgedacht ist und für die tollen texte gibt's gleich einen (Inhalts-)Bonuspunkt. wenn man sich die gestaltung der texte anguckt, weiß man gleich, was einen erwartet. Und das...
Am 16. November 2000 veröffentlicht


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die unerträgliche Schwere des Seins..., 11. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Sackcloth N Ashes (Audio CD)
In den an Genialität und Mut zur Eigenständigkeit abwechslungsarmen, dafür an seichten Coverversionen und ideenlosen Happysoung reichen Endneunzigern stolperte ich optisch über "Sackloth 'n Ashes" und hörte gerade mal 30 Sekunden von "Seen what I saw", ehe die CD mit nach Hause und für Wochen nicht mehr aus dem CD-Player wanderte.
Was 16 Horsepower rund um ihren charismatisch lamentierenden Sänger David Eugene Edwards auf diesem Zweitwerk abliefern, kann getrost als Geniestreich bezeichnet werden. Abgesehen von Instrumenten (Banjo, Bandoneon, Stehbass...), die in dieser Konstellation und Ausgefallenheit eher kaum gemeinsam zu hören sind, bohrt sich Davids unverwechselbare Stimme ins innerste Mark.
Seiner Kindheit und Jugend an der Seite seines wanderpredigenden Großvaters werden die von Schuld und Sünde schweren Texte gerecht, das Leben ist, vertraut man auf Davids Interpretation, weder leichtfüßig, noch einfach und schon gar nicht dazu da, um vordergründig Spaß zu haben.
Besonders eindringlich krallt sich das vom gequält quiekenden Akkordeon begleitete "American Wheeze" in den Gehörgang, auch "Black Soul Choir" bleibt unvergessen, wie eigentlich die gesamte CD.
Wer nie Gelegenheit bekam, 16 HP live zu erleben, sollte sich wenigstens sein nach der Trennung der Band im April 05 forciertes Soloprojekt "Woven Hand" live zu Gemüte führen.
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der faszinierensten Alben dieses Jahrhunderts!, 14. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Sackcloth-N-Ashes (Audio CD)
Dieser genialen Band aus Denver um den Predigersohn David Eugene Edwards gelingt es, mit Instrumenten wie Melodeon, Banjo, Kontrabass und Schlagzeug und vor allem der duesteren, gequälten Stimme Edwards eine countryschwere, grunge-verseuchte, extrem spannungsgeladene Musik zu erschaffen, die in ihrer Intensität manchmal an die Doors, die Violent Femmes, an Tom Waits oder Nick Cave erinnert. Stücke wie "Black Soul Choir" oder "Scrawled in Sap" vereinen aussergewöhnlich eindringlichen Gesang und treibende Basslines und Schlagzeugbeats zu betörend schaurigen Impressionen eines amerikanischen Hinterlandes voller Einsamkeit und dunklen Obsessionen: 'O the sky grey orange and the walls stained blue, an i laid right down on golden satin with you. into sweet dark circles of beautiful eyes i go down, O LORD, i go down...'
"Sackcloth 'n' Ashes" schmeckt nach Staub und Verdammnis, einsamen, abgelegenen Höfen, verzweifelter Leidenschaft und suessem Wahnsinn: "I can sense it all around me - there's something in this room; it ain't magic nor no witchcraft no bitch on no broom; look, see his bones are gone, he done left his grave...". Tod und Liebe sind ständig gegenwärtig: "I'm digging you a shallow grave / an on your rotten bones I'll raise / yellow daisies for my true love's hair...."
Mit ausführlichem, typographisch leicht exzentrischen, optisch passendem Booklet.
Exzellent geeignet für einsame Stunden in abgedunkelten Räumen, aber teils durchaus auch für einen wilden Scheunenbodenstomp ... und unübertroffen in der Endlosschleife auf langen, einsamen Autobahnfahrten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Inoffizieller Soundtrack der Dust-Bowl-Ära, 20. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Sackcloth N Ashes (Audio CD)
Blut und Schweiss, ja, aber keine Tränen. Der amerikanische Boden ist trocken und unfruchtbar, besonders in den 30ern - die Zeit der Prohibition, Wirtschaftskrise und Armut. Die Zeit, deren Staub diese Musik atmet. Karg, bitter, apokalyptisch, "Früchte des Zorns" in Musik gefasst: Das ist "Sackcloth 'n' Ashes". Gitarren, an denen trockenes Blut klebt. Stimmen voll Sand. 'The Waste land', so weit das Auge reicht. Irgendwie hört sich das alles recht ähnlich an, aber die Wahrheit ist vielmehr: jeder einzelne Song ist genau so genial wie der vorige. Mein derzeitiges persönliches Highlight: '"Haw"', aber das ändert sich mit jedem Hören.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Portishead, deepest West, 9. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Sackcloth N Ashes (Audio CD)
Worte über diese Band, dieses Album zu verlieren, kann ich nicht wirklich wagen. Da versagt mein Vermögen, mehr noch mein Wille. Es ist Musik, um die es hier geht, und die findet jenseits verbaler Semantik statt - eben darum hat sie diese Macht.

Eines aber sei dennoch gesagt: Wer in seinem Leben die tragische, die dunkle Seite des Daseins wahrnimmt, sie zulässt, aus ihr gar Kraft bezieht, der, ja der wird in dieser Musik einen eloquenten Begleiter finden. Mein Freund des Dionysos, hier können wir verweilen!
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4.0 von 5 Sternen Anders, unmodern und gerade deshalb gut, 13. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Sackcloth N Ashes (Audio CD)
Ich bin sprichwörtlich zu dieser CD gekommen, wie die Jungfrau zum Kinde. Aber seit dem ich sie habe, wird sie gehört. Ich bin kein ausgewiesener Kritiker und auch kein Musiker. Aber ich erkenne, wenn jmd. sich Gedanken gemacht hat und diese Gedanken versucht in der Musik auszudrücken. Es ist vieles wieder zu finden, was bereit andere erwähnten. Von Cajun über Blues bis hin zu ganz eigenen Kreationen. Das Ganze wird durch ein weiteres und sehr charaktervolles "Instrument"; nämlich die Stimme des Sänges unterstützt.
Für alle, die offen für Neues sind und die andere Einflüsse schätzen, werden mit dieser CD nicht so verkehrt liegen. Die Düsterniss in manchen Songs muss man dann aber auch mit in Kauf nehmen. Das passende Wetter: Herbst, Nebel, Regen und dazu einen sehr guten Bourbon. Dann wird es ein Genuß.
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7 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen geschmackssache, 16. November 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Sackcloth-N-Ashes (Audio CD)
Als erstes muss mal gesagt werden, dass die Aufmachung des ersten Studioalbums (wenn man von der selbstbetitelten ersten EP absieht)von den 16 PS doch recht anschaulich und schön ausgedacht ist und für die tollen texte gibt's gleich einen (Inhalts-)Bonuspunkt. wenn man sich die gestaltung der texte anguckt, weiß man gleich, was einen erwartet. Und das hätte ich vielleicht lieber vor dem hören machen sollen, das anschauen des booklets, denn dann wäre ich sicherlich von vornherein anders an die musik herangegangen. Wie auch immer. Ich hatte was anderes erwartet. Die band wird auf jeden fall ihrem namen voll gerecht, denn was einem hier geboten wird ist western-rock, wie ich ihn vorher noch nie gehört habe. Das was mir jedoch trotzdem sehr bekannt vorkam, war die stimme von sänger david, die meiner meinung nach absolut nach chokebore klingt - und genau das passt nicht zu der musik. Die musik ist auf keinen fall schlecht, im gegenteil, aber in verbindung mit der stimme spricht sie mich einfach nicht an. Man muss außerdem auch sagen, dass der platte etwas mehr abwechslung gut täte. Insgesamt klingt es so etwas ungewohnt bis strange, wer das mag, und auch den country-einflüssen nicht abgeneigt ist, könnte an 16 horsepower gefallen finden.
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Sackcloth N Ashes
Sackcloth N Ashes von Sixteen Horsepower (Audio CD - 2003)
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