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Kundenrezensionen

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am 3. Oktober 2012
Aufnahmen aus der Jazzrockphase von Miles. Wunderschöne fließende Musik, wobei ich zu 90% die erste CD bevorzuge. Etwas ärgerlich und daher ein Punkt abzug gibt es für die Klangqualität. Ich besitze noch die 1997er Ausgabe und die ist deutlich besser. Warum soetwas vorkommt ist mir ein Rätsel.
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am 29. November 2012
Der kleine, ca. zehn- bis zwölfjährige Junge ist stolz, mal wieder im Zimmer seines Cousins und Nachbarn, 19, sein zu dürfen, das mit Matratzen, Frank-Zappa-Poster, Tropfkerzen, diversen Gitarren in den Ecken, Akari-Papierlampe, vielen Aschenbechern, einer großen Stereoanlage mit riesigen Boxen, Bierkasten usw. als zeitgemäßes Jugendzimmer anno 1981 eingerichtet ist. Immer sind irgendwelche Freunde da, immer wird geraucht und Bier getrunken, immer wird laut Musik gehört: Santana, Jethro Tull, Emerson, Lake & Palmer, die frühen Genesis, John McLaughlin, bisschen Krautrock, wenig Punk, viel Progressive. Und sicher auch irgendwann die Miles-Davis-Scheibe "Live-Evil". Solche Musik war der Soundtrack meiner Kindheit. Da war Energie, ein wuchtiger Bass, ein dampfendes Schlagzeug (natürlich mit einem kräftigen Solo zwischendurch), da waren schräge, atonal wirkende Trompetentöne, E-Piano-Läufe rauf und runter, ein kreischendes Saxophon und eine E-Gitarre, die sich jaulend durch die ellenlangen Tracks windet. Dem Kleinen hat's gefallen, weil es den Großen gefallen hat.
Jahrzehnte später, dem E-Piano-Beitrag eines Keith Jarrett für die diversen Formationen von Miles Davis 1970/71 auf der Spur, erinnert sich der Kleine von damals des Soundtracks der Jahre seines musikalischen Erwachens. Allerdings fällt die Bilanz des Wiederhörens zwiespältig aus. Die acht Stücke (vier kürzere, vier sehr lange) auf den beiden CDs stammen von Live- und Studioaufnahmen zweier unterschiedlicher Formationen im Februar, Juni und Dezember 1970. "Sivad" ist ein kraftvoller Opener, der alle Nuancen der damaligen Electro-Fusion-Jazz-Phase von Miles Davis repräsentiert. Dabei kommt das Jazzige in den Phasen ohne John McLaughlins Gitarre stärker zum Ausdruck; mit Gitarre ist das Ganze eher Progressive-Rock (wenn man denn überhaupt Schubladen aufmachen will). Jedenfalls ist der Gitarrensound jene Zutat, die den Unterschied ausmacht etwa zum Stil des Isle-Of-Wight-Auftritts der Miles Davis Band.
Die Klangqualität der "Live-Evil"-CD von 2010 ist stellenweise erstaunlich schlecht. Toll sind die Soli von Jarrett am E-Piano und von Gary Bartz am Saxophon. Miles Davis' eigener musikalischer Beitrag ist eher nebensächlich, wichtiger ist wohl die Tatsache, dass er diese Musiker zusammengestellt hat und diese Musik als spiritus rector "führt". Insgesamt ist die erste Scheibe deutlich besser als die zweite. Sowohl "Funky Tonk" als auch "Inamorata" sind mit jeweils über 20 Minuten Dauer über längere Strecken doch etwas "anstrengend".
Fantastisch ist das Artwork der Scheibe. Das Cover hätte als Poster sehr gut in das Zimmer meines Cousins gepasst. Oder hing es da nicht ohnehin?
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TOP 500 REZENSENTam 23. August 2009
All jene, die gleichermaßen mit Hingabe und Besessenheit schon -In a silent way-, -Bitches brew- oder den -Jack Johnson Soundtrack- vergöttert bis verschlungen haben, bekommen auch auf diesem fulminanten Mitschnitt die Vollbedienung.

Mit allen Kunstgriffen des zeitlosen Stilbewußtseins und mit dem Feuer des schwarzen Voodoos kreiert Miles, samt seiner genuinen Mitmusiker, ein erneutes Feuerwerk an orgiastischer Entfesselung als auch an empfindsameren Innenansichten. Die dampfende Hitze der expandierenden 70s wabert auch in jedem Ton mit und läßt uns in eine mysteriöse, intensive Epoche eintauchen.

Wer nur halbwegs etwas vom Phänomen Miles verstanden hat bzw. verstehen will, der kann diese Aufnahmen eigentlich unmöglich entbehren!

Grüße und intensivste Momente damit!!!
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am 1. Juni 2013
Live -Evil ist wahrscheinlich meine allerliebste Davis-Scheibe und ich habe einige. Das liegt wohl (auch) daran, dass ich seine Fusion - Phase (Bitches brew, Agartha) besonders liebe.
Auf Live-evil erreicht er mMn den absoluten Höhepunkt dieser genialen Schaffensphase, wobei mir die Nummern die in Washington DC (Cellar Door)aufgenommen wurden insgesamt besser gefallen als jene von New York (Columbia Studio B)- vielleicht weil die Musiker beim Cellar Door-Konzert eine fast magische Chemie untereinander entwickeln. Auch in den Liner-notes (Gary Bartz, 1997) wird angedeutet, dass dieses Konzert einen Meilenstein der damaligen Band darstellt ("By the time we played the Cellar Door, we had jelled as a band")
Absoluter Höhepunkt und Imho eine der besten Jazz-Nummern of all time: "What I say" (21:09)

Großes Album
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am 7. Februar 2009
Das ist eines der Alben aus den 70-er Jahren, die den Test der Zeit nicht bestanden haben. Es enthält zum einen Live-Mitschnitte von einem Konzert in Washington mit Steve Grossman, John McLaughlin, Keith Jarret, Michael Henderson Jack DeJohnette und Airto Moreira, zum anderen ("Nem um Talvez", "Little Church" und "Selim") eine Studiosession, bei der die Miles Davis Band um den Sänger und Pfeifer Hermeto Pascoal erweitert wird. Damit wären wir schon bei einem Hauptproblem: Die Unisono-Passagen von Trompete und Gesang sind schauerlich intoniert und die Abmischung ist für Studioverhältnisse auch nicht gerade brilliant. Vom Ansatz her wäre die Live-Band eigentlich besser aufgestellt: Die Rhythmusgruppe produziert einen funkigen bis harten Drive, und Keith Jarrett liefert am E-Piano einige erfrischende Soli ab. Dass die Platte nur schwer anhörbar ist, liegt aber an einigen ärgerlichen Details: Erstens hat der Trompeter damals wirklich erst angefangen, mit der elektronischen Verfremdung, speziell mit dem Wah-Wah-Pedal, zu experimentieren und der Sound ist mehr als unbefriedigend. Zweitens verwirklicht sich Airto Moreira im Ensemble nicht nur an Percussionsinstrumenten, sondern auch auf irgendwelchen folkloristischen Flöten, die leider nicht zur Tonart und Stimmung der übrigen Instrumente passen... Fazit: Zwingend erforderlich ist "Live-Evil" nur für Sammler, die auf Vollständigkeit bedacht sind. Wer eine gute Live-Einspielung aus jener Zeit sucht, sollte lieber "Miles At The Fillmore" anschaffen.
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am 4. September 2013
Die Zeit von ca 69~75 wurde mir von einem Freund (der selbe, der mir Porcupine Tree's signify empfohlen hat, siehe dortige Rezi) als progressive Phase von Davis nahegelegt.
Vor allem, da es auch die Phase ist, in der Davis mit Gitarristen zusammen spielt.
Auf dieser mittelmäßigen zusammengestückelten Platte ua mit John Mclaughlin, einem der wohl bekanntesten Gitarristen aus dem weiten Umfeld des Jazz.
Arg viel anders ist der typische Jazz von Davis und seiner Truppe jetzt auch nicht.
Die Titel reichen für ihn untypischen drei Minuten bis zu den typischen (LP)Seitenlangen Tracks.

Gibt besseres aus dieser progressiven Phase.
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