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Kundenrezensionen

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am 8. November 2011
Kurz zum Titel meiner Rezension :
Damit meinte ich,entweder es passt,wenn unterschiedliche Musiker zusammenspielen,oder es passt nicht.Und hier gibt das eine absolut interessante Symbiose ab .Und deswegen passt es !!!

Was haben wir ?
Auf der einen Seite Bob Dylan,der sich schon immer dadurch auszeichnete,seine Songs immer mal wieder anders zu spielen -vor allem anders,als es Teile des Publikums gerne hätten.(Insbesondere die Herrschaften von der "Dylan-Puristen-Fraktion" ... jawohl der ironische Unterton ist hier absolut gewollt,denn mich nerven diese Typen,weil sie einem Musiker die Chance nehmen,sich und seine Songs zu entwickeln,auch wenn sie das vielleicht gar nicht beabsichtigen mögen)

Auf der anderen Seite The Grateful Dead aus San Fransisco/Kalifornien,eine echte End-Sixties-Band,eine der besten übrigens,neben Jefferson Airplane/Starship oder Mountain,aus einer Zeit,in der Songs dann gut waren,wenn man sie möglichst lang spielte und möglichst "auseinanderimprovisierte" (dieses Wort ist eine Kreation von mir,ich denke,es ist klar,was damit gemeint ist).
Wer zum Beispiel das Album Grateful Dead Live-Album "Live/Dead" kennt,weiß,wovon ich rede.
Wobei es bei Dead-Konzerten auch immer darauf ankam,unter Einfluss welcher Substanzen sowohl Musiker als auch Publikum gerade standen -trotzdem kann man immer heraushören,daß The Grateful Dead ihr Handwerk verstehen,egal wieviele Drogen sie gerade genommen hatten.
Wenn man sich denn auf diese Art von Musik einlassen mag ...

Das Zusammenspiel mit Garcia und co. gibt den Dylan-Songs (übrigens eine gute Mischung aus alten und neuen,bekannten und weniger bekannten Songs) seinen ganz eigenen Reiz.Ungewöhnlich auch für Dylan,daß die Songs recht lang sind,kein Song unter vier Minuten,die letzten drei (Joey,All Along The Watchtower,Knockin` On Heaven`s Door) zwischen sechs und neun Minuten.
Gleich der erste Song "Slow Train Coming" unglaublich dicht und tight gespielt,ebenso "Gotta Serve Somebody" von der gleichen LP ("Slow Train coming" von 1979)
(Ich glaube,an disem Abend hatte kein Musiker Drogen genommen ... !? Oder nur die richtigen ...!)
Die flüssig gespielte Lead-Gitarre von Jerry Garcia mit den gewohnt ellenlangen Soli passt einfach zu allen Songs,in erster Linie aber zu "All Along The Watchtower" und "Knockin` On Heaven`s Door",Lieder,die man immer wieder verlängern kann,ohne daß sie langweilig werden.
Man achte nur mal auf die Solo-Passage von Garcia auf "All Along ..." und den Anfang von "Knockin`...".Zum Niederknien!!!
Auch die Versionen von " ... Watchtower" von Jimi Hendrix sowie die von "Knockin`..." von Guns `n Roses" sollte man sich mal wieder anhören,die beide zeigen,was man aus einem guten Song machen kann,damit er noch besser klingt.
Und so machen es auch Dylan & The Dead auf dieser Platte :Immer mal wieder ein Solo eingestreut,die Songs nochmal verlängert ... .
Diese Musik macht einfach Spass,aber man muß dazu auf Dylan und in allererster Linie auf Grateful Dead stehen,sonst gibt einem diese Scheibe nicht viel.

Zyniker würden sagen :"Wenn man die Platte mag,mag man sie ...wenn man Musik macht,mag man sie nicht."
Dieses sehe ich absolut anders !!!
Es sind allesamt Musiker,die ihre Instrumente und ihre Stimmen beherrschen,sozusagen blind,das ist unbestritten.

Übrigens :Wenn man einen Vergleich ziehen mag zwischen "Dylan & The Dead" und dem "Real-Live"-Album vier Jahre vorher ,übrigens auch dieses mit Begleitmusikern,die so mancher Fan nicht passend für Dylan fand ,z.B. Mick Taylor,so kommt dies hier musikalisch um Klassen besser rüber,obwohl "Real Live" bei den Amazon-Rezensionisten im Schnitt die besseren Kritiken bekommen hatte :
Durchschnitt viereinhalb,also nur vier- und fünf-Sterne-Beurteilungen,
(Was sollen denn bitteschön Sätze wie "Bestes Dylan-Live-Album überhaupt" ?Habens da einige an den Ohren ? ) vor allem keine einzige ein-Stern-Kritik,während "Dylan & Dead" im Schnitt grade mal zweieinhalb machen,mit drei mal 1 Stern.Hallo ? Bin ich der einzige,der findet,das hier was quer läuft ?

Unnötig auch meines erachtens die Spekulationen über das "Warum" dieser Musiker-Gemeinschaft.Vielleicht waren wirklich sowohl Dylan wie auch die Dead gerade in einer Krise und wollten mit den Konzerten einfach nur die letzten Hardcore-Sechziger-Fans hinter dem Ofen hervor und in die Konzertsäle hinein locken.
Und wenn schon !! Es sind fantastische Konzerte mit einer fantastischen Live-LP dabei herausgekommen.Mir selbst tuts heute noch leid,daß ich damals auf keinem der Konzerte war.
Was ich nicht weiß,ist,ob auf dieser Tour wirklich nur Dylan-Songs oder doch auch der eine oder andere Dead-Song gespielt wurden.Und wenn,warum dann keinen auf diese Platte gepackt ? Hätte den Reiz bestimmt erhöht !
Ohnehin hätte man,egal ob mit oder ohne Dead-Sogs,eine Doppel-LP/-CD herausbringen sollen,ja müssen ! Der Fan hätte es gedankt !

Fazit :Nicht alltägliche Symbiose verschiedener Musiker,nicht alltägliche Musik,also nix für den Durchschnittshörer.
Aber's nicht mag,braucht`s ja nicht zu hören .
Trotzdem empfehle ich vor allem denjenigen,die diese Platte so s****** finden
(Hallo,meine lieben "Ein-Sterne-Freunde",dieser Satz ist für Euch !!!),nochmal wenigstens in die Anmazon-Song-Übersicht reinzuhören.Könnte ja doch sein,daß sich die eine oder andere Meinung noch ändert !

Und ohnehin ist es doch immer wieder das gleiche:Musik ist und bleibt Geschmackssache.Der eine hat eben einen guten Geschmack und der andere gar keinen.Oder wie war das nochmal ? Nein :Besser einen schlechten Geschmack als gar keinen. Oder halt ... (Egal,lassen wir das !)

Mit der Bewertung habe ich mich übrigens schwer getan.
Die volle Punktzahl waren mir dann doch zuviel,4 Sterne andererseits fast zu wenig.Viereinhalb wären mir genau angemessen erschienen,was leider nicht geht .
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am 12. März 2010
Ich bin ein großer Fan Dylans- besitze fast alle Alben (arbeite dran ;)), habe ihn 2007 auch live in Hamburg sehen dürfen und besitze ebenfalls so einige Live-Alben von dem Granfather of Rock. Ich hatte die schlimmsten Erwartungen, als ich mir dieses Album kaufte- unberechtigt, wie sich herausstellt. Die Rezensionen zu diesem Artikel sind irreführend.
Lustlos klingt für mich das Album ÜBERHAUPT NICHT! Alle Songs sind gut gesungen und ebenfalls solide gespielt worden- da gibt es kaum Raum für Kritik, meines Erachtens nach. Dieses Live-Album klingt sogar besser als so manch ein Studio-Album! Ein, zwei Songs hätte er noch drauf packen können, sei es drum. Immerhin stimmt die Länge des Albums und auch die Songauswahl finde ich mal abwechslungsreich.
Mein Favorit ist ganz klar 'I Want You'- wunderschön vorgetragen! Alles in allem ein
Fans dürfen zugreifen!
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am 13. November 2008
Beeindruckt durch überwiegend schlechte Kritiken habe ich mich lange von diesem Album ferngehalten. Dabei wäre mir fast ein durchaus hörenswertes Dylan-Album entgangen. Zunächst muss man sagen, dass künstlerische Kooperation oft etwas hinter der vermuteten Summe beider Teile zurückbleiben. Es gibt sowohl von Dylan als auch von Grateful Dead mitreißendere Live-Mitschnitte. Besonders die Dead-Fans kommen hier nicht ganz auf ihre Kosten, denn es ist ein Dylan-Album mit Dead-Begleitmusik.
In der Dylandiskographie fällt die Platte aber gegenüber anderen regulären Veröffentlichungen für meine Begriffe nicht ab, insbesondere finde ich Dylans Gesang durchaus nicht uninspiriert, wenn auch die Grundstimmung insgesamt eher relaxt wirkt. Die Songauswahl bietet gegenüber seinen anderen Livealben etwa zur Hälfte seltener gespielte Sachen. Also ich füge dieses Album gerne zu meiner Dylan Sammlung hinzu und werde es aufgrund seiner Entspanntheit sicher öfter hören.
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am 12. Januar 2000
Die Erwartungen stehen hoch, wenn man von einem Live-Album von Bob Dylan zusammen mit Grateful Dead hört. Daran liegt es vermutlich auch, daß diese CD von Kritikern absolut zerrissen wurde. Zugegeben, von Dylans Genialität, die in manchen Konzerten förmlich zu spüren ist, (selbst bei Aufnahmen noch) merkt man auf "Dylan & The Dead" recht wenig, aber schlecht ist die Platte trotzdem nicht. Was fehlt, ist einfach ein richtig überzeugendes Stück auf der Platte, obwohl es solche auf der Tour gegeben haben soll. Da "Slow Train Coming" eine meiner Lieblings-Dylan-Platten ist, bin ich allerdings mit der Auswahl von gleich zwei Liedern ("Slow Train" und "Gotta Serve Somebody") dieses Albums mehr als zufrieden. Insgesamt reicht's dennoch nicht für mehr als 3 Sterne. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 13. Dezember 2013
das neue mastering hat noch einmal eine ganze menge aus der Aufnahme herausgeholt. grateful dead spielen sich äußerst entspannt durch die altbekannten lieder. man hat den eindruck, es seien ihre eigenen. sehr schöne cd! nicht gerade für dylan-einsteiger. anspieltipp: slow train coming
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am 4. Oktober 2014
Seltsamer Titel? Ja, die Dead waren eine, wenn nicht DIE beste Liveband der modernen Rockmusik. Ohne Zweifel!
Dylan der Poet....
Nun hat Anfang der 80iger Dylan schon mit Jerry Garcia, der Hauptsänger, Chefkomponist und Leadgitarrist live gespielt, 1986 war Tom Petty mit seinen Heartbreakers die Begleitung Dylans.
1987 die Dead. Und?
Dylan nahm die Chance wahr, das die Dead nicht so spielen wie er es bis dahin gewohnt war. Die brachten Komponenten in den bisherigen Sound Dylans, so das er wie anno 1965 (umstöpseln auf Strom), Ende der 70iger (christliche Texte) usw, seine Fans wieder mal vor dem Kopf gestoßen hat.

Ich kenne komplette Shows von D&D, sie sind Klasse. Aber, man möge mir verzeihen, mit dieser CD wurde eine große Chance vertan, eine große Liveplatte zu gestalten. Den die Konzerte mit den Dead waren schon recht lange, und statt nicht ganz nur 45" hatte man ein 3er Set veröffentlichen sollen.

Stattdessen gibt es ein Mischmasch diverser Konzerte. Schade...
Von daher keine 5 Sterne. Nur mittelmäßige 3.
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am 19. Mai 2003
Das hier ist eine von Dylans besseren Liveaufnahmen; das liegt allerdings nicht an Dylan, sondern an Grateful Dead.
Bob Dylan ist eines der ganz großen Genies der amerikanischen Musik, gar keine Frage; aber er war nie ein großer Livemusiker (jedenfalls nicht, soweit man es aufgrund seiner Live-CDs beurteilen kann). Ich persönlich finde selbst die berühmte "Wake Of The Flood" mit The Band im Grunde einigermaßen überbewertet (von Katastrophen a'la "Real Live", "At Budokan" etc.pp. ganz zu schweigen). Nun also mit einer ausgesprochenen Live-Legende (die wiederum im Studio nie zu Normalform fand) als Backupband - funktioniert das? Die Antwort: ja und nein. Es funktioniert, weil die Songauswahl (viel aus der Slow Train-Phase) gut zum typischen, fließenden Groove der Dead paßt; es funktioniert, andererseits, nicht besonders, weil a) Grateful Dead besser sind, wenn sie nicht in einem so engen, durcharrangierten Korsett spielen müssen (es gibt beinahe keine Soli auf der CD), und b) weil Dylan auf diesen Aufnahmen ziemlich außer Form ist, d.h. sich recht emotionslos durch die Texte nuschelt. So neutralisieren sich die jeweiligen Vor- und Nachteile der Beteiligten zu gepflegtem Mittelmaß, in dem - wie gesagt - der sanft federnde Groove der Dead dann doch noch einiges rausreißt. Ältere Herren haben ihren Spaß beim Spielen, nicht mehr,aber auch nicht weniger. Im Ergebnis eine nette Sommerplatte, gut zum Nebenbeihören, sympathisch auch; wer allerdings die Größe von Dylan / von Grateful Dead unverwässert haben will und dabei prinzipiell auf das Feeling diser Aufnahmen steht, sollte sich von Dylan die "Slow Train Coming" besorgen und von Grateful Dead die "Dead Set". Kostet etwas mehr, lohnt sich aber. Und wer unbedingt Dylan-Liveaufnahmen haben muß, sollte nach Bootlegs mit Tom Petty & The Heartbreakers von '86 fahnden. Da war Herr Dylan auch live mal ganz große Klasse...
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am 7. Januar 2007
Das einzige Tolle an diesem Album ist das Cover, aber selbst als Bob Dylan Fan kann man den Inhalt getrost vergessen. Dylan wirkt unkonzentriert und selbst Grateful Dead kann seine Schaffenskrise nicht kaschieren. Im Gegenteil: Die Band spielt genauso lustlos auf wie Bob Dylan. Alle Songs sind auf anderen Alben sehr viel besser arrangiert.

Ich denke, dies ist die schlechteste Dylan - CD.
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am 11. Januar 2012
Nicht schlecht, dieses Album. Aber, es gibt diverse Bootlegs die besser geraten sind als der Release. Dylan war ein großer Anhäger Jerry Garcias, er bezeichnete ihn mal als einen Musiker, der keine Genregrenzen kannte. Die Band und auch Dylan haben hier einen eher mittelmäßigen Tag gehabt. Warum dies alles veröffentlicht wurde ist mir schleierhaft. Gerade andere Aufnahmen die es nur als Bootleg gibt beweisen, wie magisch die Auftritte sein konnten in diesem Jahr, ja gerade eine Symbiose ergaben die kaum erklärt werden kann. Das Spiel der Band fügte sich in Dylans Songs ein und anders herum, sodass sämtliche Songs anders gespielt wurden, dies ist jenseits der anderen großen Jahre des Folkrockers Dylans, irgendwas zwischen Folk, Jazz, und purer Trance, gerade in den großen Hits wie Queen Jane, Watchtower, Slow Train oder Ballad of a Thin Man. Das hier dagegen wirkt etwas runtergespielt, als ob sie gerade dort, keine rechte Lust verspürten.
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Bob Dylan und The Grateful Dead: Warum eigentlich nicht? Das war mein erster Gedanke. Nach diesem Livealbum lautete meine Frage: warum eigentlich?

Dass Dylan seine Lieder zersingt, ist man von ihm gewohnt, und es kann seinen Reiz haben. Muss es aber nicht, wie spätestens Knocking on Heaven's Door verdeutlicht, das stellvertretend für das Dilemma dieses Albums steht: Dylan singt total unmotiviert und lustlos, und das, was die Dead hinter ihm zusammenzimmern, hätte den Proberaum nicht verlassen dürfen. Diesem Album fehlt alles, was ein Stadion ROCKEN könnte. Oder eine Halle. Oder auch nur einen Club. Beide beteiligten Seiten zocken etwas autistisch vor sich rum und scheinen sich in ihrer Lethargie eher noch gegenseitig zu bestärken. Wie Dylan in "Chronicle Vol. 1" eingehend beschreibt, hatte er 1987 eine existentielle musikalische Identitätskrise; das vorliegende Livealbum illustriert dies eindrucksvoll.

Aufgenommen bei vier Konzerten im Juli '87, fehlt den sieben Songs jeder Biss. Lediglich die Eröffnung, Slow Train, kommt einigermaßen kompakt daher, danach wird es weniger statt mehr, wobei es auch nicht gerade hilft, dass die Band einige Songs live ausplätschern läßt. Queen Jane approximately ist eh eine der langweiligeren Dylan-Nummern, und Joey hat bei genauerer Betrachtung nicht den allerintelligentesten Text in Dylans Oeuvre; dass über fast 9 Minuten nur die Akkorde geschrubbt werden, ringt dem Song auch keine neuen Aspekte ab. Bei All along the Watchtower geben sie sich zumindest Mühe.

Vier Songs, darunter zwei von "Slow Train coming", gibt es hier zum ersten mal in offiziellen Liveversionen, Dylan hat den Refrain von Slow Train etwas abgeändert, Gotta serve somebody hat ein paar neue Zeilen erhalten, Joey einen kleinen geänderten Akkordwechsel, das Übliche halt. Nach nur 44 Minuten allerdings bleiben ein paar Fragen offen, von denen ich die meisten nicht beantworten kann:

Warum habe ich mir das Album nochmal angehört? (Für diese Rezension.) Warum habe ich es mir überhaupt nochmal in der remasterten Ausgabe gekauft? (Aus alter Freundschaft!)

Warum haben die überhaupt zusammen Musik gemacht? Warum sind sie damit aufgetreten? Warum hat man dieses Album Anfang '89 veröffentlicht, nachdem man anderthalb Jahre Zeit hatte, die Aufnahmen auf ihre Qualität hin wirken zu lassen? Hätte es nicht Dylan-Alben gegeben, die dringender remastert veröffentlicht gehört hätten? (Logo!) Warum hat man nicht Aufnahmen von der Dylan-Tournee '86/'87 mit Tom Petty & The Heartbreakers rausgebracht - was da auf Bootlegs zu hören und im Video "Hard to handle" zu sehen ist, hat genau die hier vermissten Qualitäten!

Tja, ich weiß auch nicht. "Dylan & The Dead" bleibt sein schlechtestes Livealbum. Unglaublich dagegen, was er dann zwischen 1988 und 1990 mit den Traveling Wilburys und mit "Oh Mercy" für Hammeralben vorlegte!
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