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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Da waren's nur noch Zwei....., 1. September 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Double Trouble-Live (Audio CD)
Die Auflösung der gigantischen Gitarren-Armada Holland/Hlubek/Roland war der Anfang vom Ende der Ur-HATCHET - Steve Holland war ein Jahr zuvor ausgestiegen, zudem noch Banner Thomas, der Stamm-Bassist. Das war einer der Sargnägel für MOLLY HATCHET. Heute haben sie ja nur noch einen Gitarristen: den 'Sonnenkönig' Bobby Ingram plus einem Gitarren-Statisten als Bühnendekoration ;-)) [ach komm, jetzt laßt mich doch 'mal einen ablästern!].
Dafür war aber der einzigartige Sänger DANNY JOE BROWN, mit zeitweilig gut eingestellter Diabetes, wieder an Bord - dazu noch Gründungsmitglied Bruce Crumb an den Drums.

Bevor ich "Live at the Agora Ballroom" kannte, hätte ich der "Double Trouble Live" glatte 5 Sterne verteilt, und daß obwohl zwei echte Krücken dabei sind. Auf der "LatAB" waren halt DREI Gitarren auf der Bühne - das sorgte für unglaublichen Druck. Dazu war alles rauher, kantiger und noch nicht mit Synthesizern "vollgesülzt". Ich ziehe heute diese, bereits 1979 aufgenommene, Scheibe eindeutig der "Double Trouble Live" vor!!

Die ersten vier Tracks sind eindeutig die Anheizer für Band, Publikum und Hörer - die Quintessenz der ersten beiden großartigen Platten von MOLLY HATCHET.
Dann kommen [völlig gnaden- und humorlos] die beiden bereits angesprochenen Krücken: "Stone in your heart" und "Satisfied man" vom kurz zuvor erschienenen und maßlos enttäuschenden "The Deed is done"-Album. Sind wir doch 'mal ehrlich: das ist nix als mainstreamiger Stadion-Rock - genauso schlecht und langweilig wie Bon Jovi .... nur: von dem erwartet keiner etwas anderes!
Gott sei's gedankt bleibt's aber bei diesen beiden Ausfällen - der Rest ist wieder hochkarätig. "Bloody Reunion" kann zwar kleinere kompositorische Mängel nicht verbergen, rockt aber dafür herzerfrischend ab. "Boogie no more" ist einer der stärksten Takes dieses Silberlings, aber auch hier fehlt die dritte Gitarre.
Die "Free Bird"-Adaption kann man als durchaus gelungen bezeichnen, sie bleibt ziemlich nahe am Original. Ich empfinde es allerdings schon vermessen, dieses Cover hier über die SKYNYRD'schen Meisterleistungen zu stellen - und schon gar nicht in DANNY JOE BROWN's Interesse, da bin ich mir sehr sicher! Es ist vielmehr eine Verbeugung MOLLY HATCHET's vor ihren Freunden, denen sie seinerzeit ihren ersten Plattenvertrag bei Epic verdankten.
"Dreams I'll never see" ist klasse - keine Frage! DANNY JOE BROWN brachte "Edge of sundown" von seinem 81er Solo-Album mit - dort schon ein Hammer gefällt er mir in der Live-Version noch besser.
"The fall of the peacemakers" hat wieder genau einen Gitarristen zu wenig ;-)) - nee nix da, die Nummer ist schon ok! Der Schlußpunkt ist mit "Beatin' the odds" ein Take, das aus mir glatt wieder einen jungspüntigen Headbanger machen könnte ..... geht tierisch ab, das Teil!!

Zur Bewertung: also 5 Sterne sind nicht 'drin, bei aller Liebe zu MOLLY HATCHET nicht, und schon gar nicht im direkten Vergleich zur "Live at the Agora Ballroom". Mir ist "Double Trouble Live" eine Spur zu glatt, vieles wird per Synthesizer zu sehr auf 'Dauerwelle gefönt' ..... und das will [für mich!!] nicht so recht zu MOLLY HATCHET passen. Aber 4 Sterne sind ja auch noch wirklich sehr gut!!
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15 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Molly Hatchet "Double Trouble Live", 16. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Double Trouble-Live (Audio CD)
Dieses Live-Album aus 1975 bringt einen hervorragenden Querschnitt durch die besten Songs der ersten 4 Alben der Band. Mit ungeheurer Spielfreude und fast ohne Durchhänger (nur "Dreams you'll never see" fällt doch m. E. etwas ab) wird hier ein wahres Southern Rock - Gewitter veranstaltet. Herausragend die Gitarren-Duelle in "Gator country", "Boogie no more" , die tolle Ballade "Fall of the peacemaker" sowie eine der besten Versionen von Lynyrd Skynyrd's "Free bird" - für mich besser, weil wesentlich härter, als alle Versionen (live und Studio), die ich von Lynyrd selbst gehört habe. Schade, daß zwei Titel der Doppel-LP fehlen. Die Aufnahmequalität ist für ein doch nun schon fast 30 Jahre altes Album recht gut, nur manchmal wünscht man sich etwas mehr "Druck" im Bass. Fazit: Diese Disc darf in keiner guten Southern Rock - Sammlung fehlen!
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