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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen25
4,3 von 5 Sternen
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am 22. Oktober 2002
David Gilmour hatte es Ende der "Seventies" nicht einfach: Er war als Gitarrist und Sänger von Pink Floyd maßgeblich an Meilensteinen der Rockgeschichte beteiligt ("Wish You Were Here" und "The Dark Side Of The Moon). Gerade dieser Erfolg machte das Leben aber immer schwieriger und die legendäre Band immer unsympathischer. Konzerte fanden nun in großen Stadien statt, Roger Waters wurde als neurotisches PF-Mastermind immer unausstehlicher und unberechenbarer. Da mag es für den wirklich genialen (und ich verwende dieses Wort generell nur sehr vorsichtig!) Musiker an den sechs Saiten eine willkommene Pause gewesen sein, dieses Album aufzunehmen. Es klingt sehr am Blues orientiert, ist betont einfach produziert (aufgenommen im Trio) und sehr sparsam instrumentiert. Jedenfalls "There's No Way Out Of Here" hat(te) das Zeug zum Klassiker, begeistern kann mich auch "Mihalis", "Raise My Rent" und "I Can't Breathe Anymore" (fühlte sich Gilmour damals so?). Kein großes Mammutwerk der Rockgeschichte, wie es die Alben von Pink Floyd von 1971 bis 1979 waren. Aber gerade deshalb ungleich sympathischer und für mich ein ganz persönlicher Klassiker...
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am 3. Dezember 2006
Die erste Solo-Scheibe von David Gilmour klingt durchweg recht traurig und an manchen Stellen auch etwas härter, doch gerade deswegen ist sie so empfehlenswert. Gilmour setzt seine Gitarre sparsam, aber effektiv ein und seine Stimme - schon auf vielen Pink Floyd-Songs (Us and them, Wish you were here, Comfortably Numb etc.)unvergessen, hat einfach dieses gewisse Etwas, sie ist sehnsuchtsvoll, bedauernd und geht unter die Haut! Wunderschön auf dieser CD ist der Opener 'Mihalis' sowie 'Short and sweet' sowie 'I can't breathe anymore. Doch mein Lieblingsstück ist das so überaus traurige 'So far away', bei dem ich so richtig nostalgisch werde und mit Wehmut an gute, alte Zeiten sowie verpasste Chancen denke...;-( Für mich ist dieses Album eine düstere Perle eines der ganz großen Gitarristen der Rockgeschichte!
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das schmeckt und soundet wie pink floyd in der DSOTM und WSYWH phase.

dies ist durchaus als absolutes kompliment gemeint, man muß aber schon auch anmerken, dass das album ein ganz klein wenig nach zweiter wahl riecht, das songwriting ist schon etwas schwächer und weniger eingängig, aber hier wird ja auch mit diesbezüglich maßstäbe setzenden alben verglichen.

davon abgesehen, spielt david gilmour unbeirrt seine unverkennbare stratocaster, seine lässig gezogenen töne faszinieren ebenso wie bei PF, genauso wie sein charismatischer gesang.

ein anderer rezensent schrieb hierzu, wenn die scheibe nicht von einem pinkfloydler stammen würde, hätte sie damals keiner wahrgenommen. das bestreite ich ganz entschieden und formuliere um:

hätte es PF nicht gegeben, hätte diese scheibe schon auf grund des unverkennbaren psychedelicsounds vermutlich viel mehr beachtung gefunden.

hätte, würde, wäre - ist das jetzt und hier nicht völlig egal? klasse platte, that's it!

auch klanglich klingt das schwer nach alan parsons obwohl die mischerei hier von einem gewissen nick griffiths erledigt wurde.

der sterneabzug ist mir schwer gefallen, aber mr. gilmoure hat ja bewiesen, dass er das alles noch einen tick besser kann und NUR deswegen - ich wiederhole: NUR deswegen - gibt's keine höchstnote!

wie auch immer: um diese kohle ist das sowas von kein verhau wie selten sonst was, ich mag die scheibe und spiele sie genauso gern wie die aus der ersten zeile.
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am 23. Juli 2006
In einer Zeit, als es in David Gilmour's Band (Pink Floyd - für die, die es nicht wissen sollten) schon kriselte veröffentlichte er seine erste Solo-LP. Die Musik hatte wenig mit den Floyd'schen Kompositionen damaliger Zeiten zu tun, da in den späten Siebzigern hauptsächlich Roger Waters dafür zuständig war. Meiner Meinung nach gibt es auf dem Album keinen Durchhänger. Das erste Stück "Mihalis" ist ein Instrumental, mit dem David Gilmour die Richtung für den Rest des Albums vorgibt. Die Songs sind durchweg gut arrangiert und das Gilmour komponieren kann wissen wir ja alle. Es fällt schwer, einzelne Stücke hervorzuheben. Ich versuche es trotzdem: Der Opener "Mihalis", "There's No Way Out Of Here", "Cry From The Street" und mein Liebling auf dem Album "So Far Away". Unbedingte Kaufempfehlung von mir.
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am 24. Juni 2015
Das Problem mit diesem Album ist sicherlich die Zeit, in der sie herauskam, zumal von einem Musiker, der sich gerade auf dem schwierigen musikalischen Höhepunkt der Band befand, inder er seinen Hauptjob abzuliefern hatte. Zudem war Rick Wright, der Tastenmann von Pink Floyd, nahezu zeitgleich mit seinem Album "Wet Dream" beschäfttigt. Trennungsgerüchte häuften sich, zumal "Animals" wiie ein Abstieg erschien und "The Wall" noch nicht in Sicht war. Es konnte 1978 tatsächlich schon so erscheinen, als wäre die Ära Pink Floyd zuende und die Musiker müssten sich langsam nach anderen Beschäftigungen umsehen. Niemand konnte ja wissen, was da noch am Laufen war ...
Ich habe diese Platte immer sehr gemocht, weil ich hier eine andere Seite eines wirklich begabten Musikers hören konnte. Auch ohne seine bewährten Mitstreiter konnte Gilmour etwas typisch pink floydiges zustande bringen, ohne allzu großen Bombast zu bemühen oder auf der unsäglichen Konzeptschiene herumzureiten. Er präsentiert sich hier ehrlich und einfach als Bluesmusiker mit Vorlieben für gut produzierte, psychedelisch vorbelastete Klänge, die er geschmackvoll zu einem Gesamtwerk gießen konnte. Vieles an diesem Album wirkt wie mit leichter Hand aus dem Ärmel geschüttelt, und man möchte gerne glauben, dass es für David eine willkommene Abwechslung war, mit ein paar befreundeten Musikern ohne den kommerziellen Druck im Rücken einfach loszurocken - langsam und gefühlvoll, wie man es von ihm gewohnt ist, aber mit einer musikalischen Tiefe, die selten ein Gitarrist mit einem angschlagenen Ton erreicht hat. Songs wie "Cry From The Street" oder "No Way" mögen kompositorisch nicht der Burner sein, aber das ist im Blues Rock auch nicht gefragt. Hier werden die guten alten Akkorde schön und traurig, liebevoll und leidenschaftlich immer wieder aneinandergereiht und das alte Lied vom üblichen Mist des Alltags erzählt, der erst durch diese Musik wieder einen Wert bekommt. "There's No Way Out Of Here" sticht in seine fast poppigen Einfachheit sicher heraus und ist - hat man's vermutet- gar nicht auf David's Mist gewachsen, sondern einem befreundeten Musiker der Band Unicorn geschrieben. Was Gilmour wirklich auszeichnet und wahrscheinlich für Generationen unsterblich macht (und nebenbei auch noch seine Hauptband) sind diese extrem lebendig und zigeunerhaft verzogenen Gitarrentöne, immer schön an der Grundlinie der Akkorde entlang, die sich wie eine verliebte Katze auf dem heißen Blechdach räkeln. Das hat viele andere motiviert, es selbst so zu versuchen - aber ihn erreicht niemand, nicht in tausend Jahren. Es gab und gibt schnellere, kompliziertere, vielleicht sogar melodischere Gitarristen als ihn. Niemand erreicht aber die Intensität dieses Mannes auf den sechs Saiten, und allein dafür muss man ihn lieben.
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am 8. November 2006
Was für ein Album, hier zeigt sich schon früh das David Gilmour nicht nur irgendein Gitarist ist, sondern sicherlich einer der besten und meiner Meinung nach sogar der beste!

Besonders auffallend bei diesem Album im vergleich zur Ersterscheinung ist, dass die Songs noch klarer klingen und die Gitarensolos bei den Titeln "No Way" und dem klasse Song "I Can't Breathe Anymore" länger sind!

Ich kann dieses Album jeden empfehlen, der auch Pink Floyd mag und sowie so jedem der auf sehr gute Musik steht!
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am 28. Dezember 2003
Wer an Pink Floyd die Gitarrenparts liebt, kommt beim 1978er Album von David Gilmour voll auf seine Kosten - erwartungsgemäß gitarrenlastig, mit kilometerweiten Soloausflügen. Die Grundstimmung ist moll. Passend das Cover mit dem winterlichen Schmuddelwetter. Die Songs fügen sich stimmig aneinander. Als ahnungslos verrät sich, wer deshalb behauptet, alle Songs hätten dasselbe Harmonieschema. "Mihalis" benutzt eine lydische Tonskala, "Short and Sweet" kommt in Dur daher, sicher, ab und zu kommt ein Blues-Schema vor, aber was will man von David Gilmour auch anderes erwarten? "There's no way out of here" ist eine Hymne der Verzweiflung, die noch immer Gänsehaut erzeugt.
Nichts für die Masse. Aber warum auch?
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TOP 1000 REZENSENTam 5. Dezember 2013
So far away...von jeder Oberflächlichkeit,jedem Mainstream,ist David Gilmour (auch) mit diesem seinem Klasse-Album mit dem klangvollen Namen "David Gilmour".
Es wurde 1978 veröffentlicht,also fast zeitgleich mit der ebenfalls ersten Soloplatte seines Bandkollegen bei Pink Floyd,Richard Wright ("Wet Dream"),zu einem Zeitpunkt,an dem Roger Waters bei Pink Floyd mehr und mehr die Kontrolle an sich gezogen hatte und das Material für Pink Floyd-Alben fast allein komponierte.
Als Folge(n) dieser Situation entstanden also diese Solo-Projekte.
DG verbindet hier äußerst geschickt gitarrenlastige Rockmusik mit Blues-Elementen und einer Prise Pink Floyd.
Seine Gastmusiker,keine bekannten Stars,machen ihren Job überaus gut;Gilmour übernimmt den gesamten Gesang und natürlich die Gitarrenarbeit in der gewohnten Qualität.Auch hat er den Großteil der Musik selbst geschrieben ("There`s No Way..."ist nicht von ihm und auf zwei Stücken hat er sich helfen lassen).
Obwohl das gesamte Album deutlich lockerer daherkommt,als das,was man von Pink Floyd erwarten würde,besitzt es dieses "Gewisse Etwas".Es hat mir damals schon beim ersten Hören extrem gefallen.
Die von Kritikern der Scheibe manchmal unterstellte Belanglosigkeit,fehlende Qualität,kann ich auf keinen Fall nachempfinden.Trotz recht einfacher Strukturen im Aufbau der Tracks schafft DG es immer,etwas zu erreichen,das ihn und Pink Floyd so auszeichnet: Atmosphäre.
Die Klangqualität ist außerordentlich gut,Aufnahme und Mix sind überdurchschnittlich,dementsprechend klang (und klingt bei mir noch immer)die gute alte Schallplatte.Auch die erste CD-Serie war recht ok.
2006 wurde ein Remastering durch Doug Sax durchgeführt.Dieses hat für mich zu keiner echten Verbesserung geführt,allerdings läuft diese CD 30 sec länger.Ärgerlich,aber das ändert nichts an der Tatsache,daß David Gilmour hier eine mehr als überzeugende Arbeit abgeliefert hat.
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am 22. August 2008
Hatte seinerzeit die erste veröffentlichte Amazon.de-Rezension zu dieser Platte getippt und dann doch wieder gelöscht. Hatte die damalige David-Gilmour-Band mit einer "Schülerband" verglichen, "die Pink Floyd nachspielt". So kam es, dass ein weiterer Rezensent diese meine Aussage nun in seiner Rezensions-Überschrift in Frage stellte.

Die Platte ist, gemessen an den alten Floyd-Klassikern, ja gar nicht mal besonders gut. Die Arrangements wirken teilweise einfallslos, sehr konventionell, es gibt viele Wiederholungen. Interessanterweise "passt" das aber alles: Vielleicht ist Gilmour nicht nur der Gitarrenmeister, der wie kein anderer die Kunst beherrscht die Balance zwischen "Abgespactheit" und "Erdigkeit" zu halten und sich mit seinen Gitarrengleitflügen anhaltend in dieser Stratos-Sphäre aufzuhalten.

Wahrscheinlich ist Gilmour auch ein Meister der Banalität oder des "Adult Style", wie Pete Townshend das Phänomen Gilmour im Jahr 1984 treffend umschrieben hatte. Da wird kein Ton zuviel gespielt, der Zuhörer wird niemals mit allzu virtuosen "Wideldidideldi"-Soli strapaziert, die mit den Jahren, seien wir ehrlich, doch immer lächerlicher und aufgeblasener auf uns wirken - ohne allerdings die atemberaubenden Gitarrenkünste eines Edvard van Halen schmälern zu wollen. Eigentlich klingt bei Gilmour alles immer recht "normal, stimmig und passend". (Ansonsten wären Waters eigenwillige und sperrige Songs auch nicht auf Dauer zu ertragen gewesen.)

Neu (und von Pink-Floyd-Bandkollege Wright praktisch zeitgleich auf "Wet Dream" zelebriert) sind die an manchen Stellen hörbaren Fusion-Einflüsse, die der Platte hier und da ein bisschen mehr Antrieb verschaffen - und die ich mir auch auf auf dem "On An Island"-Langweiler gewünscht hätte.

Das gefällt mir an der Platte: Diese gewisse, gelassene Laid-Back-Banalität (zeitweilig aber mit Fusion-"Afterburner"), wohl aber einer Banalität aus einer "besseren", weil längst vergangenen Epoche der Pink-Floyd-Geschichte. Auch Gilmours aktuelles Album klingt in weiten Zügen furchtbar banal und einfallslos, dabei aber längst nicht mehr so "cool" und verständlich wie dieses Solo-Erstlingswerk - eben weil der inzwischen gealterte Mann sich heute auf einem seltenen gesellschaftlichen Niveau befindet, auf dem bedauerlicherweise keine Kritik oder soziale Spannung mehr an ihn herangetragen werden. Heute wird er von allen, die ihm begegnen, angelächelt, alle finden gut, was er macht und machte - und so klingt heute auch seine Musik: Selbstzufrieden, ikonenhaft, sich selbst kopierend, umgeben von spannungsfreiem, altersjugendlich positiv rückblickendem Kukident-Charme, allenfalls von der melancholischen Gewissheit getrübt, dass in ein paar Jährchen alles vorbei sein wird: Pink-Floyd-Bandgründer Barrett und jahrzehntelanger Pink-Floyd-Manager O Rourke schauen sich die Gänseblümchen bereits von unten an, ebenso Gilmours guter Freund, Film-Musik-Macher Michael Kamen. Und auch mit einer Beatles-Reunion kann nicht mehr gerechnet werden - das muss doch gesagt werden dürfen!

Gilmours Erste dagegen spiegelt vielleicht die Melancholie wider, dass Pink Floyd ihren Schaffenshöhepunkt gerade überschritten haben, dass die Bandmitglieder sich nicht mehr sonderlich gut verstehen, und dass viel Geld und große Ländereien zu besitzen, vielleicht doch gar nicht so befriedigend ist, wie man anfangs geglaubt hatte. Eine innere Ausgebranntheit also, die zu konservieren wahrscheinlich nicht einmal beabsichtigt war. Und doch ist das Thema "Ausgebranntheit" und "Melancholie" auf dieser Scheibe m.E. über all die Jahre hinweg wohl besser, organischer und musikalischer erhalten geblieben, als auf dem etwas später erschienenen Sozialkitsch-Floyd-Album "The Wall", welches o.g. Themen in erster Linie vordergründig, mit bekanntem Waters-Weltschmerz/Selbsmitleid behandelt - und im Gegensatz zu dieser wunderschönen und natürlich klingenden Platte heute nur noch in kleinen Häppchen à la "Comfortably Numb" verdaut werden kann - was in erster Linie David Gilmour zu verdanken sein dürfte.

Gilmour ist (war) sicherlich nicht der beste Sänger - und auch nicht der beste Gitarrist. Aber er ist (war) m.M. derjenige, bei dem beides zusammen am besten harmonierte, was wiederum diese gewisse Magie ausmachte, die wir hier alle verzweifelt und mehr oder minder erfolglos versuchen in passende Worte zu kleiden.
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am 11. März 2014
Interessant wurde Gilmour für mich erst durch die Zusammenarbeit mit seinem Jugendfreund Rick Wills (späterer und langjähriger Foreigner Bassist). Beim ersten durchhören hat mich dieses Opus sehr verwundert aber auch überzeugt. Ruhiger Bluesrock mit gelegentlichen einwürfen Pink Floyd - typischen Klangfarben und ähnlichen Songaufbau. Dies erklärt sich natürlich auch durch Gilmour's Stellenwert innerhalb der Band. Nur "There's No Way Out Of Here" mit seinem tollen Mundi - Gitarren - Part bricht ein wenig aus und erinnert eher ein bisschen an Neil Young und Co. "Cry From The Street" blues - rockt gemächlich und leitet den ruhigen Teil des Album's ein. Mit der Piano - lastigen Ballade "So Far Away" fühlt man sich an Material von "Obscured By Clouds" oder "The Dark Side Of The Moon" erinnert. Die weiteren Song's bleiben im gemäßigten bluesigen Balladenbereich und sind meistens Instrumental dargebracht. Nur "Deafinitely" bricht noch mal das Tempo. Fazit: Die remasterte Version klingt sehr sauber und detailiert. Gilmour schafft eine Gradwanderung zwischen Solo und Pink Floyd. Überdurchschnittliche Kompositionen mit sehr schönen Arrangements. Wer es etwas ruhiger mag sollte in den 78iger Opus reinhören...
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