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am 8. Dezember 2013
Dass Friedrich der Große in seinen Mußestunden nicht nur Querflöte spielte, sondern auch Notenpapier beschriftete, hat sich auch außerhalb von Musikerkreisen längst herumgesprochen. Leider bekommt man seine Musik längst nicht so oft zu hören, wie sie es verdiente. Die vorliegende CD vermittelt einen nachhaltigen Eindruck von den kompositorischen Fähigkeiten des "Philosophen auf dem Königsthron", indem sie seine beiden erhaltenen Sinfonien und zwei der Flötenkonzerte vorstellt.

Natürlich kann es nicht überraschen, dass man Friedrichs Lieblingskomponisten - Hasse, die beiden Grauns, Quantz - als Vorbilder mehr als deutlich heraushört. Die drei Letztgenannten standen ja sogar in des Königs Diensten. Bei aller stilistischen Abhängigkeit zeigt die Musik aber auch eine lebendige Erfindungskraft, die nicht nach gesuchter Originalität strebt, aber auch allzu oft betretene Gemeinplätze meidet. In den Flötenkonzerten werden die kantablen und virtuosen Möglichkeiten des Instrumentes schön ins rechte Licht gestellt, ohne es zum Vogelstimmenimitator herabzuwürdigen. Gelegentlich taucht die Musik auch durchaus etwas tiefer unter die Oberfläche gefälliger Rokoko-Unterhaltungskunst ab. Auf einen Satz wie das Grave aus dem Flötenkonzert in C-Dur hätte jeder professionelle Komponist stolz sein dürfen. Falls Friedrich einen Platz im Komponistenhimmel gefunden hat, dürfte dies seine Eintrittskarte gewesen sein. Auch die beiden Sinfonien, besonders die leuchtend orchestrierte in D-Dur, müssen den qualitativen Vergleich mit denen eines Giovanni Battista Sammartini nicht scheuen. Alles in Allem wecken die hier zu hörenden Werke lebhaftes Bedauern, dass Friedrich nicht hauptberuflich Komponist werden durfte - die Musikgeschichte wäre sicher noch um Einiges reicher, und der außermusikalischen Geschichte wäre Einiges erspart geblieben.

Die vorliegende Aufnahme wurde schon 1985 veröffentlicht, hebt sich aber von vielen heute recht angestaubt wirkenden Alte-Musik-Interpretationen jener Dekade angenehm ab. Manfred Friedrich erfreut als Soloflötist mit quellfrischem Ton und unaufdringlicher Virtuosität, Hartmut Haenchen und sein "Kammerorchester Carl Philipp Emanuel Bach" musizieren mit stets organisch wirkenden Tempi und einem angenehm entfetteten, doch substanzreichen Klang. Trotz leichten Halls klingt die Aufnahme zudem frisch und klar. Ich halte sie noch immer für eine der empfehlenswertesten für Freunde frühklassischer Musik.
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am 9. November 2010
Ich kenne die Musik von Friedrich Der Große seit ungefähr 30 Jahre. Sie ist elegant und kurzweilig.
Diese CD habe ich vor 25 Jahre gekauft als LP. Die Aufnahme mag ich besonders. Sowohl aus Musikalische - als aus Klangtechnische Sicht.
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am 20. Juni 2013
Es ist unbestritten, dass Haenchen seinerzeit zur der ersten Riege derjenigen gehörte, die Klassische Musik inszenierten und insbesondere den Barock und die Flötenkonzerte und Sinfonien Friedrich des Großen.
Friedrich der Große, eine (ganz besonders im Jahr 2012 stark plakativ mystifizierte) tragische und ebenso bewundernswerte Größe preußischer Geschichte, ein Feldherr, Freimaurer, Philosoph, aufgeklärter Monarch und natürlich musikalische Seele als talentierter Flötenspieler, der sein widersprüchliches Wesen in der verspielten Art des Rokoko zum Ausdruck bringt, nicht ohne auch immer ein wenig Melancholie mitschwingen zu lassen.
Als könne man das bunte, doch verhältnismäßig bescheidene Leben am preußischen Hofe und den Schmerz darüber, den Tod seines besten Freundes mit ansehen zu müssen, das zukunftsweisende politische Testament und die Abneigung gegen die Thronfolge seines grausamen Vaters hören, inszeniert Haenchen zusammen mit anderen deutschen Größen der Kammermusik eine einzigartige Aufnahme der musikalischen Hinterlassenschaft des Preußen, der die Perzeption nachfolgender Generation seiner Epoche zeichnen sollte und die seit ihrer Vertonung 1985 (und einer digital überarbeiteten Version von 2009) nichts an Schönheit eingebüßt hat.
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am 20. Oktober 2010
Meine Rezension besteht aus dem Rat: Unbedingt hören und den Alltag vergessen!
G. Schollak
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am 17. Juni 2015
Schnel geliefert, gute qualitaet. Sehr zufrieden. Die aufnahme ist aus den 80er jahren, aber wirklich gut auf die cd gepresst. Alles bestens und eine bereicherung.
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am 1. April 2012
Da ich diese CD an einen großen "Friedrich-Kenner und -Fan" verschenkt habe, kann ich nur sagen, daß die CD laut Rückmeldung toll sein soll.
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am 30. August 2009
Der Beschenkten hat die CD sehr gut gefallen. Mit ca. 15 Euro war die CD recht teuer, daher "nur" 4 Sterne.
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