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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht es kaum
Haydn's Schöpfung ist wohl unbestritten eines der schönsten und wertvollsten Oratorien der gesamten Musikgeschichte. Umso schöner ist es, wenn es dann in einer solch perfekten Art und Weise eingespielt wird und jeder diese wunderbaren CDs hören kann. Gundula Janowitz überzeugt vollends zu jedem Zeitpunkt des Werks. Es ist einfach schön, ihr...
Veröffentlicht am 9. August 2003 von danieleiwen

versus
2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gefällt mir nicht
Ich habe mir diese Aufnahme angehört, nachdem ich zuvor die Aufnahme mit Bruno Weil, dem Orchester "Tafelmusik" und dem Tölzer Knabenchor angehört habe. Es ist sicher ein Extremvergleich: Karajan, Traditionalismus, große Opernstars als Solisten, ein großer Chor auf der einen Seite und auf der anderen Seite Weils Tafelmusik mit alten...
Veröffentlicht am 5. Januar 2010 von Tobias Fabian-Krause


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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht es kaum, 9. August 2003
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Die Schöpfung (Audio CD)
Haydn's Schöpfung ist wohl unbestritten eines der schönsten und wertvollsten Oratorien der gesamten Musikgeschichte. Umso schöner ist es, wenn es dann in einer solch perfekten Art und Weise eingespielt wird und jeder diese wunderbaren CDs hören kann. Gundula Janowitz überzeugt vollends zu jedem Zeitpunkt des Werks. Es ist einfach schön, ihr zuzuhören! Fritz Wunderlich strahlt in den Arien, und Werner Krenn ist ein wirklich gut passender Ersatz für die Rezitative (Wunderlich starb im Laufe der Aufnahme). Walter Berry ist für mich ohnehin einer der besten Bässe, die ich je gehört habe, und genauso ist es auch in dieser CD. Über die Qualität von Christa Ludwigs Stimme, auch wenn sie nur sehr kurz zu hören ist, braucht man, glaube ich, nicht diskutieren. Von den Solisten eine nahezu perfekte Zusammenstellung!
Ausgezeichnet gefällt mir auch der Wiener Singverein, der mit sehr viel Elan, guter Dynamik und viel Ausdruck glänzt, und Herbert von Karajan dirigiert die Berliner Philharmoniker einfach phantastisch. Zu jedem Zeitpunkt der Aufnahme ist seine Wahl des Tempos und die Ausführung der Dynamik wunderbar gewählt.
Alles in allem zählen diese CDs zu meinen absoluten Lieblings-Aufnahmen! Die Besetzung ist an allen Stellen wunderbar und die Aufnahme weist, meiner Meinung nach, keinen einzigen Schwachpunkt auf! Diese Aufnahme ist sehr empfehlenswert!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Würd' und Hoheit ..., 10. Oktober 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Die Schöpfung (Audio CD)
Mit diesem Zitat aus Joseph Haydns "Schöpfung" möchte ich meine Rezension einleiten.
Eine solch vollendete, in allen Teilen überzeugende Aufnahme des großen Oratoriums habe ich bis heute nicht gehört. Allein die Besetzungsliste der Solisten ist einmalig, und die großen Namen halten alle, was sie versprechen. Allen voran Gundula Janowitz: Wer hätte zum Zeitpunkt der Aufnahme (1966/69) Gabriel und Eva reiner und engelhafter singen können? Fritz Wunderlich, der die Partie des Uriel übernommen hatte, sang hier in seiner letzten Aufnahme vor seinem vorzeitigen Unfalltod. Er ist während der Aufnahmesitzungen gestorben, und so mußte Werner Krenn die noch nicht eingespielten Teile für ihn übernehmen. Er meisterte diese undankbare Aufgabe gut, und trotzdem läßt die Aufnahme spüren, welch unersetzlichen Verlust die Musikwelt durch Wunderlichs Tod erlitten hat. Die Rolle des Raphael hat nach meinem Empfinden nie jemand schöner und ansprechender gesungen als Walter Berry. Zu diesen Ausnahmesolisten gesellten sich noch Christa Ludwig (für das Alt-Solo in Nr. 34) und Dietrich Fischer-Dieskau für die kleine Partie des Adam. Wer kann heutzutage eine solch wahrhaft luxuriöse Besetzung zusammenstellen? Der Wiener Singverein, vortrefflich einstudiert von Reinhold Schmid, war zur Zeit der Aufnahme in allen Stimmlagen bestens besetzt und rechtfertigt die eindeutige Bevorzugung, die Herbert von Karajan ihm zeitlebens zuteil werden ließ. Damit sind wir beim musikalischen Leiter der Einspielung angelangt. Herbert von Karajan und "seine" Berliner Philharmoniker verleihen der Produktion einen unbeschreiblichen Glanz und krönen mit ihrem herrlichen Spiel eine Aufnahme von einzigartiger Schönheit und Geschlossenheit. Sie sollte Eingang in jede gute Klassik-Sammlung finden, zumal auch die Aufnahmetechnik das Geschehen mirakulös eingefangen hat.
Das beiliegende Booklet ist sehr ausführlich und enthält auch den Text des Werkes in mehreren Sprachen. Die Klangqualität ist, wie schon weiter oben erwähnt, ganz einfach superb und überwältigend. Eine besonders wertvolle Ausgabe in der Reihe "The Originals".
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Teilweise Referenz, 2. September 2007
Von 
M. Werneburg (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Die Schöpfung (Audio CD)
Grundsätzlich kann ich mich der überaus positiven Bewertung der Einspielung nur anschließen. Doch im Einzelnen ist zu differenzieren:
(1.) Das Orchester: Die Berliner haben hier eine ganz große Sternstunde. Karajan führt das Orchester hervorragend durch die Partitur. Insbesondere sind das Eröffnungs-"Chaos" und die Arien hervorzuheben. Hier wird intonatorisch und musikalisch auf höchstem Niveau musiziert. In den Arien ist die orchestrale Begleitung leicht und gleichzeitig nicht zu sehr den Sängern untergeordnet. Insoweit also eigentlich 6 Sterne.
(2.) Die Sänger: Die Sänger machen eindeutig den Referenzcharakter der Aufnahme aus. Janowitz und Wunderlich sind ein Traum: An Textverständlichkeit und Klarheit sind diese Stimmen heute nicht mehr zu überbieten. Zwar ist nicht alles schlecht, was heute singt, doch schaffen einerseits die Opernsänger selten im Oratorienfach sauber und verständlich zu singen - andererseits fehlt den heute auf Oratorien und Alte Musik getrimmten Sängern einfach der stimmliche Gehalt. Janowitz und Wunderlich können beides. Dazu Fie-Di und Ludwig, was will man mehr.
(3.) Der Chor: Um es vorwegzunehmen: Der Chor hat keinen Referenzcharakter . Warum Karajan dem Wiener Singverein bis zum Tode treu blieb, ist zumindest musikalisch gesehen unbegreiflich (angeblich war der Wiener Singverein das einzige Ensemble, das Karajan während seiner Aufführungsverbotsjahre nach dem 2. Weltkrieg Arbeit gab - Karajan hielt dem Chor daher über Jahrzehnte die Treue...). Es ist eben ein Laienchor, die einzelnen Stimmen gehen in einem Gesangsbrei unter, der Sopran ist in der Höhe für jemanden, der sonst gute Chormusik gewöhnt ist, schlicht unerträglich. Viele der professionellen Chöre legen heute ein Niveau vor, das es vor 40 Jahren so einfach nicht gegeben hat. Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass die guten Chöre sich erst mit der Alten Musik-Bewegung entwickelt haben (insb. Collegium Vocale Gent) oder in ihrem Gefolge entstanden sind (zB Arnold Schönberg Chor). Diese Chöre haben aber die Hörgewohnheiten so nach oben geschraubt, dass der Wiener Singverein einfach zurückbleiben muss. Hinzu kommt die damalige Aufnahmetechnik, die zwar Orchester und Sänger sehr gut festhalten konnte - für den Chorklang aber noch nicht gemacht war.
(4.) Fazit: Trotzdem 4 Sterne, Karajan und die Solisten sind einfach zu gut. Wer auf die (ca 25-30 Prozent ausmachenden) Chorsätze besonderen Wert legt, sollte auf modernere Aufnahmen zurückgreifen: unter Harnoncourt singt der Arnold Schönberg Chor - unter Marriner der Südfunk-Chor - unter Gardiner der Monteverdi Choir. Stellenweise sind dort auch hervorragende Solisten vereint, die allerdings nicht an Janowitz/Wunderlich heranreichen. Angesichts des moderaten Preises im Gesamtergebnis eine sehr zu empfehlende Aufnahme.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese CD muss man haben, 16. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Die Schöpfung (Audio CD)
Haydn's Schöpfung ist ein Meisterwerk und diese Einspielung ist die Perfektion.
Besonders die zwei Hauptsinger, Gundula Janowitz und Fritz Wunderlich sind einfach himmlich!
Es war Fritz Wunderlich's letze Aufnahme. Er ist gestorben bevor er die Rezitative aufnehmen konnte und wurde für diejenige ersezt.
Die Tonquälität ist zufridenstellend.
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5.0 von 5 Sternen Alt aber Spitze, 22. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Die Schöpfung (Audio CD)
Das ist immer wieder eine der schönsten Aufnahmen. Ich hatte sie schon lange als LP, sie begleitet mich schon seit meiner Kinderzeit.
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gefällt mir nicht, 5. Januar 2010
Von 
Tobias Fabian-Krause (Landau, Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Die Schöpfung (Audio CD)
Ich habe mir diese Aufnahme angehört, nachdem ich zuvor die Aufnahme mit Bruno Weil, dem Orchester "Tafelmusik" und dem Tölzer Knabenchor angehört habe. Es ist sicher ein Extremvergleich: Karajan, Traditionalismus, große Opernstars als Solisten, ein großer Chor auf der einen Seite und auf der anderen Seite Weils Tafelmusik mit alten Instrumenten, eher unbekannten Solisten (jedenfalls außerhalb der "Szene" der historisch Informierten), vibratoarmen, "gläsernen" Klang usw.

Ich bin selbst tendenziell ein Karajan-Fan - vor allem für Beethoven, natürlich auch für Strauß und Offenbach u.v.a.m. gehört er für mich nach wie vor zur (erweiterten) Spitze. Fritz Wunderlichs Jahrhundertstimme macht natürlich auch bei Haydns "Schöpfung" Spaß. An Christa Ludwig und Gundula Janowitz habe ich normalerweise auch nichts auszusetzen. Aber bei den Gesangsolistinnen fängt es an - das teilweise (für mein Ohr) extreme Vibrato der beiden passt einfach nicht in dieses Werk. Es ist keine italienische Oper, wo ich so etwas deutlich besser akzeptieren kann. Wie viel schöner, reiner und klarer klingt die "Schöpfung" da bei Ann Monoyios, die auf Weils Einspielung singt.
Auch der Orchesterklang vereinigt alle Nachteile der traditionellen Spielweise - was bei Weil fein differenziert klingt wird hier wuchtig und Feinheiten beinahe abtötend gespielt. Auch der Chor: es ist mir einfach zu wuchtig, was hier dargeboten wird. Das bekommt der Schöpfung für meinen Geschmack nicht.

Warum 3 Sterne? Für Weltklasseleute hielte ich 1 Stern einfach für unverschämt, den dritten Punkt rettet Fritz Wunderlich, an dem ich nichts auszusetzen habe, ja der sogar eine absolute Spitzenleistung vollbringt.
Fazit: nur für Karajan-Fans ein Muss. Vielleicht auch für Wunderlich-Freunde.
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The Originals - Die Schöpfung
The Originals - Die Schöpfung von Wiener Singverein (Audio CD - 1998)
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