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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verdis Meisterstück in hervorragender Aufnahme
Der Macbeth, entstanden 1847 und später mehrfach überarbeitet, war ein Wende- und erster Höhepunkt im Werk Giuseppe Verdis:
Während er vorher sehr schöne, aber teilweise austauschbare Musik mit starken Einflüssen von Bellini und Donizetti für teilweise etwas merkwürdige Stoffe oder Bearbeitungen komponiert hatte, wagte er sich...
Veröffentlicht am 4. Mai 2004 von vully

versus
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aufnahme könnte besser sein
Die bestehenden Kritiken wiesen auf die außerordentliche Aufnahmequalität hin.
Vorweg, das kann ich nicht nachvollziehen. Okay, aber nicht besonders gut.
Musikalisch ist die Aufnahme sehr gut, sowohl stimmlich, als auch das orchestrale.
Deshalb nur 3, aber vielleicht waren meine Erwartungen überzogen.
Vor 15 Monaten von Ursula K. veröffentlicht


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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verdis Meisterstück in hervorragender Aufnahme, 4. Mai 2004
Von 
vully "vully" (Neuhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Verdi: Macbeth (Audio CD)
Der Macbeth, entstanden 1847 und später mehrfach überarbeitet, war ein Wende- und erster Höhepunkt im Werk Giuseppe Verdis:
Während er vorher sehr schöne, aber teilweise austauschbare Musik mit starken Einflüssen von Bellini und Donizetti für teilweise etwas merkwürdige Stoffe oder Bearbeitungen komponiert hatte, wagte er sich hier erstmals an eine Shakespeare-Vorlage, für die er noch dazu ein hervorragendes Libretto bekam (teilweise eine wörtliche Übersetzung des Originals ins Italienische)- und fand dafür die musikalischen Stilmittel, die ihn zu einem der größten Opernkomponisten aller Zeiten machen:
Erstmals gab Verdi hier einer Oper eine durchgehende, unverwechselbare musikalische Grundfarbe, teilweise arbeitet er sogar mit so etwas wie Leitmotiven. Vor allem aber benutzt er die musikalische Form zur Charakterisierung der Figuren: Während die Nebenrollen Banquo und Macduff klassische Arien singen, äußert sich der Macbeth - der Mensch, der alle sozialen Normen hinter sich lässt - vor allem in Duetten und dramatische Rezitativen. Die Lady beginnt zwar mit einer klassischen zweiteiligen Arie, endet aber mit einer Wahnsinnsszene, die mit einer klassischen Arie dieser Gattung (vgl etwa Lucia di Lammermoor) nichts mehr zu tun hat.
Die Aufnahme selbst gehört zu den besten Verdi-Einspielungen überhaupt, die Sänger sind durch die Bank großartig:
Piero Cappuccilli war in den 70ern der italienische Bariton vom Dienst, und das mit Recht: Mit viel Gespür für Stil und Dramatik stellt er die Wandlung vom treuen General zum machtbesessenen Tyrannen sehr glaubwürdig dar. Seine Stimme war nie einschmeichelnd schön, eher körnig und steif, aber das passt zum Macbeth ausgezeichnet.
Shirley Verrett ist Mezzosopranistin, bewältigt aber die Sopranrolle der Lady Macbeth sehr beeindruckend: Sie kann in den vielen tiefen Passagen frei singen und muss nicht wie viele Sopranistinnen pressen. Auch die Höhe klingt frei, nur wenige Spitzentöne wirken etwas angestrengt. Die Stimme selbst ist sonor, fast rauchig. Ihre Lady wirkt anfangs fast jugendlich, um sich dann umso vehementer in eine Furie zu verwandeln. Dabei bleibt sie stimmlich aber immer souverän, fängt nie an zu schreien oder zu schluchzen wie viele andere Sängerinnen der Rolle, und bewältigt auch die Verzierungen ausgezeichnet.
Die Nebenrollen (!) sind mit dem jungen Placido Domingo als temperamentvollem Macduff und Nicolai Ghiaurov als beeindruckend sonorem Banquo geradezu luxuriös besetzt.
Claudio Abbado leitet das Ensemble einschließlich des fabelhaften Chors der Mailänder Scala samt Orchester sehr streng und straff, mit flotten Tempi ganz in Toscanini-Tradition.
Es gibt nur eine Konkurrenz-Einspielung, die sich mit dieser messen kann, nämlich die fast gleichzeitig bei der EMI entstandene Aufnahme unter Ricardo Muti. Und während ich sonst den flotteren, schärferen und nüchterneren Stil Abbados eigentlich immer vorziehe, liegt mir hier die saftigere, theatralischere Muti-Einspielung persönlich noch etwas mehr, auch wegen der Solisten: Insbesondere Fiorenza Cossottos Lady ist für mich wegen ihrer sichereren Höhe und metallischeren Stimme noch aufregender als Verrett, Milnes dramatischer als Cappuccilli, Carreras einfacher als Domingo, Raimondi eleganter als Ghiaurov.
Aber das ist nun wirklich eine ganz subjektive Einschätzung. Objektiv sind beide hervorragend, und so sollte man in beide hereinhören und sich dann den persönlichen Favoriten heraussuchen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine von Abbados größten Leistungen, 31. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Verdi: Macbeth (Audio CD)
Verdis Oper "Macbeth" ist nie so populär gewesen wie beispielsweise "Rigoletto" oder "La Traviata". Doch das geniale Frühwerk nach Shakespeares Drama enthält eine Menge großartiger Musik und verdient weit mehr Beachtung, als ihr gemeinhin zuteil wird.
Erich Leinsdorf hatte 1959 für RCA eine großartige Aufnahme mit Kräften der New Yorker Metropolitan Opera vorgelegt, die lange Jahre als maßstabsetzend galt. Erst Claudio Abbado ist es 1976 gelungen, dieser verdienstvollen Auslegung eine gleichwertige, doch ganz eigenständige Produktion an die Seite zu stellen.
Erstklassige Gesangskünstler standen ihm zur Verfügung: In der Titelrolle glänzt Piero Cappuccilli, ein vielleicht nicht lupenreiner Belkantist, aber ein Sänger mit kräftiger, gut durchgebildeter Stimme und ein Darsteller, der die zwiespältige Figur des Macbeth in seiner Tragik glaubwürdig zu verkörpern weiß. Shirley Verrett, eine farbige Sängerin, trifft für die machtgierige Lady Macbeth genau den richtigen Ton. Von Natur her ein Mezzosopran, scheint sie mir besonders prädestiniert, die dunklen und abgründigen Seiten dieser Rolle in all ihren Schattierungen dem Hörer zu suggerieren. Nur eine Maria Callas auf der Höhe ihrer Kunst wäre vielleicht in der Lage gewesen, diese Partie noch eindringlicher und glutvoller zu vermitteln.
Verdis "Macbeth" ist weitgehend auf diese beiden Hauptfiguren zugeschnitten, so dass mit ihren Leistungen eine Aufführung weitgehend steht und fällt. Doch auch die diversen Nebenrollen dieser Aufnahme sind glänzend besetzt. Insbesondere verdienen Erwähnung Plácido Domingo als Macduff und nicht weniger Nicolai Ghiaurov in der Rolle des Banco. Hier kommen zwei großartige Sänger zum Einsatz, und es ist lobenswert, dass sich diese Künstler nicht zu schade waren, sich für diese wenig dankbaren Partien zur Verfügung zu stellen. Doch auch die übrigen, weniger bekannten Ensemblemitglieder leisten, wie schon erwähnt, ganz Hervorragendes.
Schließlich tragen Chor und Orchester der Mailänder Scala entscheidend zum Erfolg der Aufnahme bei. Beide Formationen sind in bester Verfassung und werden von Claudio Abbado mit Umsicht und großem Einfühlungsvermögen geleitet. Der Dirigent bevorzugt lebhafte Tempi, doch er lässt sich keine Feinheit und keine Finesse der reichhaltigen Partitur entgehen. Dieser "Macbeth" zählt nach meinem Geschmack zu Abbados besten Leistungen auf Tonträger. Ein musikalisches Fest.
Auch die Aufnahmetechnik verdient hohes Lob; klanglich ist Abbados Aufnahme der älteren Leinsdorf-Produktion deutlich überlegen. Der Ausgabe in der Serie "The Originals" liegt ein umfangreiches Textheft sowie das italienische Libretto mit mehrsprachiger Übersetzung bei. Für jeden Verdi-Liebhaber ist diese Ausgabe ein gefundenes Fressen.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pompöse Macbeth Aufnahme, 6. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Verdi: Macbeth (Audio CD)
Verdi wäre stolz auf diese Produktion von "seinem" Macbeth gewesen. Lady und Lord Macbeth lassen sich in einen Sog des Mordens ziehen, aus dem sie nicht mehr herauskommen. Bei dieser Aufnahme wird Ihnen das grausame Verhalten dieser beiden Hauptakteure wahrlich vor "Ohren" geführt. Diese doch sehr ungewöhnliche Verdi-Oper nimmt den Zuhörer bis zur letzten Minute mit. Piero Cappuccilli als Macbeth und die für mich sehr überzeugende Shirley Verrett ( Mitreißend: Die Schlafwandel-Szene ), aber auch Placido Domingo in der Rolle des Macduff fesseln den Zuhörer stundenlang vor den CD-Player. Das Orchester ( Orchestra del Teatro alla Scala ) wird von Claudio Abbado fulminant geführt, aber auch der Chor leistet Großartiges ( Besonders empfehlenswert: Chor der schottischen Flüchtlinge ). Ein purer Hörgenuß und für mich nach wie vor eine der besten Macbeth-Aufnahmen.
CS (21)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut gemachte Aufnahme, 18. August 2012
Von 
Grüner Baum - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Verdi: Macbeth (Audio CD)
Die Aufnahme aus dem Jahr 1976 kommt in dieser Ausgabe mit einem Booklet mit einem kompletten Libretto. Musikalisch ist sie gut gemacht, kann mich aber nicht ganz überzeugen.

Abbados Dirigat ist sehr dramatisch angelegt und wählt meist zügige Tempi. Die Differenziertheit des Orchesters Durchhörbarkeit ist dabei nicht zuletzt durch eine in dieser Hinsicht sehr gute Aufnahmequalität gut - störend sind aber die gewählten Pegel. Das Orchester ist an vielen Stellen sehr laut und übertönt die Stimmen für meinen Geschmack zu sehr. In den instrumentellen Anteilen selber und bei Wechsel zwischen Gesang und orchesterbetonten Teilen sind die Lautstärkeunterschiede so groß, dass man die Fernbedienung des CD-Players oft einsetzen muss. Durch die Betonung des Orchesters gehen auch die Chöre etwas unter, die schwungvoll und beeindruckend sind, mir zuweilen aber etwas breiig vorkamen.

Sängerisch ist die Oper mehr als andere durch die beiden Hauptrollen geprägt, da die Nebenrollen nur sehr kurze Anteile haben. Man kann über Pieor Cappucillie als Macbeth und Shirley Verrett als Lady dabei sehr ähnlich urteilen. Sie singen beide sehr sauber, wirken nicht nur als Sänger, sondern als Figuren und sind präsent, aber es fehlt mir bei beiden die letzte Dramatik, künstlerische Durchdrindung, Ausleuchtung der charakterlichen Tiefen der Figuren. Es ist gut, dass sie nichts probieren, was sie nicht können und so machen sie keine Fehler und ihr Gesang gefällt und es stört nichts, aber wirklich beeindruckt hat er mich nicht zurückgelassen.
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4.0 von 5 Sternen Bewertungen, 22. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Verdi: Macbeth (Audio CD)
Meine Bewertungen sind überwiegend positiv, weil ich meistens genau wusste, was ich bestelle. Lediglich die Moltkes habe ich auf gut Glück bestellt und war enttäuscht.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The best ever, 16. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Verdi: Macbeth (Audio CD)
Diese Aufnahme hat schon als Schallplatte Massstäbe gesetzt. Jeder Verdi Liebhaber sollte sie in seiner Sammlung haben.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aufnahme könnte besser sein, 24. September 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Verdi: Macbeth (Audio CD)
Die bestehenden Kritiken wiesen auf die außerordentliche Aufnahmequalität hin.
Vorweg, das kann ich nicht nachvollziehen. Okay, aber nicht besonders gut.
Musikalisch ist die Aufnahme sehr gut, sowohl stimmlich, als auch das orchestrale.
Deshalb nur 3, aber vielleicht waren meine Erwartungen überzogen.
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0 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beurteilung, 22. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Originals - Verdi: Macbeth (Audio CD)
Wir haben diese CD verschenkt. Der Beschenkte ist damit zufrieden und hat keine Beanstandungen uns mitgeteilt. Damit haben wir dem Beschenkten eine Freude gemacht.
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