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TOP 500 REZENSENTam 25. Januar 2007
Anfang der 1960er Jahre hat die DGG einige italienische Opern mit ersten Kräften der Mailänder Scala eingespielt. Absolute Höhepunkte dieser Reihe waren die von Herbert von Karajan betreuten Aufnahmen von Mascagnis "Cavalleria rusticana" und die hier zur Diskussion stehende von Leoncavallos "Pagliacci", im deutschen Sprachraum besser bekannt unter dem Titel "Der Bajazzo". Sie entstanden im Herbst 1965 und sind klanglich noch heute spitzenmäßig, zumal die DGG für ein optimales Re-mastering im Rahmen der Serie "Originals" Sorge getragen hat.
Karajan und seine illustre Sängerschar befreien das Werk von jahrzehntealter Patina, die es im Verlauf seiner Rezeptionsgeschichte angesetzt hatte. So wird man hier auf etliche fragwürdige "Zutaten", wie das unsägliche Geschluchze und Jammergeschrei des Canio bis in das Schlußspiel des ersten Aktes verzichten müssen. Der Dirigent war mit großem Erfolg bemüht, Leoncavallos Musik in ungeschmälerter Schönheit und ganz ohne naturalistische Effekte vor dem Hörer auszubreiten.
Erstklassige Sänger haben ihn dabei nach Kräften unterstützt: Carlo Bergonzi, dieser eleganteste und geschmackvollste italienische Tenor der zweiten Jahrhunderthälfte, singt die Rolle des Canio tonschön und partiturgenau. Vor allen Dingen singt er und läßt alles außermusikalische Beiwerk, dem etliche seiner Kollegen, wie Mario del Monaco oder Franco Corelli, in ihrer Gestaltung so breiten Raum geben, völlig außer Acht, der Musik zum Wohle und dem Hörer zur Freude. Die übrigen männlichen Hauptrollen sind mit Giuseppe Taddei (Tonio) und Rolando Panerai (Silvio) untadelig besetzt. Als Beppo ist Ugo Benelli eingesetzt und enttäuscht uns nicht. Die Amerikanerin Joan Carlyle scheint mir in der Rolle der Nedda/Colombine allerdings nicht unbedingt die Idealbesetzung zu sein. Sie meistert ihren Part zwar im Ganzen durchaus zufriedenstellend, aber so ganz kann sie den verwöhnten Hörer nicht Maria Callas, Mirella Freni oder gar Victoria de los Angeles vergessen machen. Sonst gibt es an der Aufnahme nichts, aber auch gar nichts zu bemängeln. Daß Herbert von Karajan ein begnadeter Operndirigent war, braucht nicht eigens betont zu werden. Hier (genau wie im Schwesterwerk "Cavalleria rusticana") bringt er Chor und Orchester der Mailänder Scala zu Spitzenleistungen, die man diesem Ensemble in solcher Vollendung gar nicht zugetraut hätte. Wieder einmal zeigt sich, was ein großer Dirigent auch aus einem mittelmäßigen Klangkörper zu machen in der Lage ist.
Die Aufnahmetechnik hat, wie schon erwähnt, beste Arbeit geleistet, und so wird Karajans "Bajazzo" die Zeiten überdauern. Selbst wer das Werk in etlichen anderen Versionen besitzt, sollte sich auch diese hier zulegen. Er wird es nicht bereuen. Die DGG hat ein üppiges Textbuch beigelegt, das auch das vollständige Libretto mit u.a. deutscher Übersetzung enthält.
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am 27. August 2005
Bei der Musik des "Bajazzo" komme ich ins Schwärmen: fetzige und schmissige Symphonik, verbunden mit dem Duft der italienischen Landschaft, knackige Chöre und dazu wunderbare Arien, die allesamt aus dieser feinsinnig-polyphonen Symphonie ein italienisches Opern-Meisterwerk machen.
Bei der Aufnahme von Karajan komme ich ins Schwärmen. Hier zieht der Weltmeister der Orchesterbehandlung alle Register der Dirigierkunst. Leichtfüßig und spritzig begleitet er die Sänger, die grellen plakativen Orchesterklänge zieht er knallhart durch. Insgesamt begeistert er durch eine große Musikalität beim Ausformulieren der musikalischen Phrasen.
Carlo Bergonzi liefert als Canio mit seiner etwas spröden Stimme, dafür aber mit einer perfekten Gesangstechnik und einem atemberaubenden stimmlichen Einsatz einen Anti-Star mit echten Verliererqualitäten. Daneben runden Giuseppe Taddei als bärenstarker Tonio, Joan Carlyle als wunderbare Nedda und Rolando Panerai als schönsingender Silvio diese einzigartige Aufnahme ab.
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am 4. September 2013
Hier stimmt alles: Komposition, Direktion, Interpretation - so soll es sein. Spiel ich in einem Stück durch. Und der Preis ist heiß! Es ist schon erstaunlich, wie günstig Musik geworden ist: von der Laufzeit her verdreifacht, im Preis halbiert. Somit ist Musik erschwinglich und für alle zugänglich. Es macht Freude, bei Amazon zu bestellen
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