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Kundenrezensionen

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am 9. Oktober 2001
Als ich zum ersten Mal auf diese Aufnahme stieß (Radio), waren die Voraussetzungen ideal: Ich kam ca. 3 Minuten zu spät - und hatte daher neben den ersten Takten auch die Ansage verpasst. Je länger ich lauschte, desto faszinierter wurde ich: Da spielte ein phantastischer Solist (nicht Kremer, nicht Oistrach, nicht Menuhin - aber wer dann?!) die Noten, die ich zur Zeit gerade selber übte, mit einer Kraft und gleichzeitig mit einer lyrischen Feinheit (die niemals drohte, ins Sentimentale abzukippen), wie ich sie vorher noch nie gehört - und in ihrer fast schlichten Selbstverständlichkeit eigentlich für unmöglich gehalten hatte .. Ich blieb gefesselt bis zur letzten Note, und hatte vor der Schlussansage längst beschlossen: Wer immer hier den Solopart gespielt hat, ist absolute, einsame Spitze!
Als dann der Name Anne-Sophie Mutter fiel, war ich zwar verblüfft - aber nicht wirklich überrascht. Hatte ich doch schon vorher von dieser großartigen Geigerin wunderschöne Interpretationen von Bach, Vivaldi und Mozart gehört.
Was ihre Gestaltung des Brahms-Konzerts auszeichnet/e, ist eine unnachahmlich überzeugende Kombination von 'nerviger' (man ist versucht zu sagen: "männlicher") Energie, hoher Intelligenz und lyrischer Souveränität (man ist versucht zu sagen: Zurückhaltung). Bis heute hörte ich keine Version, die an die ihre heranreichen könnte. Sie sei jedem wärmstens empfohlen, der es gerne hört, wenn Verstand und Gefühl in der Musik zwischen Klassik und Romantik eine (fast) ideale 'Ehe' eingehen - und der die Schönheiten des 'Gesangs' einer Geige schätzt und liebt.
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am 16. Dezember 2002
Das Violinkonzert von Brahms ist emotional grandios, zumindest wenn die Noten derart in Klang transformiert werden, und das ist hier der Fall.

Von den beiden ersten 'traurig-schönen' Sätzen von Mendelssohn-Bartholdys Violinkonzert wird es darin sogar noch übertroffen, soweit solche Vergleiche überhaupt sinnvoll sind (jedes Werk hat seine spezifischen Ausdrucksmöglichkeiten, die - je nach Situation des Hörens - außerdem unterschiedlich aktualisiert werden). Im dritten Satz allerdings verfiel Mendelssohn dann doch recht in den Durchschnittgeschmack seiner Zeit (sehr virtuos, funkensprühend, aber sonst viel weniger eindrucksvoll als die beiden ersten Sätze, finde ich - mit Ausnahme der sehr schönen einleitenden Takte dieses Satzes), aber die Musizierenden machen daraus das Bestmögliche, und wer den letzten Mendelssohn-Satz durch etwas anderes ersetzen möchte, kann dies ja problemlos tun, denn eine andere CD einzulegen ist einfacher, als noch vor Ende des Konzerts hinauszuehen und ein anderes Konzert zu suchen :o)

Beeindruckend ist übrigens auch, wie Solistin und Orchester - in beiden Konzerten (die ja in verschiedenen Jahren entstanden sind) - aufeinander abgestimmt, unter Vermittlung des Dirigenten, zusammenspielen, und die Solistin ist nicht - wie das Solisten sonst manchmal tun - dem Orchester voraus- oder hinterhergerannt, sondern alle zeigen sich als gut eingspieltes Team.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. November 2010
Romantische Violinkonzerte sind immer wieder ein Fest für die Sinne. In keiner anderen musikalischen Epoche sind derart mitreißende Werke für Violine und Orchester komponiert worden als in jener. Das beginnt bei Beethoven, geht weiter über Mendelssohn und Brahms bis hin zu den Konzerten von Bruch, Tchaikovsky und Sibelius. Auf der vorliegenden Zusammenstellung in sehr guter Aufnahmequalität sind zwei dieser Perlen eingespielt.

Das Violinkonzert von Felix Mendelssohn Bartholdy in e moll op. 64 ist ein frühromantisches Meisterwerk. Über alle Maßen bekannt dürfte der elysische Moment zu Beginn des Konzertes sein, an dem das volle Orchester das Hauptthema von der Violine übernimmt. Der zweite Satz ist ein schlichtes Andante, in dem die Violine weite Strecken über dem Tutti zu schweben scheint. Auch das Finale ist leicht zugänglich, mannigfaltig und entwickelt zahlreiche Seitenthemen, die in ihrer Gesamtheit berücken.
Das einzige Violinkonzert, das es mit Beethovens Monumentalepos aufnehmen kann, ist das von Johannes Brahms in D Dur op. 77. Der vielseitige Kopfsatz wartet zum einen mit einem überwältigenden Thema im Tutti auf und zudem noch mit einem stechenden, Mark und Bein durchzuckenden Motiv. Wiederum gebart sich der langsame Satz als schlicht, feierlich und friedvoll. Das mitreißende Finale fesselt sodann den geneigten Hörer und zelebriert mit demselben einen feurigen Kehraus.

Bei der vorliegenden Aufnahme handelt es sich um ein Prestigeprojekt der Deutschen Grammophon: Mutter meets Karajan in Berlin. Die Orchesterleistung ist famos: Karajans gehendes, farbig und warm nuancierendes Dirigat verleiht den Kompositionen den letzten Schliff. Gekonnt setzt er treffende Akzente. Der viel beschworene Berliner Schönklang verhindert dennoch nicht, dass die Einspielungen absolut differenziert und transparent werden.
Etwas komplizierter wird es da schon bei der Leistung Anne Sophie Mutters: Es ist sicherlich verfehlt, sich aus Prinzip gegen die Paarung Karajan/ Mutter zu verwehren. Die vorliegende Darbietung indes zeigt uns die junge Mutter Anfang der 80er, die sich - besser als heute - in die vorzutragenden Werke einzufühlen wusste, um sie mit einem Hauch Leben zu füllen. Was sie dem geneigten Hörer im Mendelssohn Konzert geigt, ist wirklich aller Ehren wert: Gefühl, Demut, Durchhörbarkeit, Nuance - das ist wirklich beeindruckend. Beim Brahms Konzert verhält es sich da doch etwas anders. Mutter dominiert streckenweise den Orchesterapparat, was nicht im Sinne des Komponisten sein dürfte. Hier mangelt es aber vor allem an Empathie. Technisch brillant erscheint insbesondere das Adagio als unterkühlt. Für dieses Konzert rate ich zur Einspielung durch Gidon Kremer mit den Wiener Philharmonikern unter Leonard Bernstein.

Fazit: Den Brahms muss man nicht mögen; doch alleine für die herrliche Einspielung des Mendelssohn Konzertes lohnt sich die Anschaffung dieser CD.
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TOP 500 REZENSENTam 13. April 2003
Diese Zusammenstellung der Konzerte ist unglücklich: Ursprünglich war das Mendelssohn-Konzert alternativ zusammen mit dem Bruch-Konzert oder einem Mozart-Konzert zusammen veröffentlicht worden, eine sicher bessere Wahl: Zum einen nämlich wird das leichte, klassische Konzert des Frühromantikers von der Wucht und Größe des Brahms-Konzertes schier erschlagen - das kann man eigentlich nur mit dem Beethoven-Konzert zusammenstellen.
Unterschiedlich ist auch die Qualität der Aufnahmen: Dazu ist zunächst zu sagen, dass beide Einspielungen vor dem 18. Geburtstag der Solistin entstanden sind, und so ist auch ihre Interpretation bei beiden Konzerten einfach, schlackenlos, naiv.
Das bekommt Mendelssohn gar nicht schlecht: Hier klingt das Konzert klassizistisch und ehrlich. Zudem nimmt sich der Dirigent hier (aus Rücksicht auf seine junge Solistin?) merklich zurück, auch die Berliner Philharmoniker klingen noch schlank und relativ flexibel, wenn auch nicht übermäßig temperamentvoll. Alles in allem also eine charmante Einspielung.
Anders die etwas später entstandene Aufnahme des Brahms-Konzertes: Hier fängt es schon beim Orchester an: Man merkt, dass Karajan mit dem Konzert viele Jahrzehnte Erfahrung hat (Aufnahmen mit Christian Ferras - zwar nicht raffiniert, aber mit luxuriösem Ton die beste Kombination mit Karajan - und Gidon Kremer - sensibel, aber mehr gegen, als mit dem Dirigenten musiziert) und eine genaue Vorstellung, wie es zu spielen sei. Er ist sichtlich nicht bereit, sich hier irgendwie anzupassen. Das macht dann die Solistin, und so hat man hier den komischen Erfolg, dass bei einem Konzert die Solistin das Orchester begleitet. Dabei spielt sie zwar schön und sauber, aber ohne eigenes Konzept - und das reicht nicht.
Hier hätte Mutter vielleicht von selbst noch zehn Jahre warten sollen, bevor sie dieses Riesenwerk einspielt. Und dann hätte ihr vielleicht auch jemand ihr penetrant großes, unflexibles Vibrato ausgetrieben (ein Konzertmeister von mir sprach mal von der "Quintschaukel"), das bei Mendelssohn komischerweise noch weniger ausgeprägt und störend ist.
Wer eine wirklich adäquate Einspielung von Brahms' op. 77 sucht, sollte zu Oistrach, Kremer (2. Einspielung unter Bernstein mit allerdings reichlich schnellem dritten Satz) oder Viktoria Mullova greifen.
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am 9. Oktober 2012
Eine der vielen hervorragenden Einspielungen von der genialen, hier jungen Pianistin Anne Sophie Mutter in Zusammenarbeit mit Karajan und den Berliner Philharmonikern. Die Aufnahme ist aus den Jahren 1981 + 1982.
Es ist bemerkenswert, wie der Charakter der einzelnen Sätze interpretiert wird. Die Auswahl der Komponisten ist fast schon trivial zu nennen, denn Mendelssohn und Brahms, vor allen diese Violinkonzerte hat wohl jeder bedeutende Geiger schon mal eingespielt. Man kann also gut vergleichen.
Die Interpretation von Mendelssohn ist bei Anne Sophie Mutter wunderbarer Mainstream, bei Nigel Kennedy z.B. Individualismus pur.
Da solche älteren Einspielungen meist sehr günstig zu kaufen sind, hat man eine gute Gelegenheit, seine Sammlung preiswert zu ergänzen.
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am 8. Januar 2014
Sehr gut! Eine wahrlich gelungene Zusammenstellung Ihrer besten Stücke! Der Kauf lohnt sich für alle Liebhaber und Fans von Anne!
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am 26. Februar 2013
Habe mir genau das darunter vorgestellt, wem es gefällt.
gute qualität,a lso produkt ist 1A

. . . . .
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am 17. März 2011
Ich habe die CD verschenkt und habe damit eine große Freude bereitet, die Empfängerin der CD hat diese als hervorragend bewertet.
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am 20. Juni 2001
So gut Anne-Sophie Mutter auch spielen würde. Sie hat leier absolut keine Ausdruck und das ist tödlich für das Brahms-Konzert. Das Orchester ist zu Dominant,wie üblich unter Karajan. Die Orchestrierung ist zu dick und Mutter kommt nciht durch. Für Romantische Symphonien sind die Berliner Philharmoniker Ideal aber für konzerte sind sie zum vergessen, leider.
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