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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die oder keine, 13. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Strauss: Elektra (Audio CD)
Diese „Elektra"-Aufnahme unter der Leitung von Karl Böhm, dem Dirigenten, der nahezu sämtliche Werke von Richard Strauss in dessen Gegenwart dirigieren konnte, ist die erste Studio-Aufnahme dieser Oper. Um es vorweg zu sagen: Es ist ein Juwel sondergleichen - in der Geschichte des konservierten Operngesangs dürfte es nur eine Handvoll Aufnahmen geben, die diesen Standard mithalten können. Mit Inge Borkh als der Elektra schlechthin, Marianne Schech (Chrysothemis) und Jean Madeira (Klytämnestra) sind drei Protagonistinnen auf Tonträger verewigt, die in puncto gesangstechnischem Vermögen dieser verflixt schweren Partitur, Artikulation und einer bis ins Drastische gehenden Interpretation, nur sehr selten erreicht sind. Nicht zu vergessen: der junge Dietrich Fischer-Dieskau als Orest.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sternstunde der Elektra-Diskographie, 25. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Strauss: Elektra (Audio CD)
Inge Borkh war eine der größten Elektra-Interpretinnen schlechthin. Neben ihr Marianne Schech als herrlich strahlende Chrysothemis und Jean Madeira als tragische Heroine Klytämnestra, da ist alles drin, was das Werk braucht. Der junge Dietrich Fischer-Dieskau gibt als Orest den Ruhepunkt im Werk ab. Karl Böhm ist ein glänzender Dirigent der horrenden Partitur
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25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Referenzaufnahme !, 3. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Strauss: Elektra (Audio CD)
Karl Böhm mit schlanken Tempi und transparenter, doch heftiger Dramatik mit den großartigen "Dresdenern", Inge Borkh in ihrer Paraderolle als lodernde Rachefurie mit messerscharfer Diktion, das goldene Organ von Jean Madeira, die jeden gräßlichen Alptraum glaubhaft macht, und die brennend intensive Marianne Schech - besser kann "Elektra" nicht wiedergegeben werden. Der stets etwas gestelzte Fischer-Dieskau stört da kaum, in somma :
Ein Strauss - Fest par excellence !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mörderisch gute und zeitlos schöne Elektra, 5. August 2014
Von 
Klassikfreund (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Strauss: Elektra (Audio CD)
Wer eine mustergültige Elektra sucht, wird an Karl Böhms Aufnahme nicht vorbeikommen. 1960 mit der Dresdner Staatskapelle entstanden, setzt die Produktion Maßstäbe. Vom ersten Takt an zeigt sie ihre Einzigartigkeit: Hier trifft ein wahrer Strauss-Kenner mit dem Strauss-Orchester schlechthin auf hervorragende Sänger und die exzellente Aufnahmetechnik der Deutschen Grammophon.

Der Dirigent kannte Strauss persönlich sehr gut, so daß viel vom Komponisten selbst "mitmusiziert". Die Böhm'sche Kunst besticht mit durchsichtigem Klang, angezogenen Tempi, energischer Spannung und psychologischem Verständnis. Gerade Letzteres läßt das Psychodrama "Elektra" vollends aufblühen. Die Staatskapelle steht dabei felsenfest an Böhms Seite. Ihr klarer, biegsamer Klang tut sein Übriges, um die Produktion zu veredeln.

Welch ein giftiges, durchdringendes Gelächter Klytämnestras hallt durch das Werk, wenn die boshafte Mutter Elektra verläßt. Jean Madeira und Inge Borkh sind ein aufsehenerregendes Mutter-Tochter-Gespann, eine grandiose Paarung. Hinzukommt Marianne Schechs durchdringende Darstellung der Chrysothemis'. Dietrich Fischer-Dieskau singt Orest auf die ihm so besondere Weise, während Fritz Uhl den Aegisth gibt.

Die Textverständlichkeit der Einspielung ist neben ihrem wundervollen Klang ein weiterer Pluspunkt, der für die Gültigkeit des Referenzstatus dieser Elektra spricht. Alles in allem bleibt auch mehr als ein halbes Jahrhundert nach ihrer Entstehung nur die kaum anfechtbare Feststellung, daß die Aufnahme mörderisch gut und zeitlos schön ist.

Wer eine aktuelle, ebenso stürmische, wenngleich doch ganz anders interpretierte Elektra sucht, sollte abermals nach Dresden blicken. Anfang 2014 wurde ein Gastspiel der Staatskapelle unter Christian Thielemann mitgeschnitten, als die "neue" Dresdner Elektra, allen voran Evelyn Herlitzius als Titelpartie, in der Berliner Philharmonie konzertant für einen furiosen Abend sorgte.

(Das Begleitheft ist in deutscher, englischer und französischer Sprache.)
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen UR-ELEKTRA, 9. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Strauss: Elektra (Audio CD)
Ich bin mit dieser Elektra groß geworden und habe sie als erste und einzige Aufnahme gekauft.
Das war vor 20 Jahren.
Seit dem ist mir weder als CD bzw. Video oder als Opernbesuch etwas besseres in die Ohren gelangt.

Diese Aufnahme hätte nicht nur 5, sondern 10 Sterne verdient!
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Strauss: Elektra
Strauss: Elektra von Jean Madeira (Audio CD - 1994)
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