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am 4. November 2002
Die portugiesische Pianistin Pires lotet mit fein differenzierendem Anschlag die Vielfarbigkeit der hier dargebotenen, vorzüglich zusammengestellten Werke aus. Beim Klavierkonzert wird sie von dem sensiblen Klangkörper der "Royal Philharmonics" unter der Leitung André Previns unterstützt. Romantisches Schwelgen im ersten Satz wird durch deklamatorische Dramatik im zweiten abgelöst. Der dritte Satz, dessen sehnsuchtsvolles, ja elegisches Thema immer wiederkehrt, hat einen überwältigenden Schwung.
Die Chopin'schen Préludes sind ein wahrer Mikrokosmos der Klaviermusik, nach dessen letztem Stück - eine Tragödie mit ins Kosmische drängenden Phrasen - das Schlussgefühl sehr stark ist. Danach kann einfach nichts mehr kommen! Bis dahin aber hat Chopin eine Übersicht über seine vielseitigen Klavierwerke gegeben. Die Stücke werden von Pires treffend charakterisiert.
Das erste ist traditionell, figurenhaft - man fühlt sich ein wenig an das so berühmte Bach'sche Pendant aus dem Wohltemperierten Klavier erinnert. Dann ein unheimlich trauriger, einsamer Gesang, der mit dem fröhlich, unbeschwerten dritten Stück, das etwas Etüdenhaftes an sich hat, kontrastiert. Im weiteren Verlauf der 28 wunderbaren Stücke hören wir Chopin'sche Nocturnes, Walzer, Mazurken, und so weiter - ja sogar eine Reminiszenz an den zweiten Satz des vorher gehörten 2. Klavierkonzerts - im 18. Stück in f-Moll! Bevor dann die ungeheuren Kaskaden im bereits erwähnten letzten Stück allem ein Ende bereiten, glitzern in meinem Lieblingsstück, dem vorletzten Prélude in F-Dur, noch einmal die schönsten Harmonien in einer himmlischen Ruhe.
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TOP 500 REZENSENTam 18. August 2014
Maria Joao Pires verfügt über viele Tugenden, die diese Chopin-Einspielung besonders macht - hohe Musikalität, differenzierter Anschlag, hohes Rhythmusgefühl. Dabei ist sie (wie meist) umspektakulär, im besten Sinne des Wortes schlicht und demütig dem Werk gegenüber. Im Konzert gefällt sie durch delikaten Anschlag, prägnante Artikulation, rhythmische Präzision und einer guten Mischung aus Lyrischem und Dramatischen. Prévin begleitet unauffällig, in guter Abstimmung und im Einklang mit der Pianistin.

In den Preludes gelingt M. Joao Pires die notwendige "Quadratur des Kreises": dem einzelnen Prélude ebenso gerecht zu werden, wie der gesamten Darstellung aller Préludes, so dass sie wie ein zusammengehöriges Werk klingen - dies gelingt bei weitem nicht allen Pianisten, in jüngster Zeit "scheiterte" der sicher äußerst begabte Trifonov noch (?) genau an diesem Aspekt. Und so schafft sie es, mit differenziertem Anschlag, kluger Gestaltung und hoher Musikalität aus einer Sammlung von Kleinodien eine Gesamtwerk zu schaffen, was begeistert. In aller Stille und Unaufgeregtheit, wie wir es bei Joao Pires oft erleben dürfen: die große Kunst der stillen Musikalität.
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