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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Staraufgebot ist manchmal zu wenig, 4. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Missa Solemnis (Audio CD)
Die Salzburger Festspiele huldigten 1991 ihrem verstorbenen Musikdirektor, dem einzigartigen Herbert von Karajan, mit dieser Aufnahme der Missa Solemnis unter der Leitung von James Levine. Das Solistenquartett sucht zweifellos seinesgleichen, scheint aber heutzutage mit dem Wissen von mehr als einem Jahrzehnt ursprünglicher Aufführungspraxis nicht mehr ganz zeitgemäß.
Die Liveaufnahme ist aber nichtsdestotrotz eine Bereicherung. Selten sonst darf man die orchestrale Fülle und Wucht des späten Beethoven in solcher Klarheit bewundern. Andererseits gehen aufgrund der orchestralen Fülle und der nicht ganz einfachen Akustik des Salzburger Domes die Phrasierung schnell verloren. Zu oft scheint der Chor zu schwimmen, zu selten vermag man hinter der vordergründigen perfekten (fast Karajanschen) Harmonie den wirklichen Willen des Komponisten zu erahnen. Zu oft meint man sich in einer Verdi-Oper als in einer Beethoven-Messe.
ABER, als Liveaufnahme hat diese CD das gewisse Etwas an Erregung und Spontaneität die allen Konkurrenten (fast durchwegs Studioaufnahmen) fehlt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wuchtig, 24. Dezember 2012
Von 
opernfan - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Missa Solemnis (Audio CD)
Diese (Live-) Aufnahme der Missa Solemnis ist im besten Sinne altmodisch und steht damit natürlich im Kontrast zur historisch informierten Aufführungspraxis - und hat dennoch ihre Meriten. Sie ist absolut breit, pathetisch, aber eben auch voller Inbrunst. Hier werden die Emotionen (im übrigen ganz katholisch...) nach Außen projiziert. Und dabei wird auf hohem Niveau musiziert. Die Wiener Philharmoniker sind sehr warm im Klang, ungemein differenziert. Und die Solisten sind von hoher Qualität, allen voran K. Moll und j. Norman. Aber auch Studer und Domingo machen ihre Sache gut. Das ist jetzt nicht so geschlossen, wie z.B. bei Harnoncourt, in den Einzelleistungen dennoch imposant.
Was nun das Dirigat von Levine angeht, so entgeht er nicht immer der Gefahr, zu langsam zu werden, mitunter reißt der Spannungsbogen ab. Aber in den gewaltigen Aufschwüngen gelingen ihm äußerst beeindruckende Momente, auch sekundiert von den hervorragenden Chören.
Gemessen an anderen Aufnahmen der "altmodischen" Art, kommt Levine nicht ganz an die Geschlossenheit eines Klemperers heran und auch der frühe Karajan (Aufnahme mit Wunderlich) ist geschlossener, stringenter. Da die Tonqualität auch nicht ganz optimal ist (wegen der Akustik im Dom zu Salzburg), bleibt die Krone bei den beiden genannten Aufnahmen, Harnoncourt spielt in einer anderen Liga, zurückgenommener, spiritueller, ebenfalls äußerst beeindruckend.
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Missa Solemnis
Missa Solemnis von Norman (Audio CD - 1992)
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