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am 18. Juli 2008
Frédéric Chopins Zyklus der 24 Préludes ist Stoff der Diskussionen gewesen , ob es sich um eine Aneinanderreihung von Einzelstücken handelt oder um einen abgeschlossenen Zyklus . Letzter Meinung schliesst sich der Verfasser hier an . Unter den sehr vielen und oft besprochenen Aufnahmen , auch direkten Vergliech zueinander - zueltzt im "International Piano ;aktuelles Heft Juli 2008 - sowie in nachlesbaren Mitteilungen grosser Musikkenner wie M. Michael Glotz , Paris ( 2002 ) ragt unter allen Aufn ahmen die von Ivo Pogorelich als die überzeugenste Einspielung heraus . Dies Aufnahme hat keinen einzigen Schwachpunkt , weil Pogorelich alle seine störenden Manierismen beiseite lässt und sich ganz der Kom position widmet . Technisch perfekt gespielt , voller Innigkeit wie in den entsprechenden Stellen des Notentextes mit kontrollierter Leidenschaft erreicht Pogorelich eine der Interpretationsleistungen der Werke Chopins und auch seiner . Diese Aufnahme ist ein Muss für jeden Klassikliebhaber !
Frank G. B e c h y n a
Musik & Medizin
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am 28. Oktober 2002
Die Präludien op. 28 v. Chopin sind ein Zyklus von 24 schönen, kleinen Klavierstücken, die sowohl einzeln als auch aufgrund ihrer Dramaturgie von Kontrast und Stimmung, als Gesamtwerk gespielt werden. Sie wurden von Chopin im Winter 1838/39 während seines Aufenthaltes mit der Dichterin George Sand auf der Insel Mallorca komponiert. Der Kontrast zwischen den unschönen Begebenheiten auf der Insel und der wunderschönen Landschaft Mallorcas spiegeln sich in den Kompositionen. - In ihren Büchern, z.B. „Ein Winter auf Mallorca", berichtet George Sands über ihre Reise mit Chopin nach Mallorca. - Ivo Pogorelich zählt zu meinen Favoriten unter den Pianisten, neben Glenn Gould, Keith Jarrett, u. einige weiteren Pianisten . Seine Chopin-Interpretationen sind bekannt. Zu I. Pogorelich gibt es folgende kleine Anekdote: International machte Ivo Pogorelich auf sich aufmerksam durch seine Siege beim Casagrande Wettbewerb in Terni (Italien ), 1978, und bei der Montreal International Music Competition, 1980. Doch es war der Preis, den er nicht gewann, der am meisten Aufsehen erregte. Beim internationalen Chopin Wettbewerb des Jahres 1980, an welchem er teilnahm, schied er bereits in der dritten Runde aus. Martha Argerich, eine der Juroren, nannte ihn ein Genie und verließ unter Protest die Jury, was ihm wohl mehr Publizität brachte als wenn er den Wettbewerb gewonnen hätte. Es gibt viele Einspielungen der Präludien, doch hält diese Aufnahme vom Jahre 1989 souverän und unangefochten den Referenz-Status. Am besten gefallen mir die Stücke „Nr. 4 e-moll: Largo" und „Nr.24 d-moll: Allegro appassionato". „Nr. 15 Des-Dur" ist unter den Namen Regentropfen-Prélude bekannt. Ivo Pogorelich hebt die Details der romantisch-exzentrischen bis auf die pure Zuspitzung aller Ausdruckswerte hervor. Die Aufnahme repräsentiert für mich eine Jahrhundertaufnahme. Ich kann diese Aufnahme nur empfehlen.
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am 19. November 2002
Präzision des Ausdrucks im Ungefähren der Gefühle zu herzustellen - dieses Kunststück gelingt selten. Meisterhaft löst hier Pogorelich diese Aufgabe (Imaginationskraft, so scheint es manchmal, ist nur zu haben um den Preis eines so labilen Nervenkostüms wie das dieses Künstlers). Chopins Präludien werden in seiner Einspielung zu einer Verlängerung der Sinnesorgane, die dem Hörer ein Ertasten, Erblicken des Jenseitigen erlauben. Dass sie dabei im Kern dabei immer nüchtern bleiben, potenziert die Wirkung. Eine Kostbarkeit, auf die sich auch einlassen kann, wer ansonsten nicht viel mit Klassik am Hut hat. Anspieltip: Nr. 4 e-moll. Wer hier kalt bleibt, ist entweder taub oder tot.
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am 24. Januar 2000
Ivo Pogorelichs rücksichtslose Subjektivierung der Préludes op. 28 folgt ganz den Intentionen Chopins, befreit die technisch leichteren Stücke vom Ruch biedermeierlicher Hausmusik, in den sie nicht zuletzt ihre Aufnahme in diverse Schulwerke gebracht haben mag, und sein Spiel schärft auch Schülern oder Dilettanten die Sinne dafür, wieviel das ihre schon jetzt und nicht erst mit fortgeschrittener Fertigkeit von ihnen selbst preisgeben könnte. Und Pogorelich befreit die technisch anspruchsvolleren Stücke vom Ruch bloßer Abhandlungen für Virtuosenmaschinen. Vor solchem Dasein bewahrt sie ihr fragmentarischer Charakter, an dem die virtuose Attitüde immer schon sich bricht, bevor sie recht entfaltet. Pogorelich sucht den inneren Zusammenhang der Préludes nicht durch lauwarmes Angleichen musikalischer Charaktere herzustellen. In extremer Ausformung des Ausdrucks erklingen die Stücke als vierundzwanzig verzweifelte Anläufe, den drei Schlägen des d der Kontraoktave zu entrinnen, vor denen von der ersten Note an kein Entrinnen war. Die leere Fermate danach besiegelt ihre Einheit als eine des Scheiterns. Ganz im romantischen Sinne erprobt sich Virtuosität an der Musik einer politischen und erotischen Emigration als Nachklang und Vorspiel zu ungebrochenem freiem Gestalten.
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am 4. August 2014
Die Werke sind zur genüge bekannt und schon per se gefällig. Die Aufführung von Pogorelich aber bringt sie in eine andere Dimension, gibt ihnen solch'ein Leben und Glanz, dass sie einem neu vorkommen, als ob man sie zum ersten mal hörte.
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am 17. Dezember 2012
Kann mich der Rezension 'Verhunzt bis zur Unkenntlichkeit'nur anschließen.
Im Rondo Magazin zählt diese Aufnahme zum Klassik-Olymp, deswegen habe ich sie mir gekauft.
Um es kurz zu machen: furchbar. Lauter extrem verlangsamte und in highspeed nebeneinander gesetzte Stücke.
Ich kann keine Noten lesen, aber wenn ich mir Aufnahmen von Arrau, Rubinstein, Pollini usw. anhöre, so ist doch eine gewisse Ähnlichkeit in der Interpretation zu hören, die Aufnahme von Pogorelich hat damit nichts gemein. Dann müssten die drei o.g. ja falsch liegen oder?
Nach meiner Empfindung liegt aber Pogorelich falsch.
Ich kann die Faszination der technischen Brillianz und die Faszination der kurz vor dem Zusammenbruch stehenden extrem langsamen Tempi verstehen, aber ist das Chopin?
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am 17. März 2012
Also ich weiß nicht. .. Pogorelichs Einspielung der Chopin Preludes Op. 28 war die erste Aufnahme, die ich hiervon zu Hause hatte. Damit habe ich das Werk erst kennengelernt. An sich ist es ja so, dass die erste Einspielung einen prägt. Was man darauf hört, empfindet man oft als "richtig", oft als "original".

An dieser Aufnahme ist allerdings gar nichts richtig, und gar nichts original. Nahezu jedes der 24 Preludes wird bis zur Unkenntlichkeit verzerrt, verquert, ja, auch irgendwie "verhunzt". Nahezu jedes Prelude wird in einem ganz eigenen, schon nicht mehr eigenwilligen, sondern schlicht falschen Tempo gespielt, das nichts, aber auch gar nichts mehr vom Original erkennen lässt. Eine Respektlosigkeit gegenüber dem Komponisten, und eine Qual für den Hörer. Viele werden das, was Pogorelich spielt, vielleicht nur deshalb noch als "Chopin" einordnen können, weil es nun eben auf der CD so draufsteht.

Ich kann mich gut an das einzige Live-Konzert von Pogorelich erinnern, das ich besucht hatte. Ich weiß noch heute, dass das Publikum teilweise sogar an den falschen Stellen geklatscht hatte (!), nämlich mitten im Stück, als noch ein Satz zu spielen war. Was nicht an der mangelnden Werkkenntnis des Publikums lag, sondern daran, dass die Stücke als solche nicht mehr zu erkennen waren, und dass Pogorelich bei Spielen fast eingeschlafen ist. So falsch im Tempo auch diese CD.

Ein paar Preludes gelingen Pogorelich vielleicht sogar. Nr. 15, "Sostenuto", oder Nr. 17, "Allegretto", hören sich in Ansätzen so an, wie es sich Chopin selbst vielleicht gedacht hat. Nr. 20 und Nr. 24 wohl auch noch. Aber das war es dann auch schon.

Insgesamt eine schlicht "verhunzte" Einspielung. Teilweise verhunzt bis zur Unkenntlichkeit.

Auch als bloße Ergänzung zu großen Aufnahmen (etwa Argerich 1977) erscheint dieses Werk gut verzichtbar. Sehr gut verzichtbar.
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