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4.0 von 5 Sternen Der Star der Aufnahme heißt Karajan
Auch mir ist es ein Rätsel, warum Karajan die Titelpartie in dieser Aufnahme mit Katia Ricciarelli besetzt hat und auch Deutsche Grammophon dies hat durchgehen lassen. Man glaubte damals wohl, mit der gerade neu eingeführten Digitaltechnik das Unmögliche möglich machen zu können und die mörderische Partie der Turandot mit einer ausgesprochen...
Veröffentlicht am 6. August 2011 von Phillip Ochman

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Problematisch, aber...
Diese Turandot hat schon immer die Opernfans gespalten. Wobei man sich im Großen und Ganzen einig darüber ist, dass sie zumindest in der Hauptrolle mit K. Ricciarelli fehlbesetzt ist. Und das ist leider so - die Ricciarelli ist kein Zoll eine Turandot, alleine schon stimmlich so überfordert mit der Rolle, dass sie erst gar nicht zur Gestaltung der Rolle...
Veröffentlicht am 29. August 2012 von opernfan


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Problematisch, aber..., 29. August 2012
Von 
opernfan - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Turandot (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Diese Turandot hat schon immer die Opernfans gespalten. Wobei man sich im Großen und Ganzen einig darüber ist, dass sie zumindest in der Hauptrolle mit K. Ricciarelli fehlbesetzt ist. Und das ist leider so - die Ricciarelli ist kein Zoll eine Turandot, alleine schon stimmlich so überfordert mit der Rolle, dass sie erst gar nicht zur Gestaltung der Rolle kommen kann. Unverständlich, wie es zu dieser Besetzung kommen konnte (aber Karajan hat v.a. in seinen späten Jahren ja immer wieder Sänger zu Rollen verleitet, die recht eigentlich jenseits ihrer stimmlichen Möglichkeiten lagen, man denke nur an Freni als Aida oder Carreras als Radames...). Auch B. Hendricks ist keine wirklich überzeugende Liu, ihr fehlt es an Dramatik, sie ist stimmlich zu leichtgewichtig, auch wenn sie die Liu schön singt. Domingo wiederum ist ein guter Calaf, auch wenn er sich mit den Spitzentönen müht, aber er ist eben ein eminenter Musiker, der die Rolle überzeugend zu gestalten vermag. Die übrigen Sänger sind luxuriös besetzt.
Nun als zu Karajan. Hier kann man zum einen festhalten, dass es keinem Dirigenten bis dato gelungen ist, die Partitur so ungemein farbig und plastisch darzustellen. Was er aus dem Orchestersatz rausholt, ist erst einmal phänomenal - sekundiert von den Wiener Philharmonikern at their best. Erst hier kann man hören, wie modern letztlich Puccini hier schon komponiert hat. Allerdings geht das alles ein wenig zu Lasten der Dramatik, Karajan verliert sich ein Stück weit (mal wieder) im schönen Klang und opfert diesem eben sowohl Dramatik als auch Sänger.
Insofern bleibt der Gesamteindruck sehr zwiespältig. Einerseits kann man zum ersten Mal so richtig hören, was Puccini da so alles komponiert hat, andererseits hört man aber eben nicht das Drama. Sondern nur dessen schönes Abbild.

So bleibt die Gesamtaufnahme unter Mehta (der den Orchestersatz nun auch sehr differenziert, aber um ein Vielfaches dramatischer gestaltet) ganz klar an der Spitze (auch wenn die Sutherland auch nicht ideal als Turandot ist, aber sie ist um ein Vielfaches überzeugender als die Ricciarelli) - dank der insgesamt ausgewogensten Besetzung auf Platte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Star der Aufnahme heißt Karajan, 6. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Turandot (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Auch mir ist es ein Rätsel, warum Karajan die Titelpartie in dieser Aufnahme mit Katia Ricciarelli besetzt hat und auch Deutsche Grammophon dies hat durchgehen lassen. Man glaubte damals wohl, mit der gerade neu eingeführten Digitaltechnik das Unmögliche möglich machen zu können und die mörderische Partie der Turandot mit einer ausgesprochen zarten und lyrischen Sopranstimme besetzen zu können. Karajan hatte noch keine Studioaufnahme der Turandot produziert - im DG-Katalog finden sich ohnehin keine wirklich herausragenden Puccini-Aufnahmen - und so nahm man sich wohl die glänzende Mehta-Aufnahme von Decca zum Vorbild. Joan Sutherland sang die Turandot jedoch mit ungleich mehr Höhensicherheit und war auch mit den ganz schweren Stellen nie überfordert. Ricciarelli scheint hingegen manchmal regelrecht die Luft auszugehen. Die Intention von Karajan war wohl, Ricciarelli sehr mädchenhaft singen zu lassen, um den Märchen-Charakter dieser Oper zu unterstreichen. Leider funktioniert dies größtenteils nicht, weil Karajan wie üblich einen gewaltigen Orchesterklang erzeugt und Ricciarelli so hoffnungslos überfordert ist, oft kann sie die Töne nur noch pressen, man gewöhnt sich mit der Zeit zwar daran, aber ihrer Stimme fehlt einfach völlig die Kraft auch in höheren Tonlagen. Die Vehemenz und Ausdrucksstärke einer Callas wäre hier erforderlich, von Damen wie Nilsson oder Borkh darf man hier gar nicht sprechen.
Überzeugender ist Barbara Hendricks als Liu, sie wirkt sehr einfühlsam und gestaltet die Rolle glaubwürdig, obwohl auch sie der Konkurrenz (Tebaldi, Scotto etc.) unterlegen ist.
Placido Domingo hatte bereits ganz zu Beginn seiner Karriere den Calaf auch an der Seite von Birgit Nilsson gesungen, jedoch ist dies seine einzige Aufnahme der Turandot. Später hat er den Calaf dann noch an der Met unter Levine an der Seite von Eva Marton gesungen, dieser Mitschnitt ist auf DVD erhältlich. So richtig scheint diese Rolle ihm nie entgegengekommen zu sein. Domingo singt wie immer klangschön und vor allem mit jenem einmaligen Schmelz in der Stimme, mit dem er letztlich auch in Heldentenor-Partien Glanzpunkte setzten könnte. Ihm bereiten jedoch Karajans sehr breite Tempi hörbar Probleme, insgesamt ist sein Auftritt hier doch weit weniger eindrucksvoll als etwa in der Aida-Aufnahme unter Muti, auch der Cavaradossi in Tosca lag ihm besser. Der Calaf war tatsächlich die Glanzpartie von Franco Corelli.
Die anderen Rollen sind absolut luxuriös besetzt, auch dies rettet diese Aufnahme für sich jedoch nur bedingt.
Warum gibt es für diese Aufnahme doch vier Sterne?
Obwohl die Gesangesleistungen eher enttäuschend sind, bleibt diese Aufnahme hörenswert. Dies liegt in erster Linie an dem großartigen Dirigat von Karajan. Er drückt die Sänger zwar ohne Pardon mit dem Orchester an die Wand, macht aus dieser Oper jedoch eine phänomenale Klangorgie mit geradezu magischen Klangeffekten, die schlichtweg unwiderstehlich sind. Immer wieder streichelt Karajan unendlich zarte, hauchfeine, ja geradezu himmlische Klangfarben aus dem Orchester heraus, dann erzeugt er genauso routiniert einen überwältigenden, leuchtenden Klangreigen. Auch der Chor singt herausragend, was bei dieser Oper enorm wichtig ist. Insbesondere in der EMI-Aufnahme mit Nilsson und Corelli ist der Chor eine mittlere Katastrophe. Insofern kann man diese Aufnahme trotz klarer Schwächen doch genießen. Zumindest den Querschnitt sollte man sich besorgen.
Als Gesamtaufnahmen sind zu empfehlen:
- Nilsson, Corelli, Scotto, Molinari-Pradelli, EMI-Studioaufnahme in Rom von 1965, wobei diese Aufnahme wie gesagt
an mäßiger Klangqualität und einem schlechten Chor leidet, weshalb man sich unbedingt um eine Live-Aufnahme mit Nilsson und Corelli bemühen sollte.
- Sutherland, Pavarotti, Caballé, Mehta, Decca 1972
- Borkh, Tebaldi, Del Monaco, Erede, Decca 1955, oft vernachlässigt
- Marton, Heppner, M.Price, R. Abbado, eine sehr günstige und solide RCA-Aufnahme von 1992
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Oper namens Calaf, 26. Februar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Turandot (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Diese Aufnahme hinterläßt zwiespältige Gefühle. Zuoberst steht ein tiefes Bedauern über vergebene Möglichkeiten - nämlich die grandiose Orchesterführung Karajans und den ebenfalls kaum zu übertreffenden Domingo in seiner einzigen Einspielung des Calaf neben einer nicht vorhandenen Titelrolle zu hören.
Karajans Behandlung des Orchesters ist fulminant - man höre (nur als Beispiel aus diesem Klangteppich herausgegriffen!) die leichte Verzögerung bei den Auftakte, die ein geradezu überirdisches "Schweben" suggeriert.
Plácido Domingo ist vielleicht der beste Calaf nach Jussi Björling - zu einer Stimme in Bestform kommt eine äußerst differenziert gestaltete Rolle (sonst nicht immer seine Stärke...) - allein die gesangliche Darstellung des "non piangere" lohnt schon den Kauf. Auch neben einem anderen Ensemble hätte diese Darbietung eine Umbenennung der Oper in "Calaf" verdient.
Aber, leider, leider, die Oper heißt nun einmal Turandot, und hier gibt es Abzüge "Ende nie": Katia Ricciarelli, bestenfalls eine ganz nette Liu, kreischt und quietscht sich mit ihrem leichtgewichtigen Sopränchen durch diese mörderische Partie - hat sie der Blick auf sonstige Besetzungen der Rolle mit (Wagner!)sängerinnen wie B. Nilsson, E. Turner, I. Borkh, M. Callas nicht IRGENDWIE nachdenklich gemacht? Wenn auch vielleicht das "Höchstmaß" an Stimmen nicht unbedingt erforderlich ist, auch "kleinere" Stimmen wie J. Sutherland und M. Caballé leisten beachtliches - Ricciarelli hingegen ist so hörbar überfordert, daß an eine adäquate Gesangsleistung, geschweige denn an ein Rollen-Portrait nicht zu denken ist.
Barbara Hendricks ist eine sehr leichte und leichtgewichtige (mit Blick auf Ricciarellis Defizite ausgewählte? aber warum dann nur, warum??), aber dennoch feinfühlige Liu, Ruggero Raimondi nimmt man den alten Mann zwar nicht ganz ab, aber trotz der üblichen stimmlichen Grobheiten schafft er es als Sängerdarsteller wie kein anderer, die Verzweiflung und den Zorn Timurs nach Lius Tod darzustellen. (Bonus-Luxus: der junge Francisco Araiza!)
In Summe ergibt diese Einspielung leider nur eine mittelprächtige Turandot, bei der man sich verzweifelt eine andere Sängerin der Titelrolle herbeiwünscht.
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5.0 von 5 Sternen wunderbar, 21. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Turandot (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Ales ist gut und pünktlich angekommen, danke

wieso soll ich so viel mehr schreiben? alles ist gesagt, bei Kritik ist das eher zu erwarten...
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18 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Himmlische Musik, 5. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: Turandot (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Für mich Das ist die beste Version von "Turandot".
Beim zuhören man darf nicht nur Zuschauer bleiben-es klappt einfach nicht.Man füllt jeder klang-Welle mit.Bis zum letzten Takt.
So weiches,volles,mehrfarbiges Orchesterklang,-
so stellt man sich Puccinies-Klang vor.
Personen-Darstellung-ein tolles Eindruck,vorallem reizende Liu-
ihre Stimme führt dich ins Welt des reine und grenzlose Liebe ein.Leichte,luftige Koloratur,diese Stimme scheint grenzlos zu sein.Temperament-und leidenschaftvolles Kalaf.Schönes Chor-sehr organisch mitspielt,sehr gut bildet mit dem Orchester zusammen ein volles Klang.Überzeugend interpretiert,Das ist Musik des Himmels.
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7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Karajans "Turandot" - Besser als ihr Ruf, 26. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Turandot (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Was wurde nicht schon Unsägliches über Herbert von Karajans 1981er-Aufnahme der Puccini-Oper "Turandot" geschrieben?
Ja, die Ricciarelli mag nicht die ideale Turandot sein, aber diese Oper besteht eben NICHT NUR aus der Turandot!
Domingos Calaf hat Referenz-Charakter unter den Calafs der letzten dreißig Jahre, auch Raimondi und Co. überzeugen durchweg.
Orchestral und choral absolut Weltklasse - hier stellt Karajan sämtliche (!) Aufnahmen in den Schatten, selbst die ebenfalls sehr gute von Mehta. Niemand gestaltet das Ende des 1. Akts derart bombastisch, nirgends klingt das "Nessun dorma" himmlischer.
Insofern: Kaufempfehlung!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Karajan regiert, 29. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Turandot (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Auch eine eiskalte Prinzessin wie Turandot kann nicht gegen einen Maestro
von Karajan aufkommen! Er ist der (Be)Herrscher dieser Aufnahme, zeigt uns
"seine" Version der letzten Puccini-Oper: opulent, grandios, magisch, aber auch
fähig zur Zartheit, zum Blick auf das Kleine.
Die Besetzung ist luxuriös, auch wenn - oft genug wurde es schon erwähnt - Katia
Ricciarelli nicht die Stimme für eine Partie wie die Turandot hatte. Karajan hat
sie sträflich fehlbesetzt und mit solchen und ähnlichen Entscheidungen manchen Sängern
stimmlich geschadet, die nicht den Mut hatten sich seinem Willen zu widersetzen.
Dennoch - wer diese Oper liebt, sollte Karajans Vermächtnis in diesem Fall unbedingt
angehört haben!
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10 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mißlungen, 28. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Turandot (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Diese Aufnahme kann man sich getrost schenken, es sei denn, man will unbedingt Placido Domingo als Kalaf hören. Er ist das einzige Argument, das die Produktion rechtfertigt. Doch hätte man ihm wirklich andere Partner gewünscht. Die Wiener Philharmoniker spielen wie gewohnt glänzend, aber Karajans Dirigat ist unerträglich aufgeblasen, pompös und teilweise bis zur Unerträglichkeit zerdehnt.
In diesem Klangrausch wirkt Katia Ricciarelli als Turandot dann gleich doppelt fehlbesetzt. Den Versuch, die Turandot mit einer etwas lyrischeren Stimme zu besetzen, hat es öfter gegeben, aber Joan Sutherland oder Montserrat Caballè sind zu ungleich besseren Ergebnissen gekommen (letztere allerdings auch mit großen Einschränkungen). Ricciarelli quält ihre kleine Stimme durch die gnadenlos exponierte Partie und quetscht Töne hervor, die leider nur als häßlich zu bezeichnen sind. Von Dramatik und einer glaubhaften Charakterstudie kann keine Rede sein. Mit dieser Rolle war Ricciarelli nicht gut beraten, und streckenweise tut sie mir fast leid.
Barbara Hendricks Liù ist überwiegend klangschön, aber wirklich berührend finde ich sie nicht. Ich vermisse vor allem die langen, flutenden Legatobögen und emotionalen Ausdruck. Die Konkurrenz von Caballè und Tebaldi ist hier übermächtig.
Domingos Calaf schließlich halte ich für sehr gelungen. Sein herrliches Timbre und viele mit wunderbarer Morbidezza vorgetragenen Passagen überzeugen, berühren und lassen verstehen, warum Liù sich für diesen Mann opfert.
Ruggiero Raimondi und die anderen Interpreten der Nebenrollen sind nicht schlecht, aber auch nicht sonderlich interessant.
Vom Kauf würde ich eher abraten. Lieber zu Zubin Mehta oder Alberto Erede greifen, dort erlebt man Puccini-Wonnen!
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5 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen schwach, 1. April 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Turandot (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
zu den Sängern ist vom Kollegen aus Wien schon treffend fast alles gesagt worden, wobei ich seiner Einschätzung des großen Domingo in dieser Rolle nicht ganz folgen kann - zu viel Mühe hat er mit der hohen Lage dieser Partie - doch seine gestalterische Leistung und mitreißende Musikalität sind wie immer bestechend. Die Damen - schade, immerhin gibt es einige exquisite Phrasen von Hendricks ! Ping/Pang/Pong: Heinz Zednik wie immer grandios, Ping mit dem quäkenden Gottfried Hornik hoffnungslos unterbesetzt, Araiza fällt nicht weiter auf. Italianità besitzen alle drei nicht.
Woher die Legende von Karajans Präzision kommt, ist aufgrund dieser Aufnahme nicht erklärbar: So viele rhythmische Schlampereien hat man in "Turandot" (in einer Studioaufnahme !) selten gehört. Der Orchesterklang ist schön, oft breiig, aber der Debussy'sche Mischklang bekommt dem Stück ganz gut. Einige rubati sind sehr gewollt.
Fazit: Wer das Stück kennenlernen will sollte zu Nilsson/Corelli/Molinari-Pradelli greifen (oder Nilsson/Björling/Leinsdorf), Für mehr "Luxus" ohne Nilsson: Sutherland/Caballé/Pavarotti/Mehta. Die Sänger dieser Aufnahme sind leider der Tiefpunkt von Karajans Größenwahn und Fehlbesetzungspolitik.
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5 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Armer Puccini, 5. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Turandot (Gesamtaufnahme) (Audio CD)
Mag ja sein, dass man Karajan als Klangmagier betrachtet (manchmal zu Recht), aber was er hier aufgeführt hat, ist echte Leichenschändung. Das ist nicht "Turandot" von Puccini, das ist "Turandot" von Karajan, und damit ein Tiefpunkt bzgl. Interpretation.
Es soll um das Werk, um die Intentionen des Komponisten gehen, und die sollen durch die Ausführenden (und vor allem durch den Dirigenten) dem Hörer vermittelt werden. Hier aber hört man fast alles nur durch den Weichspülfilter von Karajan, und das obendrein noch stellenweise verstörend unrhytmisch.
Ein absolutes "Nein, danke" zu dieser Einspielung !
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Turandot (Gesamtaufnahme)
Turandot (Gesamtaufnahme) von Ricciarelli (Audio CD - 1988)
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