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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Tanz mit dem Teufel
Mit seinen Klavierkonzerten hat Franz Liszt einmal mehr bewiesen, dass er der direkte Vorgänger von Béla Bartók ist.

Diese Werke mit so unkonventionellem Aufbau sind wirklich faszinierend. Das erste Konzert in Es Dur, dessen Hauptthema zwar noch von stark romantischer Prägung ist, aber dann eher expressionistisch gehandhabt wird,...
Veröffentlicht am 13. Januar 2010 von Andre Arnold

versus
13 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gelungene Aufnahme, jedoch überbewertet
Sicherlich ist Zimerman ein brillanter Pianist, jedoch wirkt diese Einspielung der Klavierkonzert von Franz Liszt doch eher steif und unflexibel. Die rubati sind teilweise zu gewollt und nicht konsequent durchgeführt. Man hört, dass Zimerman eine perfekte Einspielung bieten möchte. Doch genau dies verhindert den großen Klangfluss und den brillanten...
Veröffentlicht am 17. Oktober 2007 von Musicdreams


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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Tanz mit dem Teufel, 13. Januar 2010
Von 
Andre Arnold "Lateingott" (Rödental, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzerte 1 und 2 / Totentanz (Audio CD)
Mit seinen Klavierkonzerten hat Franz Liszt einmal mehr bewiesen, dass er der direkte Vorgänger von Béla Bartók ist.

Diese Werke mit so unkonventionellem Aufbau sind wirklich faszinierend. Das erste Konzert in Es Dur, dessen Hauptthema zwar noch von stark romantischer Prägung ist, aber dann eher expressionistisch gehandhabt wird, besticht durch seinen Facettenreichtum. Es handelt sich nicht um ein riesenhaftes Werk, wie die beiden Brahms Konzerte, sondern um ein feines, in sich geschlossenes Kleinod.

Die starke Rhythmik und das echte Konzertieren zwischen Klavier, Streichergruppen und Bläsern ist auch das entscheidende Merkmal des viersätzigen A Dur Konzertes. Mehr noch als das erste wirkt es wie eine große Fantasie, allein schon deswegen, weil alle Sätze attacca ineinander übergehen. Es ist zudem themenreicher und schöpft einen größeren Tonraum aus.

Die Zugabe des Totentanzes über das dies irae Thema ist wirklich phänomenal. Es scheint wie eine Weiterentwicklung des zweiten Klavierkonzertes, bei dem nun vollends alle Satzgrenzen aufgehoben werden. Es ist düster und strahlend zugleich und stets, im Sinne der Romantik, emotionsgeladen.

Das Boston Symphony Orchestra unter Seiji Ozawa spielt makellos. Ich halte Ozawa sowieso für einen der besten Dirigenten unserer Zeit. Der Orchesterklang ist stets durchsichtig und die Klangqualität tadellos. Krystian Zimerman meistert diese schwierigen Werke mühelos. Er verleiht jedem Konzert seine unverwechselbare Note, die eines genialen Pianisten.

Fazit: Eine absolut empfehlenswerte Aufnahme ohne jedweden Tadel!
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die absolute Referenzaufnahme, 10. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzerte 1 und 2 / Totentanz (Audio CD)
Wer erwägt sich eine Aufnahme der Liszt-Konzerte und des Totentanz zu kaufen, sollte unbedingt diese DGG-CD nehmen. Es ist schlichtweg DIE Einspielung. Brillanter, präziser, durchdachter, in sich geschlossener ist keine mir bekannte Aufnahme. Vor allem im Totentanz spielt Zimerman den Hörer um den Verstand. Da wird nichts weichgezeichnet, Liszt tatsächlich einmal als Bindeglied zur Moderne begriffen. Auch die Tontechniker haben ganze Arbeit geleistet: der Klang ist fabelhaft.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teufelsaustreibung, 25. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzerte 1 und 2 / Totentanz (Audio CD)
Wer selber auch nur ein paar anständige Töne auf einem Klavier spielen kann, der weiß, wie schwer es ist, Virtusosität und Musikalität zu verbinden. Abgesehen davon, daß es Zimerman nicht die geringste Mühe macht, auch die schwierigsten Passagen mit einer Leichtigkeit zu spielen, von der andere Pianisten auch nur träumen können, schafft er es durchweg, dem Höhrer das Gefühl zu vermitteln, es sei Liszt selber, den er zu Gehör bekommt. Da stimmt jede Note, jede Akzentuierung, begleitet von eimem fabelhaften BSO unter einem S.Ozawa in Höchstform. Gespannt lauscht der Hörer den Konzerten, möchte sie am liebsten immer wieder hören. Höhepunkt ist sicherlich der Totentanz. Hier wird Zimerman zum Teufel in Person, er trifft den Charakter des Stückes wie kein anderer. 15 Minuten musikalischen Gruselns auf allerhöchstem Niveau, eine Interpretation, die seinesgleichen sucht!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Genuss, 24. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzerte 1 und 2 / Totentanz (Audio CD)
Mit dieser Aufnahme zeigt Krystian Zimerman einmal mehr, dass Perfektion kein Synonym für Sterilität ist. Ähnlich wie bei seiner Einspielung von Liszts h-moll-Sonate gelangt der polnische Meisterpianist zu ausgeklügelt-virtuosen Darstellungen, deren Stimmungsvielfalt und Wirkung nicht größer sein könnten.

Die Klavierkonzerte erklingen hier sehr feurig, nobel und perlend, allerdings nie zu Lasten der stimmungsvollen Poesie, die ihnen innewohnt. Der Totentanz ist mehr als eine Zugabe und im wahrsten Sinne des Wortes "teuflisch gut". Hier spielen sich Zimerman und das Orchester in einen Rausch, dessen Magie dem Zuhörer jegliches Gefühl für Raum und Zeit raubt.

Zimerman und das Boston Symphony Orchestra unter Ozawa begegnen sich hier auf Augenhöhe; man spürt die Hochspannung, Konzentration und Eifer in jeder einzelnen Note und in jedem einzelnen Instrument. Auch klanglich gibt es nicht das Geringste zu beanstanden, so dass man diese Aufnahmen rundum als Genuss bezeichnen darf.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios, 25. Juni 2011
Von meinen 5 CD's dieser Werke ist Zimerman/Ozawa meine Lieblingsaufnahme. Aufnahmetechnisch perfekt und musikalisch einfach mitreißend und das sowohl in den verträumten als auch den marzialischen Stellen.
Musikalisch wäre vielleicht Richter/Kondraschin noch besser gewesen, aber die Aufnahmequalität der 60er lässt dies leider nur erahnen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herausragend! Von allen Beteiligten!, 19. Mai 2011
Von 
Tobias Fabian-Krause (Landau, Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzerte 1 und 2 / Totentanz (Audio CD)
Sollten Sie im Liszt-Jahr die Lust verspüren, sich eine Aufnahme der beiden Klavierkonzerte des großen Klavier- und Kompositionsgenies zuzulegen, möchte ich Ihnen unbedingt zu dieser Aufnahme raten. Insbesondere Liszts erstes Klavierkonzert birgt meines Erachtens allerlei interpretatorische Tücken. Es kann zum reinen Schaustück verkommen, wenn der Solist nur technisch brilliert und mit den feinen lyrischen Passagen nicht umgehen kann. Umgekehrt habe ich es auch schon live im Konzertsaal von einem Solisten (Boris Berezovsky) gehört, der die lyrischen Passagen ebenso herrlich spielte wie er den schnellen Läufen technisch gewachsen war, der aber in den dynamischen Passagen deutlich zu samtpfötig spielte und im Orchesterklang unterging, was ungemein schade war.
Aber auch von Seiten des Orchesters und insbesondere des Dirigenten besteht sowohl die Gefahr, sich zu sehr zurückzunehmen, um den Solisten wirken lassen (meines Erachtens z.B. bei Hengelbrock und Alice Sara Ott der Fall), aber die fast größere Gefahr ist, dass die kraftvollen Passagen zum reinen Krach verkommen. Auch wenn sich Solist und Orchester nicht einig sind, wird es schwierig.

Nichts von alldem ist hier der Fall. Zimmerman, Ozawa und das Boston Symphony Orchestra musizieren, sie machen keinen Krach und sie musizieren miteinander und nicht als Einzelkämpfer gegen Liszt. Zimmerman spielt die dynamischen Passagen expressiv und die lyrischen gefühlvoll. Schnellen Läufen ist er ohne Abstriche gewachsen. Es ist einfach nur herrlich!

Gleiches gilt für das etwas weniger bombastisch geschriebene 2. Klavierkonzert. Auch hier eine absolut hervorragende Leistung.

Der Danse Macabre über das Dies irae ist eine wild-feurige, typisch lisztsche Komposition. Düster, sarkastisch, beängstigend und virtuos. War für mich, der ich als ich die Aufnahme vor 2 Jahren (2009) gekauft habe fast nur Beethoven und Mozart gehört habe zugegebnermaßen gewöhnungsbedürftig. Mittlerweile finde ich das Stück absolut herrlich. Über die Leistung von Solist und Orchester ließe sich ziemlich genau das gleiche sagen, wie beim 1. Klavierkonzert.

Meines Erachtens ist diese CD für den Liszt-Freund ebenso ein Muss wie für denjenigen, der Liszt kennen lernen will. Sie ist absolut herausragend!
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5.0 von 5 Sternen Referenzaufnahme auf CD!, 14. April 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzerte 1 und 2 / Totentanz (Audio CD)
Im analogen Zeitalter war Ihre Referenzaufnahme vielleicht die mit Lazar Berman und den Wiener Symphonikern unter Carlo Maria Giulini (DG). Die Digitalaufnahme von Zimerman und Ozawa bewegt sich auf demselben Gipfel. Der Solist zeigt sich mit atemberaubendem Schwung, rhythmischer Sicherheit und Kontrolle des Tons. Bemerkenswert präzise und nachdrücklich, stellt die Begleitung von Ozawa ein schwer zu übertreffendes Modell dar. Das Engagement der Interpreten ist derart, dass man glaubte, die CD sei vor Publikum aufgenommen. Die Klangqualität ist absolut perfekt.
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13 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gelungene Aufnahme, jedoch überbewertet, 17. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzerte 1 und 2 / Totentanz (Audio CD)
Sicherlich ist Zimerman ein brillanter Pianist, jedoch wirkt diese Einspielung der Klavierkonzert von Franz Liszt doch eher steif und unflexibel. Die rubati sind teilweise zu gewollt und nicht konsequent durchgeführt. Man hört, dass Zimerman eine perfekte Einspielung bieten möchte. Doch genau dies verhindert den großen Klangfluss und den brillanten Drive, den diese Konzerte so dringend benötigen. So fehlt dieser Einspielung mit Zimerman die Stringenz im Spiel, die bedingungslose Virtuosität, gepaart mit einer so wichtigen Leichtigkeit, ohne diese die Klavierkonzerte zu einem eher spannungslosen Hörerlebnis hinführen. Als Hörempfehlung sei hier die absolut grandiose Einspielung mit dem Pianisten Misha Dichter und Andre Previn genannt.
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Klavierkonzerte 1 und 2 / Totentanz
Klavierkonzerte 1 und 2 / Totentanz von Krystian Zimerman (Audio CD - 1988)
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