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5.0 von 5 Sternen Zum Weinen schön
Karl Richter hat sich wie kaum ein Anderer um das musikalische Erbe Johann Sebastian Bachs verdient gemacht. München war für ihn zur künstlerischen Heimat geworden und er hat dieser Stadt den Ruf einer zweiten Bach-Stadt neben Leipzig eingetragen. Das erste Hörerlebnis der Bach-Kantate "Wachet auf, ruft uns die Stimme" hatte ihm einst den Impuls zum...
Veröffentlicht am 19. August 2006 von André Beßler

versus
7 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nur für Richter- Fans!
Diese Aufnahme des Magnificats, eines der - wie ich finde - schönsten Stücke, die Bach komponierte, ist aus heutiger Sicht und mit dem Wissen über die historische Aufführungspraxis schlicht und ergreifend überholt. Richters zu langsame Tempi nehmen dem Stück die beschwingte Freude, die es auszudrücken vermag. Auch sind Chor und Orchester...
Am 6. Januar 2004 veröffentlicht


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum Weinen schön, 19. August 2006
Von 
André Beßler (Bremen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: J. S. Bach: Magnificat BWV 243 / Kantate 140 (Audio CD)
Karl Richter hat sich wie kaum ein Anderer um das musikalische Erbe Johann Sebastian Bachs verdient gemacht. München war für ihn zur künstlerischen Heimat geworden und er hat dieser Stadt den Ruf einer zweiten Bach-Stadt neben Leipzig eingetragen. Das erste Hörerlebnis der Bach-Kantate "Wachet auf, ruft uns die Stimme" hatte ihm einst den Impuls zum Musikstudium gegeben. In Leipzig und Dresden wurde er geprägt von bedeutenden Lehrerpersönlichkeiten wie Karl Straube, Günther Ramin und Rudolf Mauersberger, deren Musiziertraditionen er sehr eigenständig weiterentwickelte.

Richters Verdienst besteht jedoch nicht einzig darin, den Namen Bachs mit der sehr katholisch geprägten Bayrischen Metropole verbunden zu haben, denn seine Arbeit strahlte weit über München hinaus. Er hat mit seinem Chor und Orchester viele Konzertreisen unternommen, die spektakulärsten führten nach Amerika, Russland und Japan. Karl Richter war bis zu seinem plötzlichen Tod im Jahre 1981 Kantor der St. Markus Kirche in München. Wer immer sich mit der Interpretation der Werke Bachs befasste und befasst, muss sich auch mit Richters Bach-Stil befassen.

Dem Text für die Kantate "Wachet auf, ruft uns die Stimme" (BWV 140) liegt Jesus' Gleichnis von den klugen und den törichten Jungfrauen aus dem Matthäus-Evangelium Kapitel 1, Verse 1-13 zugrunde, welches wiederum deutliche Anklänge an das Hohelied Salomons aufweist. Das Magnificat (BWV 243) folgt dem Lobgesang Marias aus dem Lukas-Evangelium Kap. 1, 46-55, die darin Gottes Allmacht und Gnade preist, nachdem ihr der Engel Jesus' Geburt angekündigt hat.

Beide Werke mit ihren sehr anspruchsvollen Sätzen wurden von den Solisten wie dem Chor ohne Gleichen bewältigt. Alle Beteiligten haben diesen Aufnahmen von 1962 (BWV 243) und 1979 sehr viel Glanz verliehen. Unüblich für heutige Hörgewohnheiten singt unter Richters Dirigat ein recht großes Ensemble. Das sorgt für einen monumentalen Klang, dem Anliegen Bachs ebenso angemessen wie die Besetzung der solistischen Partien mit allesamt weit überragenden Interpreten.

Zu Edith Mathis und Maria Stader, beide herzergreifende Sopranistinnen von überwältiger Virtuosität, muss eigentlich so wenig gesagt werden wie zu den übrigen großartigen Solisten. Doch erst mit Hertha Töppers Alt-Stimme klingt das Magnifikat zum Weinen schön. An Dietrich Fischer-Dieskaus gesangliche Leistung reichen auch sehr erfahrene Bach-Sänger kaum heran. Sein niemals schwerer, stets beweglicher Bass ist eine Wohltat in Hinsicht auf die Ausdeutung des Textes und ein einziger Wohlklang für den Hörer, der sein stimmliches Können zu schätzen weiß. Und nicht zu vergessen, es stimmen die Tempi. Heutigen Aufführungen der Werke Bachs ist mitunter ein Tempo zu Eigen, das sich für mein Empfinden vom Herzschlag seiner Kompositionen entfernt hat. Hier jedoch gehen Text und Musik zusammen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen BWV 140 Wachet auf ruft uns die Stimme, 8. August 2006
Rezension bezieht sich auf: J. S. Bach: Magnificat BWV 243 / Kantate 140 (Audio CD)
Zuerst einmal finde ich die Aufnahme gelungen, gesehen in der Zeit, wann sie gemacht wurde. Natürlich ist es so, die Tempi sind 'beinahe romantisch' angelegt. Auch sollte man die Aufnahmen Richters nicht met Ton Koopman z.b. vergleichen. Selbst die ersten 'in original Intrumenten' sprich Harnoncurt oder Leonhardt kann man nicht vergleichen.

Was mir aber sehr wichtig ist, nimm den Schlußchoral- Gloria, wo werden heute noch die Fermanten, welche deutlich in der Partitur angeben werden gesungen. Richig beinahe nie, wo hört man sie, richtig bei Richter. Nimm auch seine anderen Aufnahmen, dies tut wohl.

Leider, ich zähle mich selber auch dazu,ab und zu päpsticher als der Papst zu sein.

Darum höre ich sie ab und zu gerne an. Doch wenn ich ohne Kritik hören will, Ton Koopman mit seinem Amsterdamer Baroque Orchestra u. Chor.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend!, 20. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: J. S. Bach: Magnificat BWV 243 / Kantate 140 (Audio CD)
Diese Aufnahme des Magnificats aus den frühen 60er Jahren unter dem damaligen "Bach-Papst" Karl Richter kann auch heute noch überzeugen. Eingefleischte Anhänger der historischen Aufführungspraxis werden wohl einiges an Richters Interpretation auszusetzen haben, wer aber das Werk in seiner vollen Schönheit und Intensität genießen will, kommt hier voll auf seine Kosten. Auch die "Wachet auf"-Kantate unter Richter aus den 70er Jahren ist ein absolutes Hörvergnügen, wenn auch nach meinem Geschmack etwas langsam dirigiert. Insgesamt aber ist diese CD sehr zu empfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz einfach begeisternd, 26. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist erstaunlich, was die Digitaltechnik aus alten Analogaufnahmen herausholen kann.
Der Rezension von "EIN KUNDE" kann ich nur voll und ganz zustimmen. Ein absoluter Hörgenuss
und ein MUSS für den Liebhaber "klassischer" Einspielungen.

Mir persönlich sind die Richterschen Tempi aus heutiger Sicht etwas zu getragen. Da liegt mir die Interpretation von Helmuth Rilling zusammen mit dem Bach Collegium Stuttgart und der kaum zu
übertreffenden Gächinger Kantorei wesentlich mehr.
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7 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nur für Richter- Fans!, 6. Januar 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: J. S. Bach: Magnificat BWV 243 / Kantate 140 (Audio CD)
Diese Aufnahme des Magnificats, eines der - wie ich finde - schönsten Stücke, die Bach komponierte, ist aus heutiger Sicht und mit dem Wissen über die historische Aufführungspraxis schlicht und ergreifend überholt. Richters zu langsame Tempi nehmen dem Stück die beschwingte Freude, die es auszudrücken vermag. Auch sind Chor und Orchester entschieden überbesetzt, was besonders beim zweiten Satz auffällt, wenn die ersten und zweiten Violinen unisono musizieren. Im ersten Chor stimmt zwar ausnahmsweise das Tempo einigermaßen, doch ist der Chor zu undiszipliniert und intoniert besonders den Text "Magnificat" viel zu harsch und gefühllos. Hier geht die Leichtigkeit dieses Satz vollends verloren. Dies wird auch beim "omnes generationes" unangenehm deutlich. All dies wird noch bestärkt, wenn man diese Aufnahme direkt mit anderen vergleicht, so z.B. jener von Phillipe Herreweghe und dem Collegium Vocale Ghent (wobei hier manchmal etwas die lateinische Aussprache leidet).
Alles in allem sei diese Aufnahme nur jenen ans Herz gelegt, die Richter und seinen Stil mögen, allen anderen kann man getrost die Herreweghe- Fassung empfehlen. Sie ist zeitgemäßer und wird der Musik Bachs besser gerecht.
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J. S. Bach: Magnificat BWV 243 / Kantate 140
J. S. Bach: Magnificat BWV 243 / Kantate 140 von Richter (Audio CD - 1987)
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Lieferbar ab dem 30. Dezember 2014.
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