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Kundenrezensionen

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am 16. Januar 2011
Das Konzert gehört sicher nicht zu den am leichtesten konsumierbaren Werken der klassichen Literatur. Eduard Hanslick verriß das Werk nach der Uraufführung. Auch heute geht man häufig bei neuen Werken, wenn es nicht excelent aufgeführt wird, davon aus, daß das Werk schlecht sei und nicht die Interpretation. Anders bei Werken von Mozart beispielsweise.

Die hier vorliegende Aufnahme besticht durch das einzigartige Ausleben des lyrischen Bogens von Thema und Werk, so wie es nur das Gespann Mutter und Karajan konnten. Die meisten von mir bekannten Aufnahmen zeichnen sich durch ein schnelles überspielen der kritschen Passagen, als ob jemand noch einen Zug erreichen müsse. Anne-Sophie Mutter hingegen kann es sich erlauben jede Note bis zur Endlosigkeit auszuspielen, was insbesondere im Solo des ersten Satzes zur Atemtherapie für den Zuhöhrer ausartet. Man traut sich schlicht nicht zu atmen, um den Spannungsbogen nicht zu zerreißen. Die slavische Schwermut reißt einen von oben nach unten mit, ein Anschnallen ist dringenst zu empfehlen.

Ans Herz legen möchte ich noch, daß die Aufnahme unbedingt auf einer High-End-Anlage gespielt werden muß, um der Komplexität des Werkes und der Interpretation gerecht zu werden. Ein Muß für jeden leidenschaftlichen Sammler mitlerweile historischer Aufnahmen.
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am 23. Mai 2016
klänge aus einer längst vergangenen zeit:
ein live mitschnitt aus 1988, salzburg, großes festspielhaus:
kurzer applaus, zwei superstars betreten die bühne und dann geht es los, das prächtige drama, das hanslick so verrissen hat und doch sehr herrlich tönen kann....
nach kurzem orchestervorspiel beginnt mutter auf ihrer lord dunn-raven, das raubtier, das nur sie hat und für die sie die andere stradivari in die ecke stellte.....
das konzert, das haus gehört ihr, die bänder laufen mit und die welt wird zeuge sein, was der alte maestro und das junge raubtier hinwerfen....
ein paar monate später gab karajan in seinem haus ein interview und sagte, dieser abend war ein "elementarereignis".....
werd ich nie vergessen.....wenig später war er tot......
dieses konzert mit seinen höchstschwierigkeiten, mit seinen oktavparallelen (!!!) und glissandi, schier endlosen doppelgriffen, die stretta im ersten satz mit den wienern auf stuhlkante.....
mutters canzonetta in g moll.......ach hören Sie einfach selber, und wenn Sie das nicht anrührt,....
vom ersten moment an liebte ich diese verrückte konzert, dem mutter und karajan so viel gaben......
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am 16. Mai 2013
I heared that beautiful Tchaikovsky's Violin Concerto many Times in many interpretations but no one was so much wanderful like that one live recording. This is very special recoeding Anne-Sophie Mutter with Wiener Philharmoniker and Herbert von Karajan made somethin amaizing in that one performance. Believe me that other recordings are nothing when you are listening that one. Very good quality of sound on that CD. I realy high recomand it!!! You must have it - when you will hear that you will know why... :)
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am 5. Juni 2016
Ein sehr zu Herzen gehendes Werk. Als ich jünger war, habe ich Tschaikowsky nicht so gemocht. Er war mir zu leidenschaftlich, mit Schwerpunkt auf der ersten Silbe des Wortes. Ich war und bin mehr für Beethoven. Aber wenn man im Leben lange leidvolle Strecken erlebt, versteht man, so denke ich, Tschaikowsky. Und wenn man etwas nun mag, vertieft man sich darein. Und da wird einem bewußt, welch unerhörter Reichtum in dieser Musik liegt. Ich kann heute verstehen, dass seine Brieffreundin, die Fürstin oder Gräfin (ich habe ihren Namen vergessen) per Sonderzug nach Paris gereist ist und alle Karten der ersten Aufführung eines neuen Werkes von ihm (ich weiß noch nicht mal ob es dieses war) aufgekauft hat, um ganz allein das zu hören. Früher fand ich dieses Verhalten hochgradig verrückt, jetzt nur noch verrückt.
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am 22. August 2011
An Tschaikowskys Violinkonzert scheiden sich die Geister bis zu einem gewissen Grad: für die einen ist es eines der furiosesten Stücke der Violinliteratur, für die anderen ist es langatmig, mit teilweise unmotiviert wirkenden Temperamentsausbrüchen und einer Menge unnötigem Füllmaterial. Beide Seiten haben keine schlechten Argumente. In jedem Fall ist das Werk aus meiner Sicht nicht gerade eines jener Stücke, das einem wie Mozart oder Mendelssohns Violinkonzerte gleich beim ersten Hören größe Freude bereitet. Dennoch gefällt es mir mittlerweile sehr gut.

Das liegt meines Erachtens auch daran, dass ich von der hier zu besprechenden Aufnahme Abstand genommen habe. Anne-Sophie Mutter und Herbert von Karajan waren das Traumgespann der romantischen, klanglich fülligen Interpretationsart der Evergreens des Genres. Das brachte interessante, wenn auch unterschiedlich gelungene Interpretationen zutage. Insbesondere an Brahms' Violinkonzert (auch dem Doppelkonzert) habe ich persönlich viel Freude, insbesondere den Finalsatz des Violinkonzert bringt für meinen Geschmack kaum jemand so pointiert rüber wie dieses Gespann. Bei Beethoven muss man insfofern Abstrich machen als ich persönlich mit allzu romantischen und dadurch nicht selten langatmigen Interpretationen, vor allem des Kopfsatzes meine Schwierigkeiten habe. Der Finalsatz ist hingegen auch bei Beethoven eine Freude.
Was nun Tschaikowsky betrifft, so bin ich von dieser Aufnahme, wie gesagt, nicht so ganz überzeugt. Das betrifft mehrere Aspekte. Der Hauptsache nach die Klangqualität und die Orchesterleistung. Es gibt gute bis sehr gute Aufnahmen von Tschaikowskys Ballett-Musik und seinen Symphonien von Karajan und den Berliner Philharmonikern. Auch die Aufnahme dieses Gespanns des Klavierkonzert mit Kissin ist gut. Beim Violinkonzert überzeugt mich Karajan - hier ja mit den Wiener Philharmonikern - nicht wirklich. Diese Stück zeichnet sich durch eine Vielzahl von Dynamik- und Temperamentswechseln aus, denen Karajan nicht wirklich gerecht zu werden vermag. Auch fehlt es an Transparenz und Klarheit. Das Gefühl eines echten Teamspiels mit der Solistin kommt bei mir auch nicht auf.
Hinzu kommt - wie erwähnt - die Klangqualität. Es handelt sich um eine Live-Aufnahme, bei der es wohl kein Remastering gegeben hat (Mutmaßung!). Das Grundrauschen ist relativ hoch, nicht alle Orchestergruppen sind optimal eingefangen und auch Mutters Violinklang klingt bei Studio-Aufnahmen aus der gleichen Zeit deutlich besser.

Insgesamt für meinen Geschmack eine eher verzichtbare Aufnahme. Ich gebe zu, ich kenne die neuere Aufnahme von Anne-Sophie Mutter mit den Wienern unter André Previn nicht, denke aber, dass sie angesichts der Qualität der Solistin und der nahezu zwangsläufig besseren Aufnahmetechnik die bessere Wahl für Mutter-Fans sein muss. Die mit Abstand am besten gelungene unter den mir bekannten ist die Aufnahme Julia Fischer mit dem Russischen Nationalorchester unter dem 2011 leider relativ jung verstorbenen Yakov Kreizberg. Hier stimmt nicht nur die Klangqualität, sondern auch die engagierte und kluge Orchesterführung und -leistung. Auch das Zusammenspiel mit der Solistin, die ihre Sache ganz hervorragend macht, ist wirklich für meinen Geschmack exquisist. Da vermögen Karajan und Mutter bei dieser Aufnahme nicht einmal ansatzweise mitzuhalten.

Fazit: aus meiner Sicht heute verzichtbar, ich empfehle eher, sich nach Alternativen umzuschauen. 3 Sterne ist vielleicht sogar zu großzügig und mehr dem Respekt vor den beiden Interpreten geschuldet. Aber völliger Schrott ist die Aufnahme auch nicht, so dass mir mindestens 1 Stern vollkommen überzogen erschien und zwei Sterne vielleicht eine Spur zu kritisch. Es sind aber eher 2 1/2 Sterne als "fast vier" :)
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am 1. Januar 2015
Ich muss gestehen, dass ich das Tschaikowsky-Konzert vor der Kenntnis dieser Aufnahme immer für ein musikalisch mittelmäßiges Vehikel für Stargeiger gehalten habe. Aber der rückhaltlose Einsatz, die Spannung, die Perfektion, die Musikalität von Anne-Sophie Mutter machen klar, dass es hier um ein Meisterwerk geht. Die endlosen Triolen, die mir bei anderen Geigern oft als hektisches Gekratze auf die Nerven gehen, sind hier musikalisch sinnfällig und blitzsauber in der Intonation. Was mich aber bei aler Perfektion umgehauen hat, ist die emotionale Intensität. Wow !
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Peter Tchaikovskys Violinkonzert in D Dur op. 35 zählt zu seinen bekanntesten Werken. Zu seinen besten freilich nicht, denn schließlich ist es vor allem und nur das Hauptthema des ersten Satzes, das das Konzert zu so viel Ruhm kommen ließ. Ich war nie ein Freund dieses Konzertes, konnte Eduard Hanslicks vernichtende Rezension vor allem bezüglich des Finalsatzes durchaus nachfühlen. Und die Einspielung von Karajan und Mutter ist gewiss auch nicht das Gelbe vom Ei.

Im ersten Satz schafft Tchaikovsky zugegebenermaßen eine Meisterleistung, was Spannungssteigerung anbelangt. Die Anspannung bis zum Ausbruch des vollen Orchesters, das das berühmte Hauptthema schmettert, ist wirklich beinahe unerträglich, im positivsten Sinne. Ein weiteres Mal erklingt dieses Thema im Orchester. Ansonsten verarbeitet und verziert es der Komponist mannigfach, baut vor allem ein paar sehr schöne, kantable Elemente ein.
Der russische Meister selbst hielt seine Canzonetta als den besten Satz des Werkes und tatsächlich wirkt er zwischen den üppigen, pompösen Ecksätzen sehr angenehm und schön in seiner Schlichtheit.
Was am Finale schön sein soll, erschließt sich mir bis zum heutigen Tage nicht. Aber es soll ja durchaus Menschen geben, die an dieser Wirtshausstimmung Freude finden.

Der vorliegende Konzertmitschnitt von den Salzburger Festspielen 1988 überzeugt vor allem durch seine hervorragende Aufnahmetechnik. Die Interpretation ist aber nicht voll und ganz zufrieden stellend. Bei Anne Sophie Mutter das alte Problem: technisch perfekt, aber mit viel zu wenig Empathie für dieses Stück. Herbert von Karajan leitet die ausgezeichnet spielenden Wiener Philharmoniker im Großen und Ganzen einheitlich, stringent und fein nuanciert. Nur bin ich der Ansicht, dass der erste Satz eine ganze Spur schneller gespielt werden sollte, als es hier und in der Regel der Fall. Die Referenzeinspielung für dieses Werk ist und bleibt Gidon Kremers Interpretation mit den Berliner Philharmonikern unter Lorin Maazel.
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am 6. Dezember 2015
Anfangs war ich über die einfache Möglichkeit, an ein MP3 Version zu kommen sehr erfreut. Nachdem ich mir die MP3 selbst mit eigener Software erzeugt habe weiss ich: Den von Amazon erstellten bzw. zum download angebotenen Dateien mangelt es an transparenz. Anscheinend werden die Dateien mit einer Jahrzehnte alten Software erstellt. Schade. Eine vertane Chance. Ich werde keine Amazon MP3 mehr kaufen.

Von CD ist diese Musik vermutlich meisterhaft.
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am 10. Juli 2013
Ich habe den Verdacht, dass jeder Meister, seine Vorstellungen von Interpretation seines Werkes, von dieser Meisterin geschafft wird. Zumal auch noch Karajan am Pult steht und wir doch alle wissen, Frau Mutter und der Herbert sind ein Superteam
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am 13. Dezember 2013
Großartiges Stück, großartige Interpreten, großartige Violinistin, großartiger Dirigient! Mein absolutes Lieblingskonzert! Leider wurde nicht die ganze Kapazität der CD ausgebraucht. Schade! Daher ein Stern abzug.
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