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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dramatischer Giovanni
Großer Applaus und scharfe Kritik begleiten den Weg dieser Aufnahme. Sowohl die Besetzung als auch Karajans musikalische Umsetzung waren Gegenstand gar hochintelligenter Krirtiker- und Liebhaberdebatten. Eine Großtat meinten die einen, ein Beweis für Karajans Niedergang, argumentierten die anderen, zu wenig Temperament, zu langsam, zu laut, zu tragisch,...
Veröffentlicht am 17. August 2005 von Martin Resch

versus
17 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dickflüssige Sauce
Kurz nach Einführung der CD war diese Einspielung eine der wenigen, die man überhaupt bekommen konnte, und wurde mit entsprechendem Aufwand angekündigt. Schon damals erschienen mir die Vorschusslorbeeren unangemessen. Heute, da alle wichtigeren Studio-Aufnahmen erhältlich sind, dazu viele großartigen Live-Aufnahmen, ist die Aufnahme gänzlich...
Veröffentlicht am 27. März 2003 von vully


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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dramatischer Giovanni, 17. August 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mozart: Don Giovanni (Gesamtaufnahme(ital.)) (Audio CD)
Großer Applaus und scharfe Kritik begleiten den Weg dieser Aufnahme. Sowohl die Besetzung als auch Karajans musikalische Umsetzung waren Gegenstand gar hochintelligenter Krirtiker- und Liebhaberdebatten. Eine Großtat meinten die einen, ein Beweis für Karajans Niedergang, argumentierten die anderen, zu wenig Temperament, zu langsam, zu laut, zu tragisch, schlechte Besetzung.
Das mag alles seine Berechtigung haben, doch gerade wegen der o.g. Kritikpunkte gefällt mir diese Einspielung so ausnehmend gut. Wie so oft beim späten Karajan spielt die Partitur und somit das Orchester die Hauptrolle. Mit "seinen" Berliner Philharmonikern lotet Karajan die Tiefen des Werkes aus, analysiert die Musik und fördert den dramatischen Grundgedanken der Oper zutage. Nicht ein einziger Takt wird leichtfertig dahingespielt, die Gedanken und Gefühle der handelnden Personen werden, bei Mozart eher unüblich, schon im Klangbild des Orchesters deutlich. Ob das die "richtige" Art ist, einen Don Giovanni in Szene zu setzen, bleibt jedemanns Wahrnehmung überlassen, für mich ist diese Herangehensweise sowohl mutig als auch hochinteressant.
Sie Sänger tragen Karajans Grundkonzept vom Don Giovanni als Musikdrama optimal mit. Samuel Ramey ist kein Basso Cantante wie ein Siepi oder Raimondi, seine Stimme ist eher im dramatischen Fach angesiedelt. Sein Giovanni ist kein leichtsinniger junger Edelmann, sondern ein Mensch, der geradezu fanatisch nach immer neuen Liebesabenteuern sucht, vielleicht auf der Suche nach der einen Frau, die ihn von seiner Besessenheit heilen kann.
Auch Anna Tomowa-Sintow ist keine typische Mozartsängerin. Daß sie als Tosca außerordentliche Wrkung erzeugt hat, belegt diese Aufnahme. Ihre Donna Anna ist kein still vor sich hinleidendes Mädchen, sondern eine Frau, die nach dem Mord an ihrem Vater von ihren Rachegedanken ebenso besessen ist, wie Don Giovanni von den Frauen.
Als ihr "Werkzeug" für diese Rache muß ihr Verlobter Don Ottavio herhalten. Dieser sehr undankbaren Rolle, die eigentlich weiter nichts zu tun hat, als Donna Annas Hand zu halten und zwei wundervolle Arien zu singen, wird von Gösta Winbergh zu einigem Profil verholfen. Nach wie vor ist Anton Dermota der optimale Ottavio, doch Winbergh macht das Beste aus seiner Aufgabe, singt und spielt keinen in Schönheit leidenden, sondern einen zweifelnden, von der Welt und gar von seiner Braut enttäuschten Ehrenmann.
Auch die Besetzung der Donna Elvira mit Agnes Baltsa, also einem Mezzosopran, ist durch die Intention Karajans zu verstehen. Ihr Rollenportrait zeigt eine Frau, die von Don Giovanni zu gleichen Teilen abgestoßen und angezogen wird. Nicht um Zerlina zu schützen entzieht sie sie Giovannis Zugriff, sondern aus Eifersucht. Immerhin fällt sie später auf den verkleideten Leporello sehr schnell herein, versucht nach erneuter Enttäuschung sogar, Don Giovanni noch zu retten und beschließt nach dessen Höllenfahrt, ihr Leben in einem Kloster zu beenden. In nur wenigen anderen Aufnahmen ist die Elvira und ihre Motivation, schon allein durch den stimmlichen Kontrast, keinesfalls mit der Donna Anna zu verwechseln.
Absolute Weltklasse ist der Leporello von Ferruccio Furlanetto, nicht umsonst in dieser Rolle auf allen Bühnen der Welt vertreten. Stimmlich wie darstellerisch ist er das Idealbild des Leporello, mindestens seit Walter Berry der glaubhafteste Diener Don Giovannis. Seine Mißbilligung gegenüber seinem Herrn, die Boshaftigkeit der Registerarie (alles andere als eine komische Szene), seine Lüsternheit und Feigheit, dieser Leporello hat alles, ohne je ins Chargieren zu verfallen.
Paata Burchuladse ist ein großartiger Komtur. Sein Auftritt mit mächtiger Baßstimme bei Giovannis Festmahl ist die Gänsehautstelle in dieser Einspielung. Bei einer derart furchterregenden Erscheinung muß man sogar den Mut eines so miserablen Charakters wie den des Don Giovanni bewundern.
Ergänzt wird das Ensemble durch die Zerlina von Kathleen Battle, die für das junge Bauernmädchen zwar ein wenig zu erfahren wirkt, deren Anziehungskraft jedoch (vor allem in ihren Arien) umso deutlicher wird, sowie einem soliden, zeitweise etwas sehr rohen Masetto von Alexander Malta.
Diese Aufnahme ist ein typisches Zeugnis des späten Karajan, seiner Suche nach neuen Aspekten in häufig gespielten Werken. Oft ging das schief, hier ist es meiner Meinung nach rundum gelungen. Neben Giulinis Einspielung und Furtwänglers Live-Mitschnitt von 1954 für mich der beste Don Giovanni auf CD.
Einziges Manko: Ein selten albernes Coverfoto!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Total unterschätzt, 9. November 2004
Rezension bezieht sich auf: Mozart: Don Giovanni (Gesamtaufnahme(ital.)) (Audio CD)
Warum diese Aufnahme aus den späten Jahren Herbert von Karajan's oft nur durchschnittlich, oder gar schlecht bewertet wird, kann ich auch nach mehrfachen intensivem Abhören nicht nachvollziehen. Ich kann mir das lediglich damit erklären, dass es bei vielen Rezensenten nachwievor Vorbehalte gegenüber von Karajan gibt. Oder aber durch mangelnde Offenheit gegenüber einem Klangideal, welches in der Romantik und nicht in der Original-Instrumente-Bewegung wurzelt.
Von Karajans Don Giovanni aus dem Jahr 1985 bietet große Oper, keine Höllenfahrt eines Mickey-Mouse-Don-Juan und ist ihrer unerbittlichen Dramatik tief beeindruckend. Wer's nicht glauben mag, höre sich nur einmal die Duell-Szene Don G. und Komtur an: Die Berliner Philharmoniker spielen gewaltig, ja: gewalttätig auf, lassen einen den nahen Tod des Komtur selten hautnah mitfühlen und erzeugen so eine Spannung, die ich in den ebenfalls guten Aufnahmen unter Giulini, Krips, Davis, Harnoncourt und Gardiner so nicht finde! Ausnahme: Die Einspielung unter Friscay. Einen drauf setzt die auf das Duell folgende Sterbeszene: Hier haucht der Komtur sein Leben wirklich aus - in kaum auszuhaltenden Pianissimo-Tönen. Die dynamische Bandbreite, die sich so zur vorgenannten Szene ergibt, ist wirklich atemberaubend.
Insgesamt lässt sich über HvK's Don Folgendes schreiben: Die Berliner spielen riesig, enorm prächtig und zupackend zugleich: Sie sind der Star der Aufnahme (was meinem Eindruck von Don Giovanni am nächsten kommt, denn persönlich halte ich Don Giovanni für Mozarts symphonischste Oper). Karajan dirigiert beileibe nicht nur langsam, wie oft kritisiert wurde, allerdings bisweilen ein wenig unflexibel. Die Sänger bewegen sich allesamt auf hohem Niveau. Von Samuel Ramey (Don Giovanni) würde man sich aber gerne etwas mehr Profil, bzw. Diabolik wünschen, und die Donna Anna der Tomowa-Sintow leidet unter übertriebenem Vibrato und mangelnder Sprachverständlichkeit. Schlicht überragend: der komödiantische, aber nie vulgäre und vor allem sehr italienisch klingende Leporello von Furlanetto (ich kenne keinen Besseren). Beeindruckend auch der geisterhafte Komtur von Burchuladze, die Zerlina der Battle sowie das frische Continuo-Spiel von Jeffrey Tate. Erwähnen möchte ich auch das weiträumige und dynamische Klangbild der DG-Aufnahme. Fazit: Für mich DIE Einspielung der Oper aller Opern!
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5.0 von 5 Sternen Eine Aufnahme mit einem wahrhaftigen Don Juan, stimmlich wie visuell, 18. März 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mozart: Don Giovanni (3 CDs) (MP3-Download)
Die Aufnahme ist trotz ihres Protagonisten in der Hauptrolle nicht wirklich gut angekommen. Böse Stimmen meinen es wäre ein Giovanni aus der Gaslichtzeit. Ich finde sie sehr schön. Die eine oder andere Besetzunge hätte man zwar anders machen können, aber muss nicht sein. Die Besetzung liest sich wie das Who is Who zur damaligen Zeit. Die Sänger sind durchweg gut bei Stimme und Karajan lässt seine Berliner mit immensen dicken Orchesterklang musizieren, die Schlussszene ist einfach dämonisch.
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muss obiger Rezensent korrigieren!, 20. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Mozart: Don Giovanni (Gesamtaufnahme(ital.)) (Audio CD)
Normalerweise schreibt vully sehr gute Kommentare zu Klassiktitel, diesmal teile ich aber überhaupt nicht seine Meinung.
Es wäre fatal, Furlanetto in der Rolle des Don Giovannis singen zu lassen. Er hat die Traumstimme für lustige Untertanenrolle, eignet sich aber überhaupt nicht für Herrscherrollen (das misslungene Beispiel Don Carlo unter Levine, wo er Philipp II singt zeigt es überdeutlich). Als Leporello fühlt er sich aber sehr wohl und überzeugt.
Sehr gut ist ebenfalls Ramey der kräftig aber auch ganz leicht und zärtlich singen kann. Es ist jedoch eine falsche Zärtlichkeit des Herrschenden und Rücksichtslosen, das hier sehr gut zum Ausdruck kommt. Von fahl und hohl keine Spur!
Katleen Battle spielt die Unschuldige, doch das soll sie m.E. ja auch!
Winbergh zeigt wie auch in der Entführung, dass er für Mozartrollen die Idealbesetzung ist.
Und schliesslich Karajan kann einmal mehr unter Beweis stellen, dass er mit "seinem" Orchester der unbestrittbare Meister ist. Unbedingt ein Kauf wert!
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Don Giovanni Einspielung, 28. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Mozart: Don Giovanni (Gesamtaufnahme(ital.)) (Audio CD)
Meiner Meinung nach ist es die beste Don Giovanni Einspielung, die es zu kaufen gibt. Die perfekte Technik machen die Karajan diese Aufnahme zu einem unschlagbaren Hörerlebnis. Selbstverständlich wirkt es hier und da ein wenig pompös, aber man muß bedenken, dass es sich um ein Bühnenstück handelt und da Theater fehlt, ist zusätzliche Dramaturgie vonnöten.
Wenn Sie, liebe/r Leser/in, den Don Giovanni in aller Pracht sehen möchten, dann müssen Sie sich in die Oper begeben. Danach wissen Sie, dass die CD nur einen kleinen Teil der Empfindungen und Gefühle transportieren kann. Ganz sicher aber ist sie eine schöne Erinnerung an einen großartigen Abend. Persönlich hatte ich die Ehre, diese Aufführung in Salzburg zu erleben. Selten habe ich eine eindrucksvollere Interpretation gehört.
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17 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dickflüssige Sauce, 27. März 2003
Von 
vully "vully" (Neuhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mozart: Don Giovanni (Gesamtaufnahme(ital.)) (Audio CD)
Kurz nach Einführung der CD war diese Einspielung eine der wenigen, die man überhaupt bekommen konnte, und wurde mit entsprechendem Aufwand angekündigt. Schon damals erschienen mir die Vorschusslorbeeren unangemessen. Heute, da alle wichtigeren Studio-Aufnahmen erhältlich sind, dazu viele großartigen Live-Aufnahmen, ist die Aufnahme gänzlich verzichtbar:

Der Klang ist "festlich", will heißen, prächtig, weich, basslastig. Die Artikulation ist extrem weich, sämtliche Kontraste und rhythmischen Schärfen, von denen das Drama leben müsste, werden eingeebnet. Dazu sind die Tempi - wie bei Karajan in seinen späten Jahren üblich - sehr langsam und temperamentarm. Schließlich ist das Orchester im Vergleich zu den Sängern schlicht viel zu laut. Hier wird ein tieffloriger Teppich ausgebreitet, durch den die Sänger mühsam waten müssen.

Dazu kommt eine wenig überzeugende Besetzung: Samuel Ramey ist ein Don Giovanni, dessen voluminöse Bassstimme anfangs durchaus Effekt macht. Aber nicht erst der Vergleich mit dem - eigentlich unvergleichlichen - Cesare Siepi zeigt, was ihm fehlt: Rameys Stimme hat keine Farben, ist monochrom und wirkt dadurch monoton, leidet dazu unter einem ständigen gleichförmigen Vibrato. Dazu verfügt er über kein piano. Dort wo er es probiert, kommt ein hohler, fahler Ton heraus statt eines schmeichelnden, schlanken Klangs, der etwa für "La ci darem la mano" unverzichtbar wäre. Kurz - keine überzeugende Besetzung.

Anna Tomowa-Sintow verärgert als Donna Anna durch eine sehr schwere Stimme mit einem riesigen Vibrato, das einen manchmal zweifeln lässt, welchen Ton sie eigentlich gerade singt. Dazu versteht man beim besten Willen kein Wort, das sie singt.

Gösta Winbergh hat für den Don Ottavio eine ungewöhnlich große Stimme, die schon erahnen lässt, dass er später in Richtung Heldentenor ging. Das erinnert teilweise tatsächlich an Wolfgang Windgassen, den Bayreuther Siegfried der fünfziger und sechziger Jahre. Die Technik des Winberghs wirkt hier allerdings reichlich grobschlächtig und nicht ganz befriedigend (Koloraturen!).

Agnes Baltsa bewältigt die Rolle der Donna Elvira beachtlich, temperamentvoll und mit schöner Stimme, wenn auch mit etwas gleichförmigen hohen Tönen - nicht umsonst ist sie von Haus aus Mezzo.

Kathleen Battle ist als Zerlina ein harmloses Rokoko-Püppchen und verfehlt damit die lustvoll frivole Seite dieser Rosina-Vorfahrin um Meilen. Die Uraufführungs-Zerlina war nicht umsonst eine Mezzo-Sopranistin - die Besetzung mit einer Soubrette wie Battle ist eine Opern-Konvention des 20. Jahrhunderts.

Wirklich hervorragend ist in dieser Einspielung nur der Leporello, den Feruccio Furlanetto mit sehr beweglicher, einschmeichelnd schöner und doch kräftiger Bassstimme gestaltet. Er zeigt, wie der Giovanni hätte gesungen werden müssen.

Gut auch der Komtur von Paata Burchuladse.

Aber nur zwei wirklich gute Sänger reichen nicht, um eine weitere Don Giovanni-Aufnahme zu rechtfertigen.

Mein Rat: Um diese Aufnahme einen Bogen machen und gleich zu Giulini (Waechter, Taddei, Schwarzkopf, Sutherland, Sciutti), Jacobs, Fricsay (Fischer-Dieskau, Jurinac, Stader, Seefried, Haefliger), Krips (mit Siepi, Corena, Dermota) oder Gardiner greifen - oder zu einer der spannenden Salzburger Live-Aufnahmen unter Furtwängler (sehr langsam!) oder Mitropoulos mit Siepi, Dermota/Simoneau und der großartigen Elisabeth Grümmer.
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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fehler über Fehler, 15. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Mozart: Don Giovanni (Gesamtaufnahme(ital.)) (Audio CD)
Die späten Karajan-Opern sind künstlerisch viel besser als ihr Ruf. Mir gefallen das große Orchester, das differenzierte, durchaus nicht immer langsame Tempo und die meisten Sänger in dieser Aufnahme sehr gut.
Irritierend an diesem Don Giovanni wie auch an Karajans Zauberflöte von 1980 ist aber die nachlässige Produktion. Mich stören zahlreiche kleine Fehler. Beispiel das Sextett Nr. 19: Am Ende des langsamen Teils singt einer der Bässe sein "Che mai sarà" chronisch einen Schlag zu spät. Donna Elvira fliegt im Terzett mit Don Giovanni und Leporello (Nr. 15) an der Stelle "Dei! Che cimento è questo" kurzfristig raus, weil sie sich schon einige Takte später wähnt. In Leporellos Flucht-Arie konnte ich das erste "Ma, (ma, il delitto mio non è)" bisher nicht entdecken. Und so weiter. Solche Fehler würden in einer Live-Aufführung nicht stören, in einer Hochpreis-Studioaufnahme aber schon. Vielleicht könnte die Deutsche Grammophon bei einer Neu-Veröffentlichung in ihr Tonband-Archiv hinabsteigen und noch einige Korrekturen anbringen. Bis dahin ist dieser Don Giovanni nur mit Vorsicht zu genießen.
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Mozart: Don Giovanni (Gesamtaufnahme(ital.))
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